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Krimis von Susanne Mischke

Die Fälle von Kommissar Völxen

Hauptkommissar Völxen ermittelt in der Prepper-Szene

Band 10 der Hannover-Krimi-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin Susanne Mischke! 

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Kriminalroman

Hauptkommissar Völxen ermittelt in der Prepper-Szene: Sie horten Vorräte in ihren Schutzbunkern und absolvieren Survival-Trainings im Wald. Doch vor dem Tod ist niemand sicher … Eine junge Frau liegt leblos inmitten einer Waldlichtung, aus ihrer Brust ragt ein Speer. Wie sich herausstellt, ist die Tote die Tochter des Anführers einer örtlichen Prepper-Gruppe. Hergeleitet vom Englischen „to be prepared“ bereiten sich die Mitglieder mit Maßnahmen aller Art auf einen vermeintlich bevorstehenden Weltuntergang vor. Als Hauptkommissar Bodo Völxen und sein Team zu ermitteln beginnen, stoßen sie in der eingeschworenen Gemeinschaft auf eine Wand aus Schweigen. Doch schnell wird klar, dass es unter den Preppern nicht immer nur harmonisch zuging. Offenbar spielte die Tote mit dem Gedanken, auszusteigen. Gab es Streit mit den Kameraden? Mit dem despotischen Vater? Oder begleicht jemand eine alte Rechnung? Band 10 der Hannover-Krimi-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin Susanne Mischke! Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren, lebte lange Zeit in der Nähe von Hannover und nun im Oberallgäu. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der „Sisters in Crime“ und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch „Wer nicht hören will, muss fühlen“ erhielt sie die „Agathe“, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden.
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„Keine Superhelden im Kampf gegen das Böse, sondern eher Feld-, Wald- und Wiesenpolizisten mit Macken, aber auch Talenten. Gerade diese Charakterisierung macht die Lektüre zum Lesevergnügen mit Spannung.“


Westfalen Blatt

Bodo Völxen über seine Tätigkeit als Hauptkommissar,

...und über Geheimnisse, die man besser nicht verrät   

Herr Völxen, wie lautet Ihr korrekter Titel? 

Erster Kriminalhauptkommissar. Tätig an der Polizeidirektion Hannover, im Kommissariat für Tötungsdelikte und Delikten am Menschen, im Volksmund auch Mordkommission genannt. 

War es immer schon Ihr Wunsch, Mordermittler zu werden? 

Nein. Mein Vater war Friseur, aber das wollte ich auf gar keinen Fall werden. Mein Großvater war Bauer. Bauer wäre ich gerne geworden, aber es hat sich nicht ergeben. Er hatte den Hof meinem Onkel vermacht, der hat ihn versoffen, das war’s mit meinem Wunsch. 

Zumindest sind Sie jetzt neben ihrem Beruf eine Art Hobby-Landwirt. 

Ich lebe in einem alten, umgebauten Bauernhof, der sich in einem Dorf am Rand des Deisters befindet. Und ich halte Schafe. Fünf! Mathilde, Salomé, Doris und Angelina. Und Amadeus, den Schafbock.  

Wie sind Sie auf die Schafe gekommen?  

Ursprünglich waren die Schafe als lebendige Rasenmäher für die Obstwiese gedacht. Diese Aufgabe erledigen sie aber nur partiell, sie sind nämlich heikel. An Schafen gefällt mir ihre Sanftmut und Duldsamkeit. Das sind Eigenschaften, die mir zu Hause oder im Dienst selten begegnen. 

Das gilt zumindest für einige Schafe. Mit meinem Bock Amadeus gerate ich zuweilen schon aneinander, und das kann man ruhig wörtlich nehmen. 

Ihr eigener Schafbock nimmt Sie auf die Hörner? 

Wenn ich nicht aufpasse, ja. 

Sie sind also ein sehr tierlieber Mensch. Sie haben ja auch noch einen Hund, Oscar. Gehorcht der wenigstens aufs Wort? 

Aber sicher. Nur nicht aufs Erste.  

Streicht sich über sein schütteres, graublondes Haupthaar und grinst. 

Ich bitte Sie, was für eine Frage. Oscar ist schließlich ein Terrier! Aber auch er gehört zur Familie, genau wie die Schafe.  

Herr Völxen, sind Sie ein Genussmensch? 

Auf jeden Fall. Nicht im Sinne von Luxus. Auf teure Weine, edle Uhren oder schicke Klamotten kann ich gut verzichten, aber ich habe gelernt, mich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. An schönen Momenten, die das Leben bereithält. 

Die da wären? 

Der Garten, den meine Frau Sabine so wunderbar pflegt, meine Schafe, die schöne Landschaft, in der ich lebe. Wenn mein Nachbar, der Hühnerbaron, und ich des Abends am Schafzaun stehen und entweder über Gott und die Welt philosophieren oder uns anschweigen und dabei unser Feierabendbier trinken …  

Das legendäre lauwarme Herrenhäuser …  

Genau. Dann ist für mich die Welt wieder in Ordnung. Das sind für mich kleine Glücksmomente.  

Obwohl Sie den ganzen Tag mit Mord und Totschlag zu tun hatten? 

Ich versuche, Berufliches und Privates zu trennen. Es gelingt nicht immer, das muss ich zugeben. 

Tagsüber tun Sie Dienst in der Landeshauptstadt. Welches sind dort Ihre Lieblingsplätze? 

Nun, da wären die Markthalle – dort gibt es die besten Steinpilze –, dann der Waterloo-Biergaren, der gleich neben der Polizeidirektion liegt. Ich spaziere auch liebend gern bei schönem Wetter am Maschsee entlang. Außerdem mag ich Friedhöfe. Es gibt viele schöne Friedhöfe in der Stadt, aber der schönste ist für mich der Engesohder Stadtfriedhof in der Südstadt. Dort schlendere ich manchmal herum, wenn ich in melancholischer Stimmung bin.  

Sind Sie ein Melancholiker? 

Wenn man viel mit dem Tod zu tun hat, denkt man zuweilen über die Vergänglichkeit des Lebens nach, das bleibt nicht aus. 

Bereuen Sie manchmal Ihre Berufswahl? 

Ab und zu, wenn ich zu einem Leichenfundort gerufen werde schon, ja. Das ist nämlich etwas, an das man sich nie gewöhnt. Aber dann überwiegt sehr bald der Drang, den Mörder zu fassen. Und darin bin ich gut. Mein Team und ich haben sozusagen ein Händchen für Mörder.  

Was macht Ihr Team denn so schlagkräftig? 

Es ist die Mischung, denke ich. Oda Kristensen hat die Fähigkeit, aus Zeugen alles herauszuholen. Erwin Raukel hat einen untrüglichen Instinkt. Fernando Rodriguez, Deutsch-Spanier, aber Lindener Urgewächs, kennt die Stadt wie seine Westentasche, besonders die finsteren Ecken. Seine Ehefrau Jule Wendekin, früher meine beste Mitarbeiterin, arbeitet jetzt für das LKA, hilft uns aber aus, wo sie nur kann. Unsere Jüngste im Team ist Elena Rifkin. Die gebürtige Russin ist wie ein Terrier, kennt keine Furcht und lässt nicht locker, wenn sie sich einmal in einen Fall verbissen hat. Nicht zu vergessen ist meine treue Sekretärin. Frau Cebulla sorgt sich rührend um uns und hält den Laden zusammen. 

Und wo liegen Ihre Qualitäten und Aufgaben? 

Ich leite die Ermittlung und versuche, meine Mitarbeiter zu disziplinieren und den Überblick zu behalten. 

Gab es einen Fall, der Ihnen besonders naheging? 

Mir geht jeder Mord nahe. Es gab einen Fall, der mich sehr beschäftigt hat, für den ich genau genommen gar nicht zuständig war: Unsere Frau Cebulla fiel auf einen Heiratsschwindler* herein …  

(* Nachzulesen in „Zärtlich ist der Tod“, Anmerkung der Redaktion.) 

Konnten Sie ihn kriegen? 

Nein. Sein Mörder hat ihn gekriegt. Und ich diesen. 

Herr Hauptkommissar, jeder Mensch hat Geheimnisse, haben Sie auch eines –oder mehrere? 

Schon ja, aber sie nicht zu verraten liegt schließlich in der Natur von Geheimnissen. 

Auch nicht eines? Ein kleines? 

Wenn ich Lust auf Kuchen habe, besuche ich die Holländische Kakaostube in der Fußgängerzone. Aber sagen Sie das bloß nicht meiner Frau. Die hat mich praktisch auf Dauerdiät gesetzt. 

Aber so schlimm ist es doch gar nicht … 

Na ja, ein paar Kilos könnten schon runter. Meine Tochter Wanda sagte mal, wenn ich ein Kilo abnehme ist das, als wenn ein Panzer eine Schraube verliert. 

Wären Sie damit einverstanden, wenn Ihre Tochter Polizistin werden würde? 

Um Himmels Willen, nein! 

Warum nicht? 

Der Job ist rau und gefährlich. Wer wünscht sich so etwas für sein Kind?  

Man hat Ihnen schon einige Male einen ruhigeren Posten angeboten. 

Ja, aber ich konnte mich immer erfolgreich drücken. Ich eigne mich nicht zum Sesselfurzer. Verzeihung! 

Vielen Dank für das nette Gespräch. 

Weitere Romane von Susanne Mischke
Susanne Mischke

Über Susanne Mischke

Biografie

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute in Wertach. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der „Sisters in Crime“ und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch „Wer nicht hören will, muß fühlen“ erhielt sie die „Agathe“, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Ihre Hannover-Krimis haben über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg.

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Weitere Links zu Susanne Mischke

www.susannemischke.de »
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