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Das Buchcover zeigt ein sonnenbeleuchtetes Picknickmotiv: ein braunes Stoffdackelspielzeug sitzt auf einem gepolsterten Untergrund, vorne liegt ein rot-weiß kariertes Tuch, links ein gelb-grün gestrickter Hut. Im unscharfen Hintergrund grünes Laub. Der Titel „MOGADISCHU“ steht oben in großen gelben Großbuchstaben, darunter klein „ROMAN“, und unten die Autorin „SANDRA HOFFMANN“. Stimmung: warm und nostalgisch.

Mogadischu - eBook-Ausgabe

Roman | Familienschicksal, Deutscher Herbst und aktuelle Debatten klug verknüpft
21,99 €
04.09.2026
240 Seiten
978-3-8270-8145-2

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info@piper.de
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

21,99 € inkl. MwSt.
Erscheint am: 04.09.2026

Bald verfügbar

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Beschreibung

Sommer 1977: Während eines Italienurlaubs verschwinden eine Mutter und ihr fünfjähriger Sohn Kornelius spurlos. Zurück bleiben der Vater, der keine Worte findet, und die elfjährige Tochter Fritzi, die zu viele hat. Sie wartet auf ein Lebenszeichen der beiden. Und auf eine Erklärung. Es gibt keine. Da beginnt sie, sich selbst eine zu bauen: aus Blicken, aus Andeutungen, aus den Bildern der Tagesschau. Draußen hält der Deutsche Herbst das Land in Atem. Fahndungsplakate, Sondersendungen, die Entführung der Landshut nach Mogadischu – für Fritzi wird jede Meldung zur möglichen Spur. Vielleicht…

Sommer 1977: Während eines Italienurlaubs verschwinden eine Mutter und ihr fünfjähriger Sohn Kornelius spurlos. Zurück bleiben der Vater, der keine Worte findet, und die elfjährige Tochter Fritzi, die zu viele hat. Sie wartet auf ein Lebenszeichen der beiden. Und auf eine Erklärung. Es gibt keine. Da beginnt sie, sich selbst eine zu bauen: aus Blicken, aus Andeutungen, aus den Bildern der Tagesschau. Draußen hält der Deutsche Herbst das Land in Atem. Fahndungsplakate, Sondersendungen, die Entführung der Landshut nach Mogadischu – für Fritzi wird jede Meldung zur möglichen Spur. Vielleicht steckt in der Gewalt der Welt endlich eine Logik, die das private Unglück entschlüsselt?

47 Jahre später ist Friederike Innenarchitektin und trifft nach dem Tod ihres Bruders Kornelius zum ersten Mal dessen Sohn Tim: Er ist zwanzig und Klimaaktivist der Letzten Generation. Über ihn wird sichtbar, wer ihr Bruder unter der Regie der Mutter geworden ist – und wie das, was nie ausgesprochen wurde, trotzdem weiterwirkt. Zwischen Tante und Neffe entsteht eine fragile Gemeinschaft: zwei Gegenwarten und ein vorsichtiges neues Sprechen. Ein Roman über das, was Familien zerstört, ohne dass es je laut wird – und darüber, ob sich das Erbe des Schweigens brechen lässt.


„Was mich an diesem Roman verzaubert, ist, dass ich total reingezogen werde – auch in die Gefühlswelt der Figuren. So intensiv findet man das selten.“ Lena Gorelik

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

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