Der 20. Fall für Mamma Carlotta
Mamma Carlotta ermittelt! Erfahren Sie alles über die Sylter Krimi-Reihe um Mamma Carlotta und ihrem neuen Fall „Windjammer".
weitere Infos
Für einen direkten Kontakt und Fragen zum Produkt wenden Sie sich bitte an:
info@piper.de
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
„Wieder einmal trifft spannender Krimi auf köstlichen Situationswitz und jede Menge Sylt-Kolorit.“
Münstersche ZeitungEin verschwundenes Kind, ein Toter und eine Hobby-Ermittlerin, die keine Ruhe gibt – Mamma Carlotta mischt Sylt wieder auf!
Als die Lünnemanns nach Jahren behaupten, ihr entführtes Kind wiedererkannt zu haben, wird auf Sylt ordentlich Luft aufgewirbelt. Doch noch bevor Kriminalhauptkommissar Erik die Wahrheit über den Jungen enthüllen kann, wird ein Toter gefunden. Schon bald stellt sich heraus, dass der erfolgreiche Bildhauer so einige Geheimnisse hatte ... Während Mamma Carlottas Stammkneipe 20. Geburtstag feiert und die Polizei auf Hochtouren in dem Mordfall ermittelt, stellt die…
Ein verschwundenes Kind, ein Toter und eine Hobby-Ermittlerin, die keine Ruhe gibt – Mamma Carlotta mischt Sylt wieder auf!
Als die Lünnemanns nach Jahren behaupten, ihr entführtes Kind wiedererkannt zu haben, wird auf Sylt ordentlich Luft aufgewirbelt. Doch noch bevor Kriminalhauptkommissar Erik die Wahrheit über den Jungen enthüllen kann, wird ein Toter gefunden. Schon bald stellt sich heraus, dass der erfolgreiche Bildhauer so einige Geheimnisse hatte ... Während Mamma Carlottas Stammkneipe 20. Geburtstag feiert und die Polizei auf Hochtouren in dem Mordfall ermittelt, stellt die italienische Hobby-Ermittlerin ihre ganz eigenen Nachforschungen an. Ein Kind, das seinen Eltern entwendet wurde, Dio mio. Da muss man doch helfen! Wäre ja gelacht, wenn Mamma Carlotta der Sache nicht auf die Spur käme!
Sylt, Spannung und italienisches Temperament: Mamma Carlotta zeigt, dass sie zu Recht die Miss Marple von Sylt ist!
In den turbulenten Sylt-Krimis von Gisa Pauly prallt das Temperament von Mamma Carlotta auf die Mentalität der Inselbewohner, vor allem aber mischt sich die Italienerin immer wieder in die polizeilichen Ermittlungen ihres friesisch-wortkargen Schwiegersohns ein. Wer Rita Falk und den Eberhofer mag, wird auch von Mamma Carlotta begeistert sein.
Perfekte Cozy Crime für Ihre Strandlektüre – machen Sie Urlaub mit Mama Carlotta!
Bücher für den Urlaub gibt es viele. Hervorragende Regionalkrimis ebenso. Doch kaum ein anderer Nordsee-Krimi bringt das Lebensgefühl auf Sylt mit so viel Charme und Situationskomik auf den Punkt wie die Mamma Carlotta-Reihe. Lassen Sie die Seele baumeln und schmökern Sie nach Herzenslust – die Romane von Gisa Pauly sind ein pures Vergnügen und ein perfekter Tipp für Ihre Urlaubslektüre.
„Da steckt Spannung drin und jede Menge Lebensweisheit.“ SR3 Krimitipp
Eine Figur wie Mamma Carlotta gibt es nur einmal. Seit mittlerweile 20 Jahren lässt Bestsellerautorin Gisa Pauly ihre vorlaute Schwiegermutter auf die Leser los und findet mit jedem weiteren Band der Krimireihe neue Fans, die laut lachen und in einem spannenden Kriminalfall mitfiebern wollen.
„Die Sylt-Krimis von Gisa Pauly sind wie nach Hause kommen.“ lokalkompass.de
Die Mamma Carlotta-Reihe begeistert seit 20 Bänden mit Charme, Spannung und italienischem Flair – ein Dauerbrenner auf den Bestsellerlisten!
Alle Bände der Reihe:

1
Die Haustür stand offen. Erik wartete auf die eiligen Schritte seiner Schwiegermutter, auf ihr Gemurmel, ihre leisen Flüche, die lauten Anweisungen und auf den Schlag mit der flachen Hand vor ihre Stirn, der nie ausblieb, weil ihr immer im letzten Augenblick etwas einfiel, was sie vergessen hatte. Es war jedes Mal das Gleiche. Am liebsten hätte er einfach die Kofferraumhaube heruntergedrückt und wäre losgefahren. Aber das kam natürlich nicht infrage. Aus mindestens zwei Gründen war das ausgeschlossen. Seine Kollegen waren daran gewöhnt, dass seine Schwiegermutter, [...]

Mamma Carlotta ermittelt! Erfahren Sie alles über die Sylter Krimi-Reihe um Mamma Carlotta und ihrem neuen Fall „Windjammer".
weitere InfosLiebe Frau Pauly, haben Sie vielen Dank, dass Sie und Frau Capella sich die Zeit für ein Interview nehmen! Wir bekommen Sie ja sehr selten gemeinsam zu sprechen. Frau Capella, beginnen wir mit Ihnen. Vielen sind Sie nur als Mamma Carlotta bekannt, welche Anrede bevorzugen Sie?
Carlotta Capella: Mamma Carlotta klingt sehr nett. Ich mag diese Anrede!
Frau Pauly, ist es Ihnen schon passiert, dass Sie im Alltag an Mamma Carlotta denken und sich fragen, was sie in einer bestimmten Situation wohl tun würde?
In der Küche kann das passieren. Ich bin keine so exzellente Köchin wie Mamma Carlotta. Da könnte ich häufig ihren Rat gebrauchen. Wenn sie nicht bei mir ist, überlege ich manchmal, was sie tun würde. Sie gehört ja mittlerweile zu meinem Leben, begleitet mich nun schon seit 20 Jahren!
Inzwischen waren Sie schon unzählige Male auf Sylt. Hätten Sie je gedacht, dass aus Ihrem ersten Besuch eine so lange und abenteuerliche Geschichte wird?
Carlotta Capella: No! Als Signora Pauly mir mit dieser Idee kam, habe ich sie ausgelacht. Aber da sie es unbedingt wollte, habe ich dann doch zugestimmt. Sie wissen ja, etwas Neues reizt mich immer.
Frau Pauly, wie kam Ihnen damals die Idee, eine italienische Signora als Ermittlerin auf Sylt einzusetzen?
Ich habe Mamma Carlotta gesehen! Also … eine Frau, die so aussieht wie sie. Das war in Umbrien, in der Nähe von Città di Castello. Eine Signora, die mir so gut gefiel, weil sie Temperament und Herzenswärme gleichzeitig ausstrahlte, eine Mamma und Nonna einerseits, eine anziehende Frau andererseits. Diese Mischung hat mich neugierig gemacht. Bei Mamma Carlotta muss man immer mit allem rechnen, das gefällt mir. Man könnte auch sagen: Sie ist mit allen Wassern gewaschen.
Mamma Carlotta, gibt es einen Fall, der Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Ganz besonders aufregend fand ich den fünften Fall, als auf der Insel ein Film gedreht wurde und ich eine Komparsenrolle bekam. Dio mio! Was haben mich meine Nachbarinnen beneidet!
Mamma Carlotta, sind Sie manchmal eifersüchtig, wenn Ihre Autorin anderen Figuren mehr Aufmerksamkeit schenkt?
No, no! Signora Pauly vergisst ja nie, dass ich die Hauptperson bin. Bei aller Bescheidenheit – mir gefällt es, Hauptperson zu sein!
Frau Pauly, steckt in Mamma Carlotta vielleicht auch ein bisschen von Ihnen selbst?
(Mamma Carlotta lässt Frau Pauly nicht zu Wort kommen.) Io und Signora Pauly? No! Sie ist eine Autrice, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und schreibt, selten mit anderen Leuten redet, keine Zeit zum Kochen hat und immer nur denkt.
Gisa Pauly: So stimmt das nun auch nicht … Aber die Signora hat schon recht, wir sind sehr verschieden. Vielleicht verstehen wir uns gerade deshalb so gut.
Mamma Carlotta, gibt es etwas, das Sie Ihrer Autorin schon immer einmal sagen wollten?
Sì! Sie könnte mich attraktiver machen. So hübsch, dass ich den Syltern den Kopf verdrehe.
Gisa Pauly: Das habe ich doch längst! Tove, der Wirt von Käptens Kajüte, hat schon durchblicken lassen, dass er an Ihnen interessiert ist. Und Signor Muratoni, der Sizilianer, der neben Käptens Kajüte sein Restaurant aufgemacht hat, ist hin und weg von Ihnen.
Frau Pauly, gibt es Eigenschaften von Mamma Carlotta, die Sie selbst gern hätten – oder vielleicht Marotten, auf die Sie verzichten würden?
Ihre Zufriedenheit mit ihrem Leben, die bewundere ich. Sie beklagt sich nie über das, was sie nicht hat, ist immer glücklich mit dem, was sie bekommt. Das imponiert mir, daran arbeite ich, seit ich Mamma Carlotta kenne. Ihre Neugier und dass sie sich überall einmischt … das muss nicht unbedingt sein.
Carlotta Capella: Io? Curiosa? Ma no! Und einmischen tu ich mich nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Manchmal braucht mein Schwiegersohn eben ein bisschen Hilfe bei seinen Ermittlungen … Aber natürlich nur so viel, dass er es nicht merkt.
Mamma Carlotta, wie fühlt es sich an, dass Ihr Leben und Ihre Abenteuer von jemand anderem bestimmt werden? Und haben Sie manchmal das Bedürfnis, Ihrer Autorin ins Handwerk zu pfuschen? Frau Pauly, lassen Sie sich manchmal von Mamma Carlotta überreden, Dinge anders zu schreiben, als Sie es ursprünglich geplant hatten?
Ja, gelegentlich durchaus. Manchmal sagt Mamma Carlotta mir, dass eine andere Reaktion logischer ist, und dann glaube ich ihr und folge ihrem Rat. Es kommt übrigens öfter vor, dass Figuren sich anders entwickeln, als man das vorher geplant hat. Und manchmal eben auch bei Mamma Carlotta.
Mamma Carlotta, haben Sie Ihrer Autorin schon einmal einen ihrer Pläne übelgenommen? Gibt es eine Szene oder ein Kapitel, bei dem Sie am liebsten gesagt hätten: „No, das mache ich nicht!“?
Sì! (Sie wirft Signora Pauly einen giftigen Blick zu.) In dem Buch Vogelkoje gab es eine sehr unangenehme Szene für mich, die ich Signora Pauly noch immer übelnehme. Da musste ich mich von Tove Griess, dem schmuddeligen Wirt von Käptens Kajüte, küssen lassen. Allora … er ist zwar mein Freund, aber so nahe wollte ich ihm trotzdem nicht kommen. Aber es ging um die Sache, so musste ich es auf mich nehmen. Dio mio! Das war terribile!
Frau Pauly, hatten Sie manchmal Mitleid mit Ihrer Heldin, wenn Sie ihr wieder einmal ein besonders turbulentes Abenteuer zugemutet haben?
Noch nie! Sie hätte immer Gelegenheit gehabt, sich aus der Affäre zu ziehen. Aber sie tut es nie, weil sie in Wirklichkeit nämlich das Abenteuer liebt. Da ist es nur gerecht, wenn ich dafür sorge, dass sie in irgendeinen Schlamassel gerät.
Mamma Carlotta, was würden Sie tun, wenn Frau Pauly Sie plötzlich in ein anderes Genre schreiben würde, zum Beispiel in einen Thriller oder Liebesroman?
Thriller? No! Das ist mir zu blutrünstig, zu aufregend, zu düster. Ein Liebesroman würde mir schon eher gefallen. Natürlich dürfte nicht ich es sein, die sich verliebt, dazu bin ich zu alt. Aber vielleicht meine Enkelin Carolina? Ich würde dann sehr gerne dafür sorgen, dass es zu einem Happy End kommt. Natürlich nur, wenn es ein netter junger Mann ist.
Frau Pauly, gibt es etwas, das Sie Ihrer Figur Mamma Carlotta gern einmal persönlich sagen würden?
Gerne würde ich sie mal fragen, ob ich sie meine Freundin nennen darf? (Wendet sich Mamma Carlotta zu.)
Sì, volentieri! Naturalmente! Wir sind doch längst Freundinnen geworden in den vergangenen zwanzig Jahren!
Mamma Carlotta, wenn Sie einen Tag lang die Rolle der Autorin übernehmen dürften: Was würden Sie an Ihrer Geschichte ändern?
Gar nichts! Vielleicht würde ich noch mehr kochen. Aber eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, als Autorin zu leben. Immer am Schreibtisch, immer allein, immer mit Gedanken beschäftigt! Nein, das wäre nichts für mich.
Frau Pauly, was wünschen Sie sich für die nächsten zwanzig Bände – für Ihre Figuren und für die Leser:innen?
Erstmal wünsche ich mir, dass ich noch zwanzig weitere Jahre schreiben kann. Das wäre wundervoll! Und natürlich wünsche ich mir, dass meine Geschichten dann noch immer gelesen werden. Meine Figuren müssen gesund bleiben, vor allem Mamma Carlotta. Und dann fällt mir noch der Sizilianer ein, der Restaurantbesitzer …
Carlotta Capella: Finito! Davon reden wir nicht! Basta!
Nun gut, lassen wir uns überraschen, wie es in Zukunft weitergehen wird …
Die erste Bewertung schreiben