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Bücher, die man gelesen haben muss

Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur

„Oft werde ich gefragt, was man lesen soll. Nie, warum man lesen soll“. Diese Fragen beantwortet Denis Scheck und findet: Es ist Zeit für einen neuen Kanon. Der vielfach ausgezeichnete Literaturkritiker trennt die Spreu vom Weizen und bietet einen ebenso lehrreichen wie inspirierenden Überblick und weckt mit seiner überraschenden Auswahl der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur die Leselust.

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Schecks KanonSchecks Kanon
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Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur

von „Krieg und Frieden“ bis „Tim und Struppi“

„Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue“Kann ein Kinderbuch zum Kanon der Weltliteratur zählen? Unbedingt, sagt der Literaturkritiker Denis Scheck. Zum Beispiel Astrid Lindgrens „Karlsson vom Dach“, das am Anfang vieler Leserbiografien steht. Und darf der Klassenclown der Gegenwartsliteratur Michel Houllebecq mit der Aufnahme in einen Kanon geadelt werden? Ja, natürlich. Denn er ist auf dem Gebiet der Politik, was Jules Verne für die Technik war: ein Visionär. Mit seiner Auswahl der 100 wichtigsten Werke präsentiert Denis Scheck einen zeitgemäßen Kanon, der auf Genre- oder Sprachgrenzen schlicht pfeift. Von Ovid bis Tolkien, von Simone de Beauvoir bis Shakespeare, von W. G. Sebald bis J.K. Rowling: Charmant, wortgewandt und klug erklärt er, was man gelesen haben muss – und warum.
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„Es ist Zeit für einen neuen Kanon, weil sich die Lebensbedingungen in den letzten zwanzig Jahren grundlegend verändert haben.“


Denis Scheck

„Es gibt in meinen Augen nur einen echten Goldstandard in der Literatur: Zur Weltliteratur zählt für mich ein Werk dann, wenn es meinen Blick auf die Welt nachhaltig verändert. Wer Sappho oder Ovid, Beckett oder Kafka gelesen hat, sieht sich und seine Umgebung mit anderen Augen als vor der Lektüre. Darin liegt für mich ohnehin das Geheimnis wirklich großer Literatur: dass sie unsere Weltanschauung verändert; man nimmt nach der Lektüre bestimmter Autorinnen und Autoren schlicht mehr und anders wahr als zuvor.

Für meine Weltwahrnehmung sind Donald Duck, Gustav Gans und der Maharadscha von Zasterabad genauso konstitutiv wie Shylock, Othello und Desdemona. Der Trash vergangener Tage ist nicht selten der Ort, wo man die Klassiker von heute entdeckt. Es ist ja erst ein paar Jahrhunderte her, da galt selbst noch die Romanform als trivial und anstößig.“ 

Denis Scheck über Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann hat bis zu ihrem dreißigsten Lebensjahr einige der schönsten Gedichte in deutscher Sprache nach 1945 geschrieben: auch Die gestundete Zeit oder Anrufung des Großen Bären hätten Bachmann ihren Platz in meinem Kanon gesichert. Was mir an Ingeborg Bachmann heute jedoch am meisten imponiert, ist ihr früher und unbedingter Wille, als junge Autorin zu reüssieren. Sie ist das literarische Pendant zu Gerhard Schröder, der am Zaun des Kanzleramts rüttelt und ruft: „Ich will da rein!“ Bachmann wusste, dass sie für sich als Dichterin eine Persona entwerfen musste, dass wer im von ihr „Mordschauplatz“ genannten Literaturbetrieb Wirkung erzielen will, etwas von sich geben muss – und sie war bereit, diesen Preis dafür zu bezahlen. Wie hoch der Preis dafür wirklich war, darüber denkt sie in Malina nach. Das zweite Kapitel endet mit den Sätzen:
„Es ist immer Krieg.
Hier ist immer Gewalt.
Hier ist immer Kampf.
Es ist der ewige Krieg.“

Anrufung des Großen BärenAnrufung des Großen Bären
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Gedichte

Die „Anrufung des Großen Bären“ bildet zusammen mit Ingeborg Bachmanns erstem Gedichtband „Die gestundete Zeit“ den Kern ihres lyrischen Werks. Diese Gedichte stammen aus den Jahren 1945 bis 1956 und wurden 1956 erstmals in Buchform veröffentlicht. „In dem Zusammenhang der bitteren Welterfahrung mit der Erfahrung von der Benennbarkeit des Gegenbildes liegt der ganz besondere eigentümliche sprachliche Zauber dieser Gedichte.“ Helmut Heißenbüttel
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Denis Scheck über Margaret Atwood

„Zu erzählen, wie es war, was geschehen ist und wie es sich angefühlt hat: Das ist eine Funktion von Literatur. Neben dem Aufbewahren, Fixieren und Dokumentieren gelebten Lebens und vergangener Zeiten kann Literatur den Zeitstrahl aber auch in entgegengesetzter Richtung bereisen und in die Zukunft sehen. Selten, um als Utopie diese Zukunft mit all ihren Wundern und Verlockungen preisend zu schildern. Meist jedoch, um als Dystopie vor ihr zu warnen und so ihr Wirklichwerden zu verhindern. Genau das macht die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood in Der Report der Magd:

Margaret Atwood erzählt in ihrem im Original 1985 erschienen Roman mitreißend und beklemmend von einer Zeit, die etwa durch den Islamischen Staat unserer Gegenwart eher näher als ferner gerückt ist. Für ihren geistreichen, selbstironischen und sich keineswegs in Lila-Latzhosen-Ideologie verrennenden Feminismus hat sich in ihrer Heimat bereits das Adjektiv „Atwoodian“ etabliert, in Kanada ist sie bekannt wie ein bunter Hund. 

Die Größe von Atwoods Roman besteht darin, Leserinnen und Leser in unserer Gegenwart für Erscheinungen zu sensibilisieren, die der Zukunft in Der Report der Magd ähneln.“ 

Der Report der Magd
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Roman

In der Republik Gilead lässt man Desfred keine Wahl: sie muss gebären. Sonst wird sie, wie alle Abweichler, entweder an der »Mauer» gehenkt oder in einen langsamen Strahlentod geschickt. Aber kein noch so totalitärer Staat kann das Begehren auslöschen – weder das von Desfred noch das der beiden Männer, die ihre Zukunft in der Hand haben ... Brillant erdacht und geschrieben: Margaret Atwoods messerscharfer Blick und ihr beißender Witz machen diese beängstigende Beschwörung eines Amerikas des 21. Jahrhunderts zu einem beunruhigenden und vielschichtigen Meisterwerk, das längst zum Kultbuch avanciert ist.
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Denis Scheck über Giuseppe Tomasi di Lampedusa

„Lampedusas Prosa ist makellos und besitzt für mich ein enormes Trostpotenzial. Ich las diesen Roman zum ersten Mal vor vielen Jahren im Grand Hotel Et des Palmes in Palermo. Jemand hatte mir dort von einem sizilianischen Adligen erzählt, der sich mit der Mafia überworfen hatte und dazu verurteilt worden war, den Rest seines Lebens, viele Jahrzehnte lang, ausschließlich in diesem Hotel verbringen zu müssen. Mit einem so guten Roman in der Hand, fand ich, es gäbe schlimmere Schicksale.“

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Der LeopardDer Leopard
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Roman

„Der Leopard“ gehört schon bald nach seinem Erscheinen 1958 zur Weltliteratur. Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte, gelingt Giuseppe Tomasi di Lampedusa der größte Italienroman unserer Zeit und eine schillernde Hommage an das Europa des 19. Jahrhunderts. Mit melancholischer Ironie schildert er den Niedergang des sizilianischen Adelsgeschlechts um Don Fabrizio, Fürst Salina. Die alte Ordnung ist in Gefahr: Tancredi, der Neffe und Ziehsohn des Fürsten, heiratet die verführerische, aber bürgerliche Angelica – das Ende der Feudalherrschaft kündigt sich an. Genau sechzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen in Deutschland hat „Der Leopard“ nichts von seiner Aktualität verloren und zieht die Leser noch immer in seinen Bann.
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Unsere Top Ten Bücher 2019
Die wichtigsten Bücher aus unserem Verlag

Welche Bücher aus dem Piper Verlag sollte man kennen? Welche Titel standen monatelang auf der Bestsellerliste oder haben es in den Kanon der deutschen Literatur geschafft? Hier finden Sie Klassiker aus unserem Verlag und unsere meistverkauften Bücher. 
Unsere Kollegen stellen Ihnen unsere persönlichen Schätze vor: Belletristik und Sachbücher, spannende Romane und faszinierende Biografien – herausgekommen ist eine Mischung aus Klassikern, Gegenwartsliteratur und Geheimtipps.

Unser Literaturkanon

Literarische Klassiker aus dem Piper Verlag

Eine ungewöhnliche Familiengeschichte wird zum Literatur Klassiker

„Muschelessen“ war das erste Buch von Birgit Vanderbeke. Für einen Text aus dem Buch erhielt sie den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Das Buch gehört zum Literaturkanon und wird als Schullektüre eingesetzt.

Durch Löcher in einer Oberfläche sprudeln manchmal Dinge ans Tageslicht, die sich zuvor im Verborgenen hielten. Ganz so geschieht es auch in Birgit Vanderbekes kanonischer Erzählung „Das Muschelessen“. Mutter, Tochter und Sohn sitzen am gedeckten Tisch und warten auf den Vater. Dessen Lieblingsgericht ist bereits serviert: Moules frites, Muscheln mit Pommes. Der Vater aber kommt nicht. Ganz unerwartet entsteht dadurch eine Leerstelle. Eine Leerstelle, die alle Anwesenden umso deutlicher auf den Abwesenden und dessen Rolle in der Familie aufmerksam macht.

So entpuppt sich die scheinbare Familienidylle im Laufe des Abends als vom patriarchalischen Oberhaupt gewaltsam zusammengehaltene Vorstellung von einer Familie. Der Vater nämlich findet seine Frau zu kleinlich, seinen Sohn zu weich, seine Tochter zu verstockt, und er bringt seine Missstimmung nicht nur verbal zum Ausdruck. Doch je bewusster den Wartenden ihre Situation wird, desto wütender formulieren sie an diesem unerhörten Abend ihren bisher unterdrückten Ärger.

Schon so früh in ihrem Werk hat Birgit Vanderbeke ihren wunderbaren, ganz eigenen Stil gefunden, der die Gedanken der erzählenden Tochter hüpfend und springend zu einer Erkenntnis kommen lässt. Ebenso früh entdeckt die Autorin ein Thema, das sie noch lange beschäftigen wird – zuletzt in ihrem tollen neuen Roman „Wer dann noch lachen kann“: erlebtes Unrecht muss ausgesprochen und darf auf keinen Fall einfach so hingenommen werden. An jenem Abend sitzen Mutter, Tochter und Sohn noch lange beisammen, sie reden sich in Rage und bemerken schließlich, der Abend hatte schon falsch begonnen, denn außer dem Vater mag in dieser Familie niemand Muscheln. Ein wirklich kluges und eindringliches Buch.

Eine Empfehlung von Hannes Ulbrich, Lektorat Literatur

Das Muschelessen
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Erzählungen

Angespannt wartet die Familie am gedeckten Tisch auf den Vater. Mutter, Tochter und Sohn sitzen vor einem Berg Muscheln, die allein das Oberhaupt der Familie gerne isst. Um die zähe Wartezeit zu überbrücken, beginnen sie miteinander zu reden. Je mehr sich der Vater verspätet, desto offener wird das Gespräch, desto umbarmherziger der Blick auf den autoritären Patriarchen und desto tiefer der Riss, der die scheinbare Familienidylle schließlich zu zerstören droht.
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Ein Klassiker der Weltliteratur

Die indianische Legende: „Zwei alte Frauen“ von Velma Wallis

Velma Wallis „Zwei alte Frauen“Velma Wallis hat mit „Zwei alte Frauen“ eine zeitlose Geschichte von Stärke und Überlebenswillen geschrieben, die berührt und aufmuntert. Zwei alte Indianerfrauen überwintern allein gelassen von ihrem Stamm in der Wildnis Alaskas. Sie schaffen es, ihre eigenen Kräfte wieder zu mobilisieren und über sich hinauszuwachsen.Die Geschichte versteht sich nicht nur als Aufmunterung, schwierige Situationen zu meistern,  sondern thematisiert auch das Thema Generationenkonflikt. Nicht umsonst hat es zahlreiche Preise erhalten und wurde weltweit millionenfach verkauft.

Die Autorin ist Nachfahrin des Athabasken Stammes und hat diese alte Legende, die mündlich von Generation zu Generation weitergegeben wurde, niedergeschrieben. Die nüchterne, ruhige Sprache der Erzählung passt zu den eindrucksvollen Naturschilderungen und ist sehr authentisch. Ein wunderschönes kleines Geschenkbuch, das man immer wieder gern verschenkt.

Eine Empfehlung von Patricia Haas, Marketing

Zwei alte FrauenZwei alte FrauenZwei alte Frauen

Eine Legende von Verrat und Tapferkeit

Ein Nomadenstamm im hohen Norden von Alaska: Während eines bitterkalten Winters kommt es zu einer gefährlichen Hungersnot. Wie das alte Stammesgesetz es vorschreibt, beschließt der Häuptling, die beiden ältesten Frauen als „unnütze Esser“ zurückzulassen, um den Stamm zu retten. Doch in der Einsamkeit der eisigen Wildnis geschieht das Unglaubliche: Die beiden alten Indianerfrauen geben nicht auf, sondern besinnen sich auf ihre ureigenen Fähigkeiten, die sie längst vergessen geglaubt hatten …

1
Hunger und Kälte fordern ihren Tribut

Die Luft lag scharf, schweigend und kalt über dem weiten Land. Schlanke Fichtenzweige bogen sich unter der schweren Last des Schnees und warteten auf ferne Frühlingswinde. Die froststarren Weiden schienen in der grimmigen Kälte zu erzittern.

Fern dort oben in diesem scheinbar so unwirtlichen Land lebte eine Schar von Menschen, die in Felle und Tierhäute gekleidet waren und dicht um kleine Feuerstellen hockten. Ihre wettergegerbten Gesichter waren von Hoffnungslosigkeit gezeichnet, denn sie sahen sich dem Hungertod ausgesetzt, und die Zukunft barg wenig Aussicht auf bessere Tage.

Diese Nomaden lebten in der Polarregion von Alaska. Sie nannten sich das Volk, und sie waren ständig unterwegs, auf der Suche nach Nahrung. Wo die Karibus und andere Wandertiere entlangzogen, dort folgte ihnen das Volk. Doch die große Winterkälte schuf besondere Probleme. Die Elche, die ihre bevorzugte Nahrungsquelle bildeten, suchten Schutz vor der durchdringenden Kälte, indem sie sich an einen festen Ort zurückzogen, wo sie schwer zu finden waren. Kleinere und leichter zu erlegende Tiere, wie Kaninchen und Eichhörnchen, konnten eine so große Gruppe wie diese nicht am Leben erhalten. Und während der Kälteperioden verschwanden selbst die kleineren Tiere in ihren Verstecken, oder sie wurden durch Beutejäger – seien es Mensch oder Tier – dezimiert. So schien denn das Land während dieses ungewöhnlich scharfen Frosteinfalls im späten Herbst unter der bedrohlich lauernden Kälte ohne jegliches Leben zu sein.

In der kalten Jahreszeit erforderte das Jagen mehr Kraft als gewöhnlich. Deshalb bekamen die Jäger zuerst zu essen, denn ihr Geschick war es, von dem das Leben des Volkes abhing. Doch da so viele Mäuler zu stopfen waren, war der Vorrat an Nahrung sehr schnell erschöpft. Obwohl alle sich größte Mühe gaben, mit dem Vorhandenen auszukommen, litten viele Frauen und Kinder an Unterernährung, und einige verhungerten sogar.

In diesem Nomadenverbund lebten auch zwei alte Frauen, um die sich das Volk jahrelang gekümmert hatte. Die Ältere der beiden hieß Ch‘idzigyaak, denn bei ihrer Geburt erinnerte sie ihre Eltern an einen Chickadee-Vögel. Die andere Frau hieß Sa‘, was Stern bedeutet, denn als die Geburt herannahte, hatte ihre Mutter in den herbstlichen Nachthimmel hochgeschaut und sich besonders auf die weit entfernten Sterne konzentriert, um sich vom Wehen – schmerz abzulenken.

Immer wenn die Gruppe einen neuen Lagerplatz erreichte, wies der Häuptling die jüngeren Männer an, für diese zwei alten Frauen einen Unterschlupf zu errichten und sie mit Nahrung und Wasser zu versorgen. Die jüngeren Frauen zogen die Habseligkeiten der beiden älteren Frauen von einem Lager zum nächsten, und als Gegenleistung gerbten die alten Frauen Tierhäute für die, die ihnen halfen. Diese Übereinkunft funktionierte gut.

Die zwei Alten besaßen jedoch eine unschöne Eigenschaft, die zu jenen Zeiten nur selten vorkam. Ständig beklagten sie sich über Wehwehchen hier und Zipperlein da. Und zum Beweis ihrer Kümmerlichkeit gingen sie an Stöcken. Überraschenderweise machte das den anderen nichts aus, obwohl sie alle von Kindheit an gelernt hatten, daß Schwäche bei den Bewohnern dieses rauhen Mutterlandes nicht geduldet war. Dennoch machte niemand den zwei alten Frauen Vorhaltungen, und sie wanderten weiter mit den Stärkeren – bis zu jenem verhängnisvollen Tag.

An diesem Tag lag etwas Schwereres als nur die Kälte in der Luft, während das Volk um die wenigen flackernden Feuer versammelt war und dem Häuptling zuhörte. Er war ein Mann, der die anderen fast um Haupteslänge überragte. Tief in seine pelzbesetzte Jacke eingemummt, sprach er von den harten, kalten Tagen, die sie erwarteten, und davon, daß jeder das Seine beitragen müsse, damit sie den Winter überlebten.

Dann machte er plötzlich mit lauter, deutlicher Stimme eine Ankündigung: „Der Rat und ich sind zu einer Entscheidung gelangt.“ Der Häuptling machte eine Pause, als habe er Mühe, die folgenden Worte auszusprechen. „Wir werden die Alten zurücklassen müssen.“

Mit einem schnellen, prüfenden Blick suchte er nach einer Reaktion in der Menge. Doch Hunger und Kälte hatten ihren Tribut gefordert, und das Volk schien nicht entsetzt zu sein. Viele hatten erwartet, daß es geschehen würde, und manche hielten es für das beste. In jenen Tagen war es nicht unüblich, die Alten in Hungerszeiten zurückzulassen, obwohl es in dieser Gruppe zum erstenmal geschah. Die Kargheit dieses urwüchsigen Landes schien danach zu verlangen. Um zu überleben, waren die Menschen gezwungen, sich in mancherlei Weise wie Tiere zu verhalten. Ähnlich jungen, kräftigen Wölfen, die sich vom alten Führer des Rudels absetzen, so pflegten die Menschen ihre Alten zurückzulassen, um sich ohne jene Extrabelastung schneller bewegen zu können.

Ch‘idzigyaak, die ältere Frau, besaß eine Tochter und einen Enkel in der Gruppe. Der Häuptling suchte die beiden mit den Augen in der Menge und sah, daß auch sie keine Reaktion zeigten. Er war höchst erleichtert darüber, daß die unerfreuliche Ankündigung ohne Zwischenfall vonstatten gegangen war, und befahl allen, sofort zu packen. Indessen brachte es dieser tapfere Mann, der ihr Führer war, nicht fertig, den zwei alten Frauen ins Gesicht zu schauen, denn im Augenblick fühlte er sich nicht besonders stark.

Der Häuptling begriff, warum das Volk keine Einwände erhob, auch wenn die beiden alten Frauen von allen wohlgelitten waren. In diesen harten Zeiten waren viele der Männer unzufrieden und wurden schnell wütend. Ein falsches Wort oder eine falsche Bewegung konnte einen Aufruhr auslösen und alles noch schlimmer machen. So kam es, daß die schwachen und erschöpften Mitglieder des Stammes ihre Bestürzung für sich behielten, denn sie wußten, die Kälte konnte zu einer Welle der Panik führen – zu Grausamkeit und Brutalität unter Menschen, die ums Überleben kämpften.

Während der langen Jahre, in denen die Frauen in der Gruppe gelebt hatten, hatte der Häuptling eine Zuneigung zu ihnen gefaßt. Jetzt wollte er so schnell wie möglich fort, damit die zwei alten Frauen ihn nicht anschauen konnten. Er hätte sich sonst elender als je in seinem Leben fühlen müssen.

Die beiden Frauen saßen vor der Feuerstelle, alt und schmal, doch mit stolz erhobenem Kinn. So verbargen sie ihr Entsetzen. Als sie jünger waren, hatten sie erlebt, wie alte Menschen zurückgelassen worden waren, aber sie hätten niemals gedacht, daß dieses Schicksal sie selbst treffen könnte. Sie starrten betäubt vor sich hin, so als hätten sie nicht gehört, daß der Häuptling sie zum sicheren Tod verurteilt hatte – ihrem Schicksal überlassen in einem Land, das nur Stärke verstand. Zwei schwache alte Frauen hatten keine Chance gegen dieses Gesetz der Stärke. Sie wußten sich keinen Rat, als sie die Botschaft vernahmen, und es fehlten ihnen die Worte zu ihrer Verteidigung.

Von den zweien hatte nur Ch‘idzigyaak Familie – die Tochter Ozhii Nelii und den Enkelsohn Shruh Zhuu. Sie wartete darauf, daß ihre Tochter protestieren würde, doch nichts geschah, und es überfiel sie ein noch tieferes Entsetzen. Nicht einmal ihre eigene Tochter versuchte, sie zu beschützen. Auch Sa‘, die neben ihr saß, war wie betäubt. Ihr Kopf drehte sich, und obwohl sie gerne laut geschrien hätte, brachte sie kein Wort heraus. Sie fühlte sich wie in einem schrecklichen Alptraum, in dem sie weder sprechen noch sich bewegen konnte.

Während die Gruppe sich langsam davonschlich, kam Ch‘idzigyaaks Tochter zu ihrer Mutter herüber. Sie trug ein Bündel Babiche – grob abgezogene, ungegerbte Elchhaut, die vielseitig verwendbar war. Voller Scham und Schmerz senkte sie ihren Kopf, denn ihre Mutter weigerte sich, ihre Anwesenheit zur Kenntnis zu nehmen. Statt dessen starrte Ch‘idzigyaak versteinert geradeaus.

Ozhii Nelii war sehr aufgewühlt. Wenn sie ihre Mutter verteidigte, so befürchtete sie, würde das Volk die Sache regeln, indem es sie zusammen mit ihrem Sohn ebenfalls zurückließ. Schlimmstenfalls ließen sie sich womöglich in ihrem ausgehungerten Zustand zu etwas noch Furchtbarerem hinreißen. Das konnte sie nicht riskieren.

Von solchen Gedanken gequält, bat Ozhii Nelii schweigend und mit kummervollem Blick um Vergebung und Verständnis, während sie sachte das Bündel Babiche vor der erstarrten Frau niederlegte. Dann wandte sie sich langsam um und ging mit schwerem Herzen davon, denn sie wußte, sie hatte soeben ihre Mutter verloren.

Der Enkel Shruh Zhuu war tief erschrocken über die Grausamkeit. Er war ein ungewöhnlicher Junge. Während die anderen Jungen miteinander im Mannwerden wetteiferten, indem sie jagten und rangen, gefiel es ihm, seiner Mutter und den zwei alten Frauen bei der Vorratsbeschaffung zu helfen. Sein Verhalten schien nicht in das Muster der Gruppenstruktur zu passen, so wie es von Generation zu Generation überliefert worden war. Die Frauen waren es nämlich, die die meisten mühsamen Aufgaben erledigten und zum Beispiel die hochbepackten Schlitten zogen. Darüber hinaus hatten sie eine Menge anderer zeitraubender Pflichten, während die Männer sich auf die Jagd konzentrierten, damit die Gruppe zu essen hatte. Niemand beklagte sich, denn so war es, und so war es immer gewesen.

Shruh Zhuu hatte große Achtung vor den Frauen. Er sah, wie sie behandelt wurden, und es gefiel ihm nicht. Auch wenn man es ihm immer und immer wieder erklärte, so begriff er doch nie, warum die Männer den Frauen nicht halfen. Aber seine Erziehung hatte ihn gelehrt, nie das Handeln der Erwachsenen in Frage zu stellen, denn das wäre unhöflich. Als Shruh Zhuu kleiner war, hatte er sich nicht gescheut, seine Meinung zu diesem Thema zu äußern, und Jugend und Unschuld waren seine Beschützer. Später lernte er, daß solches Benehmen eine Bestrafung nach sich zog. Er litt unter dem Schmerz des Schweigens, wenn sogar seine Mutter tagelang nicht mit ihm sprach. Auf diese Weise lernte Shruh Zhuu, daß es weniger weh tat, wenn man über gewisse Dinge lieber nachdachte, anstatt sich zu äußern.

Obwohl er fand, das Schlimmste, was das Volk tun konnte, war, die hilflosen alten Frauen im Stich zu lassen, kämpfte Shruh Zhuu innerlich mit sich. Seine Mutter sah die zornige Erregung in seinen Augen, und sie wußte, daß er kurz davor war zu protestieren. Sie ging schnell zu ihm und flüsterte eindringlich in sein Ohr, er dürfe einfach nicht daran denken, denn die Männer seien so verzweifelt, daß sie leicht irgend etwas Furchtbares tun könnten. Shruh Zhuu sah die düsteren Gesichter der Männer und wußte, daß sie recht hatte. Also hielt er seinen Mund, auch wenn der Aufruhr in seinem rebellischen Herzen weitertobte.

In jenen Tagen wurden alle Jungen dazu erzogen, ihre Waffen in Ehren zu halten, manchmal mehr noch als ihre Familie, denn die Waffen würden für ihren Lebensunterhalt sorgen, wenn sie Männer waren. Wurde ein Junge dabei ertappt, wie er seine Waffe falsch behandelte oder für einen falschen Zweck benutzte, so waren harte Strafen die Folge. Wenn der Junge älter wurde, lernte er die Macht seiner Waffe kennen und begriff die Bedeutung, die sie nicht nur für sein eigenes Überleben, sondern auch für das seines Volkes hatte.

Shruh Zhuu schlug seine ganze Erziehung und alle Gedanken an die eigene Sicherheit in den Wind. Aus seinem Gürtel zog er ein Beil aus zugespitzten Tierknochen, die mit gehärteten Elchhautstreifen straff zusammengebunden waren, und steckte es heimlich, gut verborgen vor den Augen des Volkes, hoch oben ins dichte Astwerk einer buschigen jungen Fichte.

Als seine Mutter sich daran machte, ihre Sachen zusammenzupacken, wandte Shruh Zhuu sich zu seiner Großmutter. Obwohl sie so tat, als sehe sie einfach durch ihn hindurch, vergewisserte Shruh Zhuu sich, daß keiner ihn beobachtete, und zeigte auf seinen leeren Gürtel und dann auf die Fichte. Noch einmal schaute er seine Großmutter mit einem Ausdruck der Verzweiflung an, wandte sich widerstrebend um und ging fort zu den anderen. Und mit sinkendem Mut wünschte er sich, er könnte ein Wunder vollbringen, um diesem alptraumhaften Tag ein Ende zu bereiten.

Der lange Zug des ausgehungerten Volkes setzte sich langsam in Bewegung, und zurück blieben die zwei Frauen. Sie saßen immer noch wie betäubt auf ihren aufgehäuften Fichtenzweigen da. Das kleine Feuer warf einen weichen, orangefarbenen Schein auf ihre verwitterten Gesichter. Es verging eine lange Zeit, bevor die Kälte Ch‘idzigyaak aus ihrer Erstarrungweckte. Sie hatte die hilflose Geste ihrer Tochter wohl wahrgenommen, doch sie fand, ihr einziges Kind hätte sie, selbst im Angesicht der Gefahr, verteidigen müssen. Das Herz der alten Frau besänftigte sich, als sie an ihren Enkel dachte. Wie konnte sie bittere Gedanken gegen jemanden hegen, der so jung und so zartfühlend war? Die anderen machten sie zornig, vor allem ihre Tochter! Hatte sie sie nicht zur Stärke erzogen? Heiße, ungebetene Tränen rannen ihr übers Gesicht.

In diesem Augenblick hob Sa‘ ihren Kopf, gerade rechtzeitig, um die Tränen ihrer Freundin zu entdekken. Zorn stieg in ihr hoch. Wie hatten sie es wagen können! Ihre Wangen brannten von der Demütigung. Sie und die andere alte Frau standen nicht kurz vorm Tode! Hatten sie nicht für das, was das Volk ihnen gab, genäht und gegerbt? Sie mußten nicht von Lager zu Lager getragen werden. Sie waren weder hilflos noch hoffnungslos. Und dennoch hatte man sie zum Sterben verurteilt.

Ihre Freundin hatte achtzig Sommer gesehen, sie selber fünfundsiebzig. Als sie jung war, hatte sie miterlebt, wie die Alten zurückgelassen wurden. Doch die waren dem Tod so nah, daß manche schon blind waren und nicht mehr laufen konnten. Und hier war sie nun, sie, die immer noch laufen, sehen, sprechen konnte, aber... pah! Die jungen Leute heutzutage suchten nach bequemeren Auswegen in harten Zeiten. Als die kalte Luft das Lagerfeuer gelöscht hatte, wurde Sa‘ lebendig, und ein stärkeres Feuer brannte in ihr, fast so, als hätten ihre Lebensgeister der glimmenden Asche die Energie entzogen. Sie ging zu dem Baum und barg das Beil, und bei dem Gedanken an den Enkel ihrer Freundin lächelte sie weich. Sie seufzte, als sie zu ihrer Kameradin zurückkehrte, die sich nicht gerührt hatte.

Sa‘ sah zum blauen Himmel hoch. Für ein erfahrenes Auge bedeutete das Blau zu dieser winterlichen Jahreszeit große Kälte. Wenn erst die Nacht hereinbrach, würde es noch kälter werden. Sa‘ runzelte besorgt die Stirn, kniete neben ihrer Freundin nieder und begann mit sanfter, doch fester Stimme zu sprechen. „Meine Freundin“, sagte sie, machte eine Pause und hoffte, sie könnte stärker sein, als sie sich fühlte. „Wir können hier sitzen und auf den Tod warten. Wir werden nicht lange warten müssen...

Der Zeitpunkt unseres Abschieds von dieser Welt sollte aber noch nicht so bald kommen“, fügte sie schnell hinzu, als ihre Freundin mit erschreckten Augen hochblickte. „Wir werden jedoch sterben, wenn wir einfach nur hier sitzen und warten. Das würde ihnen recht geben, dann wären wir wirklich hilflos.“

Ch‘idzigyaak hörte verzweifelt zu. Sa‘ wußte, daß ihre Freundin gefährlich nahe daran war, ihr Schicksal anzunehmen und an Hunger und Kälte zu sterben. Und so sprach sie noch eindringlicher. „Ja, auf ihre Weise haben sie uns zum Tode verurteilt! Sie glauben, wir seien zu alt und nutzlos. Sie vergessen, daß auch wir ein Recht haben zu leben! Und deshalb, meine Freundin, sage ich, wenn wir denn sterben müssen, so laß uns handelnd sterben und nicht im Sitzen.“

Ein Klassiker aus der Fantasy

Mit „Das Erbe des Zauberers“ beweist Terry Pratchett einmal mehr, dass die Fantasy-Literatur weitaus mehr zu bieten hat, als die ständigen Schlachten zwischen Licht und Dunkel, die funkelnden Helden, die finsteren Schurken und die feuerspeienden Drachen. Im dritten Scheibenwelt-Roman geht es um die Gleichberechtigung in der Zauberei (man beachte den englischen Titel: „Equal Rites“).

Der Zauberer Drum Billet weiß, dass er dem Tode nahe ist. Er reist also in einer stürmischen Nacht in das Dorf „Blödes Kaff“. Dort soll in ebendieser Nacht ein Kind zur Welt kommen, das als achtes Kind eines achten Kindes geboren wird und somit über große magische Kräfte verfügen wird. Mit seinem letzten Atemzug vermacht er dem Kind seinen Zauberstab und macht es somit zu seinem Nachfolger. Als er ins Jenseits eintritt, bemerkt er jedoch, dass er einen folgenreichen Fehler gemacht hat: Das Kind ist ein Mädchen. Auf der Scheibenwelt sind die Verhältnisse in der Zauberei bis dato klar gewesen, ein weiblicher Zauberer scheint genauso absurd wie eine männliche Hexe. Die Dorfhexe Oma Wetterwachs nimmt sich also der jungen Eskarina an, um sie im Hexenhandwerk auszubilden. Schnell muss sie jedoch feststellen, dass Esks Talente nicht die einer Hexe sind, sondern die eines Zauberers. Schließlich brechen die beiden auf, um in die Stadt Ankh-Morpork zu reisen und dort einen Platz für Esk an der Unsichtbaren Universität, der Schule für Zauberer, zu erkämpfen.

Terry Pratchett erzählt die Geschichte der ersten Zauberin der Scheibenwelt in seiner gewohnten, absurd-komischen Weise und zeichnet meisterhaft Figuren, die im Laufe der Geschichte ihr eigenes Dasein als Fantasy-Klischee zunehmend hinterfragen. So hält er uns und unseren Vorstellungen, wie die Dinge in Geschichten zu sein haben, einen Spiegel vor und wir erkennen, wie stark dieses Denken in unserem täglichen Leben verwurzelt ist. Durch das Lesen seiner Bücher lernen wir, wie sehr unsere Wahrnehmung von den Geschichten geprägt ist, die wir uns täglich erzählen. Und wir erkennen, dass sowohl die Geschichte von der Hexe und dem Zauberer, als auch die von der Hausfrau und dem Manager, letztendlich nur Geschichten sind und die Dinge anders sein können. Gleichzeitig zeigt er allen seinen Figuren gegenüber, mit ihren Stärken und Schwächen, ein Verständnis, dass man sich im Umgang der Menschen miteinander wünschen würde. „Das Erbe des Zauberers“ ist ein tolles Buch, das ich allen Leuten nur empfehlen kann, die sich bisher noch nicht an Terry Pratchett und die absurde Scheibenwelt herangetraut haben. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet auch die tolle Übersetzung von Andreas Brandhorst, der sich souverän Terry Pratchetts sehr eigenen Sprachstil angeeignet hat. Lest Terry Pratchett, von ihm kann man viel über das Menschsein lernen!

Ein Empfehlung von Paul Voelckl

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Das Erbe des ZauberersDas Erbe des Zauberers
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Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt

Als der Magier Drum Billet seinen Zauberstab gemäß guter Sitte an den achten Sohn eines achten Sohnes übergeben will, macht er einen folgenschweren Fehler: Denn das Neugeborene ist ein Mädchen, und diesen ist der Zutritt zur Unsichtbaren Universität verwehrt. Nun kann nur noch Oma Wetterwachs den Zauberern in Sachen Gleichberechtigung auf die Sprünge helfen …
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Unsere Klassiker

Bücher, die man gelesen haben sollte

Die besten Bücher aller Zeiten



Bücher gibt es wie Sand am Meer. Da ist es nicht immer leicht, sich zu entscheiden. Suchen Sie ein Buch der Weltliteratur, einen Literaturklassiker, den neuesten Bestseller-Roman? Oder soll es Belletristik für den Urlaub sein? In dieser Liste finden Bücherliebhaber die besten Buchtipps und Literaturempfehlungen.
 

Bücher, die man gelesen haben muss

Beim Piper Verlag gibt es jährlich zahlreiche interessante Neuerscheinungen. Wer Orientierung im Buchdschungel sucht, ist in dieser Kategorie richtig: Entdecken Sie lesenswerte Bücher nach Genres und Themen sortiert. Verkaufszahlen, Meinungen und Empfehlungen fließen als Kriterium ein. Der Piper Verlag hat attraktive Bestenlisten zusammengestellt, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern. Egal, ob es sich um ein Buch für Sie selbst handelt oder ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen. Mit den Büchern dieser Liste liegen Sie richtig und sparen deutlich Zeit. Auch wer im Beruf und gesellschaftlich mithalten will, muss bestimmte Bücher einfach lesen und sich laufend auf den neuesten Stand bringen. Diese Liste erleichtert die Entscheidung und filtert die Höhepunkte aus Belletristik, Sachbüchern und Klassikern heraus. Begeben Sie sich noch heute auf eine spannende Entdeckungsreise! 
 

Die Höhepunkte im Piper Verlag

Der Piper Verlag bietet das Beste aus allen Welten: 
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Darunter befinden sich zahlreiche Bestseller. Mitarbeiter des Verlags haben sich hingesetzt und die Höhepunkte des Sortiments ausgewählt: Da ist für jeden was dabei – für Liebhaber von Klassikern, Gegenwartsliteratur und echten Geheimtipps. Zu den Top-Büchern des Jahres 2019 gehört das Werk „1793“ von Niklas Natt och Dag, ein Buch, das vor allem Krimifreunden den Atem verschlägt. Liebenswert und ein tolles Geschenk ist die indianische Legende „Zwei alte Frauen“ von Velma Wallis. Es erzählt die berührende Geschichte von zwei Indianerfrauen, die allein auf sich gestellt in der Wildnis von Alaska überleben müssen. Auch Bücher von Margaret Atwood sind immer eine gute Wahl. Ein Klassiker der Fantasy Literatur ist Terry Pratchets „Das Erbe des Zauberers“.
 

Für Genießer und Abenteurer

Der Piper Verlag bietet Ihnen zahlreiche Leckerbissen, die Sie unbedingt lesen sollten! Wussten Sie schon, dass zahlreiche Bücher des Piper Verlages verfilmt und preisgekrönt werden? Etwa der Film nach dem Roman von Margaret Atwood, „Der Report der Magd“ oder von Hape Kerkeling „Der Junge muss an die frische Luft“. Zahlreiche Bücher sind in hinreißende Filme von Michael Ende bis Harry Potter verwandelt worden. Ein Schuss Romantik macht den Alltag lebenswert: Stöbern Sie in den Kategorien: Liebesromane, Erotische Geschichten oder Romantik-Komödien des Piper Verlags. Biografien sind wie neue Freunde, die man immer in der Tasche dabeihat. Auch das Gebiet der Sachbücher ist umfangreich: Für Liebhaber von Psychologie, Ratgebern und Geschichte lohnt sich ein Blick in die Piper Liste. Entdecken Sie in der Liste der „Bücher, die man gelesen haben muss“ die Höhepunkte des Piper Verlags!  

 

Mittwoch, 02. Oktober 2019 von Piper Verlag