Robert Enke

Robert Enke

Ein allzu kurzes Leben

Mit 30 Abbildungen

Taschenbuch
E-Book

€ 9,99 inkl. MwSt.

Das Buch, das Robert Enke selbst schreiben wollte.

Robert Enke war eine außergewöhnliche Persönlichkeit im deutschen Tor. Mit 20 berufen, für den  legendären FC Barcelona zu spielen, war er mit 25 ein vergessenes Talent. Als es schon fast zu spät schien, etablierte er sich doch noch als Weltklassetorwart. Ronald Reng – Journalist, Torwart und ein Freund Enkes – schildert Erfolge und Misserfolge, aber vor allem erzählt er die Geschichte hinter dem öffentlichen Menschen, von seinen Hoffnungen und Schicksalsschlägen. Enkes Selbstmord berührte und erschütterte Deutschland weit über die Welt des Fußballs hinaus.

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 01.11.2011
  • 432 Seiten, Kartoniert
  • ISBN: 978-3-492-27316-9
 
 

Leseprobe zu »Robert Enke«

Prolog

 

Die nachlassende Kraft der Poesie

 

 

Sie hätte gerne ein Gedicht, sagt Teresa, und für eine Sekunde, die eine Ewigkeit dauert, wird es still im Haus.

Robert Enke sieht seine Frau fragend an, unsicher, ob sie das ernst meint. Ein Gedicht soll er ihr zum Geburtstag schenken? »Das wäre doch mal schön«, sagt Teresa beiläufig und denkt schon bald nicht mehr daran.

Er dagegen wird die Idee nicht mehr los.

Es ist einige Jahre her, seit er das letzte Mal ein Gedicht ge­lesen, geschweige denn geschrieben hat. Er versucht, sich daran zu erinnern. Ein Gedicht, findet er, muss sich [...]

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Ronald Reng

Ronald Reng

Ronald Reng, geboren 1970 in Frankfurt, lebte viele Jahre als Sportreporter und Schriftsteller in Barcelona. Seine Biografie über Robert Enke stand zehn Wochen unter den Top 5 der Spiegel-Bestsellerliste, sein Buch »Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga« erhielt den »NDR Kultur mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Ostsee Zeitung


»Ronald Reng gelingt es mit aller Sensibilität, das eigentlich noch immer Unerklärbare verständlich zu erläutern. (...) Nicht nur ein spannendes und hochinteressantes Sportler-Drama. Es ist vor allem auch ein würdiger Abschied von Robert Enke.«   

Sonntagszeitung (CH)


»Reng hat eine Biografie über Enke geschrieben, ein einfühlsames und aufwühlendes Buch über das Leben des Torhüters und dessen Kampf gegen die Depressionen.«   

Kölner Stadt-Anzeiger


»Ihm ist das außergewöhnliche Porträt eines außergewöhnlichen Sportlers gelungen.«   

n-tv.de


»Der Autor ist zurückhaltend genug, den kausalen Zusammenhang explizit offen zu lassen. Und ihn implizit beim Leser wirken zu lassen. Auch eine Antwort auf die Frage, ob er hätte offen zu seiner Krankheit stehen können und trotzdem hätte weiterspielen können, gibt Ronald Reng nicht. Das muss er auch nicht. Nicht als Freund oder zumindest Wegbegleiter, der er für Robert Enke war. Nicht als Autor, der gewissenhaft beschreibt, was war, ohne alles erklären zu müssen. Und zu können. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.«   

Giessener Allgemeine


»Autor Ronald Reng hat im Piper Verlag mit ›Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben‹ ein interessantes wie nachdenkliches Buch vorgelegt, das sich an alle Gesellschaftsschichten und nicht nur an Fußball-Interessierte wendet.«   

Aachener Zeitung


»Ronald Reng hat eine bemerkenswerte Biografie vorgelegt.«   

Ruhr Nachrichten


»Was eine Biografie über die Karriere eines der besten deutschen Torhüter aller Zeiten werden sollte, wurde ein eindringliches, berührendes Porträt eines Mannes, der trotz immer neuer Rückschläge alles erreicht zu haben schien. (…) Bereits zu Beginn seines Buches weiß Reng, dass er keine Antworten auf diese Frage finden wird. Seine große Leistung besteht darin, trotz seiner persönlichen Nähe zu Enke ein objektives Bild der Person und ihrer Probleme zu geben – und so dafür zu sorgen, dass dieses Schicksal nicht in Vergessenheit gerät.«   

Braunschweiger Zeitung


»Wer wissen will, was in depressiven Menschen vorgeht, dem sei die Enke-Biografie ans Herz gelegt. (…) Sie ist gewiss keine unterhaltende Gute-Nacht-Lektüre. Und sie hat, leider, auch kein Happy-End. Lesenswert ist sie trotzdem.«   

Die Rheinpfalz


»Das Puzzle blieb lückenhaft. Der Journalist Reng, 40, hat viele Lücken geschlossen. Mit seiner Biografie über den 96-Torwart legt Reng ein beeindruckendes Werk vor: tief bewegend, berührend, erschütternd. Nah. Intensiv. Schonungslos. Und vor allem: erklärend.«   

3sat


»Robert Enke wollte ein Buch über sein Leben und Leiden im Profi-Fußball schreiben, gemeinsam mit seinem Freund Ronald Reng. Der Sportjournalist musste dieses Buch alleine schreiben. Reng schaut darin hinter die Fassade eines Menschen, der bis kurz vor seinem Tod als Sportler fungierte. (…) Rengs Buch gibt Einblicke in eine Welt, in der Spieler zur Ware werden und sich als Ware fühlen. Schwäche zeigen ist unmöglich.«   

Die Zeit


»Wären die Umstände nicht so traurig, müsste man die Kombination von Schreiber und Beschriebenem einen Glücksfall nennen. Reng kennt sich wie kaum ein anderer Sportjournalist aus. (…) Minutiös, nur hin und wieder einen Kronzeugen, ein Detail zu viel aufrufend, erzählt Reng vom dramatischen Leben eines scheinbar ruhigen Mannes.«   

Münchner Merkur


»Das Buch wird ein Bestseller. Es hat es auch verdient, das zu sein. Es ist grandios.«   

Stern


»Ronald Reng kannte Enke besser als andere Sportjournalisten. Und er erzählt besser als andere Sportjournalisten. Irgendwann müssen wir mein Leben mal aufschreiben, hatte Robert Enke ihm einmal gesagt. Vielleicht ist es das beste Buch in dieser Spalte.«   

Bücher


»Auf kluge wie umsichtige Weise verzahnt Ronald Reng die wechselhafte Karriere Robert Enkes mit dem Werdegang seiner seelischen Verfassung. (…) Reng verfügt über beachtliche literarische Qualitäten, hat poetische Einfälle, rafft und legt dann wieder die Lupe über Schlüsselmomente.«   

Stern


Vielleicht das beste Buch dieser Sparte.   

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