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Das Buchcover zeigt eine sanfte Aquarellillustration von Zweigen mit blauen Beeren und grünen Blättern, die sich harmonisch um den oberen und rechten Rand ziehen. Der Titel „Was am Ende wichtig ist“ ist in einem eleganten Blauton groß und auffällig platziert, während die Namen der Autoren „Petra Anwar mit John von Düffel“ in einem sanften Grauton unterhalb des Titels stehen. Der Verlag „PIPER“ ist in einem klaren, modernen Schriftzug vertikal am rechten Rand abgebildet. Die Gesamtatmosphäre des Covers ist ruhig und nachdenklich.

Was am Ende wichtig ist - eBook-Ausgabe

Geschichten vom Sterben | Ein Palliativmediziner erzählt
9,99 €
12.03.2013
240 Seiten
978-3-492-96188-2

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

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Beschreibung

Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben, im eigenen Bett. Nur wenigen ist das möglich. Petra Anwar hat zahlreichen Patienten und ihren Familie dabei geholfen. Sie kennt die Nöte und Ängste der Versorgung außerhalb des Krankenhausbetriebs. Und doch ist diese letzte gemeinsame Zeit für Sterbende und ihre Angehörigen eine besonders kostbare: für Maike, die trotz des riesigen Tumors in ihrem Bauch noch ein ganzes Jahr mit ihren heranwachsenden Töchtern gewinnt; für Herrn Helling, der im Rollstuhl ans Meer reist, um ein letztes Mal die Leuchttürme zu sehen; für Herrn Bozkurt, der in seine…

Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben, im eigenen Bett. Nur wenigen ist das möglich. Petra Anwar hat zahlreichen Patienten und ihren Familie dabei geholfen. Sie kennt die Nöte und Ängste der Versorgung außerhalb des Krankenhausbetriebs. Und doch ist diese letzte gemeinsame Zeit für Sterbende und ihre Angehörigen eine besonders kostbare: für Maike, die trotz des riesigen Tumors in ihrem Bauch noch ein ganzes Jahr mit ihren heranwachsenden Töchtern gewinnt; für Herrn Helling, der im Rollstuhl ans Meer reist, um ein letztes Mal die Leuchttürme zu sehen; für Herrn Bozkurt, der in seine kleine Stadt in der Türkei zurückkehrt, weil eine Wohnung in der Fremde kein guter Ort zum Sterben ist … Petra Anwar weiß, was es braucht, damit ein Mensch geborgen und frei von Angst dort sterben kann, wo er gelebt hat. Zusammen mit John von Düffel erzählt sie, wie es gehen kann: zwölf wahre Geschichten vom Sterben zu Hause.

Über Petra Anwar

Foto von Petra Anwar

Biografie

Petra Anwar, geboren 1965 in Borken/Westfalen, arbeitet als Palliativmedizinerin für die Organisation „Home Care“ in Berlin. In dem Film „Halt auf freier Strecke“ (ausgezeichnet in Cannes, Deutscher Filmpreis, Bayerischer Filmpreis) spielt sie sich selbst: eine Ärztin, die Schwerstkranke und ihre...

Mehr über Petra Anwar

Über John von Düffel

Foto von John von Düffel

Biografie

John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, Autor und Übersetzer, arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er ist passionierter Schwimmer und hat dem fließenden Element mit mehreren Büchern, u. a. mit seinem...

Mehr über John von Düffel

Aus „Was am Ende wichtig ist“

Vorwort

Niemals habe ich daran gedacht, ein Buch zu schreiben, und es ist auch nicht so, als würden mir meine Arbeit als Palliativmedizinerin und der Familienalltag als Mutter dreier Söhne viel Muße lassen. Eines Tages jedoch rief mich Frau Rotter vom Piper Verlag an. Sie hatte den Film „Halt auf freier Strecke“ von Andreas Dresen gesehen. Darin geht es um die Geschichte eines Mannes, der an einem Gehirntumor erkrankt und zu Hause sterben will. Die Rollen der verantwortlichen Mediziner in diesem Film waren mit echten Ärztinnen und Ärzten besetzt. Eine davon war ich. [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Pressestimmen

„Petra Anwars Erfahrungen werden die öffentliche Diskussion über Tod und Sterben bereichern. Denn frei von Kitsch und Weinerlichkeit machen ihre ›Geschichten vom Sterben‹ Mut zum Leben im Angesicht der Endlichkeit.“

Weser Kurier

„Das Buch ist ein Dokument des Humanen auch in aussichtsloser Lage, geprägt von einer professionell gebändigten, aber gerade darum starken und konkret helfenden Emotionalität. Vor dem Tod erweist sich alles Nur-Literarische als unzureichend. Darin wurzelt die nicht zuletzt auch literarische Qualität des Buchs.“

Süddeutsche Zeitung

„Es sind bewegende, zu Herzen gehende, gefühlvolle, aber nicht gefühlige Erzählungen, weil die Autoren nicht um den heissen Brei herumlavieren, sondern schreiben, was wirklich passiert.“

St. Galler Tagblatt

„Ein Buch gegen die Angst und voller Zuversicht, dass sich auch schwierige Situationen gemeinsam bewältigen lassen.“

Seniorenradio Leipzig

„Was für ein grausames Thema! Was für ein großartiges Buch!“

Schreibfeder

„Interessant zu lesen sind die einfühlsamen ›Geschichten vom Sterben‹. (...) Es eignet sich für Angehörige und professionell Pflegende.“

NovaCura

„Dieses Buch ist herzzerreißend. Die Geschichten, die hier erzählt werden, holen das Sterben nah heran. Ohne Schutzschild ist man mittendrin im letzten großen Kampf, oft gegen eine unheilbare Krankheit, mit all seinen Leiden - den körperlichen wie seelischen.(...) Petra Anwar gibt dem Tod seinen Platz zurück. Er gehört dazu. Ihr Buch ist damit trotz seiner mitunter schmerzhaften Schilderungen eine Hommage an das Leben - ein ehrenvolles bis zum Schluss.“

Deutschlandradio Kultur

„›Die Geschichten vom Sterben‹ finden die richtigen Worte für die Auseinandersetzung mit dem Sterben und der Angst vor dem Tod. Dennoch bleibt von diesem Buch etwas Dringliches: Eine heftige Freude, erfüllt und in Liebe verbunden noch ganz viel mit anderen Menschen erleben zu dürfen!“

Deutsches Ärzteblatt

„Hervorragend gelungen!“

Buchkultur

„Nach der Lektüre ist sicher: Anwar kommt sehr, sehr nah an die Menschen, mit denen sie als Ärztin zu tun hat. (...) Sterben ist ein intimer Prozess, damit hat Anwar wohl recht, aber es ist ihrem erzählerischen und von Düffels schreibenden Talent zu verdanken, als Rezipientin und Rezipient an allen 12 Geschichten und diesem letzten Stück Lebensweg der Sterbenden teilhaben zu können. (...) Dennoch bleibt von diesem Buch etwas Dringliches: Eine heftige Freude, erfüllt und in Liebe verbunden, noch ganz viel mit anderen Menschen erleben zu dürfen. Und das - wenn möglich - auf ganzer Strecke!“

Berliner Ärzte

„Anwar und Düffel gelingt es, ihre Geschichten menschlich ergreifend, berührend, nie effekthascherisch oder kitschig zu erzählen. (...) Diese Geschichten in ihrer schonungslosen Offenheit strahlen die Zuversicht aus, dass man auch aussichtslose Situationen meistern kann: Nicht wegsehen, sondern sich dem Unvorstellbaren stellen.“

Zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

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Petra Anwar, John von Düffel
Was am Ende wichtig ist.
Inhaltsangabe

Vorwort 

Die geschenkte Zeit: Maike

Ein Urlaub am Meer: Die Hellings

Die Frau in der Kittelschürze: Frau Troska

Gegen den Schlaf: Familie Nathusius

Grenzsuche: Frau Hadini

Ein ganz normaler Fall: Die Liskars

Familie ist nicht gleich Familie: Die Keglers

Der schöne Schein: Weinzierls

Große Schwester, kleine Schwester: Heidrun Fissner

Freundinnen fürs Sterben: Claudia und Bettina

Zu Hause: Herr Bozkurt

Mein Vater 

Dank 

Anhang: Was helfen kann