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Verlorene der Zeiten

Amal El-Mohtar
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Max Gladstone
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Roman

„›Verlorene der Zeiten‹ ist eine außergewöhnliche Zeitreisegeschichte und ein Liebesroman in Briefform – surreal, phantastisch, schmerzhaft und wunderschön.“ - literatopia.de

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Verlorene der Zeiten — Inhalt

Ausgezeichnet mit dem Hugo-, Nebula- und Locus-Award

Zwei Feindinnen in einer Zeit des Krieges.
Verbotene Nachrichten, heimlich ausgetauscht auf den verlassenen Schlachtfeldern.
Und eine ganz große Liebe, die Raum und Zeit überwindet.

Amal El-Mohtar und Max Gladstone verbinden in diesem Kurzroman in wunderbar poetischer Sprache eine weltumspannende Zeitreisegeschichte mit einem Liebesroman in Briefform.

„Dieses Buch hat einfach alles – ein wahres Feuerwerk!“ Madeline Miller, Autorin von „Ich bin Circe“ und „Das Lied des Achill“

€ 18,00 [D], € 18,50 [A]
Erschienen am 01.09.2022
Übersetzt von: Simon Weinert
192 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-70606-3
Download Cover
€ 14,99 [D], € 14,99 [A]
Erschienen am 01.09.2022
Übersetzt von: Simon Weinert
192 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60142-9
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Amal El-Mohtar

Über Amal El-Mohtar

Biografie

Amal El-Mohtar ist preisgekrönte Autorin, Lektorin und Kritikerin. Ihre Kurzgeschichte „Seasons of Glass and Iron“ gewann den Hugo-, Nebula- und Locus-Award und war ein Finalist für den World Fantasy-, Sturgeon-, Aurora- und Eugie-Foster-Award. Sie schreibt als Kritikerin regelmäßig für NPR Books...

Max Gladstone

Über Max Gladstone

Biografie

Max Gladstone ist Autor der für den Hugo-Award nominierten „Kunstwirker-Chronik“, die Patrick Rothfuss als „unfassbar gut“ beschrieben hat. Das von ihm geschriebene interaktive Handy-Spiel „Choice of the Deathless“ wurde für den XYZZY-Award nominiert, und seine hochgelobten Kurzgeschichten...

Amal El-Mohtar und Max Gladstone im Interview

Ihr habt einmal gesagt, dass eine der Grundvoraussetzungen für eure Freundschaft darin besteht, sich Briefe zu schreiben, und das sieht man natürlich auch in „Verlorene der Zeiten“. Gibt es noch andere Elemente aus dem wirklichen Leben, die in eurem Roman vorkommen? Inwieweit verarbeitet ihr bei der Arbeit an einem Projekt absichtlich Erfahrungen aus der Vergangenheit? 
Max Gladstone: Einiges davon ist Absicht, aber meiner Erfahrung nach ist Absicht wie ein Floß auf einem Ozean mitten in einem Sturm. Man ist sich der Dinge bewusst, die man sehen kann, aber man hat weniger Kontrolle über sie, als man glaubt. Es gibt ein kleines Ruder, und man kann vielleicht ein bisschen paddeln. Aber wenn dich eine Welle nach Osten treibt, fährst du nach Osten. Ich glaube, als wir mit dem Schreiben begonnen haben, wussten wir beide, dass wir auf unsere Erfahrungen mit dem Briefeschreiben zurückgreifen würden, auf unsere gemeinsame Korrespondenz und die Korrespondenz mit anderen, und auf die besondere, seltsame Art von Zeitreise, die man macht, wenn man einen Brief schreibt, insbesondere einen physischen Brief. Aber gleichzeitig gibt es auch das Floß, den Ozean und den Sturm. 

Im Buch gibt es eine Zeile, die lautet: „Jeder Brief ist eine Art Zeitreise“. Das stimmt. Die Zeit, die es braucht, einen Brief zu schreiben, und die Zeit, die es braucht, bis er ankommt. Und dann können sich Briefe manchmal gegenseitig während des Transports kreuzen und überholen.
Max:
Genau. Man stellt sich vor, wer die andere Person ist, die den Brief bekommt, und man stellt sich vor, wo man selbst sein wird, wenn der Brief in vielleicht ein oder zwei Wochen ankommt. Man fragt sich manchmal, welche Kräfte zwischen einem und dem kleinen und sehr zerbrechlichen Stück Papier stehen könnten, das man in ein verwirrendes, weitläufiges und verworrenes Staatssystem wirft, in der Hoffnung und im Vertrauen darauf, dass die 1,35-Dollar-Briefmarke es über die internationale Grenze zum Haus eines anderen Menschen befördert, nur weil man zufällig ein paar Worte darauf geschrieben hat. All diese Schritte erschaffen also viele verschiedene Versionen von einem selbst und der adressierten Person und den jeweiligen Räumen, in denen wir uns befinden. Ich glaube, das war unsere Absicht hinter „Verlorene der Zeiten“. Aber es gibt noch andere Dinge, die darunter lagen und diese Absicht angetrieben haben. 
Amal El-Mohtar: Und um eine wörtliche Antwort zu geben: Als wir das Buch geschrieben haben, saßen wir in einer Gartenlaube ohne Internet. Wir saßen uns gegenüber und hatten nur Zugriff auf unser jeweiliges Wissen. Das Buch ist in erster Linie nicht aus Recherche entstanden, sondern stattdessen aus dem, was wir beide wortwörtlich mit uns in diese Laube brachten. So vieles darin stammt zum Beispiel aus unserer Umgebung. Es war eine herrliche Zeit spät im Juni/früh im Juli im Mittleren Westen. Es gab Bäume und Vögel und Pflanzen und Dinge, die ihren Weg in den Roman fanden … 
Max: Nur, dass ich viel weniger über Pflanzen und Tiere weiß, als du. Für mich war das eher so: Es ist grün … Grün ist schön …
Amal: Aber auch das war Teil der Erfahrung, oder? Ich kannte tatsächlich die Namen vieler Sachen. Aber ich wusste nicht sehr viel über Mathe, während du sehr viel darüber wusstest. Ich weiß außerdem nur sehr wenig über China und seine Geschichte, und du wusstest wirklich viel darüber!
Max: Wohingegen du sehr viel Wissen über Britische Literatur hattest … 
Amal: … und über extrem nischenhafte kanadische Bands der 90er, wodurch auch diese ins Buch kamen. Kürzlich habe ich jemanden getroffen, der meinte: „Ich bin nicht in dieses Buch hereingekommen, denn Leute, die Superspione sind, würden sich doch nicht auf Songs aus den 90ern beziehen.“ Und ich sagte: „Alter, warum würden sie das nicht tun?“ Warum sollte das Wissen, das wir im Laufe von 35 Jahren auf dieser Erde angesammelt haben, nicht auch auf einer gewissen Ebene bei Leuten Anklang finden, die alle Zeit und Raum zur Verfügung haben? 

„Verlorene der Zeiten“ ist ein sehr zeitgemäßer Briefroman – und vielleicht geht es hier nicht so sehr um das Internet, wo man Dinge nachschauen kann, aber vielleicht ist trotzdem eine Art Internet-Erfahrung darin enthalten? 
Max:
Da muss ich besonders an Online-Rollenspiel denken, und ganz besonders an diese Zeit in den späten 90er und frühen 2000er Jahren im Internet – in dem Internet, mit dem wir alle drei aufgewachsen sind, und von dem wir erwartet haben, dass es das Internet bleiben würde, obwohl dieses Internet nun fast vollständig tot ist – ein Ort, wo man vertieft in ein Storytelling-Projekt sein konnte oder sogar in einen kreativen Austausch mit jemand anderem, einer Person, die man noch nie gesehen hat, aber mit der man etwas Aufregendes und Intimes teilt, wo man Freundschaften mit Leuten auf der anderen Seite der Welt schließt, und tiefgründige Meinungen über den literarischen Stil dieser Person hat oder welche Art von Animes sie mag oder ihren Geschmack bei Metaphern, und trotzdem nicht wissen konnte, ob die Person einen Bruder oder eine Schwester hatte oder wie alt sie sein mochte oder für wen sie in einer Wahl abstimmen würde, und alle diese Sachen. Und man begab sich in diese kraftvolle Übung der Vorstellungskraft, und hat sich ein Bild von einer Person erschaffen aufgrund von ihrer Repräsentation von sich selbst. Und manche von diesen Menschen habe ich später getroffen und mit manchen habe ich nach wie vor nur online Kontakt. Vielleicht ist das Teil davon.
Amal: Als ich angefangen habe, Rollenspiel zu spielen, war das Internet eine seltsame Anderswelt, in der man nie die Gesichter der Menschen gesehen hat. Es gab nicht genug Bandbreite für die Gesichter anderer Leute, oder? Man erkannte die Leute über die Songtexte die sie als Tags im AOL-Messenger oder bei ICQ benutzten. 
Max: Usernames waren so wichtig. 
Amal: Usernames waren so wichtig. Und ich hatte mehrere davon. Usernames waren diese Mini-Ausdrücke von Identität, und Charakternamen waren auch Teil davon. Man spielte verschiedene Charaktere in verschiedenen Rollenspielwelten. Und das war der Großteil meiner Interneterfahrung. Ich erinnere mich daran, wie unredlich es sich anfühlte, jemandem eine Telefonnummer oder eine Adresse zu geben, so dass man sich über ein anderes Medium als das Internet in Verbindung treten konnte. 
Max: Dazu kommt dieses Gefühl, Beziehungen über Abwesenheit aufzubauen, und dieser Aufbau lebt von Momenten intensiver Verbundenheit, und diese muss dann über große Entfernungen aufrechterhalten werden … Ich glaube, so war das Leben für uns beide. Du schließt Freundschaften am College, und dann bist du gezwungen, auf die andere Seite des Planeten zu gehen. Wir beide waren lange Zeit in Fernbeziehungen, als wir begannen, an „Verlorene der Zeiten“ zu arbeiten, das steckt also auch darin. Es gibt tiefe Wurzeln, die sehr mit der Erfahrung des Briefeschreibens verbunden sind. Kommt dir das auch bekannt vor? 
Amal: Absolut. Wenn ich an die Freundschaften denke, die ich in diesem kleinen, ruhigen Internet der 90er Jahre hatte, das sich wie eine magische Anderswelt anfühlte, dann fällt mir auf, dass ich oft versucht habe, Leute zu finden, mit denen ich etwas gemeinsam hatte. Meine High-School-Zeit war nicht besonders schön. Ich war in vielerlei Hinsicht eine Außenseiterin. Ich ging auf eine französischsprachige High School, und die kulturellen Bezüge aller, zum Beispiel die Musik, die sie hörten, waren fremd für mich. Die Dinge, die ich liebte und für die ich mich interessierte, stammten oft aus englischsprachigen Büchern, oder aus Fernsehsendungen oder Zeichentrickfilmen, die ich auf Englisch sah, und in meinem unmittelbaren Umfeld gab es nur sehr wenige Menschen, mit denen ich mich über diese Dinge unterhalten konnte und die diese nicht auf irgendeiner Ebene geringschätzten. Das Internet, diese andere Welt, in der ich nur über das Schreiben kommunizieren konnte, war der Ort, an dem ich diese Menschen finden konnte.
In „Verlorene der Zeiten“ entsteht vieles daraus, dass Rot und Blau mehr miteinander gemeinsam haben als mit den Orten, die sie hervorgebracht haben, den Orten, von denen sie stammen. Ich glaube, diese Erfahrung bildet einen Kern der Handlung. Die schlimme Erfahrung, sich in seiner Umgebung so fremd zu fühlen, dass man Tausende von Kilometern entfernt nach jemandem suchen muss, der ähnliche Leidenschaften für Mythen und Fantasy hegt, wie man selbst.

Quelle: Vector-Magazin

Pressestimmen
literatopia.de

„›Verlorene der Zeiten‹ ist eine außergewöhnliche Zeitreisegeschichte und ein Liebesroman in Briefform – surreal, phantastisch, schmerzhaft und wunderschön.“

fantasyguide.de

„Eine der schönsten SF-Liebesgeschichten und zugleich ein fesselnder SF-Roman, der in jede Hand und in jede SF-Sammlung gehört. Ein Grund sich zu verlieben. In das Genre, in die Zukunft, in das Leben!“

nautilus-fantasymagazin.net

„Eine solch lyrische Reise durch die Zeit ist alles andere als alltäglich.“

Geek!

„Die Sätze (…) knistern als große Kunst an der Grenze zur Perfektion: gekonnt gedrechselt, smart verwoben, köstlich sperrig, herausfordernd ambitioniert. Kompression und Reduktion sind Teil des Konzepts, das Schwelgen und die Stimmung kommen dennoch nie zu kurz.“

fragmentansichten.com

„Ein fragmentarischer Roman, voller verwinkelter Ebenen und Kommentare auf die Zeit, das Leben, das Schicksal, die Liebe.“

lizzynet.de

„Reich an Anspielungen, ironischen Bemerkungen, skurrilem Humor macht sie die Geschichte zu einem wahren Lesevergnügen.“

Buchperlenblog

„Ein Buch für Menschen, die sich an lyrischer Schönheit erfreuen.“

scifinews.de

„Ungewöhnlich und einzigartig“

Event-Magazin.com

„Amal El-Mohtar und Max Gladstone verbinden in diesem Kurzroman in wunderbar poetischer Sprache eine weltumspannende Zeitreisegeschichte mit einem Liebesroman in Briefform.“

Publishers Weekly

„Eine ganz besondere Geschichte... ein Teil Briefroman, ein Teil atemberaubendes Science-Fiction-Abenteuer. Die schillernde Erzählung entfaltet sich Stück für Stück und enthüllt dabei immer mehr Bedeutungsebenen, während sie mit Ursache und Wirkung, wilden, fantasievollen Technologien und zunehmend komplexeren Wortspielen spielt.“

Ann Leckie, Autorin von „Die Maschinen“

„Lyrisch, bildhaft und bittersüß“

Kelly Sue DeConnick, Autorin der Comic-Reihe Captain Marvel

„Poesie, getarnt als Genreliteratur“

Martha Wells, Autorin von „Tagebuch eines Killerbots“

„Reichhaltig und skurril, eine romantische Reise durch alle Zeiten und das Multiversum, von der Sie keine Sekunde verpassen sollten“

John Scalzi, Autor des Bestsellers „Krieg der Klone“

„Eine intime, lyrische Reise durch die Zeit, durch Mythen und Geschichte, mit einer packenden Konversation zwischen zwei Figuren - und Autoren.“

Madeline Miller, Autorin von „Ich bin Circe“ und „Das Lied des Achill“

„Ein wahres Feuerwerk zweier hoch talentierter GeschichtenerzählerInnen“

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