
Niemands Land - eBook-Ausgabe
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„Philip Dröge gelingt es mit einfachen Worten und beharrlicher Recherche amüsant ein spannendes und weitgehend unbekanntes Kapitel Geschichte darzustellen. Er verzichtet darauf, die große Politik zu verklausulieren und ebnet so den Weg für den Leser selbige endlich einmal zu verstehen.“
aus-erlesen.deBeschreibung
1816 fiel ein kleines Stückchen Land in der Nähe von Aachen zwischen alle Stühle: Sowohl Preußen als auch die Vereinigten Niederlande beanspruchten das Gebiet für sich, und man konnte sich partout nicht einigen, weil ausgerechnet dort eine wirtschaftlich bedeutsame Zinkmine lag. So kam es zu einem phantastischen Provisorium, das über hundert Jahre währen sollte – einem 3,4 Quadratkilometer großen Mikro-Land namens „Neutral-Moresnet“ mit zunächst 256 Einwohnern, von denen keiner so richtig wusste, wohin man eigentlich gehörte. Moresnet wurde zu einem Eldorado für Schmuggler, Abenteurer und…
1816 fiel ein kleines Stückchen Land in der Nähe von Aachen zwischen alle Stühle: Sowohl Preußen als auch die Vereinigten Niederlande beanspruchten das Gebiet für sich, und man konnte sich partout nicht einigen, weil ausgerechnet dort eine wirtschaftlich bedeutsame Zinkmine lag. So kam es zu einem phantastischen Provisorium, das über hundert Jahre währen sollte – einem 3,4 Quadratkilometer großen Mikro-Land namens „Neutral-Moresnet“ mit zunächst 256 Einwohnern, von denen keiner so richtig wusste, wohin man eigentlich gehörte. Moresnet wurde zu einem Eldorado für Schmuggler, Abenteurer und Träumer aller Couleur, bis es im Ersten Weltkrieg von den Deutschen besetzt und 1919 dann Belgien zugeschlagen wurde. Eine unglaublich skurrile Geschichte, charmant und humorvoll erzählt.
Über Philip Dröge
Aus „Niemands Land“
Vorbemerkung
Nichts in diesem Buch ist frei erfunden. Alle beschriebenen Ereignisse und Personen beruhen auf Briefen, Augenzeugenberichten, (Auto-)Biografien, Archivmaterial, Zeitungsartikeln und anderen Quellen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit habe ich einige Episoden leicht dramatisiert. Welche genau das sind, lässt sich im Quellennachweis nachlesen.
Da Moresnet im Schnittpunkt verschiedener Sprachen liegt, gibt es für Personennamen je nach Quelle unterschiedliche Schreibweisen. Ein und dieselbe Person kann daher sowohl Charles, Karel als auch Karl heißen. Ich [...]
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Pressestimmen
„Die verblüffende Geschichte um das Territorium bei Aachen, auf das sowohl Preußen als auch die Niederlande Anspruch erhoben, hat der niederländische Historiker Philip Dröge in seinem Buch ›Niemands Land‹ zusammengetragen. (...) Warum schon bald sehr viele Menschen nach Moresnet zogen, erzählt der Autor auf unterhaltsame Weise.“
Westdeutsche Allgemeine„Philip Dröge gelingt es in ›Niemands Land‹ Geschichte greifbar zu machen. Anhand vieler kleiner, skurriler Beispiele stellt er die Besonderheit dieses Staates heraus. Ein amüsant geschriebenes Buch. So macht Geschichte Spaß.“
Westdeutsche Allgemeine„›Niemands Land‹ ist ein überraschendes und witziges Buch über erfindungsreiche Menschen in einer historisch einmaligen Situation. Philip Dröge hat es mit viel Sympathie für diese Leute geschrieben. In einer Zeit ohne Gesetze nahmen sie ihr Schicksal in die Hand. Was gut 100 Jahre lang auch funktionierte.“
WDR 4 "Bücher"„Eine skurrile Episode europäischer Geschichte, vom Autor auf der Basis historischer Dokumente im Plauderton erzählt.“
P.M. History„Der Niederländer Philip Dröge versichert im Vorwort seines interessanten wie unterhaltsamen Buches, das nichts erfunden ist, alle Ereignisse und Personen auf soliden Quellen beruhen.“
Neues Deutschland„Philip Dröge hat in Archiven gegraben und alles über jenes Provisorium Moresnet, das über hundert Jahre bestand, zu einem unterhaltsamen, fesselnden Buch verdichtet. ›Niemandsland‹ ist ein Lehrstück in Sachen Politik. So erzählt, mit knapp, aber plastisch skizzierten Figuren, zeigt es eine große Oper, die versehentlich auf die Bühne eines Schmierentheaters geraten ist: 3,4 Quadratkilometer Mikroland im Ausnahmezustande. Darin eine ganze Welt.“
NZZ am Sonntag (CH)„An diesen Ort zu erinnern, ist das Verdienst von Philip Dröge. Nebenbei ist seine Geschichte sehr aktuell. Er fragt, wie die Zugehörigkeit zu einer Nation das eigene Denken, das Fühlen bestimmt. Seine Antwort: Es spiele keine Rolle, woher man kommt, sondern wer man ist.“
NDR "Bücherjournal"„Der Autor belebt sein Buch mit vielen Anekdoten und lebendigen Schilderungen historischer Persönlichkeiten, vom findigen Bäcker Jenan Schijns, der die steuerlichen Bedingungen zu seinem Vorteil nutzt, hin zu Gustave Roy und Wilhelm Molly, die aus Neutral-Moresnet den ersten Esperanto-Staat der Welt machen wollten.“
Liboriusblatt„Ein underbares Stück (Lese-)Geschichte. (...) Die Realität war schon so unglaublich, dass der Autor nichts hinzufügen musste außer schriftstellerischer Eleganz. Bei aller Ernsthaftigkeit der Lage ist das Augenzwinkern des Historikers nicht zu übersehen.“
Kleine Zeitung (A)„Eine unglaublich skurrile Geschichte, charmant und humorvoll erzählt.“
Hieronymus - das Kupferstadtmagazin„Autor Philip Dröge erzählt in seinem Buch ›Niemands Land‹ die gut 100-jährige Geschichte von Neutral-Moresnet spannend und sehr lebendig. (...) Die Lektüre ist in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn. Dröge präsentiert eine unglaubliche Geschichte, so spannend geschrieben (und übersetzt), dass man das Buch nicht aus der Hand legen will.“
General-Anzeiger„Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Roman und Sachbuch, detailliert, witzig und spannend zugleich geschrieben. Geschichte, die gut rübergebracht wird.“
Die Rheinpfalz„Skurril, aber charmant und humorvoll erzählt.“
BRF 1„Philip Dröge erzählt diese unglaublich skurrile Geschichte charmant und humorvoll.“
Aachener Nachrichten„Philip Dröge gelingt es mit einfachen Worten und beharrlicher Recherche amüsant ein spannendes und weitgehend unbekanntes Kapitel Geschichte darzustellen. Er verzichtet darauf, die große Politik zu verklausulieren und ebnet so den Weg für den Leser selbige endlich einmal zu verstehen.“
aus-erlesen.de
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