Der Muslim und die Jüdin

€ 18,99 inkl. MwSt.

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den »Gerechten unter den Völkern« ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen. So rettete er die Jüdin Anna Boros.

Dieses Buch wirft ein Licht auf eine fast vergessene Welt, das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war. Einige Araber in Deutschland stellten sich in den Dienst des NS-Regimes. Aber eine nicht unbedeutende Gruppe – und von ihr handelt diese Geschichte – bildete einen Teil des deutschen Widerstands gegen den NS-Terror.

  • € 18,99 [D], € 18,99 [A]
  • Erschienen am 01.08.2017
  • 208 Seiten , WMEPUB
  • ISBN: 978-3-8270-7953-4
 
 

Ronen Steinke

Ronen Steinke ist Redakteur und Autor der „Süddeutschen Zeitung“. Seine juristische Doktorarbeit über Kriegsverbrechertribunale von 1945 bis heute wurde von der FAZ als „Meisterstück“ gelobt. Zuletzt erschien im Piper Verlag seine Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der mehr ...

Veranstaltungen

Lesung und Gespräch: Am Freitag, 02. März 2018 in Nürnberg
Ronen Steinke spricht über »Der Muslim und die Jüdin« in Nürnberg
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Pellerschloss, Pellergasse 3 , 90475 Nürnberg
Lesung und Gespräch: Am Sonntag, 04. März 2018 in Erlangen
Ronen Steinke spricht über »Der Muslim und die Jüdin« im Rahmen der "Woche der Brüderlichkeit" in Erlangen
Zeit: 11:30 Uhr
Ort: Palais Stutterheim, Marktplatz 1 , 91054 Erlangen
Lesung und Gespräch: Am Montag, 05. März 2018 in Forchheim
Ronen Steinke spricht über »Der Muslim und die Jüdin« in Forchheim
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Buchladen Faust, Nürnberger Straße 20a , 91301 Forchheim

Rezensionen und Pressestimmen

aviva-berlin.de


»(...) Eine spannend erzählte und gut recherchierte Dokumentation der Rettungsgeschichte von Anna Boros (...).«   

buchtips.net


»Eine der Geschichten, die am Ende den Leser zufrieden das Buch sinken lassen wird mit der klaren Erkenntnis, das echte Mitmenschlichkeit möglich ist (…).«   

Deutschlandfunk


»Die eindrucksvoll erzählte Geschichte von der wundervollen Rettung über Religionsgrenzen hinweg.«   

Allgemeine Zeitung


»Die berührende, authentische Geschichte einer unvermuteten Rettung.«   

buerstaedter-zeitung.de


»Über die vergangene Zeit erzählt Steinke schlackenlos lebendig, so realistisch wie spannend.«   

Der Tagesspiegel


»Einfühlsam und bewegend.«   

qantara.de


»Fesselnde Erzählung mit Gespür für das historische Detail.«   

haolam.info


»Spannend, anschaulich, glaubwürdig.«   

NZZ Bücher am Sonntag


»Packend, fundiert, berührend.«   

blog.liesdoch.de


»Ein empfehlenswertes Buch.«   

BR 5 aktuell


»Eine unglaubliche Geschichte mit vielen Wendungen - und daneben eine Geschichte, die von einer Nähe zwischen Juden und Muslimen in Deutschland erzählt, die völlig vergessen schien.«   

rbb Inforadio


»Steinke will mit seinem Buch auch deutlich machen, dass das Zusammenleben von Juden und Muslimen in Berlin vor bald 100 Jahren besser war als es heute oft der Fall ist.«   

taz


»Ronen Steinke ist ein wunderbar lebendig geschriebenes Buch gelungen, das dennoch – auch dank der Endnoten – zeigt, dass diese Geschichte eben nicht der Fantasie entsprungen ist.«   

Die ZEIT


»Selten sind die Nazis so häufig und geradezu filmreif übertölpelt worden - und selten ist man so versucht, am Ende eines ernsten Buches befreit in die Hände zu klatschen.«   

Goethe Institut »Bücher, über die man spricht«


»Jetzt hat Ronen Steinke, Autor der SZ und einer exzellenten Biografie Fritz Bauers, die ferne Geschichte dem Leser mitreißend nahegebracht.«   

ORF


»Eine Geschichte von Idealismus und Menschlichkeit.«   

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