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Lorenz
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Beschreibung
Ein Forscherleben als Spiegel des 20. Jahrhunderts
Konrad Lorenz begründete die Tierpsychologie, wurde als Verhaltensforscher berühmt und erhielt 1973 den Nobelpreis. Ilona Jerger erfindet eine Erzählerin, die mit seinen Büchern aufgewachsen ist und Biologin wurde. Je mehr sie erfährt, desto größer wird ihre Faszination. Sie erzählt ein Leben, in dem es um die Liebe zu den Tieren geht, von der Graugans Martina bis zu den Bibern. Um Familie und Karriere und das Überleben, sowohl der Arten als auch der Menschheit. Ein großer Zeitroman, in dem die Errungenschaften und Abgründe des 20. Jahrhunderts…
Ein Forscherleben als Spiegel des 20. Jahrhunderts
Konrad Lorenz begründete die Tierpsychologie, wurde als Verhaltensforscher berühmt und erhielt 1973 den Nobelpreis. Ilona Jerger erfindet eine Erzählerin, die mit seinen Büchern aufgewachsen ist und Biologin wurde. Je mehr sie erfährt, desto größer wird ihre Faszination. Sie erzählt ein Leben, in dem es um die Liebe zu den Tieren geht, von der Graugans Martina bis zu den Bibern. Um Familie und Karriere und das Überleben, sowohl der Arten als auch der Menschheit. Ein großer Zeitroman, in dem die Errungenschaften und Abgründe des 20. Jahrhunderts aufscheinen.
Spannungsvoll, anrührend und lehrreich – ein fesselnder Roman!
„Ilona Jerger bewältigt nicht nur viel Ideengeschichte der beiden großen Denker des 19. Jahrhunderts, ihr Roman ist nebenbei auch kühn und souverän geschrieben – und gut zu lesen.“ NDR Kultur über den Bestseller „Und Marx stand still in Darwins Garten“

Über Ilona Jerger
Aus „Lorenz“
Das Myom
In einem Schuppen am Rand von Milwaukee stinkt es nach verdampftem Metall. Rohre, Eisenscheiben, Schraubenschlüssel und Schweißgerät liegen verstreut am Boden. Bevor Mr. Davidson am späten Nachmittag wie angekündigt eintreffen wird, muss der Arbeiter noch aufräumen. Er flucht, weil die Batterie baumelt. Mit ölverschmierten Fingern zieht er die Lederriemen straffer, für die Jungfernfahrt muss es reichen. In den nächsten Tagen wird er eine stabilere Halterung an die Querstange bauen, die Mr. Harley schon vor einigen Wochen auf Millimeterpapier gezeichnet hat. [...]
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Kann jemand, der sein Leben den Tieren und ihrem Verhalten verschrieben hat, den Menschen schlechter gesonnen sein?
"Literatur gedeiht oft im Grenzland zwischen Abstand und Nähe. Genau dort hat Ilona Jerger ihren Roman „Lorenz“ angesiedelt. Es ist ein Buch, das nachwirkt – voll von Beobachtung und Lebensnähe, zugleich eindringlich in der Reflektion über die dunklen Seiten eines scheinbar hellen Charakters. Kann jemand, der sein Leben den Tieren und ihrem Verhalten verschrieben hat, den Menschen schlechter gesonnen sein?
Es geht um Konrad Lorenz, den berühmten Verhaltensbiologen und populären Autor von Bestsellern wie „Das Jahr der Graugans“ oder „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“, der als früher Umweltschützer und „Einstein der Tierseele“ gefeiert und 1973 mit dem Medizin-Nobelpreis geehrt wurde. Aufgrund seiner der Eugenik und der NS-Ideologie nahestehenden Überzeugungen und seiner NSDAP-Mitgliedschaft ist Lorenz mittlerweile umstritten, auch wenn viele seiner Forschungen für Zoologen grundlegend sind. Ilona Jerger war Wissenschaftsjournalistin, bevor sie sich mit ihrem überaus erfolgreichen Roman „Und Marx stand still in Darwins Garten“ als Schriftstellerin etablierte.
In „Lorenz“ erzählt sie aus der Perspektive einer jungen Biologin, die von Lorenz‘ Leben und seiner Art, sich Tieren und Menschen zu nähern, fasziniert ist – aber ihre eigene Haltung zunehmend hinterfragt. Es ist ein Roman, der mich gefesselt hat wie lange kein anderes Buch. Er erinnert daran, wie weit das gesellschaftliche Umweltbewusstsein schon einmal war, und eröffnet auf mitreißend kluge Weise das Panorama eines einzigartigen und exemplarischen Lebens, in dem sich Höhepunkte und Abgründe des zwanzigsten Jahrhunderts spiegeln." Felicitas von Lovenberg; Verlegerin





























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