
Die Hebamme von Auschwitz - eBook-Ausgabe
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Beschreibung
Eine Hebamme, ein Konzentrationslager, und der Mut, Hoffnung zu säen, wo es keine geben sollte. Ana Kaminskis Geschichte zeigt, wie Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Zeit überleben kann.
Lodz, 1939: Die deutsche Besetzung Polens verändert alles, auch für die Hebamme Ana Kaminski und die jüdische Krankenschwester Ester Pasternak. Beide kämpfen um das Überleben ihrer Familien. Als sie schließlich nach Auschwitz deportiert werden, müssen sie sich einer grausamen Realität stellen: Neugeborene sollen getötet oder für das Lebensborn-Programm der SS verschleppt werden. Doch Ana und Ester leisten…
Eine Hebamme, ein Konzentrationslager, und der Mut, Hoffnung zu säen, wo es keine geben sollte. Ana Kaminskis Geschichte zeigt, wie Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Zeit überleben kann.
Lodz, 1939: Die deutsche Besetzung Polens verändert alles, auch für die Hebamme Ana Kaminski und die jüdische Krankenschwester Ester Pasternak. Beide kämpfen um das Überleben ihrer Familien. Als sie schließlich nach Auschwitz deportiert werden, müssen sie sich einer grausamen Realität stellen: Neugeborene sollen getötet oder für das Lebensborn-Programm der SS verschleppt werden. Doch Ana und Ester leisten Widerstand. Heimlich tätowieren sie Babys mit den Häftlingsnummern ihrer Mütter, um ihre Identität zu bewahren – ein gefährlicher Akt der Hoffnung und Menschlichkeit inmitten des Grauens.
Für Leser:innen von Heather Morris und Lea Kampe: Eine bewegende Hommage an die stillen Heldinnen, die in den dunkelsten Stunden der Geschichte für das Leben kämpften.
Dieser Roman beruht auf der wahren Geschichte der polnischen Hebamme Stanisława Leszczyńska (1896–1974). Sie begleitete im KZ Auschwitz über 3.000 Geburten, und trotz der schrecklichen Bedingungen starben unter ihrer Betreuung weder Mütter noch Kinder während der Geburt. Ihr Mut, sich gegen unmenschliche Befehle zu stellen, rettete Leben und inspiriert noch immer. Nach dem Krieg berichtete Stanisława Leszczyńska über ihre Erlebnisse und gilt heute als Symbol für Mitmenschlichkeit, Mut und Zivilcourage in einer Zeit größter Unmenschlichkeit.
Über Anna Stuart
Aus „Die Hebamme von Auschwitz“
EINS
1. September 1939
ESTER
Als die Uhr der Stanislaus-Kostka-Kathedrale Mittag schlug, ließ sich Ester Abrams dankbar auf die Stufen unterhalb des Portals sinken und wandte das Gesicht der Sonne zu. Die sanften Strahlen wärmten ihre Haut, aber der Herbst schickte erste Kälteausläufer in den Stein, der sich kühl anfühlte an ihren Beinen. Kurz überlegte sie, ob sie die Jacke ausziehen sollte, um sich darauf zu setzen, aber die war noch neu und von einem gewagten Hellblau, das ihrer jüngeren Schwester zufolge die Farbe ihrer Augen zur Geltung brachte. Sie wollte [...]
















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