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Der GeschichtenbäckerDer Geschichtenbäcker

Der Geschichtenbäcker

Carsten Henn
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Roman

Hardcover
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€ 14,00 inkl. MwSt. Erscheint am: 31.03.2022 In den Warenkorb
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Der Geschichtenbäcker — Inhalt

Vom Autor des SPIEGEL-Bestsellers „Der Buchspazierer“: ein warmherziger Roman mit ganz viel Gefühl und in wunderbarer Sprache

Bestseller-Autor Carsten Henn erzählt in „Der Geschichtenbäcker“ davon, sich selbst anzunehmen, wie man ist, von den Zutaten für ein gutes Leben – und von der Kunst des Brotbackens.

Brot backen ist fast wie ein Tanz. Teig wird rhythmisch geknetet, die Drehung der Hände, der Schwung der Hüfte geben ihm Geschmeidigkeit. Fasziniert beobachtet die ehemalige Tänzerin Sofie den italienischen Bäcker Giacomo bei seiner Arbeit. Eigentlich wollte sie den Aushilfsjob in der Dorfbackstube gleich wieder kündigen. Zu sehr hat das Ende ihrer Karriere ihr Leben aus der Bahn geworfen. Wer ist sie, wenn sie nicht tanzt? Wer wird sie lieben, wenn sie nicht mehr auf der Bühne strahlt? Doch überraschend findet Sofie in der kleinen Bäckerei viel mehr als nur eine Beschäftigung: die Weisheit eines einfachen Mannes, das Glück der kleinen Dinge und den Mut zur Veränderung.

„Der Geschichtenbäcker“ – ein Roman wie eine warme Decke, der berührt, unterhält, aber auch inspiriert und nachwirkt.

„Ein Buch zum Einkuscheln, ein Buch, das wärmt und Zuversicht spendet.“ Brigitte über „Der Buchspazierer“

„Ein Umarmungsbuch. Eine zarte, fast märchenhafte Lektüre. Ein Wohlfühlbuch, ach was, ein Umarmungsbuch – und wer braucht so eines nicht in dieser Zeit?“ Neue Westfälische Zeitung über „Der Buchspazierer“

 

€ 14,00 [D], € 14,40 [A]
Erscheint am 31.03.2022
256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07134-5
Download Cover
€ 11,99 [D], € 11,99 [A]
Erscheint am 31.03.2022
256 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60122-1
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Carsten Henn

Über Carsten Henn

Biografie

Carsten Henn, geboren 1973 in Köln, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker. Er ist Chefredakteur des Weinmagazins Vinum. In St. Aldegund an der Mosel besitzt er einen Steilstweinberg mit alten Rieslingreben, den er selbst bewirtschaftet. Wenn er einmal nicht seiner...

Nach "Der Buchspazierer": der berührende neue Roman über die Kunst sich selbst zu lieben, wie man ist

„Carsten Henn legt nach dem großen Erfolg seines „Buchspazierers“ einen neuen Roman vor: „Der Geschichtenbäcker“ erzählt von der ehemaligen Ballerina Fanny, die nach dem Ende ihrer Karriere eine neue Beschäftigung braucht. Auf gut Glück wird sie Aushilfe beim Dorfbäcker. Giacomo, ehemaliger Gastarbeiter aus der Lombardei, ist wortkarg und untersetzt. Aber sein Brot schmeckt so gut, dass die Menschen Schlange stehen. Fanny, die Kohlenhydrate jahrelang gemieden hat, beginnt allmählich, sich auf die körperlich fordernde Arbeit des Backens einzulassen – ebenso wie auf die Bekanntschaft mit Giacomo.“ Felicitas von Lovenberg

Carsten Henn über seinen neuen Roman

Worum geht es in Ihrem neuen Buch „Der Geschichtenbäcker“?

Im Kern um die Frage, was man mit seinem Leben anstellt, wenn der ursprüngliche Plan dafür nicht mehr funktioniert. Genau so ergeht es im Roman nämlich Fanny, deren bisheriges Leben endet, und die nicht weiß, wie es weitergehen soll. Als Tänzerin kann sie nicht mehr arbeiten, weil ihr Körper sie im Stich lässt.

Als Tanzlehrerin will Fanny nicht arbeiten, weil sie das immer daran erinnern würde, was sie verloren hat. Durch einen Zufall trifft sie dann auf den Bäcker ihres kleinen Dorfes, den Italiener Giacomo. Durch ihn und seine Backkunst ändert sich alles. Sie erkennt, dass Backen wie Tanzen ist. Und sie erfindet sich neu.

„Der Geschichtenbäcker“ – ein ungewöhnlicher Titel! Was ist damit gemeint und warum heißt der Roman so?

Ich will nicht zu viel verraten, aber Giacomo backt ganz besondere Brote. Und Geschichten sind ihr Geheimnis. Das findet Fanny aber erst mit der Zeit heraus. Giacomo backt außerdem, und das ist mir genauso wichtig, mit einer Zutat, von der uns unsere Mütter und die Fernsehwerbung immer erzählt haben: Liebe. Die Liebe zu seinem Beruf, die Liebe zum Brot und auch die Liebe zu seinen Kunden. Das backt er alles mit ein. Ich versuche das zu Hause auch immer, aber manchmal werden die Brote trotz ganz viel Liebe leider nix (lacht).

Woher kam die Inspiration für dieses Buch?

Mir kommen eigentlich alle Inspirationen beim Essen. Kulinarisches treibt mich ja seit vielen Jahren um, und Brot liebe ich sehr. In Restaurants mache ich häufig den „Brotfehler“ und esse so viel von dem leckeren selbstgebackenen Brot, dass nachher kaum noch Platz für die eigentlichen Gerichte ist.

Seit Jahren wollte ich deshalb ein Buch schreiben, bei dem dieses großartige Lebensmittel eine Rolle spielt. Aber ich habe von Anfang an gespürt, dass ich keinen Kriminalroman darüber schreiben kann. Brot zu backen ist so ein sinnlicher, körperlicher Vorgang, deshalb wollte ich eine Geschichte erzählen, in der es um dieses Sinnliche geht, und damit zusammenhängend auch um Liebe. Vor allem der zu sich selbst, die erst wahrhaftige Liebe zu anderen ermöglicht. Fannys Mann ist Choreograph, das macht die Verwerfung an diesem Punkt ihres Lebens umso schwerwiegender.

Wie würden Sie Ihre Hauptfigur Fanny beschreiben?

Sie ist ein Mädchen vom Dorf, das sich ihren großen Kindheitstraum erfüllt hat, gegen alle Widerstände. Und jetzt wird sie gezwungen, daraus aufzuwachen. Sie will den Traum natürlich nicht loslassen, will nicht wahrhaben, dass es vorbei ist. Aber sie muss sich dem stellen. Sie glaubt nicht, dass sie die Stärke dazu hat, sie fühlt sich verloren und unverstanden. Aber sie hat ganz viel Stärke in sich, und es gibt einen wunderbaren Weg für sie.

Was macht den „Geschichtenbäcker“ Giacomo so besonders?

Auf jeden Fall sein großes Herz. Zuerst wirkt er wortkarg, ja fast unfreundlich, aber dann lernt man ihn näher kennen. Er ist auf der einen Seite ein einfacher Mann, andererseits aber auch sehr klug, wobei seine ganze Lebensphilosophie auf Brot beruht, weil das seine Welt ist: die kleine Backstube mit dem alten Holzofen und die Wohnung darüber.

Auf eine gewisse Weise ähnelt er Carl Kollhoff, dem Buchhändler aus meinem Roman „Der Buchspazierer“, und doch ist er auch ganz anders. Carl hat übrigens einen Kurzauftritt im Buch, ich wollte mich auf diese Weise bei ihm für die gemeinsame Reise bedanken.

Welche Lebensweisheit würde Giacomo den Lesern des Romans mit auf den Weg geben?

Wie jeder gute Bäcker weiß Giacomo um die Bedeutung von Zeit. Deshalb würde er sagen: Nur wer einer Sache die nötige Zeit gibt, dem wird sie gelingen. Zeit ist die wichtigste Zutat. Bei allem. Zeit ist es auch, die Fanny sich geben muss. Das ist hart für sie zu lernen. Sie ist sehr ungeduldig und will manchmal mit dem Kopf durch die Wand.

Warum erlebt Brotbacken gerade ein so großes Revival? Und was macht Brotbacken zu einer besonderen Kunst?

Brot ist unser fundamentalstes Lebensmittel. Und vielleicht unser emotionalstes. Viele essen es zum Frühstück, Kinder nehmen es mit als Pausenbrot in die Schule, Erwachsene als Stulle mit auf die Arbeit, und abends gibt es wieder Brot. Wenn meine Großmutter mir zeigen wollte, das sie mich liebt, schmierte sie mir ein Brot mit dick Butter drauf – in meiner Familie zeigt man seine Liebe seit jeher durch Essen. Ich glaube, in der Corona-Pandemie wurde die Sehnsucht nach einem Lebensmittel groß, dass uns sagt „Es ist alles gut, du bist zuhause“. Viele begannen, Brot zu backen, denn solange das möglich war, wusste man: Uns kann eigentlich nichts passieren.

Und das Schöne ist, Brot backen geht eigentlich ganz einfach. Man braucht nur drei Zutaten: Mehl, Wasser und Hefe oder Sauerteig. Einem Brot dann im Ofen zuzusehen, wie es aufgeht ist einer der allerschönsten Anblicke, die es in der Küche gibt. Ofen-Kino!

Fanny ist eine ehemalige Tänzerin – wie kommen Sie zum Thema Tanz?

Um es direkt zu gestehen: Ich selbst bin ein ganz miserabler Tänzer. Meine Lebensgefährtin hat den Tanzkurs mit mir abgebrochen, weil sie meine ungelenken Bewegungen nicht mehr ertragen konnte. Und wenn ich mich zuhause mal rhythmisch zu Musik bewege, rollt meine Tochter mit den Augen und fleht mich an aufzuhören, weil es so schrecklich peinlich ist. Dabei liebe ich Musik sehr und auch, mich dazu zu bewegen.

So unwahrscheinlich es klingt, aber durch Fanny lebe ich meine Liebe zum Tanz aus.

Ihr Roman „Der Buchspazierer“ ist ein großer SPIEGEL-Bestseller: Wie erklären Sie sich den riesigen Erfolg?

Im Vorhinein war er ja überhaupt nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil, das Buch war ein großes Wagnis für einen Autor wie mich, der vor allem mit Kriminalromanen bekannt geworden ist. Im Nachhinein glaube ich, der Roman hat die Sehnsucht nach Gemeinschaft in uns gestillt, die durch die Lockdowns aufkam. In der Geschichte geht es ja um Menschen, die nicht mehr richtig mit der Welt in Kontakt treten können. Genau so haben wir uns auch gefühlt, und der Roman hat uns in den Arm genommen und ein wenig getröstet. Dabei war er lange vor der Pandemie fertig geschrieben.

Nur die Widmung habe ich wegen der Lockdowns noch geändert, weil es mir ein tiefes Bedürfnis war den Buchhändlerinnen und Buchhändlern einfach mal Danke zu sagen.

Faulenzerbrot (für eine Kastenform, 750 g Brot)

Ein Rezept von Milena Drefke („Brotbäckchen“, Brühl), bei der Carsten Henn für den Roman recherchiert hat

Zutaten
• 315 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl oder Urkornmehle (Emmer, Einkorn, Kamut) oder eine Mischung daraus
• 75 g Sonnenblumenkerne (oder Nüsse nach Wahl)
• 30 g Kürbiskerne
• 50 g Leinsamenschrot
• 50 g Haferflocken (oder jede andere Flockensorte)
• 420 g kaltes Wasser
• 0,8 g frische Hefe (wirklich genau abwiegen! Entspricht einer kleinen Erbse)
• 9 g Salz

Zubereitung:
Saaten und Flocken nach Wunsch rösten, mit kaltem Wasser ablöschen und in eine Wanne umfüllen. Hefe einrühren, bis sie sich aufgelöst hat, dann das Salz dazu geben und umrühren. Das Mehl homogen daruntermischen.

Der Teig darf nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein. Den Teig 10 bis 12 Stunden bei Raumtemperatur (20 bis 22 Grad) gehen lassen. Lieber etwas kälter stellen. Im Sommer kann ein Raum zu warm sein, und der Teig geht zu schnell.

Nach diesem ersten Gehen den Teig in die Kastenform geben, mit einem nassen Löffel leicht andrücken, und die Form luftdicht abdecken (Frischhaltefolie oder Abdeckhaube). Noch einmal 1 bis 2 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich danach merklich vergrößert haben.

Eine feuerfeste Form in den Backofen stellen, diesen auf 250 Grad vorheizen. Das Brot in der Kastenform in den Ofen stellen, eine Espressotasse Wasser in die feuerfeste Schale schütten, Ofentür schnell schließen.

Nach 10 Minuten die Ofentemperatur auf 200 Grad runterstellen und weitere 45 bis 55 Minuten backen. Sofort aus der Form nehmen und auskühlen lassen oder gebenenfalls noch etwas nachbacken für eine bessere Kruste.

Veranstaltung
Lesung
Montag, 04. April 2022 in Warendorf
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Hotel Im Engel,
Brünebrede 33-37
48231 Warendorf
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Lesung
Freitag, 08. April 2022 in Kerpen
Zeit:
Uhr
Ort:
Buchhandlung Wortreich,
Hauptstr. 196
50169 Kerpen
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Lesung
Donnerstag, 28. April 2022 in Lohmar
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Villa Friedlinde,
Bachstraße 12
53797 Lohmar
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Lesung
Dienstag, 03. Mai 2022 in Wittlich
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Altstadt Buchhandlung,
Burgstr. 36
54516 Wittlich
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