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Die FüchsinDie Füchsin

Die Füchsin

Gedichte 1965-1995

übertragen von Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck, Jan Wagner und Alissa Walser

mit einem Vorwort von Michael Krüger

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Die Füchsin — Inhalt

Wer Margaret Atwood kennen lernen will, muss ihre Gedichte lesen.

Wer Margaret Atwood kennenlernen will, muss ihre Gedichte lesen.

Margaret Atwood ist eine der berühmtesten Romanautorinnen der Gegenwart; ihr „Report der Magd“ ist fast schon ein Mythos. Aber wer mehr über den Menschen Margaret Atwood wissen will, muss ihre Gedichte lesen, denn es ist ihre Lyrik, in der sie von sich selbst erzählt. Hier begegnet man der leidenschaftlichen Kanadierin, der Feministin und der Umwelt-Aktivistin. Aber vielleicht noch mehr entdeckt man die Reisende und die Naturliebhaberin, das Kind und die Mutter, die Geliebte und die Liebende. Für diese zweisprachige Ausgabe wurde aus den rund zwanzig Lyrikbänden, die Margaret Atwood zwischen 1966 und 1995 veröffentlichte, eine repräsentative Auswahl getroffen.
Ein ganzes Leben in Gedichten - in den Übertragungen von Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck Jan Wagner und Alissa Walser.

€ 40,00 [D], € 41,20 [A]
Erschienen am 12.10.2020
Übersetzt von: Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck, Jan Wagner, Alissa Walser
416 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-8270-1386-6
€ 24,99 [D], € 24,99 [A]
Erschienen am 12.10.2020
Übersetzt von: Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck, Jan Wagner, Alissa Walser
512 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-8012-7

Leseprobe zu „Die Füchsin“

Gibt es eine kanadische Poesie? Mit Sicherheit leben auch in Kanada wie in allen Ländern der Erde fünfhundert Dichter, die für die Darstellung der Wahrnehmung der Welt und des eigenen Ichs die ehrwürdige Form des Gedichts wählen, von dem man ja nicht behaupten kann, dass es in Kanada erfunden wurde. Es wurde gefunden, eingeschleppt, übertragen und hat sich mit der Gesellschaft entwickelt, die eine aus allen Teilen der Welt zusammengewürfelte Menge darstellt. Und das auf einem Gebiet, auf dem vor zweihundert Jahren noch hundert verschiedene Sprachen von [...]

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Gibt es eine kanadische Poesie? Mit Sicherheit leben auch in Kanada wie in allen Ländern der Erde fünfhundert Dichter, die für die Darstellung der Wahrnehmung der Welt und des eigenen Ichs die ehrwürdige Form des Gedichts wählen, von dem man ja nicht behaupten kann, dass es in Kanada erfunden wurde. Es wurde gefunden, eingeschleppt, übertragen und hat sich mit der Gesellschaft entwickelt, die eine aus allen Teilen der Welt zusammengewürfelte Menge darstellt. Und das auf einem Gebiet, auf dem vor zweihundert Jahren noch hundert verschiedene Sprachen von mehr als sechshundert Stämmen gesprochen wurden, ein Reichtum, den es in dem vielsprachigen Europa nie gab. Und jede Sprache hatte eine eigentümliche Grammatik und einen Wortschatz, der besonders für die Tiere, die Umwelt und den Himmel einmalig ausdrucksvoll und herrlich war.

 

Heute lebt der Großteil der Kanadier in Städten, und das Glaubensbekenntnis kann man nicht nur protestantisch oder katholisch auf Englisch oder Französisch hören, sondern auch in indischer oder arabischer Sprache. Natürlich haben auch die First Nations eine Literatur, und gewiss tut der Staat einiges, um diese zu erhalten, aber all das spielt sich doch meistens in folkloristisch angehauchten, künstlich am Leben erhaltenen Reservaten ab. Die bedeutendste Literatursprache ist – noch vor dem Französischen – das Englische, die damit ein Teil dieser riesigen Literaturindustrie ist, die in dem ganzen ehemaligen Commonwealth tätig ist und ein dichtes Netz zwischen England und Irland, Kanada und den Vereinigten Staaten, Australien, Indien und Südafrika geknüpft hat. Diese automatische Verbreitung über alle Grenzen hinweg hat natürlich auch auf den Stil sich ausgewirkt. Nur wer diese Einheit zerbricht und wieder neu zusammensetzt, kann als ein ernsthafter Schriftsteller wahrgenommen werden. Das gilt ganz besonders für die Dichter unter den Schriftstellern, diese Minderheit unter der Minderheit der Schreibenden.

 

Nur wenige kanadische Dichter haben wir als solche wahrgenommen. Anne Carson, die bei uns gerade entdeckt wird, eine gelehrt-verspielte Mythenforscherin, die Antike und Gegenwart gegeneinanderschneidet; sie unterrichtet seit vielen Jahren in Harvard. Leonard Cohen, der kürzlich verstorbene große Liederpoet, der die meisten seiner traurigen Balladen auf einer griechischen Insel geschrieben hat. Michael Ondaatje, der Dichter der „Zimtschäler“-Gedichte, ein Einwanderer aus Sri Lanka niederländisch-tamilisch-singhalesischer Herkunft (der das schönste Buch über Toronto geschrieben hat: In der Haut eines Löwen).

Und nun, endlich, auch Margret Atwood, die bekannteste Schriftstellerin des Landes, deren Romane, Erzählungen und Essays in alle denkbaren Sprachen übersetzt worden sind und die ein noch größeres Publikum durch die Verfilmungen kennengelernt hat.

Aber sie musste rund zwanzig Gedichtbände schreiben, bis dieser Gedichtband von ihr in deutscher Sprache vorliegt – und noch dazu von deutschen Kollegen übersetzt wurde. Alles hat seine Zeit, sagt der Psalmist, aber achtzig Jahre zu warten ist keine Kleinigkeit in einer Welt, die sich damit brüstet, jede Nachricht in Sekundenschnelle um den Erdball schicken zu können.

Nimmt man die Berühmtheit der Autorin, fragt man sich natürlich nach den Gründen für diese Verzögerung. Jeder weiß, dass Gedichte irgendwie nicht mehr dazugehören. Ein Gespräch über den Report der Magd, über Science-Fiction vs. Speculative Fiction, über feministische Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Romane von Margaret Atwood kann man sich vorstellen, ein Gespräch über ihre Gedichte (bisher) nicht. Liegt es vielleicht daran, dass man froh ist, wenn man einen Autor, eine Autorin in einer halbwegs sicheren Schublade untergebracht hat? Keiner würde den spröden Charme der Diatriben des Dichters John Updike rühmen, keine die selbstvergessenen Meditationen der Dichterin Joyce Carol Oates. Und selbstverständlich hat kein Mensch sich um die Gedichte von Hemingway gekümmert oder die schönen, vom Surrealismus beeinflussten Gedichte von Paul Auster oder die metaphernreichen Gesänge der „Zimtschäler“ von Atwoods Landsmann Michael Ondaatje. Sie schreiben Romane, damit basta. Die Poesie ist nur ein Anhängsel, eine Entgleisung, auf jeden Fall eine Nebensache. Keine Angst, ich will dieses Problem hier nicht erörtern, aber es wäre einmal eine Untersuchung wert. Denn die überwältigend reiche, in englischer Sprache geschriebene Poesie wäre ohne den poetischen Beitrag dieser Romanciers ärmer.

 

Für die Leser von Gedichten, die Freunde der Poesie, ist es immer ein Ereignis, wenn sich viele sehr unterschiedliche deutsche Dichter um eine fremdsprachige Poetin kümmern. Seit dem Barock hat diese Praxis Literaturgeschichte geschrieben, man denke nur an die vielen Versuche, sich Petrarcas Laura im Deutschen zu vergegenwärtigen, oder die Sonette Shakespeares, oder man denke an die enigmatischen Kürzel Ungarettis, die nicht nur Paul Celan und Ingeborg Bachmann in ihrer Widerständigkeit gereizt haben. Wir lesen also in diesem Band von Margaret Atwood ihre Gedichte aus zehnfacher Perspektive, und man sollte sich von der oft nur scheinbaren Einfachheit nicht täuschen lassen. Denn selbstverständlich übersetzen Dichter nicht nur das, was da im Englischen steht, sondern sie übersetzen es auch ins Deutsche und einverleiben sich gewissermaßen das englische Gedicht. Es ist, wenn es gelungen ist, ein Teil auch ihres Werks geworden. Die provençalischen Dichter sind durch Pounds Übersetzungen im Englischen heimisch geworden, St. John Perse ist ohne Whitman nicht denkbar, Eliot nicht ohne Dante, Celans Übertragungen von Alexander Bloks Die Zwölf gehören selbstverständlich zum Korpus des Celanschen Werks. Und eines Tages wird man auch die Übersetzungen in diesem Band von Margaret Atwood dem Werk der jeweiligen Übersetzerdichter zuschlagen.

 

Das größte Vergnügen an dieser Zusammenarbeit sollten natürlich die hoffentlich zahlreichen Leser haben. Ich glaube, dass die Bewunderer von Margaret Atwoods oft kämpferisch verfahrenden Romanen und Erzählungen eine ganz andere Seite dieser Autorin kennenlernen können – eine sehr meditative, nachdenkliche, zu sich selbst gekommene Dichterin, die keine großen Gesellschaftsentwürfe entwickelt, keine Szenarien der Angst und der Krise, sondern Augenblicke des Innehaltens, der plötzlichen Erinnerung an Ereignisse, an denen sie sich entscheiden musste, weil verschiedene Wege in die Zukunft vor ihr lagen, sie aber nur einen nehmen konnte.

Eines meiner Lieblingsgedichte in diesem Band ist „Eine Papiertüte“ aus den Zweiköpfigen Gedichten von 1978, in dem das „Ich“ sich eine grell bemalte Papiertüte über den Kopf stülpt und eine andere wird. Hier darf man an das Märchenmotiv denken: Wessen Hut einer trägt, dessen Gedanken kann er lesen. Die letzten Verse lauten:

Papierkopf, dich ziehe ich vor

aufgrund deiner Leere,

aus dir heraus könnte ein jedes

Wort noch immer gesagt werden.

Mit dir hätte ich

Mehr als eine Haut,

einen leeren Innenraum, ein Repertoire

unerzählter Geschichten,

einen Neuanfang.[1]

 

Noch expliziter wird von einem anderen Leben, von einem Neuanfang, in dem gewaltigen Gedicht „Gestaltwandler im Winter“ gesprochen, einer im wahrsten Sinne des Wortes großartigen Ballade der Selbstbefragung, des Zweifels, vom „Hinein- und Hinausgleiten/aus meiner eigenen glitschigen Aalhaut“, zugleich aber auch ein Liebesgedicht, das Rückschau hält auf die gemeinsam verbrachten Jahrzehnte. Es schließt mit den bewegenden Worten (und einem Ja am Ende):

Doch die Kunst besteht darin, auszuharren

in allen Erscheinungsformen; und wir tun es,

und ja, ich weiß, das bist du;

und darauf wird es hinauslaufen, früher

oder später, wenn es noch dunkler ist

als jetzt schon, wenn der Schnee kälter ist,

wenn es am dunkelsten und am kältesten ist

und Kerzen uns nicht mehr nützen

und die Sicht gleich null ist: Ja.

Du bist es noch immer. Du bist es noch immer.[2]


Michael Krüger
Allmannshausen, im Sommer 2020



Aus THE CIRCLE GAME/DAS KREISSPIEL (1966)

Deutsch von Dagmara Kraus


After the Flood, We

We must be the only ones

left, in the mist that has risen

everywhere as well

as in these woods

 

I walk across the bridge

towards the safety of high ground

(the tops of the trees are like islands)

 

gathering the sunken

bones of the drowned mothers

(hard and round in my hands)

while the white mist washes

around my legs like water;

 

fish must be swimming

down in the forest beneath us,

like birds, from tree to tree

and a mile away

the city, wide and silent,

is lying lost, far undersea.

 

You saunter beside me, talking

of the beauty of the morning,

not even knowing

that there has been a flood,

 

tossing small pebbles

at random over your shoulder

into the deep thick air,

 

not hearing the first stumbling

footsteps of the almost-born

coming (slowly) behind us,

not seeing

the almost-human

brutal faces forming

(slowly)

out of stone.

Nach der Sintflut, wir

Wir müssen die einzigen

übrig Gebliebenen sein in dem Dunst,

der überall aufzog,

so auch in diesen Wäldern

 

ich gehe über die Brücke

auf die sichere Hochebene zu

(die Baumwipfel sind wie Inseln)

 

sammle die versunkenen

Knochen der ertrunkenen Mütter

(hart und rund in meinen Händen)

indes der weiße Dunst meine Beine

umspült wie Wasser;

 

es müssen Fische im Wald

dort unter uns schwimmen,

wie Vögel, von Baum zu Baum,

und eine Meile entfernt,

die Stadt, groß und still,

liegt verloren, tief unter dem Meer.

 

Du schlenderst neben mir, sprichst

von der Schönheit des Morgens

und weißt nicht einmal,

dass es eine Flut gegeben hat,

 

wild Kiesel

über deine Schulter schleudernd

in die satte, dicke Luft;

 

die ersten taumelnden Schritte

des fast Geborenen überhörst du,

die uns (leise) folgen,

siehst nicht

die menschenähnlichen

brutalen Gesichter, die sich bilden

(langsam)

aus dem Stein.

The City Planners

Cruising these residential Sunday

streets in dry August sunlight:

what offends us is

the sanities:

the houses in pedantic rows, the planted

sanitary trees, assert

levelness of surface like a rebuke

to the dent in our car door.

No shouting here, or

shatter of glass; nothing more abrupt

than the rational whine of a power mower

cutting a straight swath in the discouraged grass.

 

But though the driveways neatly

sidestep hysteria

by being even, the roofs all display

the same slant of avoidance to the hot sky,

certain things:

the smell of spilled oil a faint

sickness lingering in the garages,

a splash of paint on brick surprising as a bruise,

a plastic hose poised in a vicious

coil; even the too-fixed stare of the wide windows

 

give momentary access to

the landscape behind or under

the future cracks in the plaster

when the houses, capsized, will slide

obliquely into the clay seas, gradual as glaciers

that right now nobody notices.

 

That is where the City Planners

with the insane faces of political conspirators

are scattered over unsurveyed

territories, concealed from each other,

each in his own private blizzard;

 

guessing directions, they sketch

transitory lines rigid as wooden borders

on a wall in the white vanishing air

 

tracing the panic of suburb

order in a bland madness of snows.


Die Stadtplaner

In diesen sonntäglichen Wohnviertelstraßen

im trockenen Augustsonnenlicht herumzufahren:

was uns ärgert, sind

die säuberlichen Verhältnisse:

die Häuser in pedantischen Reihen, die säuberlich

gepflanzten Bäume, sie behaupten

die Ebenheit von Fläche als Rüge

für die Delle in unserer Autotür.

Kein Geschrei hier, kein

Glasgesplitter; nichts ist jäher

als das nüchterne Gejammer eines Motormähers,

der eine gerade Schneise in das mutlose Gras rasiert.

 

Doch obwohl die Einfahrten sich durch ihr Ebenmaß

geschickt der Hysterie entziehen,

zeigen die Dächer dem heißen Himmel alle

die gleiche Ausweichneigung,

bestimmte Dinge:

der Geruch von verschüttetem Öl, ein flaues

Kränkeln, hängt in den Garagen,

ein Farbspritzer auf Ziegel, überraschend wie ein blauer Fleck,

ein Plastikschlauch, der in einer heimtückischen

Rolle harrt; sogar der allzu starre Blick der breiten Fenster

 

verschafft vorübergehend Zugang zur

Landschaft hinter oder unterhalb

der künftigen Risse im Putz,

wenn die Häuser, gekentert, schief

in die Meere aus Lehm hinabrutschen, wie Gletscher sanft,

die gerade niemand bemerkt.

 

Dies ist, wo die Stadtplaner

mit den Wahnsinnsgesichtern politischer Verschwörer

verstreut sind über unüberwachte Gebiete,

einander verborgen, jeder

in seinem eigenen privaten Schneesturm;

 

Richtungen ratend, skizzieren sie

vorläufige Linien, wie hölzerne Grenzen streng, auf eine Wand

in der weißen, schwindenden Luft,

 

zeichnen die Panik vorstädtischer

Ordnung in den dumpfen Schneewahnsinn.


[1]              Deutsch von Monika Rinck

[2]              Deutsch von Jan Wagner

Margaret Atwood

Über Margaret Atwood

Biografie

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr „Report der Magd“ wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und...

Pressestimmen
NDR Kultur „Neue Bücher“

„›Die Füchsin‹ ist eine Sammlung sehr persönlicher, sehr aufrichtiger Gedichte. Unverkitscht, rau und lebendig.“

SRF 1 „Buchzeichen“ (CH)

„Das gerade veröffentlichte Buch ›Die Füchsin: Gedichte 1965 – 1995‹ fängt leise Zwischentöne ein. Hier ist Atwood nicht in erster Linie leidenschaftliche Feministin oder engagierte Klima-Aktivistin, sondern Naturliebhaberin, Beobachterin, Liebende – und noch viel mehr.“

Frankfurter Rundschau

„Die Lyrikerin Atwood zielt auf den Kern, er liegt wie in einem Fadenkreuz, und wenn es sein muss, legt sie sich dazu, alles riskierend.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Durch die Unterschiedlichkeit der Stimmen, mit der sich ihre deutschen Übersetzer durchaus selbst bemerkbar machen – ein hoher Reiz der aktuellen Sammlung – meint man ein ganz eigenes Atwood-Idiom zu vernehmen.“

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