Immer nach Hause

Immer nach Hause

Roman

€ 10,00 inkl. MwSt.

Auf in eine neue Welt - der mitreißende Hesse-Roman

Hermann Hesse ist Ende zwanzig und bereits für sein Frühwerk berühmt, als er sich mit seiner Frau Mia Bernoulli in ein abgelegenes Dorf am Bodensee zurückzieht. Hier lassen sie sich ein Haus im Reformstil bauen, versuchen sich als Selbstversorger, gründen eine Familie. Doch Hesse ist unzufrieden: Literarisch will ihm kaum noch etwas gelingen, er sieht sich in einer Schaffenskrise. Thomas Lang erzählt von einer problematischen wie faszinierenden Lebensphase des Schriftstellers, der später mit dem Literaturnobelpreis zu Weltruhm gelangte und zum Liebling ganzer Lesergenerationen avancierte.

  • € 10,00 [D], € 10,30 [A]
  • Erscheint am 01.12.2017
  • 384 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-31224-0
 
 

Thomas Lang

Thomas Lang

Thomas Lang, geboren 1967 in Nümbrecht (NRW), lebt in München. 2002 erschien der Roman »Than«, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderungspreis und dem Marburger Literaturpreis. 2005 erhielt Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman »Am Seil«, der außerdem für den Preis mehr ...

Veranstaltungen

Lesung und Gespräch: Am Mittwoch, 28. Juni 2017 in Waldbröl
Thomas Lang liest aus "Immer nach Hause" in Waldbröl
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Buchhandlung Haupt, CH-51545 Waldbröl
Lesung und Gespräch: Am Sonntag, 13. August 2017 in CH-Oschwand
Thomas Lang liest aus "Immer nach Hause" in CH-Langenthal
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Schulhaus Oschwand, 3476 CH-Oschwand

Rezensionen und Pressestimmen

Frankfurter Neue Presse


»Thomas Lang gelingt ein großartiges Ehe-Porträt, eben weil er die Schuldfrage nicht stellt. Beinah therapeutisch begleitet er Mia und Hermann, scharfsichtig, mitfühlend. Getragen von einem sensibel-poetischen Ton, glückt Lang ein spannender, farbiger Künstler-Roman. Aus einem Paar-Schicksal macht er ein paradigmatisches Buch über das Scheitern der Liebe.«   

Süddeutsche Zeitung


»Thomas Lang zeigt diesen zweifelnden, sehnsüchtigen und selbstsüchtigen Hesse in vielen Facetten.Und es ist durchaus mutig und riskant, wie er das tut: Er fühlt sich in die Art und Weise, wie ein junger, ehrgeiziger, zwischen sich und der Welt zerrissener Schriftsteller damals seine Umgebung wahrnahm, unmittelbar ein. (...) Der Roman denunziert seinen Protagonisten nicht, aber er erklärt ihn vor dem Hintergrund seiner Zeit. Es ist eine Dekonstruktion mit literarischen Mitteln.«   

NDR Kultur


»Thomas Lang versetzt sich hautnah in die Lebenssituation Hesses, der sich zwischen häuslicher Familienidylle und freiem Künstlerleben hin und her gerissen fühlt.«    

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