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Der Traum des Louis Vuitton
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„Mit leichter Schreibfeder und viel Sinn für spannende Anekdoten zeichnet Bast den Weg von Louis Vuitton (…) nach.“
Stadtradio GöttingenBeschreibung
„Der Traum des Louis Vuitton“ | Historischer Roman über eine Legende der Modebranche und eine Ikone exquisiter Handwerkskunst
Eva-Maria Basts fesselnder Roman über den jungen Louis Vuitton (1821-1892), dessen geniale Erfindung ihn in den Olymp der größten Designer katapultierte
Louis Vuitton war ein einfacher Junge aus einem französischen Bergdorf, als er mit 14 Jahren aufbrach, um die glitzernde Metropole Paris zu erobern.
Paris, 1837: Der junge Louis Vuitton hat es aus seinem Heimatdorf ins aufregende Paris geschafft! Er beginnt eine Lehre als Kistenhersteller und Kofferpacker und stellt sich…
„Der Traum des Louis Vuitton“ | Historischer Roman über eine Legende der Modebranche und eine Ikone exquisiter Handwerkskunst
Eva-Maria Basts fesselnder Roman über den jungen Louis Vuitton (1821-1892), dessen geniale Erfindung ihn in den Olymp der größten Designer katapultierte
Louis Vuitton war ein einfacher Junge aus einem französischen Bergdorf, als er mit 14 Jahren aufbrach, um die glitzernde Metropole Paris zu erobern.
Paris, 1837: Der junge Louis Vuitton hat es aus seinem Heimatdorf ins aufregende Paris geschafft! Er beginnt eine Lehre als Kistenhersteller und Kofferpacker und stellt sich dabei derart geschickt an, dass er sogar an den Kaiserhof gerufen wird. Nur dass die Gepäckstücke so unpraktisch sind, macht ihm das Leben schwer. Louis tüftelt unermüdlich an einer besseren Form. Und just in dem Jahr, in dem ihm seine große Liebe begegnet, revolutioniert er den Koffer und gründet sein eigenes Geschäft. Der Erfolg ist riesig, doch als Louis Opfer eines großen Verrats wird, muss er für sein Unternehmen kämpfen ...
Fans von historischen Romanen und Büchern über berühmte Persönlichkeiten können in dieser Romanbiografie den Menschen hinter der Luxusmarke Louis Vuitton entdecken.
Mit 33 Jahre gründete Louis Vuitton sein erstes eigenes Geschäft. Während er hinten in der Werkstatt die Koffer baute, verkaufte seine Frau vorne im Geschäft die von ihm gefertigten Gepäckstücke. Sie wurden ihnen förmlich aus der Hand gerissen, denn sie waren nicht nur leicht, sondern ließen sich dank ihrer neuartigen, rechteckigen und geraden Form hervorragend stapeln. Als Louis zum Kofferhersteller Ihrer Kaiserlichen Hoheit ernannt wurde, gab es kein Halten mehr. 1859 errichteten die Vuittons ihre eigene Fabrik. Heute ist die Marke milliardenschwer und gilt als eine der wichtigsten der Welt.
Vom Kofferträger zum Millionär!
Lassen Sie sich entführen in eine hochspannende Geschichte nach wahren Begebenheiten.
Über Eva-Maria Bast
Aus „Der Traum des Louis Vuitton“
Kapitel 1
Anchay, ein kleines Bergdorf in der Nähe von Lavans-sur-Valouse, Frühling 1835
Ein Vogel zwitscherte. Ein zweiter stimmte ein, dann ein dritter, und bald schon war die Luft erfüllt von ihrem Gesang. In seiner kleinen Kammer, im Dach ihrer einfachen Holzhütte gelegen, öffnete der dreizehnjährige Louis Vuitton die Augen. Lächelte. „Ich komme ja schon“, flüsterte er, überzeugt, dass die Vögel ihr fröhliches Lied eigens für ihn angestimmt hatten. „He, du“, schienen sie zu ihm zu sagen. »Es ist Frühling. Es wird hell. Steh schon auf, und komm heraus. Gleich geht [...]
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Louis Vuitton (1821-1892), geboren und aufgewachsen in der kargen Gegend des französischen Jura, ist dreizehn Jahre alt, als er sich 1835 auf den Weg nach Paris macht, um sein Glück zu suchen. Die legendäre böse Stiefmutter gibt es in seinem Leben tatsächlich, und als er geht, ist das auch eine Flucht vor dieser missgünstigen Frau. Zwei Jahre dauert Louis‘ Reise zu Fuß nach Paris. Dort angekommen, hat er das Glück, bei einem Kistenbauer und Verpacker in die Lehre genommen zu werden. Louis ist fasziniert von den Möglichkeiten, die das Verpacken bietet, und davon, dass die wohlhabende Klientel ihren halben Hausstand mit auf Reisen nimmt. Nicht nur Kleider müssen verpackt werden, sondern auch Skulpturen, Spiegel und Gemälde!
Der junge Louis beweist eine außerordentliche Beobachtungsgabe und großes Geschick. Er macht seine Sache so gut, dass Kaiserin Eugénie höchstselbst auf ihn aufmerksam wird. Louis avanciert zum kaiserlichen Kofferpacker. 1954 wird für Louis ein bedeutendes Jahr: Er verliebt sich in Clémence Emilie, die beiden heiraten, und er gründet ein eigenes Geschäft. Schon lange ist ihm aufgefallen, dass die Koffer und Kisten mit den gebogenen Deckeln nicht mehr zeitgemäß sind. Für die Reisen mit der Kutsche, bei denen das Gepäck außen angebracht war, waren sie ideal, schließlich musste das Regenwasser ablaufen. Doch die immer bedeutender werdende Eisenbahn läuft den Kutschen nach und nach den Rang ab. Nun gilt es, die Gepäckstücke zu stapeln – und das wird mit gewölbten Deckeln schwierig.
Louis erfindet den rechteckigen Koffer mit flachem Deckel. Der Erfolg ist riesig. Zwar klaut ein Mitarbeiter seine Idee und macht sich mit dieser selbstständig, doch das kann Louis nicht entmutigen: Er perfektioniert sein Modell, und bald schon ist die Nachfrage derart riesig, dass er eine eigene Fabrik bauen muss – und bei der Weltausstellung 1867 eine Medaille erhält. Im Krieg von 1870/71 gegen Deutschland wird seine Fabrik geplündert und teilweise zerstört, doch der unermüdliche Louis beschließt, alles wieder aufzubauen. Zumal er einen Grund dazu hat, sein Unternehmen in die Zukunft zu retten: Sein Sohn Georges steigt in den 1870ern in die Firma ein und beweist einen ebenso großen Tatendrang und Erfindergeist wie Louis. Gemeinsam erfinden die beiden das Damier-Canvas und das charakteristische Schloss. Jahre später wird Georges das ebenso charakteristische Monogramm-Canvas auf den Markt bringen.
Eva-Maria Bast
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