Wenn Worte Brücken bauen und verschlossene Türen öffnen, dann tun LGBTQIA+-Bücher genau das. Sie sind nicht nur ein Spiegel der Gesellschaft, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Verständnis und Akzeptanz.
Von den versteckten Botschaften und subtilen Hinweisen in den Werken vergangener Jahrhunderte bis zu den stolz und offen erzählten Geschichten unserer Zeit –LGBTQIA+-Bücher haben einen langen Weg zurückgelegt. Und sie werden nicht nur für ein queeres Publikum geschrieben, wie das Genre Gay Romance zeigt.
Unsere Romane feiern die Liebe in all ihren Formen und zeigen, dass das Herz keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht. In diesem Sinne, lasst uns Seite für Seite ein Zeichen setzen – für eine Welt, in der Liebe keine Grenzen kennt.
Ein großartiger Roman über Liebe in einer von Gewalt geprägten homophoben Welt
Queere Romantasy vom Erfolgsautor von „Boyfriend Material“
Für Fans von Alexis Hall und Casey McQuiston
„Auf diese queere Lovestory hat das Genre seit Jahren gewartet!“ Christina Lauren
„Fantastischer Stil, erstklassiger Weltenbau, herrlich queer.“ T. J. Klune
28. Juni 1969 – die Geburtsstunde der Pride-Bewegung
In ihrem ebenso dramatischen wie emotionalen Roman „Pride began on Christopher Street“ erzählen Christian Handel und Andreas Suchanek nicht nur von einer außergewöhnlichen queeren Liebe, sondern auch von der Geburtsstunde des Christopher Street Day.
Prickelnde queere Romance in Berlin!
Eine spannende Liebesgeschichte, die zeigt, dass wahre Liebe keine Labels kennt.
Liebe ist so viel mehr
„Liebe ist für mich wie ein Farbspektrum. Ich kann auf viele verschiedene Arten Liebe empfinden und diesem Gefühl diverse Bedeutungen zuschreiben – ohne, dass diese in Konkurrenz zueinanderstehen.“ Saskia Michalski
„Eines der aufwühlendsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. " Denis Scheck
Inspiriert von griechischen Legenden erzählt Nena Tramountani eine einzigartige, düster-romantische Liebesgeschichte!
„Dieses Buch, das die besten Elemente von Mystery, Fantasy und Romance vereint, ist ein wahrer Seelenschmeichler.“ Buzzfeed
Gay Romance meets K-Pop
Ein bezaubernder New-Adult-Roman, der den Zauber des ersten Verliebens einfängt.
Über Identität und Begehren, Körper und ihre Bedeutung
Warum gibt’s eigentlich Christopher Street Days und den Pride Month?
Der Juni gilt als Pride Month: Es ist die Zeit der Regenbogenflaggen, der überdurchschnittlich vielen Berichte über queere Themen – und die Zeit der Christopher Street Days. Weltweit versammeln sich auf ihnen Millionen von Menschen, um für ihre Rechte zu demonstrieren, queeres Leben sichtbar zu machen und füreinander einzustehen.
Aber wie kam es eigentlich zum ersten CSD? Was hatte eine von der Mafia geführte Schwulenbar in New York City damit zu tun? Und weshalb gilt der Sommer 1969 als Wendepunkt im Kampf für die Gleichstellung und Anerkennung queerer Menschen?
Diesen Fragen sind Christian Handel und Andreas Suchanek in ihrem gemeinsamem historischen Roman PRIDE BEGAN ON CHRISTOPHER STREET (Piper Verlag) nachgegangen, der im Mai 2024 frisch erschienen ist. Sie erzählen darin nicht nur von einer außergewöhnlichen Liebe zwischen einem ungeouteten Polizisten und einem schwulen Freigeist, sondern auch von einem großen historischen Moment: der Geburtsstunde des Christopher Street Days: Denn selbst im angeblich aufgeklärten Amerika der 1960er Jahre gestaltete sich das Leben für queere Menschen als Spießrutenlauf. Gleichgeschlechtlicher Sex galt als Verbrechen, ebenso wie das Tragen von Kleidung, die nicht dem biologischen Geschlecht entsprach. Geoutete Menschen verloren oft ihre Arbeit und nicht selten auch ihre Familie. Auch von der Polizei wurden sie während regelmäßig stattfindender Razzien verhaftet oder misshandelt und gedemütigt.
Jake und Finn, die beiden Protagonisten des Romans von Handel und Suchanek, stehen auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes. Dennoch rettet der Polizist Jake Finn vor einem brutalen Polizeiübergriff - denn Jake ist selbst schwul, ohne es sich einzugestehen. Zwischen ihnen funkt es sofort. Obwohl sie in ihren Vorurteilen über den anderen gefangen sind, nähern sie sich an. Als sich in der Nacht auf den 28. Juni 1969 im Stonewall Inn in der Christopher Street die BarBesucher erstmals vehement gegen die Polizei wehren, müssen sich die beiden entscheiden, auf welcher Seite sie stehen.
Der 28. Juni 1969 wird im Roman für Jake und Finn zum Schicksalsmoment ihrer Liebe – und in der Realität schrieb dieser Tag Geschichte: Der Stonewall-Aufstand in der Christopher Street wurden zum Wendepunkt der LGBTQIA⁺-Bewegung im Kampf um Gleichbehandlung und Anerkennung.
„Einen Unterhaltungsroman über die Entstehung der Christopher Street Days gab es bisher in Deutschland unseres Wissens noch nicht“, verrät das Autoren-Duo auf die Frage, weshalb sie diese Geschichte unbedingt schreiben wollten. Beide Autoren sind schwul. „Die Ereignisse rund um das Stonewall Inn im Sommer 1969 sind ein wichtiger Teil der Geschichte unserer Community und deshalb haben wir uns mit Feuereifer auf dieses Romanprojekt gestürzt. Denn was damals passiert ist und mit welchen Ungerechtigkeiten sich queere Menschen in dieser Zeit herumschlagen mussten, wissen viele heute gar nicht. Wir hoffen, dass unser Roman ein bisschen dabei hilft, das zu ändern.“
Während der Recherche haben sie nicht nur Sachtexte gelesen und Dokumentationen gesehen, sondern sich auch mit Essays und Zeitzeugen-Interviews beschäftigt. „Das war hart“, sagen sie. „Wir haben uns zwar bereits zuvor mit dem Thema ausgekannt, diesmal sind wir aber über viele sehr persönliche Geschichten und Einzelschicksale gestolpert, die uns extrem berührt haben.“ Und so ist auch die berührende Geschichte von Jake und Finn entstanden, fiktive Figuren, die im Verlauf des Romans aber auch historischen Persönlichkeiten begegnen.
Schon ein Jahr nach dem Stonewall Aufstand wurde in New York dieses Ereignis mit einem Gedenkmarsch gewürdigt. Und seitdem finden weltweit Christopher Street Days statt. Diese sind bis heute noch nötig: Der Lesben- und Schwulenverband LSVD berichtet auf seiner Website, dass gleichgeschlechtliche Sexualität noch immer in 66 Ländern strafrechtlich verfolgt wird, in 12 davon steht sie sogar unter Todesstrafe. Das FBI sah sich jüngst genötigt, vor Terroranschlägen auf CSDs zu warnen. Und auch hierzulande nimmt die gemeldete Anzahl an Fällen homophober Hasskriminalität seit Jahren zu. „Christopher Street Days sind wichtig“, sagt Handel. „Auch, weil queere Menschen und Allys dann zusammenkommen können und feststellen, wie viele sie sind, dass sie nicht allein sind.“
Wer selbst diesen Sommer einen Christopher Street Day besuchen möchte, findet alle Termine auf www.csd-termine.de.