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Melville verschwindet
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„In vielfachen Spiegelungen eines heutigen Schriftstellers namens Meander hinterfragt er klug insbesondere Männerbilder aller Art, Helden und Künstlertum.“
Süddeutsche ZeitungBeschreibung
„Darum ging es in allem, was er tat: unterzugehen.“
Über das abenteuerliche Leben des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff, der seine Werke zu Weltliteratur machte. Der Erzähler Meander, ein Mann der Gegenwart, hat einen Lebensbruch erfahren. Beim Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville wieder. In der abenteuerlichen, beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder – oder ist es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das…
„Darum ging es in allem, was er tat: unterzugehen.“
Über das abenteuerliche Leben des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff, der seine Werke zu Weltliteratur machte. Der Erzähler Meander, ein Mann der Gegenwart, hat einen Lebensbruch erfahren. Beim Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville wieder. In der abenteuerlichen, beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder – oder ist es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das Gewinnen einer neuen Autonomie sind dabei Teil eines größeren Bildes von der sich rapide verändernden Gegenwart. Ein Roman über einen Neubeginn, der sich mit dem Lebensweg des Verfassers von Moby-Dick ebenso auseinandersetzt wie mit der härtereichen Gesellschaft in den USA jener Zeit, ihren Verwerfungen und Umbrüchen, die den heute weltberühmten Autor beinah zum Verstummen zwangen.

Über Thomas Lang
Events zum Buch
Thomas Lang mit "Melville verschwindet" auf der Buchmesse Leipzig im Rahmen von "Leipzig liest"
Thomas Lang mit "Melville verschwindet" im studio online
Thomas Lang mit "Melville verschwindet" in Lüneburg"
Aus „Melville verschwindet“
Der Mann in der Maske
1
Don’t call me names.
Beschimpft mich nicht. Oft finde ich keine Linie in meinen Gedanken, meine Fantasie schlägt Haken. Nichts, was ich sage (viel. besser: schreibe), ist stringent. Ich habe keine Sprache und brauche auch nicht, was man eine Sprache nennt. Vielleicht war das schon immer so. Ich habe es früher anders empfunden. Früher schrieb ich Romane; es gab sogar eine Zeit, in der ich publiziert wurde. Andere (viel. besser: Menschen) lasen mich. Zu einer späteren Zeit löschte ich wieder, was ich geschrieben hatte. Schließlich begann die [...]
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Pressestimmen
„Thomas Lang formuliert fast durchweg mit expressivem Wortreichtum spannungsreich und eindringlich.“
SWR Kultur - lesenswert„Thomas Lang lässt den ›Moby-Dick‹-Autor Herman Melville auf fabelhafte Weise auferstehen.“
Kölner Stadt-Anzeiger„Bei aller Düsterkeit hat es Momente einer leisen Komik und überzeugt durch präzise Prosa.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung„Es ist beeindruckend, wie es Lang gelingt, Melvilles Leben mit dessen literarischen Stoffen zu verknüpfen und mit den Erinnerungen Meanders eine narrative, poetologische Reflexion hinzuzuerfinden.“
Deutschlandfunk - Büchermarkt„(Das Erzählen) ist das Ticket für eine Passage rund um die Welt, und wer es beherrscht wie Thomas Lang, der lädt auf Entdeckerreise.“
BR24 - Neues vom Buchmarkt„Eine fabelhafte Abenteuerreise mit doppeltem Boden“
Aachener Zeitung„Thomas Lang lässt in seinem neuen Roman ›Melville verschwindet‹ nicht nur die Figuren tanzen, sondern bietet auch ein inspirierendes Sammelbecken an Gedanken (...)“
(A) ORF - Ö1 Mittagsjournal„In vielfachen Spiegelungen eines heutigen Schriftstellers namens Meander hinterfragt er klug insbesondere Männerbilder aller Art, Helden und Künstlertum.“
Süddeutsche Zeitung




























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