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Wir sind Dynamit
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„Mit fokussiertem, pointiertem Ärger kämpft Schreiber nicht einfach für eine Rehabilitation der Introvertierten. Wie alle guten Revolutionen zielt auch ihre auf eine insgesamt bessere Welt.“
(A) Buchkultur - Das internationale BuchmagazinBeschreibung
Unsere Welt belohnt die Lauten statt die Nachdenklichen, die Selbstdarsteller statt die Innenmenschen. Juliane Marie Schreiber zeigt mit Witz und Widerstand, warum das kein Zufall ist, sondern System hat. Warum extrovertiertes Auftreten oft mehr zählt als Substanz – obwohl gerade in sich gekehrte Menschen starke Fähigkeiten für eine ungewisse Zukunft verkörpern: Autonomie, Kreativität und Resilienz. Doch dafür darf man sich nicht am Zeitgeist oder den Erwartungen anderer orientieren. Dieses Buch ist eine Einladung zur Rückkehr nach innen – und ein explosives Plädoyer für eine neue Kultur des…
Unsere Welt belohnt die Lauten statt die Nachdenklichen, die Selbstdarsteller statt die Innenmenschen. Juliane Marie Schreiber zeigt mit Witz und Widerstand, warum das kein Zufall ist, sondern System hat. Warum extrovertiertes Auftreten oft mehr zählt als Substanz – obwohl gerade in sich gekehrte Menschen starke Fähigkeiten für eine ungewisse Zukunft verkörpern: Autonomie, Kreativität und Resilienz. Doch dafür darf man sich nicht am Zeitgeist oder den Erwartungen anderer orientieren. Dieses Buch ist eine Einladung zur Rückkehr nach innen – und ein explosives Plädoyer für eine neue Kultur des Denkens: Tiefe statt Tempo.













Bewertungen
Wir sind Dynamit von Juliane Marie Schreiber
Keiner Neuerscheinung sehe ich so erwartungsvoll entgegen wie dieser. Schon das Inhaltsverzeichnis und die Leseprobe zeigen, dass das neue Buch von Juliane Marie Schreiber ihrem vorherigen Werk "Ich möchte lieber nicht" in Nichts nachstehen wird. Ich durfte die Autorin schon in einer Lesung erleben…
Keiner Neuerscheinung sehe ich so erwartungsvoll entgegen wie dieser. Schon das Inhaltsverzeichnis und die Leseprobe zeigen, dass das neue Buch von Juliane Marie Schreiber ihrem vorherigen Werk "Ich möchte lieber nicht" in Nichts nachstehen wird. Ich durfte die Autorin schon in einer Lesung erleben und war fasziniert von Ihrem Witz, Ihrer geistigen und emotionalen Tiefe, der freundlichen Herzlichkeit und Wertschätzung, die sie allen Fragen aus dem Publikum entgegenbrachte.
Juliane Schreiber spricht in ihrem neuen Buch exakt alle die Themen an, die einem introvertierten, geistig wachen, aber allen Maschinen, die Pieptöne von sich geben und Push-Nachrichten versenden, völlig abholden Menschen schwer zu schaffen machen. Endlich erhebt einmal jemand für solche Menschen die Stimme. In einer Zeit, in der Popanz und Proporz das große Wort führen, Politmarodeure und präpotente Protoplasten im Internet ihr Wesen treiben, erwärmt und erfreut es Geist und Sinn, Juliane Schreiber auf ihrem Weg mit Vergil, Dante und Nietzsche und all den anderen großen Geistern der Vergangenheit zu folgen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren: Lebenssinn, Menschenwürde, Wahrheit, Schönheit und Güte.
Juliane Schreiber hält uns mit ihrem Buch die Perlengabe entgegen, von welcher der sehr introvertierte Lyriker Gottfried Benn schreibt: "Tiere die Perlen bilden, sind verschlossen./ Sie liegen still und ruhen in der See./ An Land und Luft: Gekrönte und Profossen -/ noch eine Herme mehr in der Allee;/ Nur Äon schweigt, er hält die Perlengabe,/wo alles fehlt und alles zielt." Glücklicherweise schwieg Juliane Schreiber nicht, und anstatt Benns Rat an die Introvertierten "Sich abfinden und gelegentlich auf Wasser sehen" zu folgen, dürfen Sie meiner Empfehlung folgen, Juliane Schreibers Buch zu kaufen und hineinzublicken.