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Immer nach Hause
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„Thomas Lang zeigt diesen zweifelnden, sehnsüchtigen und selbstsüchtigen Hesse in vielen Facetten.Und es ist durchaus mutig und riskant, wie er das tut: Er fühlt sich in die Art und Weise, wie ein junger, ehrgeiziger, zwischen sich und der Welt zerrissener Schriftsteller damals seine Umgebung wahrnahm, unmittelbar ein. (...) Der Roman denunziert seinen Protagonisten nicht, aber er erklärt ihn vor dem Hintergrund seiner Zeit. Es ist eine Dekonstruktion mit literarischen Mitteln.“
Süddeutsche ZeitungBeschreibung
Hermann Hesse ist Ende zwanzig und bereits für sein Frühwerk berühmt, als er sich mit seiner Frau Mia Bernoulli in ein abgelegenes Dorf am Bodensee zurückzieht. Hier lassen sie sich ein Haus im Reformstil bauen, versuchen sich als Selbstversorger, gründen eine Familie. Doch Hesse ist unzufrieden: Literarisch will ihm kaum noch etwas gelingen, er sieht sich in einer Schaffenskrise. Thomas Lang erzählt von einer problematischen wie faszinierenden Lebensphase des Schriftstellers, der später mit dem Literaturnobelpreis zu Weltruhm gelangte und zum Liebling ganzer Lesergenerationen avancierte.
Über Thomas Lang
Aus „Immer nach Hause“
Der Anfang
Basel, 4.6.1903
Seit kurzem halte ich allabendlich einen entzückenden, kleinen, schwarzen, wilden Schatz im Arm, wandle im Mondschein, mache Verschen, pflücke Jasmin und schwelge auf entlegenen Rasenplätzen vor der Stadt … Heirat usw. ist natürlich ausgeschlossen, dafür habe ich eben keinerlei Talent.
An den Vater
Basel, 21.6.1903
In letzter Zeit kam ich in die Lage, die Möglichkeit einer Heirat zu überlegen. Ein mir schon länger bekanntes Mädchen, das mich lieb hat, ziemlich älter als ich ist und wohl zu mir passen würde. Ich kann mich in dieser Sache aber [...]
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Pressestimmen
„Thomas Lang versetzt sich hautnah in die Lebenssituation Hesses, der sich zwischen häuslicher Familienidylle und freiem Künstlerleben hin und her gerissen fühlt.“
NDR Kultur„Thomas Lang gelingt ein großartiges Ehe-Porträt, eben weil er die Schuldfrage nicht stellt. Beinah therapeutisch begleitet er Mia und Hermann, scharfsichtig, mitfühlend. Getragen von einem sensibel-poetischen Ton, glückt Lang ein spannender, farbiger Künstler-Roman. Aus einem Paar-Schicksal macht er ein paradigmatisches Buch über das Scheitern der Liebe.“
Frankfurter Neue Presse„Thomas Lang zeigt diesen zweifelnden, sehnsüchtigen und selbstsüchtigen Hesse in vielen Facetten.Und es ist durchaus mutig und riskant, wie er das tut: Er fühlt sich in die Art und Weise, wie ein junger, ehrgeiziger, zwischen sich und der Welt zerrissener Schriftsteller damals seine Umgebung wahrnahm, unmittelbar ein. (...) Der Roman denunziert seinen Protagonisten nicht, aber er erklärt ihn vor dem Hintergrund seiner Zeit. Es ist eine Dekonstruktion mit literarischen Mitteln.“
Süddeutsche Zeitung
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