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Die letzte Pharaonin (Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 27)
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Beschreibung
Die letzte Königin des Nils: Kleopatra glänzte durch Schönheit, Intelligenz und politisches Geschick
„Ich lasse mich nicht besiegen.“ Kleopatra
41 v. Chr.: Drei Jahre nach Cäsars Ermordung ruft der römische Feldherr Marcus Antonius, nun Herrscher des Ostens, Königin Kleopatra zu sich. Doch Ägyptens Königin will sich nicht kommandieren lassen und bestellt Antonius auf ihre prachtvolle Galeere. Der verheiratete General erliegt sofort ihrer Schönheit und ihrem Charme. Und die kluge Pharaonin nutzt seine Schwäche geschickt für ihre eigenen Ziele. Aber auch sie verliebt sich unsterblich: Die…
Die letzte Königin des Nils: Kleopatra glänzte durch Schönheit, Intelligenz und politisches Geschick
„Ich lasse mich nicht besiegen.“ Kleopatra
41 v. Chr.: Drei Jahre nach Cäsars Ermordung ruft der römische Feldherr Marcus Antonius, nun Herrscher des Ostens, Königin Kleopatra zu sich. Doch Ägyptens Königin will sich nicht kommandieren lassen und bestellt Antonius auf ihre prachtvolle Galeere. Der verheiratete General erliegt sofort ihrer Schönheit und ihrem Charme. Und die kluge Pharaonin nutzt seine Schwäche geschickt für ihre eigenen Ziele. Aber auch sie verliebt sich unsterblich: Die berühmteste Liebesaffäre der Weltgeschichte nimmt ihren Lauf und löst eine Katastrophe aus …
Kleopatra und Marcus Antonius – die leidenschaftliche Liebe zwischen der ägyptischen Herrscherin und dem römischen Feldherrn.
Eva-Maria Bast hat eine atmosphärische und fesselnde Romanbiografie über Kleopatra geschrieben: die Pharaonin, die man verehrte wie eine Göttin und die zum Symbol für Macht, Intrigen und Schönheit wurde – und ihre leidenschaftliche Liebe zu Marcus Antonius
Von Shakespeare bis Hollywood: Die letzte Königin des Nils fasziniert bis heute!
Über die Reihe „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“:
Mit den historischen Romanen unserer Reihe „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“ entführen wir Sie in das Leben inspirierender und außergewöhnlicher Persönlichkeiten! Auf wahren Begebenheiten beruhend erschaffen unsere Autor:innen ein fulminantes Panorama aufregender Zeiten und erzählen von den großen Momenten und den kleinen Zufällen, von den schönsten Begegnungen und den tragischen Augenblicken, von den Träumen und der Liebe dieser starken Frauen.
Weitere Bände der Reihe:
Laura Baldini, Lehrerin einer neuen Zeit (Maria Montessori)
Romy Seidel, Die Tochter meines Vaters (Anna Freud)
Petra Hucke, Die Architektin von New York (Emily Warren Roebling)
Laura Baldini, Ein Traum von Schönheit (Estée Lauder)
Lea Kampe, Der Engel von Warschau (Irena Sendler)
Eva-Maria Bast, Die aufgehende Sonne von Paris (Mata Hari)
Eva-Maria Bast, Die vergessene Prinzessin (Alice von Battenberg)
Yvonne Winkler, Ärztin einer neuen Ära (Hermine Heusler-Edenhuizen)
Agnes Imhof, Die geniale Rebellin (Ada Lovelace)
Lea Kampe, Die Löwin von Kenia (Karen Blixen)
Eva Grübl, Botschafterin des Friedens (Bertha von Suttner)
Laura Baldini, Der strahlendste Stern von Hollywood (Katharine Hepburn)
Eva-Maria Bast, Die Queen (Queen Elizabeth II.)
Agnes Imhof, Die Pionierin im ewigen Eis (Josephine Peary)
Ulrike Fuchs, Reporterin für eine bessere Welt (Nellie Bly)
Anna-Luise Melle, Die Meisterin der Wachsfiguren (Marie Tussaud)
Petra Hucke, Die Entdeckerin des Lebens (Rosalind Franklin)
Jørn Precht, Die Heilerin vom Rhein (Hildegard von Bingen)
Elisa Jakob, Die Mutter der Berggorillas (Dian Fossey)
Eva-Maria Bast, Queen Mum
Yvonne Winkler, Kämpferin gegen den Krebs (Mildred Scheel)
Lena Dietrich, Die Malerin der Frauen (Artemisia Gentileschi)
Laura Baldini, Die Pädagogin der glücklichen Kinder (Emmi Pikler)
Patricia Eckermann und James A. Sullivan, Die mutige Rebellin (Rosa Parks)
Weitere Titel der Serie „Bedeutende Frauen, die die Welt verändern“
Über Eva-Maria Bast
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Kleopatra und Mark Anton: Unendliche Liebe, unendliche Leidenschaft, ein Kampf um Macht: Elf Jahre nachdem sie entbrennt, endet eine der größten Affären der Weltgeschichte mit dem Selbstmord der Protagonisten.
Nein. Kleopatra kommt nicht zu Mark Anton, dem Herrscher des Ostens im Römischen Reich, als er sie herbeizitiert. Warum sollte sie auch. Sie ist schließlich Kleopatra, die Schöne, die allseits Verehrte.
Kurzerhand schlägt sie seine Einladung aus und bittet ihn stattdessen auf ihre prachtvolle Galeere, wo er ihr und ihren Charme erliegt. Was am Anfang ihrerseits vielleicht Kalkül und ein Spiel mit der Macht gewesen sein mag, wird schnell zu brennender Liebe.
Doch der Reihe nach. Man schreibt das Jahr 44 v. Chr., Gaius Iulius Caesar, Kleopatras Geliebter, ist tot, ermordet. Im Bund gegen seine Mörder bildet sein engster Vertrauter, General Mark Anton, auch Antonius genannt, mit Marcus Aemilius Lepidus und Cäsars Haupterbe, seinem Adoptivsohn Octavian, eine Drei-Männer-Herrschaft. Dieses zweite Triumvirat währt jedoch in jener Dreierbesetzung nicht lang: Lepidus wird von Octavian entmachtet.
Und da sind’s nur noch zwei, die sich das Reich teilen: Octavian herrscht über den Westen, Mark Anton über den Osten, zu dem auch Ägypten gehört – und das hat eine Königin. Kleopatra. Selbige wird von Mark Anton im Sommer 41. v. Chr. zum Rapport bestellt.
Kleopatra schlägt allerdings die Einladung in seinen Palast aus, lädt stattdessen auf ihre Galeere ein. Der antike griechische Schriftsteller und Chronist Plutarch beschreibt das so: „Sie selbst lag unter einem reich mit Gold verzierten Baldachin, ebenso geschmückt und gekleidet, wie man es auf Bildern der Aphrodite sieht.“
Der verheiratete Mark Anton erliegt Charme und der Schönheit der ägyptischen Königin. Er steht in Flammen. Kleopatra auch. Und da sind sie nun, ein weltliches, aber doch irgendwie göttliches Paar, denn so wie sie sich als Reinkarnation der Göttin Isis respektive Aphrodite inszeniert, wird er in Ephesos als neuer Dionysos verehrt.
Doch nicht nur das Bett teilen die beiden miteinander, sie unterstützen sich gegenseitig bei ihren politischen Zielen. Und sie können viel füreinander tun: Ägypten hat Interesse, Rom als Schutzmacht zu gewinnen, für Rom hingegen ist Ägypten als reiches Land attraktiv.
Außerdem braucht Mark Anton für seinen geplanten Parther-Feldzug die Hilfe dieser so bedeutenden Herrscherin. Sonderlich viel gemeinsame Zeit ist dem Paar nicht vergönnt, es gibt viel zu tun: Antonius muss die politischen Verhältnisse in Syrien neu ordnen.
Anschließend eilt er nicht zurück zu seiner Frau Fulvia, sondern verbringt den Winter 41/40 in Alexandria, zelebriert gemeinsam mit Kleopatra ein süßes Leben in Luxus und Sünde, derweil Mark Antons emanzipierte und politisch engagierte Gattin Fulvia für ihn Krieg gegen Octavian führt, denn auch wenn die Triumvir verbündet sind, streben sie doch beide nach der alleinigen Herrschaft.
Fulvias Krieg ist erfolglos, was Mark Anton erzürnt. Unter ungeklärten Umständen stirbt sie noch im selben Jahr und Kleopatra macht sich Hoffnungen: Inzwischen hat sie festgestellt, dass sie schwanger ist, sie hört schon die Hochzeitsglocken mit dem verwitweten Mark Anton läuten.
Doch der hat andere Pläne: Die Liebe, zumindest die auf dem Papier, muss herhalten, um politische Unebenheiten auszubügeln: Zu Kleopatras Enttäuschung versöhnt er sich mit Octavian und heiratet zur Besiegelung dessen Schwester Octavia.
Allein, von Kleopatra kann Mark Anton nicht lassen. Die drängt ihn zur Scheidung, was er ablehnt. Die Ehe sei die Zementierung des Bündnisses mit Octavian, eine Scheidung bedeute Krieg. Doch spannungsfrei ist die Beziehung zwischen den beiden Machthabern nicht, Octavian nimmt Mark Anton übel, dass dieser seine Schwester mit der ägyptischen Königin betrügt und verweigert ihm teilweise die versprochen Truppen für den geplanten Parther-Feldzug.
Im Sommer 37 v. Chr. eskaliert der Streit, Mark Anton bricht mit seiner schwangeren Gattin und bereitet seinen Krieg gegen das Parther-Reich ohne Octavian vor. Ganz alleine wird er das nicht schaffen. Er braucht Unterstützung und wieder wird eine Frau Mittel zum politischen Zweck. Diesmal eine, die er wirklich liebt: Kleopatra.
Die ziert sich nicht lange, sagt ihre Hilfe zu. Doch auch die verstoßene Gattin will helfen und reist mit 2000 Mann an. Allein: Mark Anton weist sie ab. Plutarch vermutet, dass ihn die eifersüchtige Kleopatra unter Druck setzte, möglich ist aber auch, dass er Octavias Unterstützung als viel zu gering erachtet, als dass sie von Erfolg hätte gekrönt sein könne. Fakt ist jedenfalls, dass die Abweisung der in Rom beliebten Octavia ihrem Bruder in die Hände spielt, denn der stellt Antonius nun als völlig abhängig von Kleopatra dar.
Das ist der Auftakt zu einem Propagandakrieg, der noch mehr Futter bekommt, als sich Mark Anton 32 v. Chr. schließlich von Octavia scheiden, lässt. Die Liebe zwischen der ägyptischen Königin und dem römischen Machthaber gipfelt in einem Bürgerkrieg, dessen Höhenpunkt die Schlacht von Actium darstellt, die für das Liebespaar verheerend verläuft.
Ein Sieg ist unerreichbar geworden, nun gilt es nur noch, sich zu retten. Kleopatra flieht aus dem Kampfgeschehen mitten auf hoher See. Zwar gelingt es Mark Anton, ihr zu folgen, er verfällt jedoch in Depressionen, zieht sich zurück. Und Kleopatra?
Sie lässt dem ohnehin schon Verzweifelten die Nachricht ihres Todes überbringen – davon ausgehend, dass er sich daraufhin das Leben nehmen wird. Ihr Plan geht auf: Außer sich vor Kummer stürzt sich Mark Anton 30 v. Chr. ins Schwert.
Laut Plutarch erfährt er dann, dass sie noch am Leben ist, eilt zu ihr und stirbt röchelnd in ihren Armen. Ob das stimmt, ist umstritten. Was aber trieb Kleopatra zu dieser schrecklichen Handlung, mit der sie sich ja selbst auch unendliches Leid zufügte?
Eine Lesart ist, sie habe aus Liebe gehandelt: Mark Antons Hinrichtung durch Octavian sei nach der Niederlage nur noch eine Frage der Zeit gewesen und vor dieser Schmach habe sie ihn bewahren wollen. Die andere Theorie ist, sie habe ihr Reich retten wollen und ihren Liebsten in den Tod getrieben, in der Hoffnung, dass Octavian dann von ihr ablässt und Ägypten mehr bleibt als eine römische Provinz.
Das zumindest versucht sie nach Mark Antons Tod zu erreichen. Vergebens. Erst da entscheidet sich auch die ägyptische Königin, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Die Liebenden sind tot. Und der Widersacher, ist am Ziel. Das römische Reich hat nun einen alleinigen Herrscher. Octavian. Der sich in der Folge Kaiser Augustus nennt.


















































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