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Automaton

Roman | Spannender Gegenwartsroman über die Folgen der Digitalisierung unseres Lebens
22,00 €
24.02.2022
288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
12,8cm x 21cm
978-3-8270-1438-2

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

Beschreibung

Das Browser-Fenster zum Hof
Die junge Mutter Tiff schlägt sich mit schlecht bezahlten Online-Jobs für die Plattform Automa durch, da sie wegen einer Angststörung ihre Wohnung kaum verlassen kann. Ihre zermürbende Akkordarbeit wird als angebliche Überwachungsleistung einer KI teuer verkauft, weshalb sie zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Doch dann wird sie am Bildschirm Zeugin eines Verbrechens …

Ein visionärer Gegenwartsroman, der zwischen der Klaustrophobie der eigenen vier Wände und den Hanffeldern Kaliforniens spielt und von neuen Ausbeutungsverhältnissen und den Chancen virtueller…

Das Browser-Fenster zum Hof
Die junge Mutter Tiff schlägt sich mit schlecht bezahlten Online-Jobs für die Plattform Automa durch, da sie wegen einer Angststörung ihre Wohnung kaum verlassen kann. Ihre zermürbende Akkordarbeit wird als angebliche Überwachungsleistung einer KI teuer verkauft, weshalb sie zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Doch dann wird sie am Bildschirm Zeugin eines Verbrechens …

Ein visionärer Gegenwartsroman, der zwischen der Klaustrophobie der eigenen vier Wände und den Hanffeldern Kaliforniens spielt und von neuen Ausbeutungsverhältnissen und den Chancen virtueller Solidarität erzählt.

„Dieses Buch ist ein Geniestreich. Vordergründig geht es um Kapitalismus, Digitalisierung und Angst, aber im Kern enthält es, was dabei oft vergessen wird: unsere Menschlichkeit. Berit Glanz erzählt wagemutig und klug von einem Gefühl, an dessen Existenz wir kaum noch glauben, obwohl es alles verändern kann. Es ist Hoffnung.“ Mareike Fallwickl

„In einer auf den ersten Blick einsamen Wirklichkeit des anonymen Clickworkings, des heimlichen Voyeurismus und der entfremdenden Überwachung lässt Berit Glanz die Hoffnung aufblitzen, dass bei all der künstlichen Intelligenz letztlich doch auch die soziale nicht verloren geht.“ Samira El Ouassil

Über Berit Glanz

Foto von Berit Glanz

Biografie

Berit Glanz, 1982 in der Nähe von Kiel geboren, hat Theaterwissenschaft und Skandinavistik in München, Stockholm und Reykjavík studiert. Ihr Debüt „Pixeltänzer“ (2019) war für den aspekte-Literatur-Preis nominiert und wurde mit dem Hebbel-Preis 2020 ausgezeichnet, 2022 erschien der Roman „Automaton“...

Mehr über Berit Glanz

Aus „Automaton“

Somniosus microcephalus

Einmal träumte sie, dass sie eine schwimmende Jägerin sei. Nachts musste sie die dunklen Kanäle einer eiskalten Betonlandschaft durchqueren und riesige Vampirhaie zerstören, indem sie ihnen Pflöcke zwischen die Augen rammte. Als sie morgens in die Küche kam und Stefan davon erzählte, lachte der und sagte, dass die Welt in ihrem Kopf schon immer außergewöhnlich gewesen sei.

Jetzt ist dort nichts Außergewöhnliches mehr, nur tote Katzen, zerquetschte Hamster, gequälte Kinder, Blut, Tod und Folter und viel zu viele mit Benzin in Brand gesteckte [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Pressestimmen

„Worum es Berit Glanz in ihrem lesenswerten, berührenden Roman geht, ist die Frage, ob in unserer digitalisierten Gegenwart noch Menschlichkeit und Solidarität möglich sind, trotz Vereinzelung, prekärer Beschäftigungsverhältnisse und sich verändernder Arbeitswelten.“

Der Tagesspiegel

„Der Roman zeigt auf eindrucksvolle, geschickt arrangierte Art, wie ambivalent die Folgen der Digitalisierung sein können.“

nd. Der Tag

„Unterhaltung, die zu toppen (fast) unmöglich ist - will man etwas ganz Besonderes, etwas besonders Grandioses lesen, sollte man zu einem Buch aus Berit Glanz' Feder greifen.“

literaturmarkt.info

„Leise und klar, mit einer besonderen Beobachtungsgabe für die kleinen Dinge, beschreibt Glanz die Kehrseite der Digitalisierung, macht die ernüchternde Arbeit ebenso wie die Ausbeutung eines kapitalistischen Systems sicht- und spürbar. ›Automaton‹ ist die moderne und digitalisierte Antwort auf ›Das Fenster zum Hof‹.“

lesestress

„Ein sehr interessanter Roman, der sich mit einem der präsentesten Phänomene unserer Zeit beschäftigt - dem Internet. Dabei legt Berit Glanz ihren Fokus nicht nur auf die negativen Aspekte der Digitalisierung, sondern macht durch Tiff und ihre Freund*innen auch vor allem eines: Hoffnung.“

elena_liest

„Ich vergebe 5 Sterne und empfehle ›Automaton‹ allen, die es bis jetzt verpasst haben, diese außergewöhnliche Autorin unserer Zeit kennengelernt zu haben.“

dauerleserin.de

„Mit ›Automaton‹ ist Berit Glanz nämlich tatsächlich etwas ziemlich Geniales gelungen.“

dauerleserin.de

„Ein Buch, das angenehm vielschichtig und ambivalent an sein Thema herantritt und das Berit Glanz‘ Rang als Spezialistin für analog-digitale Literaturräume und Spurensuchen untermauert.“

buch-haltung.com

„Lesenswerte Lektüre mit Einblick in neue IT-Bereiche - aktuell, informativ, bewegend, diskussionswürdig, ausgesprochen gut geschrieben und mit psychologisch feinsinniger Figurenzeichnung.“

biblio.at

„Der Autorin gelingt es in ihrem Roman reale Ausbeutungsverhältnisse zu beschreiben, ohne dabei auf Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung zu vergessen. Ein Buch, das Mut macht.“

WeiberDiwan

„Der Roman überzeugt, weil er die guten und die katastrophalen Aspekte der Digitalisierung aufzeigt.“

Tagebuch

„Ein visionärer Gegenwartsroman, der zwischen der Klaustrophobie der eigenen vier Wände und den Hanffeldern Kaliforniens spielt sowie von neuen Ausbeutungsverhältnissen und Chancen virtueller Solidarität erzählt.“

Südkurier

„›Automaton‹ pendelt erzählerisch zwischen digitaler und analoger Welt, genauso wie zwischen Charakterstudie und Krimi.“

Südkurier

„Ein visionärer Gegenwartsroman“

Ostsee Zeitung

„Ihre Beobachtung von und ihre Auseinandersetzung mit der digitalen Welt bis hin zu den Formen der künstlichen Intelligenz hat die Autorin in diesen Roman einfließen lassen und verknüpft auf spannende und humorvolle Weise die Geschichten der jungen Frauen Tiff und Stella, die jede für sich in ihren zwar grundverschiedenen, dennoch gleichsam prekären Arbeitssituationen gefangen sind.“

Oberhessische Presse Marburg

„Berit Glanz versteht es dabei, die sprachlichen Formen und Finessen des Chats und der digitalen Kommunikation für ihren kritischen Roman zu nutzen.“

Oberhessische Presse

„Beachtenswerter Medienroman“

NZZ Bücher am Sonntag

„Höchst lesenswerter, berührender Roman.“

Münchner Abendzeitung

„Was Glanz in ihren Texten macht, ist eine neue Art der Philosophie.“

Lesart

„Höchst lesenswerter, berührender Roman“

Landshuter Zeitung

„Dass in ›Automaton‹ ausgerechnet ein Mensch verschwindet, der für diejenigen, die ihn physisch erlebten, unsichtbar war; dass seine Abwesenheit erst durch das Fehlen seines digitalen Abbildes auf einem anderen Kontinent auffällt – das ist eine charmante Verkehrung der digital-kritischen Rhetorik, die fürchtet, dem Menschen gehe alles Menschliche verloren, sobald er zu Nullen und Einsen werde.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Glanz erzählt souverän und spannungsreich.“

Die tageszeitung

„Glanz‘ Geschichte besticht insbesondere durch ihren inhaltlichen Balanceakt.“

Die Rheinpfalz

„Glanz’ Geschichte besticht insbesondere durch ihren inhaltlichen Balanceakt.“

Die Rheinpfalz

„Das Spannungsverhältnis, gepaart mit den unterschiedlichen Perspektiven, ist es, was den Roman zu einer unterhaltsamen Lektüre macht.“

Die Presse

„Berit Glanz' Geschichte besticht insbesondere durch ihren inhaltlichen Balanceakt.“

NZZ am Sonntag

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Berit Glanz
Automaton.
Spannend wie ein psychologischer Thriller

„AUTOMATON leuchtet die Sphäre hinter der digitalen Selbstverständlichkeit unseres Alltags aus und deckt damit einhergehende Gefahren auf - packend, kompetent und erzählerisch gekonnt. Brillant verknüpft sie ihre am psychologischen Thriller geschulte Story einer alleinstehenden Mutter, die sich mithilfe von "Klickwork" über Wasser hält, mit der aufklärerischen Botschaft für mehr Transparenz und Solidarität.“

Andreas Paschedag, Programmleiter