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Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer ArtMeine Expeditionen zu den Letzten ihrer ArtMeine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Bei Berggorillas, Schneeleoparden und anderen bedrohten Tieren

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Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art — Inhalt

Von den Berggorillas in Ruandas Hochland bis zu den Komodowaranen Indonesiens, von indischen Löwen bis zu den Wölfen in Rumänien und den Riesenwalen der Weltmeere: Immer mehr Tiere sind vom Aussterben bedroht. Der berühmte Naturfilmer Andreas Kieling kommt ihnen näher als irgendjemand sonst. Seit Anfang der Neunzigerjahre beobachtet er gefährdete Tiere in freier Wildbahn und hat dramatische Veränderungen der Artenvielfalt erlebt. Jetzt war er erneut zwei Jahre auf Weltreise, schwamm mit Australiens Salzwasserkrokodilen, stand Auge in Auge mit dem Afrikanischen Elefanten, mit Himalaja-Wildschafen und Eisbären in der Arktis. Eindrucksvoll berichtet er von seinen Erlebnissen mit den Wildtieren, deren Lebensraum dringend Schutz bedarf.

Erschienen am 16.02.2015
352 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-30627-0
Erschienen am 01.01.2011
352 Seiten
ISBN 978-3-492-40406-8
Erschienen am 16.02.2015
352 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-96795-2

Leseprobe zu »Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art«

Erst wenn der letzte Baum gefällt,

der letzte Fluss vergiftet

und der letzte Fisch gefangen ist,

werdet ihr herausfinden, dass man

Geld nicht essen kann.    

Prophezeiung der kanadischen Cree-Indianer

 

Prolog

 

Der alte Silberrücken saß schmatzend wenige Meter neben mir. Hin und wieder rupfte er einen Stängel wilden Sellerie aus – neben Bambus und Disteln die Lieblingsspeise der Berggorillas –, schlitzte ihn mit einem Fingernagel auf und pulte das schmackhafte Fruchtfleisch heraus. Sein Blick schweifte über die Virunga-Berge und das Tal [...]

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Erst wenn der letzte Baum gefällt,

der letzte Fluss vergiftet

und der letzte Fisch gefangen ist,

werdet ihr herausfinden, dass man

Geld nicht essen kann.    

Prophezeiung der kanadischen Cree-Indianer

 

Prolog

 

Der alte Silberrücken saß schmatzend wenige Meter neben mir. Hin und wieder rupfte er einen Stängel wilden Sellerie aus – neben Bambus und Disteln die Lieblingsspeise der Berggorillas –, schlitzte ihn mit einem Fingernagel auf und pulte das schmackhafte Fruchtfleisch heraus. Sein Blick schweifte über die Virunga-Berge und das Tal vor uns und traf ab und zu auch mich.

»Schaut einem Gorilla, schon gar einem Silberrücken, nie direkt in die Augen!«, hatten uns die Park Ranger immer wieder gewarnt. Und so senkte ich jedes Mal den Kopf, wenn der Blick des schwarzen Riesen mich streifte, und linste nur vorsichtig durch gesenkte Wimpern zu ihm hinüber. Doch auf einmal spürte ich, wie er mich fixierte, und langsam hob ich, allen Warnungen zum Trotz, meinen Kopf. Nach wenigen Sekunden wandte ich mich ab, fasziniert und zugleich bis ins Innerste berührt. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber mit Sicherheit nicht diesen unglaublich sanftmütigen, zugleich forschenden, suchenden Blick. Mir war, als wüsste er, welche Bedrohung von uns Menschen für ihn, seine Familie, ja seine ganze Art ausging, und als fragte er: Warum tut ihr uns das an? Und urplötzlich schossen mir Tränen in die Augen.

Natürlich war mir klar, dass ich etwas in seinen Blick hineininterpretierte, weil mich der harte Aufstieg, die dünne Luft (wir waren auf fast 4000 Meter Höhe) dünnhäutiger und empfänglicher für Stimmungen gemacht hatten; weil ich durch die tagelange Nähe zu diesen charismatischen Tieren, von der Zärtlichkeit und Hingabe, mit der die gewaltigen Kraftpakete ihren Nachwuchs umsorgten, überwältigt war; weil ich durch die Tatsache, dass mein großer Traum, Berggorillas in freier Wildbahn zu erleben, endlich in Erfüllung gegangen war, mit Endorphinen vollgepumpt war. Denn der Silberrücken konnte nicht wissen, was ich wusste: dass er und die Seinen auf der letzten Rettungsinsel saßen.

Im Tal reflektierten Wellblechdächer das schräg einfallende Licht. Da unten war kein Bergregenwald mehr; stattdessen breiteten sich Bananenplantagen aus, zogen sich Hirse- und Kartoffelfelder in die höheren Lagen. Dasselbe Bild in alle Richtungen. Nur der gewaltige Vulkan in unserem Rücken bot den Berggorillas noch Schutz. Einen zweifelhaften Schutz allerdings, denn nicht weit entfernt war der Kongo, und im Kongo herrschte Bürgerkrieg.

Andreas Kieling

Über Andreas Kieling

Biografie

Andreas Kieling, 1959 in Gotha geboren, floh 1976 aus der DDR und bereist seit 1990 die Welt; über zehn Jahre verbrachte er mit wilden Grizzlys in Alaska. Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmer lebt mit seiner Familie in der Eifel. Zuletzt erschienen u.a. "Ein deutscher Wandersommer" und...

Pressestimmen

Nürnberger Zeitung

»Andreas Kieling erzählt ehrlich und ohne große Umschweife von der Angst, die er in solchen Momenten aussteht. Ein Buch nicht nur für alle, die auch von großen Abenteuer träumen, aber sicherheitshalber doch lieber eine ruhige Kugel am Schreibtisch schieben.«

Kieler Nachrichten

»Ausführlicher als es in der knappen Sendezeit geht, schildert Kieling hier nun seine spannendsten Begegnungen mit Eisbären, Wildkatzen in Deutschland, den seltenen Berggorillas in Ruanda.«

Deutschlandradio Kultur

»Staunend und ein wenig neidisch auf seine Erlebnisse folgt man ihm. Ein Reisebuch von ganz ungewöhnlicher Intensität.«

Bild am Sonntag

Andreas Kieling ist der neue Bernhard Grzimek.

natur & kosmos

»Seine Schilderungen sind mitreißend weil sie nicht nur informativ, sondern vor allem menschlich sind.«

Inhaltsangabe

Inhalt

Karte

Prolog

Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Frank und Luana

»Alert, it’s polarbear country!« – Eisbären in Kanada und Spitzbergen

»Du meinst Tiger, oder?!« – Asiatische Löwen in Indien

»Don’t go swimming!« – Leistenkrokodile in Australien

In Draculas Wäldern: Braunbären und Wölfe in Rumänien

Ins Tianshan-Gebirge: Marco-Polo-Argalis und Schneeleoparden in Kirgisistan

Im Land der Drachen: Komodowarane in Indonesien

»Schaut einem Gorilla nie in die Augen!« – Berggorillas in Ruanda

Epilog

Dank

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