Lieferung innerhalb 1-3 Werktage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Kostenloser Versand*

Heinrich Steinfest

„Heinrich Steinfest zählt zu den originellsten Autoren, die es in Deutschland gibt.“ ― MDR Kultur

„Es geht das Gerücht Heinrich Steinfest schreibe Krimis. Ich finde Heinrich Steinfest schreibt die amüsanteste und intelligenteste Literatur unserer Gegenwart.“– Denis Scheck

„Alles, womit ich mich beschäftige, dient dem Schreiben. Alles ist Material für die Geschichten, an denen ich gerade arbeite. Was derzeit dazu führt, mich intensiv mit Gärtnerei auseinanderzusetzen beziehungsweise mit dem Entwerfen japanischer Gärten. Dazu kommt ein Interesse für die Stadt Hamburg, für die griechische Insel Euböa, die heilige Pelagia, für das Leben in Raumschiffen und das Leben in Sanatorien, sowie für Wolfshunde. Alle meine Interessen dienen der Materialbeschaffung.“  Heinrich Steinfest

Blick ins Buch
Amsterdamer NovelleAmsterdamer Novelle
Hardcover
€ 15,00
E-Book
€ 11,99
€ 15,00 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
€ 11,99 inkl. MwSt.
sofort per Download lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
Ein literarisches KleinodDie „Amsterdamer Novelle“, knapp, pointiert und rasant, endet, wie sie beginnt, mit einem Foto: Es zeigt den Kölner Roy Paulsen, wo er nicht sein kann, in Amsterdam. Er ist nie dort gewesen, und doch sieht man, wie er mit dem Rad an einer Gracht entlangfährt. Paulsen könnte dieses Bild als kuriose Verwechslungsgeschichte abtun. Genau das aber tut er nicht – Paulsen fährt nach Amsterdam und macht sich auf die Suche nach dem Haus, das hinter dem Radfahrer zu sehen ist. Und gerät in eine tödliche Auseinandersetzung, die sein Leben in eine neue Richtung lenkt – genau auf den Moment des Fotos zu.„Steinfest schreibt die amüsanteste und intelligenteste Literatur unserer Gegenwart.“ Denis Scheck
In den Warenkorb

„Ich war noch nie in Amsterdam. Aber was soll ich machen, das Foto, welches diese Geschichte in Gang gesetzt hat, stammte nun mal aus Amsterdam. Somit war der Ort der Handlung festgelegt. Während wiederum die Umstände des Jahres 2020 eine Recherchereise verunmöglicht haben. Worüber ich aber nicht einmal unglücklich war.

Ich habe schon immer gerne über Orte geschrieben, an denen ich noch nie war (etwa die Insel Sankt Paul südlich der Île Amsterdam in „Die feine Nase der Lilli Steinbeck), so ganz auf die Kraft der Erfindung, Imagination und auf die Zuflüsterung hilfreicher Geister vertrauend. In diesem Fall also holländischer Geister.“

Heinrich Steinfest im Interview

Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?
Konventionell und büromäßig und diszipliniert. Ich fange in der Früh an, mache eine Mittagspause und höre am Abend auf. Das entspricht voll und ganz meinem Schreibzwang, der genau genommen das Gegenstück zur Schreibhemmung ist.

Wie finden Sie den perfekten ersten Satz für Ihr Buch?
Indem ich einfach einen ersten Satz schreibe. Spontan. Das ist ja immerhin die Singularität am Beginn eines Buches, der Urknall, aus dem heraus die Geschichte wächst und wächst. Einen Urknall kann man nicht bestimmen. Er ist einfach da. Eine Explosion im eigenen Kopf.

Welcher Autor/welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?
Das kann man schwer auf einen Namen und einen Titel reduzieren. Darum vielleicht in Kategorien.
Als Österreicher, der ich bin: Thomas Bernhard.
Als angstvoller Mensch, der ich bin: Franz Kafka.
Als jemand, der im Tragischen das Komische wahrnimmt: Friedrich Dürrenmatt.
Als Freund psychologischer Tiefe: Patricia Highsmith.
Als Stilist: Heimito von Doderer.
Als Hypochonder: Alle Bücher über Whisky und Malcolm Lowrys Unter dem Vulkan.
Als jemand, der gerne einen Philosophen an seiner Seite weiß: Wittgenstein mit seinem Tractatus und Robert Burton mit seiner Anatomie der Melancholie.
Als Kind, das ich noch immer bin: Donald Duck.
Als Betrachter von Landschaften: Adalbert Stifter.
Als Sucher von Namen: Grabsteine auf Friedhöfen, Telefonbücher und die Namenverzeichnisse wissenschaftlicher Arbeiten.

Was möchten Sie Ihren LeserInnen mit auf den Weg geben?
In einem meiner frühen Bücher schrieb ich: „Putze deine Küche, bevor es zu spät ist.“ – Dazu stehe ich noch immer, würde aber ergänzen, daß man in einer gut geputzten Küche auch noch ein gut geschriebenes Buch lesen kann.

Heinrich Steinfest live

Lesungen & Veranstaltungen

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 28. Oktober 2021 in Eisenstadt
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Haus der Begegnung Eisenstadt,
A-7000 Eisenstadt

Veranstalter: Literaturhaus Matterburg

Im Kalender speichern
Podiumsdiskussion
Samstag, 30. Oktober 2021 in Göttingen
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
St Johanniskirche, Göttingen

Sabine Rückert  (ZEIT Verbrechen) stellt Fälle aus ihrem Erfolgspodcast vor und bespricht sie mit[...]

Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 04. November 2021 in Salzburg
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Literaturhaus, Salzburg

Moderation: Manfred Mittermayer

Im Rahmen des 13. Krimifest

Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Dienstag, 09. November 2021 in Frankfurt
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Literaturhaus,
60311 Frankfurt

Moderation: Denis Scheck

Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Sonntag, 14. November 2021 in Mannheim
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Johanniskirche,
68163 Mannheim
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Sonntag, 21. November 2021 in Oldenburg
Zeit:
11:00 Uhr
Ort:
Wilhelm 13, Oldenburg
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Sonntag, 21. November 2021 in Bremen
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Theater, Bremen
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Montag, 22. November 2021 in Lübeck
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Katharineum zu Lübeck, Lübeck
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Dienstag, 23. November 2021 in Rostock
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Peter Weiss Haus, Rostock
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Mittwoch, 24. November 2021 in Lüneburg
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Heine Haus, Lüneburg
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Donnerstag, 25. November 2021 in Hannover
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Literaturhaus, Hannover
Im Kalender speichern
Lesung und Gespräch
Freitag, 26. November 2021 in Osnabrück
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Blue Note im Cinema Arthouse, Osnabrück
Im Kalender speichern

„Steinfest erzählt lustvoll, klug, mitreißend. Er zelebriert das Skurrile, Geheimnisvolle im Alltäglichen.“


Süddeutsche Zeitung

Cheng Krimis

Die außergewöhnliche Krimi-Reihe um einen Wiener Privatdetektiv

Blick ins Buch
Die Möbel des TeufelsDie Möbel des Teufels
Paperback
€ 16,00
E-Book
€ 12,99
€ 16,00 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
€ 12,99 inkl. MwSt.
sofort per Download lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung

Frau Wolf und Cheng ermitteln

Frau Wolf und Cheng ermittelnNach 44 Jahren kehrt Leo Prager aus dem Südpazifik zurück nach Wien: Dort liegt seine Schwester Eva zur Identifikation in der Gerichtsmedizin - und für Leo stellen sich viele Fragen. Wer tötet eine Parlamentsstenografin? Ist der Mord politisch, oder liegt das Motiv in Evas streng gehütetem Privatleben? Dass er bei den Antworten von Chengs Frau Wolf Unterstützung erfährt, ist nichts als reiner Zufall. Aber ein glücklicher. Ein Kriminalroman der ganz besonderen Sorte. Spannend, unwahrscheinlich und sehr sehr realistisch - dabei voller Liebe. Und die führt bekanntlich immer ans Ziel.
In den Warenkorb

Markus Cheng stellt im Roman Der schlaflose Cheng fest, wie gut, wie perfekt seine Sekretärin Frau Wolf in den Vorraum seines Büros paßt, um jedoch am Ende dieses Romans einzusehen, daß er selbst es ist, der so überaus perfekt in diesen Raum und in die damit verbundene Rolle paßt. Er erkennt, daß er selbst der bessere Assistent und Frau Wolf die bessere Detektivin ist. Beide finden Erfüllung in der neuen Rolle.

Und mit diesem Rollentausch, der aus purer Einsicht und Vernunft geboren ist, beginnen Die Möbel des Teufels.

Blick ins Buch
Der schlaflose ChengDer schlaflose Cheng
Taschenbuch
€ 11,00
E-Book
€ 9,99
€ 11,00 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
€ 9,99 inkl. MwSt.
sofort per Download lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung

Sein fünfter Fall

Cheng macht Urlaub. Besser gesagt, entfernt er sich räumlich, um fernab von Wien auf andere Gedanken zu kommen. In der Bar seines mallorquinischen Hotels spricht ihn ein Mann an - Peter Polnitz, die Synchronstimme des englischen Weltstars Andrew Wake. Cheng und Polnitz unterhalten sich über Gott und die Welt, gehen aber ohne die Absicht auseinander, sich je wieder zu sehen. Ein Jahr später melden die Nachrichten, Polnitz sei wegen Mordes an Wake zu lebenslanger Haft verurteilt worden - und seine Tochter taucht in Chengs Büro auf: Sie überredet ihn, den Fall zu übernehmen und Polnitz' Unschuld zu beweisen. Am Ende kennt er Polnitz besser, als ihm lieb sein kann - und weiß endlich, was er mit dem Rest seines Lebens anstellen soll.„Ein Genre-Roman nach allen Regeln der Kunst“ FAZ
In den Warenkorb

Heinrich Steinfest über seine Cheng-Reihe

Worum geht es im neuen Buch der Reihe?

Es handelt von einem Mann namens Leo Prager, der vor 44 Jahren (an jenem Sonntag, an dem die Wiener Reichsbrücke einstürzte und Niki Lauda auf dem Nürburgring verunglückte) Wien verließ und nun, im Dezember 2019, zurückkehrt, um seine ermordete Schwester zu begraben.

Daran reiht sich eine Kette von Ereignissen, die diesen Mann die wahren Gründe für seinen damaligen Weggang erkennen lassen (und in der Tat, es geht auch um jene eingestürzte Brücke).

Nicht zuletzt spielt dabei ein kleiner, schmaler, längst vergessener Roman ein Rolle, mit dem Titel Die Möbel des Teufels.

Wie ist die Idee zur Reihe / zum Protagonisten entstanden?

Die Figur des Markus Cheng entstand – was ja wohl kein Zufall sein kann – nach eine langen Reise durch China, die ich 1989 unternahm, wobei es dann noch knapp zehn Jahre dauerte, bis die Figur ins fiktive Leben trat. Cheng ist freilich geborener Wiener und weist von Beginn an ein gestörtes Verhältnis zu seinen chinesischen Wurzeln auf, er sieht sich ganz im Wienerischen und Österreichischen beheimatet. Zu Recht.

Diese Figur und diese Serie begleiten mich nun also schon seit über zwanzig Jahren (mit zum Teil großen Abständen zwischen den Titeln, weil ja auch noch andere Romane zu verfassen waren). Die Cheng-Romane sind somit auch eine Geschichte vom Altern, von Veränderung und Entwicklung (der Figuren wie des Schreibstils), von Zerstörung, Heilung, vom Aufbegehren gegen das Schicksal und über das Phänomen des Vergessens wie der Erinnerns.

Wer sollte Ihr Buch lesen?

In der Widmung zu einem anderen, früheren Buch schrieb ich einmal: „Für alle außer Horst.“ Bei diesem Buch würde ich vielleicht sagen: „Auch für all jene, die Horst heißen.“

Der Allesforscher

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014

Blick ins Buch
Der AllesforscherDer Allesforscher
Taschenbuch
€ 12,00
E-Book
€ 10,99
€ 12,00 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
€ 10,99 inkl. MwSt.
sofort per Download lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung

Roman

Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...
In den Warenkorb

Heinrich Steinfest über seinen Roman Der Allesforscher

Die Illustration auf dem Umschlag Ihres neuen Romans  Der Allesforscher ist von Ihnen, Sie arbeiten ja auch als bildender Künstler. Auf dem Foto rechts kann man einige Bilder von Ihnen sehen. Was verrät uns das Cover über das Buch?

Während der Arbeit an diesem Roman habe ich immer wieder kleine Collagen hergestellt und auf denen dann ein wenig herumgekritzelt. So wie man früher beim Telefonieren Zeichnungen verfertigt hat (die Älteren erinnern sich daran). Die Abbildung ist auf diese Weise sukzessive entstanden, sie ist um ein weißes Loch herum gewachsen. Im weißen Loch steht nun mein Name. Die Vignette illustriert eine Facette des Alles, welches von zwei meiner Figuren erforscht wird: von einem alten Mann und einem kleinen Jungen.

In Ihrem Roman geht es um den ungewöhnlichen neunjährigen Simon – den Allesforscher – und eine ungewöhnliche, aber sehr enge Vater-Sohn-Beziehung. Sie haben selbst einen Sohn – leihen Sie sich manchmal bei ihm einen kindlich-neugierigen, unverstellten Blick auf die Welt? Gibt es reale Vorlagen für Simon und seine außergewöhnlichen Begabungen und Besonderheiten ?

Die größte Inspiration für meine Bücher waren und sind meine Erfahrungen mit Kindern und Tieren. Die Figur des Simon ist aber nicht das Porträt eines bestimmten Jungen, den ich kenne. Er ist das Konzentrat aller Kinder, denen ich einmal begegnet bin: ihre Talente, ihr Vermögen, ihr Fremdsein und ihr Behindertsein in der Welt, die sie erforschen, nicht zuletzt ihre Verbundenheit mit dem Unsichtbaren. - Der Titel des Romans stammt von meinem Sohn. Unzufrieden mit dem Begriff des Universalgelehrten, habe ich ihn gefragt, wie er so jemand bezeichnen würde. Er hat sofort geantwortet: „Na, als einen Allesforscher natürlich“. Und ich habe sofort gewusst: „Wunderbar, so muss mein Roman heißen.“ Aus dem Titel ist dann die Geschichte geschlüpft.

Die Geschichte des Ich-Erzählers Sixten Braun beginnt mit einem surreal anmutenden, aber doch der Realität entliehenen dramatischen Ereignis: Er wird auf einer Geschäftsreise in Taiwan von den Innereien eines explodierenden Wals fast erschlagen. Im Internet kann man eine Videoreportage dieses Ereignisses finden. Wie gehen Sie beim Schreiben vor – sammeln Sie derartige skurrile Begebenheiten und lassen sich von ihnen zu Geschichten inspirieren?

Zuerst war da die Idee mit dem Wal. In der Folge habe ich festgestellt, dass etwas Derartiges tatsächlich geschehen ist. Also habe ich die Fiktion mit der Realität verbunden: die Begegnung des erfundenen Sixten Braun mit einem realen toten Wal. Einem Wal, der die Geschichte in Gang bringt. Nicht schlecht für jemand, der tot ist. Aber die Toten sind ohnehin sehr aktiv in diesem Buch.

Das Schicksal bestimmt massiv das sehr bewegte Leben Ihrer Figuren – die Begegnung mit der Liebe ihres Lebens, spektakuläre Unfälle, ein plötzlich auftauchender Sohn. Und dabei sinnieren sie: „Wir können nicht ausschließen, dass sich uns jemand ausdenkt“. Haben Sie sich die Geschichte Ihrer Figuren vor dem Niederschreiben ausgedacht, oder entwickelt sich deren Schicksal beim Schreiben ein bisschen von allein?

Der Roman ist für mich gleich einer Landschaft. Die Ereignisse sind so folgerichtig wie unvorhersehbar. Es keimt und sprießt, Dinge sterben, Dinge werden geboren. Der Roman hat sein eigenes Wetter. Meine Freiheit ist dabei, gewisse Teile dieser Landschaft zu meiden, andere aufzusuchen. Ein bestimmtes Detail zu studieren, ein anderes zu ignorieren. Meinen eigenen Blick zu entwickeln (meine Sprache ist ein fassbarer Ausdruck dieses Blicks). Wobei ich im Falle dieses Buchs am Ende des Weges umgekehrt bin, um ein neues Ziel anzusteuern. Ein besseres Ende zu schreiben.

Simon, der talentierte Kletterer, und sein Vater Sixten, der unter Höhenangst leidet, machen sich gemeinsam auf den Weg in die Tiroler Berge, in denen vor vielen Jahren Sixtens Schwester tödlich verunglückte. Auch Ihr eigener Bruder, dem das Buch gewidmet ist, starb beim Bergsteigen. Wie fand dieses Thema in Ihren Roman? Versuchen Sie Ihre Höhenangst ebenso wie Sixten zu überwinden?

Mein Bruder starb vor dreißig Jahren. So lange brauchte es, bevor ich anfing, mich mit seiner Leidenschaft für die Berge und das Klettern zu beschäftigen. Die Orte aufzusuchen, die sein Leben und Sterben bestimmt haben. Und war dabei gezwungen, meiner eigenen Höhenangst zu begegnen. Im Nachwort des Romans heißt es darum: „Der Irrtum wäre nur, zu meinen, man könne die Angst überwinden. Eher freundet man sich mit ihr an, um dann praktisch Seite an Seite mit der Angst zu klettern.“ Und so kam es, dass ich während dieser Romanarbeit ein paar Kilo verloren habe. Angst macht dünn.

Gebrauchsanweisungen

Bücher der Reihe von Heinrich Steinfest

Blick ins Buch
Gebrauchsanweisung für ÖsterreichGebrauchsanweisung für Österreich
Taschenbuch
€ 15,00
E-Book
€ 12,99
€ 15,00 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
€ 12,99 inkl. MwSt.
sofort per Download lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
Wiener Schnitzel und Schwedenbombe, dramatische Bergkulissen und pompöse Architekturen, Zwölftonmusik und Alpenjodler, Burgtheater und Kasperltheater – Österreich hat viele Seiten, und Heinrich Steinfest kennt sie alle. Der preisgekrönte Autor und leidenschaftliche Österreicher geht auf Tauchfahrt in die kakanische Seele, ergründet die Riten der Einheimischen, führt uns zum Heurigen und weiht uns ein in das dunkle Geheimnis des österreichischen Fußballs. In einem Feldversuch entwirft er ein eigenwilliges Landschafts- und Sittenbild seiner Heimat; er fragt sich, wieso die Kunstform der Operette endgültig das gesamte Staatswesen erobert hat und wie viele Kilos man in sieben Tagen Österreich zunehmen kann. Oder abnehmen. Ein Vademekum für jede Reise auf die abgründige „Insel der Seligen“.
In den Warenkorb
Blick ins Buch
Gebrauchsanweisung fürs ScheiternGebrauchsanweisung fürs Scheitern
Taschenbuch
€ 15,00
E-Book
€ 12,99
€ 15,00 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
€ 12,99 inkl. MwSt.
sofort per Download lieferbar
In den Warenkorb
Geschenk-Service
Kostenlose Lieferung
Das Scheitern beginnt früh, darin besteht seine Macht. Natürlich, wir lernen, uns gegen die beständige Kraft der Misserfolge zu stemmen. Der eingebildeten wie der tatsächlichen. Weshalb wir auch ein solches Theater um Triumphe, Goldmedaillen oder Intelligenzquotienten machen. Es ist unser Weg, gegen all die Beschränkungen, die uns Gott oder die Natur auferlegt haben, anzukämpfen. Zugleich studieren wir begeistert das vertraute und fremde Unglück, die Fehlschläge und Blamagen. Heinrich Steinfest beschäftigt sich mit der philosophischen Seite des Scheiterns ebenso wie mit der praktischen, dem Scheitern beim Kochen, in der Liebe und der Kunst, erzählt vom spirituellen Scheitern und dem Versuch, einen gewissen Mr. Ku im Tischtennis zu schlagen.
In den Warenkorb
Heinrich Steinfest

Über Heinrich Steinfest

Biografie

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit „Ein dickes Fell“; 2014 stand er mit „Der Allesforscher“ auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“, 2018 wurde „Die Büglerin“ für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper „Der Chauffeur“.

Mehr anzeigen
Termine
01. Dezember 2016
„Das Leben und Sterben der Flugzeuge“ erhält den Bayerischen Buchpreis 2016
Heinrich Steinfests Roman „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“ ist mit dem Bayerischen Buchpreis 2016 ausgezeichnet worden. Wir gratulieren unserem Autor!
News
22. August 2014
Heinrich Steinfest mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist für den deutschen Buchpreis 2014
Heinrich Steinfest steht mit seinem Roman „Der Allesforscher“ auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2014! Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse ...
    News
    09. Oktober 2018
    „Die Büglerin“ auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2018
    Der Roman „Die Büglerin“ von Heinrich Steinfest wurde für die Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2018 nominiert. Das Buch erschien im März im Piper Verlag.

    Kommentare

    Kommentieren Sie diesen Beitrag:

    Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtangaben und müssen ausgefüllt werden.