Am Ende bleiben die Zedern

Am Ende bleiben die Zedern

Roman

€ 22,00 inkl. MwSt.

»Alle Söhne lieben ihre Väter. Aber ich habe meinen verehrt. Weil er mich mitnahm in die Wunderwelten seiner Geschichten.«

Samirs Eltern sind kurz vor dessen Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als sein geliebter Vater spurlos verschwindet, ist Samir acht. Jetzt, zwanzig Jahre später, macht er sich auf in das Land der Zedern, um das Rätsel dieses Verschwindens zu lösen. Eine große Familiengeschichte, berührend, überraschend und meisterhaft verwoben mit dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens.

  • € 22,00 [D], € 22,70 [A]
  • Erschienen am 01.03.2016
  • 448 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-8270-1302-6
 
 

Leseprobe zu »Am Ende bleiben die Zedern«

»Wer glaubt, er habe den Libanon verstanden, dem hat man ihn nicht richtig erklärt.«

Libanesisches Sprichwort

I

»Wie hätte ich damals wissen sollen, dass dieses Bild mich für immer verfolgen würde?«

PROLOG

Alles pulsiert, alles leuchtet. Beirut bei Nacht, diese funkelnde Schönheit, ein Diadem aus flirrenden Lichtern, ein Band aus Atemlosigkeit. Schon als Kind liebte ich die Vorstellung, einmal hier zu sein. Doch jetzt steckt mir dieses Messer zwischen den Rippen, und der Schmerz schießt in meinen Brustkorb, dass ich nicht mal schreien kann. Wir sind doch Brüder, will ich rufen, [...]

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Pierre Jarawan

Pierre Jarawan

Pierre Jarawan wurde 1985 als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Amman, Jordanien, geboren, nachdem diese vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Im Alter von drei Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Seit 2009 zählt er zu den erfolgreichsten Bühnenpoeten im mehr ...

1 Termine Veröffentlicht am 30.11.2016 von Piper Verlag

Pierre Jarawan gewinnt den Bayerischen Kunstförderpreis 2016

Für sein Romandebüt »Am Ende bleiben die Zedern« wird Pierres Jarawan vom bayerischen Kunstminister Spaenle mit dem Kunstförderpeis 2016 in der Sparte Literatur ausgezeichnet.

Rezensionen und Pressestimmen

Bayern2 "kulturWelt"


»Was von den Zedern blieb, ist, anders als man es von einem Poetryslam Meister erwarten könnte, eher traditionell und reich ornamentiert erzählt, ironisch grundiert, sehr spannend und bewegend.«   

MADAME


»In seinem Debütroman "Am Ende bleiben die Zedern" erzählt der als Kind aus Jordanien nach Deutschland eingewanderte Bühnenpoet Pierre Jarawan eine fesselnde Familiengeschichte: Die Flucht-Thematik mit sehr persönlichem Stempel.«   

Bayerischer Rundfunk 5


»Flüchtlinge in Deutschland, Flüchtlinge aus dem Libanon, aus dem Nahen Osten. Das ist vordergründig das Thema in Pierre Jarawans Erstlingsroman 'Am Ende bleiben die Zedern'. Doch vor allem beschreibt, ja besingt Jarawan, deutscher Meister im Poetry-Slam darin eine große Liebe, eine große Verbundenheit, eine große Sehnsucht.«   

Wiesbadener Kurier


»Pierre Jarawan bringt einen libanesischen Hintergrund mit und schreibt in seinem Erstlingswerk 'Am Ende bleiben die Zedern' die Geschichte eines Jungen, der sich auf Spurensuche nach seinem Vater durch den Libanon macht.«   

NDR Kultur "Neue Bücher"


»Unter den vielen neuen Stimmen in diesem Literaturfrühling scheint uns diese besonders wohlklingend und einprägsam: Der junge Münchener Poetry-Slammer Pierre Jarawan, Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter, hat gerade sein Roman-Debüt vorgelegt: 'Am Ende bleiben die Zedern' heißt es. […]. Dieser elegant und unaufdringlich erzählte Roman zeigt, dass sich hinter den engen stickigen Räumen, die wir 'unsere Welt‘ nennen, unser Europa, unser Abendland, Türen auftun zu tausend anderen wunderschönen unbegreiflichen Welten.«   

Ruhr Nachrichten


»Dem 1985 geborenen Münchner Autor mit libanesischem Vater, Pierre Jarawan, gelingt in seinem Debütroman 'Am Ende bleiben die Zedern' gleich mehreres: eine spannende Familiengeschichte zu erzählen etwa oder ein Schlaglicht auf die historische und aktuelle politische Situation zu werfen. Außerdem dokumentiert das Buch die Zerrissenheit von Migranten in Deutschland zwischen alter und neuer Heimat. Stellenweise verströmt es sogar einen Hauch von Tausend und einer Nacht.«   

WDR 1LIVE Klubbing


»Es gibt viele gute Gründe jetzt dieses Buch zu lesen. Und ich bin mir sicher, das darf und wird man auch in einigen Jahren noch so sagen. Vor allem aber ist es eine wunderbare, grandios erzählte Story, die ihre Leserinnen und Leser zeitlos begeistern und berühren wird!«   

Abendzeitung München


»Pierre Jarawans Roman ist ein literarisches Debüt von erstaunlicher Reife, Welthaltigkeit und erzählerischer Kraft.«   

rbb Kulturradio


»"Am Ende bleiben die Zedern" ist eine breit angelegt berührende Familiengeschichte mit großer Lust am Erzählen.«   

Neues Deutschland


»Der in Deutschland gefeierte Slam-Poet Jarawan lässt den Helden seines Buches 'Am Ende bleiben die Zedern' nach dessen Wurzeln in Libanon suchen.«   

Frankfurter Neue Presse


»Jarawan schreibt fesselnd, rasant und lebensprall und spürt dabei stets der Frage nach, was es bedeutet, von mehreren Kulturen zugleich geprägt zu sein. [...]. Einfühlsam.«   

Der Freitag


»Nein, in Migrantenfamilien herrscht nicht ständig Streit, und nicht alle Flüchtlinge sind immer nur traurig. Zehn starke neue Stimmen erzählen von der Gegenwart in Deutschland, aus der Sicht wahrer Weltbürger.«   

amazon.de


»Ein sprachlich anspruchsvolles Buch über Verlust und Trauer, Herkunft und Heimat, Ausgrenzung und Einsamkeit, Flucht und Sehnsucht.«   

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