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Neu Band 6

101 Schlawiner (Lesen auf eigene Gefahr 6)

Kriminalroman | Humorvoller Cosy Crime über einen Buchhändler im Ermittlungsfieber
13,00 €
27.02.2026
320 Seiten, Broschur
12cm x 18,5cm
978-3-492-32216-4

Für einen direkten Kontakt und Fragen zum Produkt wenden Sie sich bitte an:
info@piper.de
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

Beschreibung

Seit der extravagante Hundesalon „Crew Ella“ neben Robert Mondrians Buchhandlung eröffnet wurde, ereignen sich seltsame Dinge: Diebstähle häufen sich, und auf den Wegen an der Rems begegnet man so vielen Dalmatinern wie nie zuvor. Als ein Tierarzt im Salon erdrosselt wird, gerät schnell Besitzerin Ella Reitermann – stilbewusst wie ihre berüchtigte Londoner Namensvetterin und mit Dalmatiner-Faible – unter Verdacht. Nur hat sie ein Alibi. Doch manchmal beginnt die beste Spur dort, wo man am wenigsten Ahnung hat. Aber Achtung: Dieser Fall hat definitiv mehr Wendungen als ein Dalmatiner Flecken.

101 Schlawiner Kriminalroman

Medien zu „101 Schlawiner (Lesen auf eigene Gefahr 6)“

Über Jürgen Seibold

Foto von Jürgen Seibold

Biografie

Jürgen Seibold, geboren in Stuttgart, arbeitete als Redakteur und freier Journalist. 1989 veröffentlichte der SPIEGEL-Bestsellerautor seine erste Musikerbiografie. Es folgten weitere Sachbücher, Theaterstücke, Thriller, Komödien und Kriminalromane. Mit seiner Familie lebt Jürgen Seibold im...

Mehr über Jürgen Seibold

Events zum Buch

Lesung und Gespräch

Jürgen Seibold liest aus „101 Schlawiner“ in Weinstadt

26. März 2026
Großheppach Restaurant Yia Mas
Lesung und Gespräch

Jürgen Seibold liest aus „101 Schlawiner“ in Kirchheim unter Teck

27. März 2026
Kirchheim unter Teck Restaurant Teckkeller
Lesung und Gespräch

Jürgen Seibold liest aus „101 Schlawiner“ in Waiblingen

18. April 2026
Waiblingen
Lesung und Gespräch

Jürgen Seibold liest aus „101 Schlawiner“ in Rudersberg-Michelau

10. August 2026
Rudersberg-Michelau
Lesung und Gespräch

Jürgen Seibold liest aus „101 Schlawiner“ in Ebersbach/Fils

21. Oktober 2026
Ebersbach/Fils Kinderbuchladen im Bahnhof

Aus „101 Schlawiner (Lesen auf eigene Gefahr 6)“

Prolog

Er konnte Selina am Fenster stehen sehen, der Mann hinter ihr drückte den Lauf einer Pistole gegen ihre Schläfe. Insgesamt hatte er fünf Kidnapper ausgemacht, zwei bewachten die Hintertür des Nachbargebäudes, zwei waren in der Wohnung im ersten Stock, davon der eine, der Selina bedrohte. Und einer musste wohl irgendwo im Haus unterwegs sein.

Robert schlich sich näher und achtete darauf, dass er möglichst dicht an der Mauer blieb. So würde ihn vom Nachbarhaus aus vielleicht niemand sehen können. Kurz darauf sah er vor sich die Hintertür des Gebäudes; ein [...]

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Jürgen Seibold
101 Schlawiner.
INTERVIEW mit Jürgen Seibold

Die Hauptfigur Ihrer Krimireihe „Lesen auf eigene Gefahr“ ist Buchhändler. Wie kommt man auf die Idee, einen Buchhändler in Mordfällen ermitteln zu lassen?

„Für meine Krimis mag ich es ganz gern, wenn sich Leute in Ermittlungen einmischen, die keine Polizisten sind, Bestatter zum Beispiel oder die junge Apothekerin Maja Ursinus aus ›Weißes Teufelskraut‹. Als ich dem Verlag die Buchreihe um Robert Mondrian vorgeschlagen habe, war das neu. Für eine Hauptfigur, die nicht zur Polizei gehört und von Amts wegen mit dem Mord konfrontiert wird, muss man allerdings die Frage klären, warum ausgerechnet ein Buchhändler einen Mord aufklären will.“

Wie haben Sie das im Fall von Robert Mondrian gelöst?

„In den ersten Mordfall habe ich ihn hineingezogen, weil seine Nachbarin unter Mordverdacht gerät. Robert ist heimlich in sie verliebt, also entschließt er sich, ihre Unschuld zu beweisen, indem er die wahren Täter überführt. Mit jedem neuen Fall weiß die Kriminalpolizei seine Mithilfe immer mehr zu schätzen. Da kommt ihm seine etwas spezielle Vorgeschichte zugute.“

Stimmt. Robert Mondrian war nicht schon immer Buchhändler …

„Mondrian hütet ein Geheimnis: Niemand soll erfahren, dass er früher mal Top-Agent von Deutschlands geheimstem Geheimdienst war. Das hat bisher auch niemand herausgefunden, obwohl sich nicht nur sein Freund, Kriminalkommissar Neher, wundert, warum ein Buchhändler so problemlos die schwäbische Unterwelt aufmischt ...“

Mit wem hat es der Buchhändler denn so zu tun?

„Natürlich mit Gaunern aller Kragenweiten, vor allem aber mit einer lebendigen Nachbarschaft. Da gibt es Elsa Heberle, stadtbekannt für ihre leckeren Kuchen und ihre legendäre Neugier oder Puppenspieler Gustaf Kruse, der die abstrusesten Theaterstücke entwickelt und mit seinem feinen Gespür den Buchhändler immer wieder vor Gefahren warnt. Dazu kommen viele weitere Figuren, die mit dem jeweiligen Fall eingeführt werden.“

Diese Figuren haben oft auch Verbindungen zu den literarischen Bezügen der Krimis.

„Ja, Juwelier Gollmann zum Beispiel, dem in ›Frodo war’s nicht‹ sein wertvollster Ring gestohlen wird. Oder die entführten Haustiere in ›Sherlock ist ausgeflogen‹: der belgische Schäferhund Poirot, zum Beispiel.“

Womit muss sich Robert Mondrian in seinem sechsten Fall herumschlagen?

„In ›101 Schlawiner‹ eröffnet neben Roberts Buchhandlung der Hundesalon ›Crew Ella‹, und plötzlich wimmelt es nur so von Dalmatinern. In der Gegend häufen sich Diebstähle, und als im Hundesalon ein Tierarzt erdrosselt wird, werden Kripo und Buchhändler wieder aktiv.“

Ihre Lesungen sind eine Mischung aus Cosy Crime und Comedy, und Sie stellen Ihre Bücher gern in etwas anderen Formaten oder an ungewöhnlichen Orten vor. Was ist dieses Mal geplant?

„Die Buchpremiere findet in einem Küchenstudio statt, zu zwei weiteren Lesungen werden Drei-Gänge-Menüs serviert. Übers Jahr verteilt kommt noch einiges dazu, Lesungen in einer Köhlerhütte mitten im Wald, in einem Bahnhof oder Open Air im Schlosspark oder neben einer historischen Mühle. Vielleicht klappt es auch wieder mit einem Weingut oder einem Bestattungsinstitut, wir werden sehen. Und gelegentlich bringe ich auch einen Gitarristen mit und meine Krimisongs. Sehen wir uns?“

Personenregister: Die wichtigsten Figuren der Reihe „Lesen auf eigene Gefahr“

Robert Mondrian 
In der schwäbischen Kreisstadt Remslingen hat er vor ein paar Jahren die Buchhandlung am Marktplatz übernommen. Er hofft auf ein ruhiges Leben … und darauf, dass in seiner Wahlheimat niemand je erfahren wird, dass er früher Top-Agent von Deutschlands geheimstem Geheimdienst war. Doch nachdem er sich für „Schneewittchen und die sieben Särge“ in Mordermittlungen hineinziehen ließ, fragt sich nicht nur die Polizei, ob es zur Grundausbildung eines Buchhändlers gehört, Mörder zu fassen, Ganoven zu vermöbeln und die schwäbische Unterwelt auf links zu drehen. 

Alfons Weber 
Der einzige Mitarbeiter von Robert Mondrian, ein netter Kerl, aber etwas verpeilt. Ausgerechnet er bekommt mit, dass sein Chef heimlich der Kripo hilft – und als glühender Fan von Krimis und von Superhelden-Comics ernennt er Robert kurzerhand zu „Bookman“ und schneidert ihm sogar ein Cape. Natürlich sieht er sich selbst in der Rolle von Bookmans wichtigstem Helfer. 

Sherlock und Watson 
Die beiden Gelbhaubenkakadus standen in ihrer Voliere eines Tages vor Alfons’ Wohnung. Und weil sie niemand wiederhaben wollte, behielt Krimifan Alfons sie und gab ihnen die Namen Sherlock und Watson. Ihre Tage verbringen sie in der Buchhandlung, und immer wieder fliegt ihnen eine wichtige Rolle für den Showdown zu. 

Gustaf Kruse 
Er wohnt in Robert Mondrians Nachbarhaus und betreibt dort ein Puppentheater, in dem er seinem Faible für Märchenstücke in moderner Neufassung frönt. Da wird aus dem „Froschkönig“ eine „Froschkönigin“, und im Wald verlaufen sich „Hanna und Gretel“. Er schläft schlecht und bekommt deshalb nachts immer wieder mal mit, wenn jemand um Roberts Haus schleicht. 

Klaus Neher
Der Hauptkommissar der Remslinger Kripo hat sich erst gewundert, warum ein ganz gewöhnlicher Buchhändler so gut mit Schlägern, Gaunern und Verbrechern fertig wird. Das fragt er sich immer noch, aber inzwischen ist er mit Robert befreundet und lädt ihn sogar ein, an Mordermittlungen teilzunehmen. 

Elsa Heberle 
Die neugierigste Nachbarin der Buchhandlung ist sehr interessiert an allem, was in ihrer Nachbarschaft vorgeht. Das hilft Robert manchmal für seine Nachforschungen, aber meistens steckt sie ihre Nase in Dinge, die er lieber privat halten würde. 

Pasquale Fontana 
Der Seniorchef des Ristorante Fontana, am anderen Ende des Marktplatzes vis-à-vis der Buchhandlung gelegen, ist Neuigkeiten aus der Nachbarschaft gegenüber ähnlich aufgeschlossen wie Elsa Heberle. Auf ihren Rat hin hat er sich inzwischen ein kleines Fernglas angeschafft. 

Richie McCafferty 
Der Wirt des Scottish Pub am Stadttor stammt aus dem schottischen Dunfermline, der Heimatstadt der Hardrockband Nazareth. Als wahrer Lokalpatriot spielt er in seinem Pub deshalb zu jeder vollen Stunde einen Nazareth-Hit in voller Lautstärke. 

Dorothee von Meier 
Die Vorsitzende des Vereins Remslinger Kulturlese e.V. ist ständig auf der Suche nach Autorinnen und Autoren, die sie gegen möglichst wenig Gage für eine ihrer Lesungen engagieren kann. Und zwischendurch tauscht sie mit Elsa Heberle aus, was in der Stadt gerade so getratscht wird.