Lieferung innerhalb 1-3 Werktage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Kostenloser Versand*
Botschafterin des Friedens (Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 11)Botschafterin des Friedens (Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 11)

Botschafterin des Friedens (Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 11)

Eva Grübl
Folgen
Nicht mehr folgen

Bertha von Suttner – Ihr Kampf für die Liebe war ein Skandal, ihr Kampf gegen die Waffen veränderte die Welt

Roman

Paperback (15,00 €) E-Book (9,99 €)
€ 15,00 inkl. MwSt. Erscheint am: 28.07.2022 In den Warenkorb
Geschenk-Service
Für den Versand als Geschenk können eine gesonderte Lieferadresse eingeben sowie eine Geschenkverpackung und einen Grußtext wählen. Einem Geschenkpaket wird keine Rechnung beigelegt, diese wird gesondert per Post versendet.
Kostenlose Lieferung
Bestellungen ab 9,00 € liefern wir innerhalb von Deutschland versandkostenfrei
€ 9,99 inkl. MwSt. Erscheint am: 28.07.2022 In den Warenkorb
Geschenk-Service
Für den Versand als Geschenk können eine gesonderte Lieferadresse eingeben sowie eine Geschenkverpackung und einen Grußtext wählen. Einem Geschenkpaket wird keine Rechnung beigelegt, diese wird gesondert per Post versendet.
Kostenlose Lieferung
Bestellungen ab 9,00 € liefern wir innerhalb von Deutschland versandkostenfrei

Botschafterin des Friedens (Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 11) — Inhalt

Ein Leben für den Frieden

Wien, 1873: Mit 29 wird Bertha Gouvernante im Hause von Suttner und verliebt sich in Arthur, den jüngsten Sohn der Familie. Als die Baronin von der skandalösen Verbindung erfährt, wird Bertha gekündigt. 

Mit gebrochenem Herzen flieht sie nach Paris und wird die Sekretärin eines berühmten Chemikers, der an Dynamit forscht: Alfred Nobel. Es entsteht eine Freundschaft mit Sprengkraft, denn ihre Positionen könnten unterschiedlicher nicht sein. Bertha weiß: Sie wird gegen Waffen kämpfen und für den Frieden. Ihre Berufung hat sie nun gefunden, aber ihre Sehnsucht nach Arthur ist drängender denn je … 

Die österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin Bertha von Suttner (1843–1914): wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Ihr Leben lang führte Bertha von Suttner den scheinbar aussichtslosen Kampf für Abrüstung und Frieden. In Briefen ermutigte sie ihren Freund Alfred Nobel unermüdlich, eine Stiftung für den Frieden zu gründen, was er in seinem Testament tatsächlich festlegte. 

Bertha von Suttner allerdings wurde gegen Nobels Willen zunächst nicht ausgezeichnet. Erst 1905 erhielt sie den Friedensnobelpreis für ihr Werk „Die Waffen nieder!“. Vier Jahre hatte die Jury sich geweigert, eine Frau auszuzeichnen. 

€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erscheint am 28.07.2022
400 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-06286-2
Download Cover
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erscheint am 28.07.2022
400 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60179-5
Download Cover
Eva Grübl

Über Eva Grübl

Biografie

Eva Grübl-Widmann wurde 1971 in Wien geboren. Sie studierte Grundschullehramt und Gehörlosenpädagogik. Nach langjährigem Auslandsaufenthalt in Stockholm und Mailand, lebt sie heute mit ihrer Familie wieder in Österreich und unterrichtet an einem Kompetenzzentrum für hörbeeinträchtigte Kinder. Ihre...

Die historischen Hintergründe zu Berta von Suttner

Bertha von Suttner reiste im Jahr 1876 wegen ihres skandalträchtigen Verhältnisses mit Arthur von Suttner nach Paris, um dort eine Stellung als Sekretärin bei Alfred Nobel anzunehmen. Bertha von Suttners lange Freundschaft zu Alfred Nobel ist durch eine erhalten gebliebene Briefsammlung belegt und dokumentiert. Die Beziehung der beiden war von tiefer Zuneigung, intellektuellen Gesprächen und Diskussionen über Krieg und Frieden geprägt.

Obwohl Alfred Nobel als Erfinder des Dynamits weltberühmt wurde, inspirierte ihn Bertha von Suttner mit ihrem lebenslangen Kampf für den Frieden dazu, einen Preis zu stiften, der neben herausragenden Leistungen auch die internationale Friedensarbeit belohnt – den Nobelpreis. Nachdem Bertha von Suttner bei der Verleihung des Friedensnobelpreises mehrere Jahre leer ausgegangen war, wurde sie erst 1905 für ihr Lebenswerk mit der langersehnten Auszeichnung bedacht.

Eine weitere sehr prägende Phase in Bertha von Suttners Leben waren die Jahre nach Paris, die sie in eher bescheidenen Verhältnissen mit ihrem Mann im Kaukasus verbrachte. In dem orientalischen Land machte sie erste Bekanntschaft mit dem Krieg, genauer dem Russisch-Osmanischen Krieg, und seinen furchtbaren Folgen für die Menschen. Hier entdeckte sie auch ihre Liebe für den Frieden und ihre Begeisterung für das Schreiben. Die Waffen nieder! war nur einer von über zwanzig Romanen der Autorin. Lediglich ein Verlag erklärte sich nach langer Suche bereit, den Roman, der mit für damalige Verhältnisse ausgesprochener Härte und Kritik gegen den Krieg, die Aristokratie und die damals vorherrschende Gesellschaftsordnung anging, zu veröffentlichen.

Das Buch wurde ein herausragender Erfolg und gilt heute neben Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues zu den wichtigsten Werken der Antikriegsliteratur. Mit der Organisation der Friedensvereine wurde Bertha von Suttner zu einer weltbekannten Persönlichkeit, die nicht nur verehrt, sondern ebenso verhöhnt wurde. Besonders die konservative Aristokratie machte sich über die „dicke Friedensbertha“ lustig und belächelte sie als naives Frauenzimmer. Doch Bertha schrieb unbeirrt weiter, hielt Vorträge und versuchte, bedeutende Menschen von ihrer Sache zu überzeugen. Bertha von Suttner war 1899 an den Vorbereitungen zur Ersten Haager Friedenskonferenz beteiligt. Die Einrichtung von internationalen Schiedsgerichten konnte sich allerdings noch nicht durchsetzen. Sie wurde zu einer begnadeten Rednerin und unerbittlichen Kämpferin für den Frieden. Zu ihren Bekannten zählten berühmte Schriftsteller wie Leo Tolstoi, Peter Rosegger oder Émile Zola, zahlreiche Aristokraten und Politiker aus aller Welt.

Alfred Hermann Fried wurde durch Berthas von Suttners Roman Die Waffen nieder! auf sie aufmerksam und nahm Kontakt zu ihr auf. Gemeinsam gründeten sie eine Zeitschrift für die Österreichische Friedensgesellschaft. Alfred Hermann Fried war Jude und bekam den Antisemitismus der damaligen Zeit am eigenen Leib zu spüren. Er wurde bedroht und bedrängt, die Zeitschrift aufzugeben. Nicht nur Wiens Bürgermeister Karl Lueger, sondern auch zahlreiche Abgeordneten der Christlichsozialen Partei befeuerten den Antisemitismus im Land mit grotesken Behauptungen und hetzerischen Reden. Bertha von Suttner stellte sich dem aufkeimenden Antisemitismus mit Vehemenz entgegen. Sie unterstützte ihren Mitarbeiter öffentlich und brachte ihn letztlich von der Idee ab, die Zeitschrift aufzugeben.

Auch in der Frauenfrage war Bertha von Suttner aktiv. Sie beklagte in ihren Schriften und Zeitungskolumnen wiederholt die konservative Bildung der Jugend, besonders aber die begrenzten Möglichkeiten von jungen Frauen. In dieser Hinsicht sah sie die amerikanische Gesellschaft als großes Vorbild. Im Jahre 1904 reiste sie in die USA, wo sie geschätzt und gefeiert wurde. Sie erkannte, dass die USA in Friedensdingen fortgeschrittener waren als Europa. Als Höhepunkt der Reise wurde sie ins Weiße Haus zu Präsident Roosevelt geladen. Bertha von Suttner warnte vehement vor einem herannahenden Krieg, der alle bisherigen an Grausamkeit übertreffen werde. 1914 erlag Bertha von Suttner ihrem Krebsleiden - nur acht Tage vor den verhängnisvollen Schüssen auf den österreichischen Thronfolger. Ihr Traum von einem friedlichen Europa, einer Wirtschaftsgemeinschaft, einem internationalen Schiedsgericht und einem Kriegstribunal, für den sie Zeit ihres Lebens belächelt wurde, ist heute Realität, Eva Grübl

Weitere Titel der Serie „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“

<p>Tauchen Sie ein in das Leben inspirierender und außergewöhnlicher Persönlichkeiten!</p>
Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:
(* Pflichtfeld)

Eva Grübl - NEWS

Erhalten Sie Updates zu Neuerscheinungen und individuelle Empfehlungen.

Beim Absenden ist ein Fehler aufgetreten!

Eva Grübl - NEWS

Sind Sie sicher, dass Sie Eva Grübl nicht mehr folgen möchten?

Beim Absenden ist ein Fehler aufgetreten!

Abbrechen