
Vom Leben des Geistes
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Beschreibung
„Vom Leben des Geistes“, das letzte große Werk Hannah Arendts, hat den Charakter eines Vermächtnisses. Die Beschäftigung mit dem Wesen des Denkens führte die Philosophin zur Betrachtung der beiden anderen spezifisch menschlichen Fähigkeiten: des Wollens und des Urteilens.
Über Hannah Arendt
Aus „Vom Leben des Geistes“
Einleitung
Das Denken führt zu keinem Wissen wie die Wissenschaften
Das Denken bringt keine nutzbare Lebensweisheit
Das Denken löst keine Welträtsel
Das Denken verleiht unmittelbar keine Kräfte zum Handeln
Martin Heidegger, „Was heißt Denken?“
Der Titel „Vom Leben des Geistes“, den ich dieser Vorlesungsreihe gegeben habe, klingt anspruchsvoll; über das Denken zu sprechen, scheint mir so vermessen, daß ich das Gefühl habe, ich sollte eher mit einer Rechtfertigung als mit einer Entschuldigung beginnen. Das Thema selbst bedarf natürlich keiner Rechtfertigung, schon gar [...]
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