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Zwischen Abschied und Neubeginn (Hebamme einer neuen Zeit 2)
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„Flüssig erzählt, gut dargestellte, authentische Charaktere und ein sehr realistischer Blick auf die Gegebenheiten der Zeit damals“
schreiblust-leselust.deBeschreibung
Wesermarsch, 1981: Eine Friedensaktivistin, die den Vater ihres Kindes nicht kennt und daran zu zerbrechen droht. Eine verängstigte Mutter, die um ihr Neugeborenes bangt. Ein Mann, der verzweifelt um sein uneheliches Kind kämpft. In Esthers und Luises Hebammenpraxis treffen bewegende Schicksale aufeinander, und Tag für Tag spenden die beiden Frauen Mut und Zuversicht. Doch plötzlich wird ihre eigene Existenz bedroht und alles steht auf dem Spiel. Esther muss eine Entscheidung treffen. Aber ist es die richtige?

Weitere Titel der Serie „Hebamme einer neuen Zeit “
Über Regine Kölpin
Events zum Buch
Regine Kölpin liest aus „Zwischen Abschied und Neubeginn“ in Hamburg
Regine Kölpin liest aus ihrer „Hebamme einer neuen Zeit“-Reihe in Eschweiler
Aus „Zwischen Abschied und Neubeginn (Hebamme einer neuen Zeit 2)“
1
Mittwoch, 13. Mai 1981
Der Mai hatte sich noch nicht so richtig als Wonnemonat durchgesetzt, dümpelte mit seinen Temperaturen um die zwanzig Grad sacht vor sich hin und gab sich zurückhaltend, vor allem, weil es immer wieder regnete. Nur hin und wieder kämpfte sich die Sonne für ein paar Stunden durch die Wolkendecke und tauchte die Wesermarsch in ihr helles Licht, ließ die bunten Büsche und Blumen erstrahlen, und die Wiesen präsentierten sich in sattem Grün.
Der jungen Hebamme Esther Dahlmann war es ganz recht, wenn es nicht zu warm war. Sie tat sich mit [...]
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Pressestimmen
„Eine gefühlvolle Zeitreise in die jüngere Vergangenheit mit interessanten Fakten zur Geburtshilfe und zur politischen Lage.“
Ruhr Nachrichten„Flüssig erzählt, gut dargestellte, authentische Charaktere und ein sehr realistischer Blick auf die Gegebenheiten der Zeit damals“
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Bewertungen
Veränderungen
Als unabhängige freiberufliche Hebamme hat sich Esther einen Namen gemacht und schon vielen Erdenbürgern ans Licht der Welt geholfen. Einige Zeit ist seit dem legendären Schneesturm im Winter 1978/79 vergangen, nun tauchen wir ein in das typische Flair der beginnenden 1980er-Jahre.
Bevor man zu…
Als unabhängige freiberufliche Hebamme hat sich Esther einen Namen gemacht und schon vielen Erdenbürgern ans Licht der Welt geholfen. Einige Zeit ist seit dem legendären Schneesturm im Winter 1978/79 vergangen, nun tauchen wir ein in das typische Flair der beginnenden 1980er-Jahre.
Bevor man zu diesem charmanten Roman greift, empfiehlt es sich, den Vorgängerband zu lesen, dann erschließen sich die laufenden Zusammenhänge bestimmt noch ein wenig besser, obwohl Regine Kölpin auch hier wesentliche Eckpunkte zum bisherigen Geschehen darlegt. Beschwingt und lebendig fließen die Worte dahin, zeichnen ein abwechslungsreiches Bild vom Alltag einer Hebamme und flechten wie nebenbei wesentliche Ereignisse aus der Zeitgeschichte in die Handlung mit ein. So erfahren wir von Friedensbewegungen, Hausbesetzern, welche durchaus zu radikalen Mittel greifen und aktionistischen Demonstrationen. Mit ebensolcher Begeisterung entwirft die Autorin die persönlichen Schicksale ihrer Figuren, lässt sie wachsen an unüberwindbar erscheinenden Herausforderungen und zeigt ihnen unterschiedliche Blickwinkel auf, wodurch sie schließlich selber in der Lage sind, ihre Probleme zu lösen und Veränderungen positiv gegenüberzustehen. Geschwätzige Nachbarn, neidische Kollegen und ein gestrenges Sittenbild prägen das gesellschaftliche Treiben, vertraute Freunde und Halt in der Familie werden da umso wichtiger.
Durch eigene Erfahrung und genaueste Recherche gelingt es Regine Kölpin, eine sehr realitätsgetreue Geschichte zu erzählen, in jedem Leid auch die Chance auf Entwicklung zu sehen, sodass ihre Figuren gestärkt aus einer schwierigen Lebensphase herauskommen können. Die liebevolle und empathische Schreibweise überzeugt auch diesmal, sodass ich überaus berührende Lesestunden genießen durfte.