Ich freue mich, dass ich geboren bin

Ich freue mich, dass ich geboren bin

Roman

€ 9,00 inkl. MwSt.

Es sind die Sechzigerjahre, die Flucht aus dem Osten liegt hinter ihnen. Angekommen sind sie im elterlichen Land der Verheißung, in Westdeutschland. Für das Kind aber ist es ein übler Ort – und an einem 5. Juli beschließt es, aus seiner gewalttätigen Gegenwart zu fliehen in eine selbstgemachte, magische Kindheit. Birgit Vanderbekes raffinierter, federleichter Roman ist die autobiografische Geschichte einer langen Flucht aus dem Osten zu sich selbst.

  • € 9,00 [D], € 9,30 [A]
  • Erscheint am 01.09.2017
  • 160 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-31112-0
 
 

Leseprobe zu »Ich freue mich, dass ich geboren bin«

Die besten Ideen hat man zwischen fünf und zehn. Danach haben manche Leute noch ein paar Ideen, vielleicht so bis fünfundzwanzig oder dreißig, je nachdem, ob sie in der Zeit noch mit jemandem reden oder nicht, aber nach dreißig haben die meisten von ihnen keine Lust mehr, mit jemandem zu reden, dann haben sie aufgegeben, und natürlich ist dann auch Schluss mit den Ideen.
Meine beste Idee hatte ich mit sieben, weil ich um die Zeit unbedingt mit jemandem reden musste, und als mir einfiel, wie ich das hinkriegen könnte, hatte ich gleich das Gefühl, dass es eine richtig gute Idee war, [...]

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Birgit Vanderbeke

Birgit Vanderbeke

Birgit Vanderbeke, geboren 1956 im brandenburgischen Dahme, lebt im Süden Frankreichs. Ihr umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Kranichsteiner Literaturpreis. 2007 erhielt sie die Brüder-Grimm-Professur an der mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Deutschlandfunk


»Sehr beeindruckend, imponierend, raffiniert.«   

BR Bayern 2


»›Ich freue mich, dass ich geboren bin‹ ist heftige Lektüre (...) und ist dennoch ein hoffnungsvoller Roman.«   

MDR Kultur


»›Ich freue mich, dass ich geboren bin‹ ist ein anmutiger, federleichter Roman, dessen wahres Gewicht sich erst allmählich und im Nachklang offenbart.«   

Der Tagesspiegel


»Der oft genug scheiternden Gratwanderung, gerade Gewalterfahrungen aus der Perspektive eines Kindes zu erzählen, stellt sich Vanderbeke mit einer souveränen Kunstsprache und Bildern aus dem Arsenal der Märchen und Mythen.«   

neue-buchtipps.de


»Ein Roman, der durch seinen Sprachstil beeindruckt – der naiv, kindlich und durchaus aufsässig, dann wieder glasklar beobachtend und verächtlich ist.«   

Frankfurter Neue Presse


»Ein Roman, der von der Sehnsucht nach Liebe und der Einsamkeit und der radikalen Hilflosigkeit eines Kindes erzählt (...) indem er eine prächtige, schön getünchte Fassade beschreibt. Und sie im gleichen Atemzug zum Einsturz bringt.«   

WDR 5 »Scala - Bücher«


»Schmerzlich und pointiert, stellenweise trotz allem komisch und am Ende wahrhaft hoffnungsvoll.«   

literaturleuchtet.wordpress.com


»Ein eindringliches Porträt einer Kindheit, in einer Sprache geschrieben, die die Schrecknisse zunächst abfedert, sie jedoch umso stärker nachwirken lässt. Die 150 Seiten sind schnell gelesen, aber lange nicht verdaut...«   

MDR Kultur


   

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