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Meinungsfreiheit

Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen | Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2026
24,00 €
27.02.2026
304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
12,8cm x 21cm
978-3-8270-1534-1

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

Beschreibung

Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.

Grenzen der Meinungsfreiheit

Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man…

Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.

Grenzen der Meinungsfreiheit

Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.

Wer bestimmt, was als „Hass und Hetze“ gilt?

Wegen des Satzes „Impfen macht frei“ kann man neuerdings schon bestraft werden, aber „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ in der Disco zu grölen, ist erlaubt. „Gaza = Auschwitz“ ist eine Straftat, doch die Aussage, der Bundeskanzler sei ein „Volksschädling“, ist erlaubt. Zu sagen, die CSU hetze gegen die Grünen, als seien diese die „neuen Juden“, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?

Heutzutage wird es oft Gerichten überlassen zu entscheiden, welche Meinungsäußerungen strafbar sind und welche nicht. Ein engagiertes Plädoyer für mehr Transparenz und ein dringender Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, das heißt Debatten in der Zivilgesellschaft zuzulassen, solange sie gewaltfrei bleiben.

Medien zu „Meinungsfreiheit“

Über Ronen Steinke

Foto von Ronen Steinke

Biografie

Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, ist Leitender Redakteur und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der...

Mehr über Ronen Steinke

Events zum Buch

Podiumsdiskussion

Darf man das noch sagen - oder ist das schon bei der Meldestelle? Ronen Steinke mit "Meinungsfreiheit" in Berlin

25. April 2026
Berlin taz lab 2026 Rote Bühne
Gespräch

Was ist wahr? Ronen Steinke mit "Meinungsfreiheit" in Stuttgart

06. Mai 2026
Stuttgart Württembergische Landesbibliothek
Lesung und Gespräch

Ronen Steinke mit "Meinungsfreiheit" in Hamburg

07. Mai 2026
Hamburg ESA Hauptgebäude
Lesung und Gespräch

Ronen Steinke mit "Meinungsfreiheit" in Köln

13. Mai 2026
Köln Comedia Köln
Lesung und Gespräch

Grundgesetzliches: Meinungsfreiheit - Ronen Steinke mit "Meinungsfreiheit" in Berlin

21. Mai 2026
Berlin Urania Berlin
Gespräch

Ronen Steinke mit "Meinungsfreiheit" im Desi in Nürnberg

17. Juni 2026
Nürnberg Desi Nürnberg
Gespräch

Da wird man ja wohl noch klagen dürfen: Meinungsfreiheit und Satire – ein unterhaltsamer Abend mit Ronen Steinke und Moritz Hürtgen

28. Oktober 2026
München Volkstheater München

Aus „Meinungsfreiheit“

Vorwort

Das zentrale Prinzip, auf dem jede Demokratie beruht, die Meinungsfreiheit, entzweit die Demokratien gerade gewaltig. Die USA auf der einen Seite, Europa auf der anderen.

Im Februar 2025 trat auf der Münchner Sicherheitskonferenz der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance in einem Luxushotel auf die Bühne in einem Saal voller europäischer Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertreter – und schaltete gleich auf Angriff. Europa würge die Meinungsfreiheit ab, behauptete der Amerikaner, dunkler Anzug, blaue Krawatte, ernster Ton. Die größte Bedrohung für [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Blogbeiträge zum Buch

„Meinungsfreiheit“ nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis

„Meinungsfreiheit“ nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis

„Meinungsfreiheit“ von Ronen Steinke ist einer von acht Titeln, die für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert worden sind.

weitere Infos

Pressestimmen

„Sehr erhellende Beispiele“

rbb radio3

„Anschaulich und verständlich analysiert er eine rasante politische Entwicklung.“

Süddeutsche Zeitung

„Steinke verbindet juristische Expertise mit gesellschaftspolitischer Analyse.“

Schwäbisches Tagblatt

„Steinkes starkes Buch wirft einen interessanten Blick auf scheinbare Gewissheiten bundesdeutschen Umgangs mit Kritik, Beleidigung und Unwahrheiten.“

Nürnberger Nachrichten

„Unterhaltsam und glänzend“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Steinke findet, gerade in der gegenwärtigen volatilen Lage sollte das Land mehr Meinungsfreiheitwagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.“ (KNA)

Bayerische Staatszeitung

„Lesenswert ist das Buch in jedem Fall, denn es zeigt das Spektrum an Meinungen, die es auszuhalten gilt.“

Augsburger Allgemeine

„Steinkes Buch ist ein Plädoyer für offene Debatten und gegen ausufernde Strafverfolgung.“

3sat - Kulturzeit

„Entlang der Kapitel (…) navigiert Steinke aufschlussreich durch das Dickicht von Richtersprüchen und Paragrafen.“

(CH) Neue Zürcher Zeitung

„Das wichtigste Buch dieses Frühlings“

taz, die tageszeitung

Die erste Bewertung schreiben

Ronen Steinke
Meinungsfreiheit.
Inhaltsangabe

Vorwort

1   Streitkultur
Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden

2   Aufstachelung
Wenn schon Worte als gefährlich gelten

3   Blasphemie
Für das Recht auf Religionskritik

4   Nazivergleiche
Diskurspolizei ist ein Meister aus Deutschland

5   Beleidigung
Wie höflich hätten Sie Ihre Machtkritik gern?

6   Desinformation
Wahrheiten gehören diskutiert, nicht verordnet

Anmerkungen

Dank