„Eine Poetin, die Frau/Mann nicht vergessen wird, der das 'Gespür für Licht' liest und erspürt.“
kultur-punkt.ch„Wenn Preiwuß ihren Band mit dem Volkslied 'Es war eine Mutter, hatte vier Kinder' eröffnet, zeigt sie: Sie ist sich bewusst, ihre Mutterschaft steht in einer langen Generationsfolge, die die 1980 geborene Lyrikerin sich nun einordnet. [...] Es sind poetisch kraftvolle Bilder, die sie ihrem Kind und sich widmet.“
fixpoetry.com„Anklänge an Märchen und Mythen, aber auch Reminiszenzen an Lyrikerinnen wie Sarah Kirsch, die zu den bekannten Stimmen der Nachkriegslyrik gehört, werden hier zu spannungsvollen, gleichermaßen eingängigen wie befremdlichen Versen.“
der Freitag - Online„Wie in ihrem Gedichtband 'Rede' (2012) tastet Kerstin Preiwuß […] nicht nur empathischen Momenten nach, sondern auch den Lücken im Gefüge der Dinge – und jener fragwürdigen Instanz, die sich 'Ich‘ nennt. […]. Über verschleppte Reime oder metrische Anleihen nähert Preiwuß die Gedichte bisweilen dem Gesang an – doch bleiben sie stets nur 'fast ein Lied‘. Eine kunstvolle Einfachheit bestimmt den Ton.“
Süddeutsche Zeitung„Über verschleppte Reime oder metrische Anleihen nähert Preiwuß die Gedichte dem Gesang an. Es ist eine kunstvolle Einfachheit, die den Ton der Gedichte bestimmt, nah am Körper und bisweilen fast wie ein Lied.“
Stuttgarter Zeitung„Der dritte Gedichtband von Kerstin Preiwuß feiert das Leben, und seine Lektüre lohnt sich. […]. Manchmal beschränkt sich ein Gedicht auf drei Verse und weckt doch Assoziationen, die Seiten füllen könnten. Die Gedichte über den Winter sind zuweilen düster. Das letzte der Wintergedichte liest sich beinahe wie ein Wetterbericht. Auch in solcher lakonischen Kürze und Prägnanz zeigt sich Kerstin Preiwuß‘ Gespür für Sprache.“
Freie Presse„Kerstin Preiwuß hat ihren Band als Durchgang durch ein Jahr angelegt und in vier Kapitel gegliedert; jedes der lakonsichen Kalenderblätter erzeugt sein eigenes Mikroklima. Ein Gedicht ist kein Ding mehr, das zuverlässig wäre wie die Zeitung; seine Gestalt ist Tagesform. Neues kommt in die Welt, wenn die Dichterin die Aalmutter zitiert: 'Die Sprache bekommt dann ein Kind.'“
Frankfurter Allgemeine Zeitung„Wie die Gedichte Kontakt mit der Welt aufnehmen, zaghaft zunächst bis das lyrische Ich schließlich fast so weit ist, den Kontakt verweigern zu wollen, wie der Wechsel der Gefühlslagen korrespondiert mit den sich ändernden Jahreszeiten, wenn eins zum anderen kommt und eins ins andere dringt, bringen diese beeindruckenden Gedichte auf eine ganz unverwechselbare Weise zum Ausdruck.“
Deutschlandfunk Kultur - Lesart„Ein weibliches lyrisches Ich spricht über Erkenntnis und Schreiben, über die Verbindung zwischen Körper und Text. Es finden sich Anklänge an Märchen und Mythen, aber auch Reminiszenzen an Lyrikerinnen wie Sarah Kirsch.“
Börsenblatt„Die Verse der 1980 geborenen Autorin sind von kunstvoller Einfachheit und berühren vielleicht gerade deshalb beim Lesen auf irritierend eindringliche Weise.“
Wiener Zeitung„Kerstin Preiwuß hat (…) die richtige Sprache gefunden, wieder einmal mit viel Gespür.“
Süddeutsche Zeitung„Kerstin Preiwuß geht es nicht um ein Abbild, sondern eher um die Verzauberung der Welt. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin, die Bilder findet für ihre Lage, und manche stehen als störrische Fremdkörper hartnäckig im Raum: 'Ein Mann wilderte Hirsche für seine Tapete', heißt so ein Satz und ein anderer: 'Der Sommer belauert mich kaum dass ich ihn betrete.'“
Ö1 Ex Libris
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