
Stillleben - eBook-Ausgabe
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„In ihrem neuen Buch ›Stillleben‹ schreibt ZEIT-Autorin Antonia Baum klug und gewitzt über die Angst, als Mutter unsichtbar zu werden.“
ZEIT MagazinBeschreibung
Antonia Baum führt das typische Leben einer jungen, privilegierten Frau in der Großstadt: Sie hat einen interessanten Job, führt eine feste Beziehung und genießt die urbanen Annehmlichkeiten. Ihre Umgebung in einem sozial schwachen Bezirk kann sie dabei weitgehend ausblenden. Dann erwartet sie ein Kind – und plötzlich ist ihr Blick auf ihr Leben völlig verändert, und sie bekommt Angst. Nicht nur scheint ihr Platz in der Gesellschaft plötzlich unklar zu sein, ihre Identität ist in Gefahr und die Nachbarn wirken bedrohlich. In ihrem Buch macht Antonia Baum das Persönliche politisch, sie…
Antonia Baum führt das typische Leben einer jungen, privilegierten Frau in der Großstadt: Sie hat einen interessanten Job, führt eine feste Beziehung und genießt die urbanen Annehmlichkeiten. Ihre Umgebung in einem sozial schwachen Bezirk kann sie dabei weitgehend ausblenden. Dann erwartet sie ein Kind – und plötzlich ist ihr Blick auf ihr Leben völlig verändert, und sie bekommt Angst. Nicht nur scheint ihr Platz in der Gesellschaft plötzlich unklar zu sein, ihre Identität ist in Gefahr und die Nachbarn wirken bedrohlich. In ihrem Buch macht Antonia Baum das Persönliche politisch, sie schildert ihr Erleben und kommt dabei auf die ganz großen gesellschaftlichen Themen: wie Erfolgreiche und Abgehängte nebeneinanderher leben , wie man Mutterschaft und ein eigenes Leben verbindet, weshalb man sich mit Kind plötzlich in altmodischen Beziehungsmodellen wiederfindet und warum Mütter es eigentlich niemandem recht machen können.
Über Antonia Baum
Aus „Stillleben“
Danach gab es davor und danach. Es gab drinnen und draußen. Es gab Mann und Frau. Es gab arm und reich. Danach fürchtete ich mich, wenn ich durch das Treppenhaus des Hauses lief, in dessen oberstem Stock unsere Wohnung war, und drehte mich um.
Es ist ganz einfach, dachte ich etwa fünf Wochen vorher und stand am offenen Fenster, ich will ein Mann sein. Es war Nacht. Schräg gegenüber saß jemand in einem rot erleuchteten Fenster und hustete in regelmäßigen Abständen. Sein Husten klang krank. Es klang, als würde sich sein Körper für ihn beschweren. Ich konnte den Körper [...]
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Pressestimmen
„Ein lesenswertes Zeitdokument.“
SWR 2 lesenswert Magazin„›Stillleben‹ ist deswegen so grandios, weil es die Wahlfreiheit als Wahlpflicht thematisiert.“
Die Welt„Antonia Baum ist nicht die erste junge Mutter und nicht die erste Autorin, die diese Beobachtungen gemacht hat. Seit Jahren wird über die Zerfleischung der berufstätigen Mutter geschrieben. Baums extreme Offenheit aber ist es, die ›Stillleben‹ lesenswert macht.“
Der Spiegel - Online„Dabei schildert die Autorin immer wieder das persönliche Erleben in einem politischen Kontext, was ›Stillleben‹ zu einem wirklich empfehlenswerten Werk macht, das sich all jene mal zu Gemüte führen sollten, die meinen in unserer Gesellschaft ginge es doch eigentlich schon gerecht genug zu.“
zuckerkick.com„Eine bis zur Schmerzgrenze ehrliche, gründliche Selbst-, Klischee- und Gesellschaftserforschung.“
WAZ„Ein sehr mutiges Buch!“
Stuttgarter Nachrichten„Spitzzüngig, zutreffend, ehrlich.“
Neue Presse„Beeindruckend ist Baums kühler und analytisch-sezierender Blick auf ihr Leben, ihre feine Ironie und klare Sprache. (…) ›Stillleben‹ ist ein Buch voller Skepsis und Zweifel, das keine Lösung für einen korrekten Lebensentwurf liefert. Das macht es so sympathisch.“
Missy Magazine„in ihrem Memoir ›Stillleben‹ seziert Baum präzise, ehrlich und unterhaltsam ihre Angst vor Freiheitsverlust und das Zurückfallen in ihre alten Rollenklischees.“
MADAME„Baum schreibt über Schwanger-und Mutterschaft und tut das nicht allein um der Pointe willen (gegen die sie allerdings auch nichts einzuwenden hat), sondern klug, erhellend, höchstpersönlich, sehr offen –und relevant. (…) Ein lesenswertes Beispiel für: Alles Private ist halt politisch.“
Hamburger Abendblatt„Nein, Antonia Baum ist nicht die erste junge Autorin, die über das Muttersein schreibt. (...) Unbedingt lesenswert ist das Buch dennoch. Weil Baum schonungslos mit sich selbst ist. Und weil sie in ›Stillleben‹ das Private politisch macht.“
Bremer Nachrichten„Antonia Baum ist Autorin von drei Romanen. Dass sie jetzt über ihre Mutterschaft schreibt, ist ein Glücksfall.“
Berliner Morgenpost„Ein sehr ehrliches Buch.“
Allgemeine Zeitung„Ein ehrliches Buch.“
Aachener Nachrichten„Für uns, für alle die modernen jungen Frauen, die nach Antonia Baum Kinder bekommen werden, ist die Lektüre von ›Stillleben‹ heilend.“
(CH) Berner Zeitung„Antonia Baum hat mit ›Stillleben‹ einen persönlichen Essay übers Kinderkriegen geschrieben. Nicht nur Frauen sollten ihn lesen.“
(A) Falter„Baum jammert nie, sie sieht sich nicht als Opfer, aber sie macht sich Gedanken über unsere Gesellschaft und den Druck, den viele beim Thema Elternschaft empfinden.“
(A) Die Presse am Sonntag„In ihrem neuen Buch ›Stillleben‹ schreibt ZEIT-Autorin Antonia Baum klug und gewitzt über die Angst, als Mutter unsichtbar zu werden.“
ZEIT Magazin
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