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Lehrerin einer neuen ZeitLehrerin einer neuen Zeit

Lehrerin einer neuen Zeit

Maria Montessori – Die schwerste Entscheidung ihres Lebens traf sie für das Wohl der Kinder

Roman

Paperback
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Lehrerin einer neuen Zeit — Inhalt

Die Ausnahmepädagogin, die ihr Leben den Kindern widmete
Rom, 1896. Die junge Maria Montessori ist erschüttert, als sie den vermeintlich schwachsinnigen Kindern in der Psychiatrie begegnet: Gespenstische Stille herrscht in dem nackten Raum, und sie blickt in todtraurige Gesichter. Als Maria darauf besteht, den Kindern Spielzeug zu geben, erwachen sie zum Leben. Die Klinikärzte können nicht fassen, welche Verwandlung sich vor ihren Augen abspielt. Für Maria ist es einer ihrer größten Glücksmomente und der Beginn einer beispiellosen pädagogischen Karriere. Bald jedoch stellt die Liebe zu einem Kollegen sie vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens.

€ 12,99 [D], € 13,40 [A]
Erschienen am 10.08.2020
368 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-06240-4
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 10.08.2020
400 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99674-7
Laura Baldini

Über Laura Baldini

Biografie

Laura Baldini alias Beate Maly absolvierte eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin, arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und veröffentlichte Kindergeschichten, Kinderbücher und pädagogische Fachbücher. 2007 erhielt sie das Wiener Autorenstipendium für den Entwurf zu ihrem ersten historischen...

Über Maria Montessori

Maria Montessori war eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. 1870 in Italien geboren, war sie eine der ersten Frauen, die ein Medizinstudium absolvierte und später als Ärztin arbeitete. Sie setzte sich für die Gleichstellung der Frauen ein und forderte bereits 1896 auf einem internationalen Kongress in Berlin gleichen Lohn für Männer und Frauen. 

Weltweit bekannt wurde sie für ihre Pädagogik, die noch heute, 150 Jahre nach ihrem Geburtstag, als alternative Form der Pädagogik angesehen wird. Sie steht im Kontrast zu konventionellen Lehrmethoden und rückt das Kind in den Mittelpunkt. Von Maria Montessori stammt der Satz „Hilf mir, es selbst zu tun“. Dieses Motto beschreibt ihre Pädagogik sehr gut: Montessori sah jedes Kind als Individuum, das einzigartig ist und in seinem eigenen Rhythmus und Tempo lernt. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder in ihrer Selbstständigkeit zu stärken. Dabei verlangte sie den Respekt und die Achtung vor dem Kind.

Ein Schlüsselerlebnis war für die junge Maria Montessori ihre Arbeit in einer Klinik für geistig behinderte Kinder. Sie erkannte, dass das Problem dieser als „schwachsinnig“ stigmatisierten und weggesperrten Kinder oftmals ein pädagogisches war. Also entwickelte sie spezielles didaktisches Material – und die Ergebnisse ihrer Arbeit waren eine Sensation. Im römischen Arbeiterviertel San Lorenzo übernahm sie später die wissenschaftliche Leitung einer Tagesstätte für Kinder aus sozial schwachen Familien (die „Casa dei bambini“, auf Deutsch „Haus für Kinder“). Dort übertrug sie die Hilfsmittel, die sie für die Förderung geistig behinderter Kinder entwickelt hatte, auf die Kinder der armen Leute. Die Ergebnisse waren so überwältigend, dass sie Maria Montessori „mit größtem Staunen und Ungläubigkeit erfüllten“.

Montessoris Ideen fielen in der Zwischenkriegszeit in vielen Teilen Europas sowie in Amerika auf fruchtbaren Boden. 1923 wurde in Jena die erste deutsche Montessori-Schule eröffnet, in  Wien entstand bereits 1921 das erste Montessori-Kinderhaus. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden alle Einrichtungen geschlossen, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg erinnerte man sich wieder an das Erziehungskonzept der Italienerin. Heute erfreuen sich die Montessori-Pädagogik und das von Maria Montessori entwickelte Material in Kindergärten und Schulen weltweit großer Beliebtheit. 

Maria Montessori lebte in einer Zeit, in der es Frauen nicht gestattet war, gleichzeitig als Ärztin zu arbeiten und Mutter zu sein. Als sie im Alter von 30 Jahren ungewollt schwanger wurde, stand sie vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Sie brachte ihr Kind heimlich zur Welt und gab es schließlich zu Pflegeeltern. Eine Entscheidung, von der wir heute nur erahnen können, wie viel Kraft sie sie gekostet haben muss.

Es wird vermutet, dass dieser schmerzhafte Schritt ein Grund dafür war, dass sie am Höhepunkt ihrer medizinischen Karriere beschloss, ihre Tätigkeit als Ärztin zu beenden und sich ausschließlich der Pädagogik widmete. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1952 setzte sie sich dafür ein, dass Ihre Methode in Schulen und Kindergärten auf der ganzen Welt verbreitet wurde.

Laura Baldini
 

Pressestimmen
tz

„Eine leicht bekömmliche Mischung aus Biografie und fiktivem Roman über die Reformpädagogin.“

Stuttgarter Nachrichten

„Handwerklich-schriftstellerisch ordentlich gemachtes Buch“

Westfälische Nachrichten

„In dem Buch wird eindrucksvoll gezeigt, wie sich die junge Maria Montessori in der männerdominierten Welt mit dem Studium der Medizin und später mit ihren Ideen durchsetzte und damit das Leben der Kinder und Waisenkinder der armen Bevölkerung verbesserte zum Ende des 19. Jahrhunderts und Beginn des 20. Jahrhunderts durchsetzte.“

news.

„Ein wunderbarer biographischer Roman, unterhaltsam und informativ zugleich.“

MoX-Veranstaltungsjournal

„Maria Montessori hat die Arbeit mit und die Entwicklung von Kindern besonders geprägt. In ihrem historischen Roman beschreibt die Autorin das Leben dieser Ärztin mit dem besonderen Gespür für die Bedürfnisse der Kinder, spannend und interessant.“

Thüringer Allgemeine

„Die Romanbiografie von Laura Baldini alias B. Maly bringt dem Leser eine Leitbild ihrer Zeit auf sehr sympathische, interessante und objektive Art nahe.“

dbz Donaustadt (A)

„Ein fesselndes Buch“

Italien Magazin

„Ein lesenswerter und lehrreicher Roman über die Geschichte dieser Ausnahmepädagogin“

WDR 4 „Hier und heute mit Steffi Schmitz“

„›Lehrerin einer neuen Zeit‹ ist ein wunderbar erzählter Roman über eine bemerkenswerte Frau, die sich gegen alle Widerstände ihren Lebenstraum erfüllte. Wunderbar lesenswert und lehrreich zugleich.“

belletristik-couch.de

„Laura Baldini ist ein unterhaltsamer, eindrücklicher und leicht lesbarer biographischer Roman gelungen.“

Kommentare zum Buch
"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen." (Maria Montessori)
Dreamworx am 07.11.2020

1894 beginnt Maria Montessori im Alter von 24 Jahren ihr Studium der Medizin an der Universität Rom und ist damit eine der ersten fünf Frauen, denen dies in Italien gelingt. Zuvor hatte sie bereits ein naturwissenschaftliches Studium absolviert, da ihr der Zugang für Medizin an der Hochschule verwehrt wurde. Aber als intelligente und ehrgeizige junge Frau hält sie unbeirrt an dem Gedanken fest, sich in einer von Männern dominierten Welt durchzusetzen, was ihr mit vielen Anstrengungen, Kämpfen und profundem Wissen auch gelingt. Nach ihrer Promotion setzt sie sich für die Rechte der Frauen ein, reist dafür sogar zu einem Kongress nach Berlin. In einer Römischen psychiatrischen Klinik betreibt sie pädagogische Studien über die Vernachlässigung der dort stationär aufgenommenen Kinder und entwickelt spielerische Lernanreize, die benachteiligten Kindern mit viel Geduld und Fürsorge dabei helfen, Lesen und Schreiben zu erlernen. Ihre Methoden bewährten sich und werden bis heute praktiziert.   Laura Baldini hat mit „Lehrerin einer neuen Zeit“ einen sehr informativen und unterhaltsamen Roman vorgelegt, der die biografischen Spuren einer außergewöhnlichen Frau verfolgt. Der flüssige, bildhafte und zeitgemäße Erzählstil nimmt den Leser mit ans Ende des 19. Jahrhunderts, um dort auf Maria Montessori zu treffen und ihren Werdegang hautnah mitzuverfolgen. Schon der Blick in ihre Familie lässt den Leser erkennen, warum Maria so verbissen ihre Studien betrieb, denn ihr erzkonservativer Vater tat ihre Pläne unwirsch ab, während ihre Mutter Renilde sogar als ihre Unterstützerin fungierte, vielleicht auch, weil sie selbst in die damalige Rolle der Frau gedrängt wurde, um auf Haushaltsführung und Mutterpflichten reduziert zu werden. Eng an Maria gebunden, folgt der Leser ihr durchs harte Studium, wo sie der Missbilligung und den Repressalien ihrer männlichen Kommilitonen ausgesetzt war. Doch Maria ließ sich die Verletzungen nicht anmerken, kämpfte kraftvoll und unbeirrt weiter, um sich ihren Traum zu verwirklichen und vor allem die Welt der Kinder auf diese Weise positiv zu verändern, wobei sie sich auch an den Ideen anderer Medizinier wie Edouard Séguin und Friedrich Fröbel bediente. Die Autorin hat sehr intensiv recherchiert und verbindet spielerisch Fiktion mit biografisch belegten Tatsachen, so dass der Leser während der Lektüre Geschichte leibhaftig miterleben darf, während er an der Seite von Maria durch das alte charismatische Rom wandelt.   Die Charaktere sind detailliert ausgestaltet und lebendig in Szene gesetzt, wirken mit ihren menschlichen Zügen glaubwürdig und authentisch, so dass der Leser sich gut in sie hineinversetzen kann. Maria ist eine fleißige, ehrgeizige und wissensdurstige Frau, die zeitweilig sogar recht stur wirkt. Sie besitzt Mut, Kampfgeist und eine innere Stärke, die sie ihren Weg unbeirrt verfolgen lässt. Ihre Mutter Renilde ist ihr eine große Stütze sowie Unterstützerin. Freundin Anna ist eine Frohnatur, die Maria auch immer wieder an die Leichtigkeit des Lebens erinnert. Aber auch Rina Faccio oder Dr. Giuseppe Montesano tragen ihren Teil zur äußerst unterhaltsamen und lehrreichen Lektüre bei.   „Lehrerin einer neuen Zeit“ ist eine Biografie in Romanform, in der Maria Montessori auf beeindruckende und unterhaltsame Weise zum Leben erweckt wird. Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich gute Recherche, die zusammen mit einem einnehmenden Schreibstil den Leser an die Seiten zu fesseln weiß. Absolute Leseempfehlung!

Ich werde Schulen zu Orten machen, an denen Freude herrscht!
LEXI am 10.08.2020

Ich werde Schulen zu Orten machen, an denen Freude herrscht!   Maria Montessori gelingt es bereits in jungen Jahren, sich als ehrgeizige und wissensdurstige Frau in einer Männerwelt durchzusetzen. Nach einem abgeschlossenen Studium der Naturwissenschaften verfolgt die intelligente junge Frau das Ziel, eine der ersten Ärztinnen Italiens zu werden. Während ihres Medizinstudiums gilt sie als beste Studentin ihres Jahrgangs, anfängliche Skeptiker unter ihren Professoren überzeugt sie durch ihr Wissen und ihre Leistungen. Doch die attraktive und anmutige Maria muss sich ihren Platz in der Welt erkämpfen und wird anfangs auch mit Neid und Anfeindungen konfrontiert, Vertreter der Männerwelt warten nur darauf, die einzige weibliche Medizinstudentin scheitern zu sehen. In der Psychiatrischen Klinik in Rom befasst die angehende Medizinerin sich erstmals mit pädagogischen Schriften und ist zudem fest entschlossen, sich für die Armen einzusetzen. Ihre Arbeit mit schwachsinnigen Kindern führt sie schließlich zu Schriften pädagogischer Größen wie Friedrich Fröbel und Séguin. Als junge und charmante Dottoressa aus Italien verzaubert sie mit ihren Vorträgen, ihrer Intelligenz und ihrem Charme bald ganz Europa und stellt Italiens gesamtes Schulwesen auf den Kopf. Laura Baldinis Roman befasst sich mit dem Zeitraum zwischen 1984 und 1902 und widmet sich der Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen jungen Italienerin namens Maria Montessori, die sich als Ärztin, Psychiaterin, Psychologin, Philosophin, Anthropologin, Biologin, Pädagogin und Wissenschaftlerin in einer von Männern dominierten Welt durchgesetzt und das Bildungssystem weltweit revolutioniert hat.   „Ich werde eine völlig neue Methode der Kindererziehung entwickeln. Ich werde der Methode meinen eigenen Namen geben. Und die Kinder dieser Welt werden damit Respekt, Liebe und Wertschätzung verbinden. Ich werde Schulen zu Orten machen, an denen Freude herrscht.“   Die Autorin erzählt von Marias konservativen Vater, einem hochrangigen Finanzbeamten, der den Plänen seiner Tochter anfangs ablehnend gegenüberstand. Im Gegensatz dazu entpuppte ihre Mutter Renilde sich als aktive Unterstützerin, die sich stets für ihre Tochter einsetzte und sie ermutigte. Marias Freundeskreis, darunter auch die Feministin Rina Faccio, ein wohlmeinender Professor sowie Marias gutaussehender und ehrgeiziger Kollege Dr. Giuseppe Montesano sind wichtige Nebenfiguren dieses Buches. Ein vermeintlich geisteskrankes Kind namens Luigi Tassilo steht beispielhaft für viele Insassen diverser Einrichtungen, in denen Kinder brutal und lieblos behandelt, erniedrigt und an Leib und Seele gequält werden.   „Luigi spürte, dass es nur noch ein winzig kleiner Schritt in die endlose Finsternis war, in der es nichts gab, keine Freude, aber auch keinen Hunger und vor allem keinen Schmerz.“   Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren ist der Autorin sehr gut gelungen. Sowohl die Protagonistin Maria, als auch die Nebenfiguren wirken in hohem Maße authentisch. Laura Baldini beschreibt Marias unerschütterliches Bestreben, ihre Träume zu verwirklichen und ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Der Leser erhält Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der handelnden Personen, die Seelenqualen des kleinen Luigi haben mich besonders berührt. Der äußerst gelungene Schreibstil der Autorin macht dieses Buch darüber hinaus zu einem ganz besonderen Leseerlebnis.   Fazit: Mit „Lehrerin einer neuen Zeit“ erzählt Laura Baldini die Lebensgeschichte einer beeindruckenden Frau, welche die feste Überzeugung vertrat, dass Kinder mit Liebe und Respekt auf das Lernen und das Leben vorzubereiten sind. Maria Montessoris Hartnäckigkeit, sich in einer Männerwelt durchzusetzen, ihren Überzeugungen Ausdruck zu verleihen und diese auch umzusetzen, wurden hervorragend dargestellt. Der einnehmende Schreibstil und gut gezeichnete Charaktere machten die Lektüre dieses Buches zu einem Vergnügen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich habe mich gefreut, Einzelheiten aus dem privaten und persönlichen Umfeld jener Person zu erfahren, die bis zum heutigen Tag das Bildungssystem prägt.

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