Eichmann in Jerusalem

Eichmann in Jerusalem

Ein Bericht von der Banalität des Bösen

Mit einem einleitenden Essay und einem Nachwort zur aktuellen Ausgabe von Hans Mommsen

Taschenbuch
E-Book

€ 14,00 inkl. MwSt.

Aktualisierte Neuausgabe zum 50. Jahrestag des Eichmann-Prozesses.

Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die »Endlösung« der Juden in Europa. Der Prozess gegen ihn fand 1961 in Jerusalem statt. Hannah Arendts Prozessbericht wurde von ihr 1964 als Buch publiziert und brachte eine Lawine ins Rollen: Es stieß bei seinem Erscheinen auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde zu einem Klassiker wie kaum ein anderes vergleichbares Werk zur Zeitgeschichte und ihrer Deutung.

  • € 14,00 [D], € 14,40 [A]
  • Erschienen am 01.07.2011
  • 448 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Brigitte Granzow
  • ISBN: 978-3-492-26478-5
 
 

Leseprobe zu »Eichmann in Jerusalem«

Hans Mommsen:
Hannah Arendt und der Prozeß gegen Adolf Eichmann

 

 

Als der Staat Israel am 23. Mai 1960 ein Strafverfahren gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann einleitete, den wenige Tage zuvor ein Geheimkommando der israelischen Sicherheitskräfte in Argentinien gekidnappt und nach Haifa gebracht hatte, erregte dies weltweites Aufsehen. Dieses bezog sich weniger auf die Umstände, unter denen sich die Verhaftung und völkerrechtswidrige Entführung Eichmanns ereignete, obwohl sie ein schließlich ergebnisloses diplomatisches Nachspiel hatten. Es galt vielmehr jenem [...]

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Hannah Arendt

Hannah Arendt

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte sie nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 20.11.2015 von Piper Verlag

»Die Banalität des Bösen« von Hannah Arendt

Hannah Arendt, verehrt und verdammt: Der Autor und Publizist Helge Hesse erklärt die Bedeutung von Hannah Arendts Text »Die Banalität des Bösen«. Ein Auszug aus dem Buch »Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 80 Sätzen durch die Weltgeschichte.«
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