Raum

€ 9,99 inkl. MwSt.

»Einer der größten Triumphe der neueren Literatur.« New York Times

Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 12.11.2012
  • 416 Seiten, Kartoniert
  • Übersetzt von: Armin Gontermann
  • ISBN: 978-3-492-30129-9
 
 

Leseprobe zu »Raum«

GESCHENKE

 

Heute bin ich fünf. Als ich gestern Abend in Schrank eingeschlafen bin, war ich noch vier. Aber dann wache ich im Dunkel in Bett auf und bin plötzlich fünf, Abrakadabra. Davor war ich drei, dann zwei, dann eins und dann null. »War ich auch schon mal minus was?«
»Hmm.« Meine Ma reckt sich und streckt sich.
»Oben im Himmel, meine ich. War ich da minus eins, minus zwei, minus drei und so?«
»Aber nein, das mit dem Zählen hat erst angefangen, als du auf die Erde runtergerauscht bist.«
» Durch Oberlicht. Und du bist ganz traurig gewesen, bis ich in deinem Bäuchlein passiert [...]

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Emma Donoghue

Emma Donoghue

Emma Donoghue wurde 1969 als jüngstes von acht Kindern in Dublin geboren. Sie studierte in Dublin und Cambridge. Nach einem Aufenthalt in London zog sie 1998 nach Ontario in Kanada, wo sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern lebt. Emma Donoghue ist Autorin zahlreicher Romane und mehr ...

Medien zu »Raum«





Rezensionen und Pressestimmen

Westfälische Nachrichten


»absolut fesselnd und intensiv«   

Märkische Allgemeine


»Das besondere an diesem Buch: Die Eindringlichkeit, mit der die Autorin aus Sicht und mit der Sprache eines Fünfjährigen erzählt und sich dabei trotzdem auf sprachlich hohes Niveau begibt. Raum ist unglaublich und das beste Buch seit langem.«   

Rhein-Zeitung


»Der Roman ist einfühlsam und beklemmend zugleich und stellt die Frage nach den wirklich wichtigen Werten im Leben.«   

Basler Zeitung


»Verstörend und gleichzeitig wunderschön.«   

Neue Zürcher Zeitung


»Es ist diese Spannung, die das Buch lesenswert macht – auf die Sorte Spannung mit der Donoghue ihrem potenziell reisserischen Thema Rechnung tragen könnte, verzichtet die Autorin dankenswerterweise.«   

Wochenjournal


»(…) ein ungewöhnliches, faszinierendes Buch, fesselnd und lebenswert.«   

Schweriner Volkszeitung


»Ein ungewöhnliches, verstörendes (…) Buch«   

Heilbronner Stimme


»Nach der Lektüre überschlugen sich die Kritiker jedoch mit Lob. Zu Recht, denn keine Zeile ist voyeuristisch. ›Raum‹ ist zutiefst menschlich und bewegend. «   

Audrey Niffenegger


»Wenn du ›Raum‹ gelesen hast, mag die Welt noch sein, wie sie ist. Aber du selbst hast dich verändert.«   

Newsweek


»Nur eine Handvoll Autoren haben es geschafft, die Welt aus der Sicht eines Kindes zu beschreiben: Henry James, Mark Twain, William Faulkner. (...) Nun haben diese Autoren Gesellschaft bekommen: Emma Donoghue.«   

John Boyne


»›Raum‹ sollte die größtmögliche Aufmerksamkeit bekommen.«   

Newsday


»Eine dunkle, wunderschöne Geschichte über die Beziehung zwischen Mutter und Kind, erzählt von dem hinreißendsten Fünfjährigen, den man sich nur vorstellen kann.«   

Die Presse


»Die Tragik des Geschehens begegnet uns so in aller Einfachheit und Naivität, und das potenziert sie geradezu ins Unermeßliche.«   

Anita Shreve


Raum ist mit nichts zu vergleichen, was ich bisher gelesen habe.   

Kieler Nachrichten


»So gewöhnungsbedürftig die durchweg kindlich gehaltene Sprache, so eindrucksvoll ist der Grundgedanke dieser ungeheuerlichen Geschichte, deren Protagonisten noch kämpfen müssen, wenn das Interesse der Öffentlichkeit sich längst anderen Themen zugewendet hat.«   

Psychologies


Nerven zerreißend und fesselnd. ›Raum‹ ... angeregt von der wahren Geschichte über Elisabeth Fritzl, eingesperrt mit ihren Kindern von ihrem Vater ... ist die Geschichte einer Mutter und ihres Sohnes, deren Liebe sie das Unglaubliche überleben lässt.   

Sue Scholes, Buchhändlerin


Das ist Entsetzen pur, aber kein Horror, das ist berührend, aber nie sentimental. Es hat was von Alice Sebolds ›In meinem Himmel‹.   

Elle


»Beklemmend.«   

The New York Times


Einer der größten Triumphe der neueren Literatur.   

Petra


»Eine unfaßbare Story, knapp und intensiv, und zugleich eine Würdigung der unbändigen Kraft einer Mutter.«   

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