
Ich freue mich, dass ich geboren bin - eBook-Ausgabe
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„Ein Roman, der durch seinen Sprachstil beeindruckt – der naiv, kindlich und durchaus aufsässig, dann wieder glasklar beobachtend und verächtlich ist.“
neue-buchtipps.deBeschreibung
Abhauen, das haben alle aus der Familie gemacht. Die einen sind aus dem Osten, die anderen aus dem Westen Europas abgehauen. Getroffen haben sie sich zufällig irgendwo in Ostdeutschland, und zu guter Letzt sind sie auch von dort wieder geflohen. Nach diversen Flüchtlingslagern landen sie in einer Dreizimmerwohnung in Westdeutschland, im Land der Verheißung, von dem alle geträumt haben. Für das Kind ist es ein übler Ort, eine drastische, gewalttätige Gegenwart. Und weil es weder genützt hat, abzuhauen, noch, sich wie das siebte Geißlein im Uhrkasten zu verstecken, sucht die Fantasie der Tochter…
Abhauen, das haben alle aus der Familie gemacht. Die einen sind aus dem Osten, die anderen aus dem Westen Europas abgehauen. Getroffen haben sie sich zufällig irgendwo in Ostdeutschland, und zu guter Letzt sind sie auch von dort wieder geflohen. Nach diversen Flüchtlingslagern landen sie in einer Dreizimmerwohnung in Westdeutschland, im Land der Verheißung, von dem alle geträumt haben. Für das Kind ist es ein übler Ort, eine drastische, gewalttätige Gegenwart. Und weil es weder genützt hat, abzuhauen, noch, sich wie das siebte Geißlein im Uhrkasten zu verstecken, sucht die Fantasie der Tochter sich eine Verbündete: sich selbst als Erwachsene. Und plötzlich ist da eine Person, mit der sie über alles reden kann. - Kraftvoll, zornig erzählt Birgit Vanderbeke die Geschichte ihrer Familie und die Flucht eines Mädchens aus Ostdeutschland zu sich selbst.
Über Birgit Vanderbeke
Aus „Ich freue mich, dass ich geboren bin“
Die besten Ideen hat man zwischen fünf und zehn. Danach haben manche Leute noch ein paar Ideen, vielleicht so bis fünfundzwanzig oder dreißig, je nachdem, ob sie in der Zeit noch mit jemandem reden oder nicht, aber nach dreißig haben die meisten von ihnen keine Lust mehr, mit jemandem zu reden, dann haben sie aufgegeben, und natürlich ist dann auch Schluss mit den Ideen.
Meine beste Idee hatte ich mit sieben, weil ich um die Zeit unbedingt mit jemandem reden musste, und als mir einfiel, wie ich das hinkriegen könnte, hatte ich gleich das Gefühl, dass es eine richtig [...]
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Pressestimmen
„Ein eindringliches Porträt einer Kindheit, in einer Sprache geschrieben, die die Schrecknisse zunächst abfedert, sie jedoch umso stärker nachwirken lässt. Die 150 Seiten sind schnell gelesen, aber lange nicht verdaut...“
literaturleuchtet.wordpress.com„Schmerzlich und pointiert, stellenweise trotz allem komisch und am Ende wahrhaft hoffnungsvoll.“
WDR 5 „Scala - Bücher“„›Ich freue mich, dass ich geboren bin‹ ist ein anmutiger, federleichter Roman, dessen wahres Gewicht sich erst allmählich und im Nachklang offenbart.“
MDR Kultur„Ein Roman, der von der Sehnsucht nach Liebe und der Einsamkeit und der radikalen Hilflosigkeit eines Kindes erzählt (...) indem er eine prächtige, schön getünchte Fassade beschreibt. Und sie im gleichen Atemzug zum Einsturz bringt.“
Frankfurter Neue Presse„Sehr beeindruckend, imponierend, raffiniert.“
Deutschlandfunk„Der oft genug scheiternden Gratwanderung, gerade Gewalterfahrungen aus der Perspektive eines Kindes zu erzählen, stellt sich Vanderbeke mit einer souveränen Kunstsprache und Bildern aus dem Arsenal der Märchen und Mythen.“
Der Tagesspiegel„›Ich freue mich, dass ich geboren bin‹ ist heftige Lektüre (...) und ist dennoch ein hoffnungsvoller Roman.“
BR Bayern 2„Ein Roman, der durch seinen Sprachstil beeindruckt – der naiv, kindlich und durchaus aufsässig, dann wieder glasklar beobachtend und verächtlich ist.“
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