„Meinungsfreiheit“ nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis
„Meinungsfreiheit“ von Ronen Steinke ist einer von acht Titeln, die für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert worden sind.
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„Das wichtigste Buch dieses Frühlings“
taz, die tageszeitungNoch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Grenzen der Meinungsfreiheit
Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man…
Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Grenzen der Meinungsfreiheit
Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.
Wer bestimmt, was als „Hass und Hetze“ gilt?
Wegen des Satzes „Impfen macht frei“ kann man neuerdings schon bestraft werden, aber „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ in der Disco zu grölen, ist erlaubt. „Gaza = Auschwitz“ ist eine Straftat, doch die Aussage, der Bundeskanzler sei ein „Volksschädling“, ist erlaubt. Zu sagen, die CSU hetze gegen die Grünen, als seien diese die „neuen Juden“, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?
Heutzutage wird es oft Gerichten überlassen zu entscheiden, welche Meinungsäußerungen strafbar sind und welche nicht. Ein engagiertes Plädoyer für mehr Transparenz und ein dringender Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, das heißt Debatten in der Zivilgesellschaft zuzulassen, solange sie gewaltfrei bleiben.
Vorwort
Das zentrale Prinzip, auf dem jede Demokratie beruht, die Meinungsfreiheit, entzweit die Demokratien gerade gewaltig. Die USA auf der einen Seite, Europa auf der anderen.
Im Februar 2025 trat auf der Münchner Sicherheitskonferenz der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance in einem Luxushotel auf die Bühne in einem Saal voller europäischer Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertreter – und schaltete gleich auf Angriff. Europa würge die Meinungsfreiheit ab, behauptete der Amerikaner, dunkler Anzug, blaue Krawatte, ernster Ton. Die größte Bedrohung für [...]

„Meinungsfreiheit“ von Ronen Steinke ist einer von acht Titeln, die für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert worden sind.
weitere Infos„Sehr erhellende Beispiele“
rbb radio3„Anschaulich und verständlich analysiert er eine rasante politische Entwicklung.“
Süddeutsche Zeitung„Steinke verbindet juristische Expertise mit gesellschaftspolitischer Analyse.“
Schwäbisches Tagblatt„Steinkes starkes Buch wirft einen interessanten Blick auf scheinbare Gewissheiten bundesdeutschen Umgangs mit Kritik, Beleidigung und Unwahrheiten.“
Nürnberger Nachrichten„Unterhaltsam und glänzend“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung„Steinke findet, gerade in der gegenwärtigen volatilen Lage sollte das Land mehr Meinungsfreiheitwagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.“ (KNA)
Bayerische Staatszeitung„Lesenswert ist das Buch in jedem Fall, denn es zeigt das Spektrum an Meinungen, die es auszuhalten gilt.“
Augsburger Allgemeine„Steinkes Buch ist ein Plädoyer für offene Debatten und gegen ausufernde Strafverfolgung.“
3sat - Kulturzeit„Entlang der Kapitel (…) navigiert Steinke aufschlussreich durch das Dickicht von Richtersprüchen und Paragrafen.“
(CH) Neue Zürcher Zeitung„Das wichtigste Buch dieses Frühlings“
taz, die tageszeitungVorwort
1 Streitkultur
Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden
2 Aufstachelung
Wenn schon Worte als gefährlich gelten
3 Blasphemie
Für das Recht auf Religionskritik
4 Nazivergleiche
Diskurspolizei ist ein Meister aus Deutschland
5 Beleidigung
Wie höflich hätten Sie Ihre Machtkritik gern?
6 Desinformation
Wahrheiten gehören diskutiert, nicht verordnet
Anmerkungen
Dank
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