
Mord bei Schietwetter (Maschen, Mord und Meer 1) - eBook-Ausgabe
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„Cosy Crime vor und hinterm Deich!“
TinaBeschreibung
„Sefa nahm das Taschentuch dankbar an und nickte. In Derks graublauen Augen las sie Mitgefühl, erkannte aber gleichzeitig den entschlossenen Zug um seinen Mund. Als ehemaliger Kriminalkommissar vergeudete er keine Energie mit Jammern und Wehklagen. Er befand sich im Ermittlermodus.“
In Norddeich ist die Welt noch in Ordnung – davon ist Sefa Pannkok überzeugt und genießt mit ihrem Kater den Ruhestand im ostfriesischen Küstendorf ihrer Kindheit. Doch mit den behaglichen Tagen zwischen Lesen und Stricken ist es jäh vorbei, als ihre Freundin Conni umgebracht wird. Die nette Inhaberin eines…
„Sefa nahm das Taschentuch dankbar an und nickte. In Derks graublauen Augen las sie Mitgefühl, erkannte aber gleichzeitig den entschlossenen Zug um seinen Mund. Als ehemaliger Kriminalkommissar vergeudete er keine Energie mit Jammern und Wehklagen. Er befand sich im Ermittlermodus.“
In Norddeich ist die Welt noch in Ordnung – davon ist Sefa Pannkok überzeugt und genießt mit ihrem Kater den Ruhestand im ostfriesischen Küstendorf ihrer Kindheit. Doch mit den behaglichen Tagen zwischen Lesen und Stricken ist es jäh vorbei, als ihre Freundin Conni umgebracht wird. Die nette Inhaberin eines Woll-Lädchens war zusammen mit drei anderen Damen und dem pensionierten Kriminalkommissar Derk Mitglied in Sefas Strickzirkel. Ab sofort ruhen die Nadeln, denn Ermittlungen gehen vor!
Weitere Titel der Serie „Maschen, Mord und Meer“
Über Manuela Sanne
Aus „Mord bei Schietwetter (Maschen, Mord und Meer 1)“
Prolog
Bislang läuft alles glatt. Über eine Woche ist vergangen und die Kripo hat nicht angeklopft. Meine Anspannung lässt allmählich nach. Ich habe Strickliesel zwar falsch eingeschätzt, aber sie war wenigstens dämlich genug, Stillschweigen zu bewahren. Jetzt stellt sie keine Bedrohung mehr dar. Sie wird für immer die Klappe halten, dafür habe ich gesorgt. Ich hatte Glück mit dem Wetter, kein Mensch unterwegs. Wie einfach es war, die Alte mit einem ihrer potthässlichen Schals zu erdrosseln. Ein bisschen zappeln, strampeln, röcheln, fertig. Faszinierend … und kein [...]


















Bewertungen
Der Strickzirkel ermittelt
Nach dem Tod ihres Mannes zieht Sefa Pannkok wieder zurück nach Norddeich, den Ort ihrer Kindheit. Sie bewohnt eine kleine Einliegerwohnung im Haus ihres Schulfreundes Derk, einem pensionierten Kriminalhauptkommissar. Zusammen mit Edith, ihrer besten Freundin aus Schultagen, ist sie Mitglied des …
Nach dem Tod ihres Mannes zieht Sefa Pannkok wieder zurück nach Norddeich, den Ort ihrer Kindheit. Sie bewohnt eine kleine Einliegerwohnung im Haus ihres Schulfreundes Derk, einem pensionierten Kriminalhauptkommissar. Zusammen mit Edith, ihrer besten Freundin aus Schultagen, ist sie Mitglied des Strickzirkels, dem ferner die Strickfluencerin Rita, die patente und lebenslustige Gunda und Conni, Inhaberin der Wollstuuv, angehören. Als sechstes Mitglied komplettiert Derk die Runde, wobei sein Interesse mehr Sefa gilt als dem Maschenzählen. Als bei einem Treffen des Strickzirkels Conni entgegen ihrer Gewohnheit nicht auftaucht, wollen die fünf bei Conni nach dem Rechten sehen und machen eine schreckliche Entdeckung: Conni wurde ermordet. Ihre Strickfreunde sind fest entschlossen, die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen. Als diese ihren Hinweisen jedoch eher halbherzig nachgeht, nehmen sie die Sache selbst in die Hand.
Ich bin schon länger ein Fan von Manuela Sannes Rosa-Fink-Reihe, und so war ich sehr neugierig auf das neue Cozy-Crime-Setting rund um einen Strickzirkel. Und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt: Der Fall ist spannend und unterhaltsam erzählt, mit einem feinen Sinn für Humor, und die liebenswerten Figuren wirken wie direkt aus dem Leben gegriffen. Das ist eines der Dinge, die ich an Manuela Sannes Krimis so sehr mag: Die Charaktere sind immer authentisch, und man hat beim Lesen den Eindruck, dass der Fall tatsächlich so passieren könnte. Ich habe mich beim Lesen auch sehr über die eingestreuten Sätze auf Plattdeutsch gefreut, die auch für mich als Bayerin sehr gut zu verstehen waren bzw. im Text direkt übersetzt wurden.
Ich habe Sefa, Derk, Rita, Edith und Gunda schon richtig ins Herz geschlossen und hoffe sehr, dass der Strickzirkel noch weitere Fälle lösen darf. Mein heimlicher Wunsch wäre ein Crossover-Krimi mit den fleißigen Stricker:innen aus Norddeich und Rosa und Sebi aus Dangast: Die knapp 100 km sind ja nur ein Katzensprung, und ich könnte mir alle lebhaft zusammen vorstellen.
Von mir volle 5 Sterne, und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den fünfen!
Locker-leichter, auch tierisch unterhaltsamer Ostfrieslandkrimi mit herrlichen Figuren, verlockendem Norddeich-Flair und köstlichem Finale!
Eten un Drinken hollt Liev un Seel binanner!
„Mord bei Schietwetter“ ist der erste Band der Nordsee-Krimi-Reihe, in der „Der Strickzirkel ermittelt“, erdacht von Manuela Sanne, deren Bücher ich anhand der Nordsee-Jadebusen-Cosy-Crime-Reihe rund um Rosa Fink kennen und lieben gelernt hab…
Eten un Drinken hollt Liev un Seel binanner!
„Mord bei Schietwetter“ ist der erste Band der Nordsee-Krimi-Reihe, in der „Der Strickzirkel ermittelt“, erdacht von Manuela Sanne, deren Bücher ich anhand der Nordsee-Jadebusen-Cosy-Crime-Reihe rund um Rosa Fink kennen und lieben gelernt habe.
Auch der Strickzirkel agiert an der Nordsee, allerdings im westlichen Ostfriesland, im Bereich Norden und Norddeich.
Die Autorin hat einen strickenden Senioren-Kreis ins Leben gerufen, deren Mitglieder Sefa, Rita, Gunda und Edith allesamt unterhaltsam und vielseitig interessiert ;-) sind und zu denen auch, zumindest pro forma, ein pensionierter Kriminalkommissar namens Derk zählt, der im Laufe der Geschichte als widerwilliges Bindeglied zwischen dem ermittlungswilligen Strickzirkel und der ermittelnden Polizei fungiert, zum einen wegen seiner ehemaligen Tätigkeit und zum anderen, weil eben dort nun seine Tochter arbeitet.
Der kriminellen Geschichte vorangestellt ist eine kurze Übersicht über die strick(un)willigen Hauptfiguren und deren Familienstand, Erscheinungsbild und Interessen, sodass man sich schon vor dem Lesen einen wunderbaren Eindruck verschaffen kann.
Die Figuren, die mitwirken, lassen mich an Rosa Fink denken, denn auch hier sind sie fast ;-) alle sympathisch, harmonieren meistens ;-), reden gerne, manchmal mit sich selbst, genießen ihr Leben mal offline, mal online, teils mit Partner oder Partnerin, teils solo, wobei Letzteres nicht unbedingt freiwillig geschieht. Man wird sehen, ob bzw. was sich entwickeln wird. Irgendwann...
Dieser Wohlfühlkrimi lebt von den Mitgliedern des Strickgrüppchens, deren Leben und Auftreten, deren Gedankengängen und Handlungen, und von den Verstrickungen untereinander und mit der Polizei. Dass die Polizei ins Spiel kommt, ist natürlich dem schon titelgebenden Mord geschuldet, denn dieser macht aus dem Sextett ein Quintett.
Details zum Inhalt möchte und werde ich nicht preisgeben, denn zu lesen, wie sich alles ent- und verwickelt ;-), wie die Damen die Nadeln zur Seite legen und auch der eine Herr Ermittlungen aufnimmt, das sollte für jeden Lesenden neu sein, unterhaltsam und dank einer wohldosierten Portion Humor immer wieder zum Schmunzeln anregen.
Und wenn besonders eine der Hauptpersonen ab und an etwas Platt snackt, so zaubert mir auch das ein Lächeln ins Gesicht. Wer des Plattdeutschen nicht mächtig ist, sollte dennoch keinerlei Bedenken haben, denn alles ist verständlich und wird spätestens im Platt-Anhang ;-) erklärt.
„Mord bei Schietwetter“ ist eine locker-leichte Lektüre, dank des angenehmen Schreibstils flüssig zu lesen, wegen der geschaffenen Charaktere und deren Benehmen immer wieder amüsant, mit köstlichem Finale und durchweg zum Mitermitteln einladend: meine 5-Sterne-Empfehlung für Cosy²- und/oder Ostfriesland-Fans!
Unterhaltsamer Nordsee-Krimi
Inhalt: Sefa Pankok ist nach dem Tod ihres Mannes zurück in ihren Heimatort an der ostfriesischen Küste gezogen. Eigentlich hat sie einen ruhigen Ruhestand mit ihrem Kater Momo, Lesen und Stricken geplant, doch daraus wird nichts. Sefa und ihre Freunde Derk, Rita, Gunda, Edith und Conni haben ein…
Inhalt: Sefa Pankok ist nach dem Tod ihres Mannes zurück in ihren Heimatort an der ostfriesischen Küste gezogen. Eigentlich hat sie einen ruhigen Ruhestand mit ihrem Kater Momo, Lesen und Stricken geplant, doch daraus wird nichts. Sefa und ihre Freunde Derk, Rita, Gunda, Edith und Conni haben einen Strickzirkel gegründet. Doch bei einem Treffen fehlt Conni. Natürlich machen die Freunde sich direkt auf den Weg, um Conni zu suchen, denn auf Anrufe reagiert die Besitzerin des Wollladens nicht. Was sie allerdings im Wollladen erwartet, schockt sie alle zutiefst. Sie finden Conni tot auf. Alles deutet darauf hin, dass Conni ermordet wurde. Natürlich nehmen sie die Ermittlungen direkt auf, grade, weil Derk vor seiner Pensionierung als Kriminalhauptkommissar gearbeitet hat. Können sie zusammen mit der Polizei den wahren Täter finden?
Meinung: Das Cover finde ich passend zum Titel und zum Inhalt des Buches gestaltet. Allerdings passt der Titel nicht unbedingt zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil der Autorin war wie bereits in ihren anderen Büchern, gewohnt angenehm. Die Protagonisten und die Ortschaften erschienen mir fast bildhaft. Der Mittelteil war mir allerdings etwas zu lasch. Hier ging es fast nur um die jeweiligen Beziehungen zueinander. Besonders Derk und Sefa haben hier die Hauptrollen gespielt. Mir hat das ganz gut gefallen, weil die beiden mir sehr sympathisch waren. Im letzten Drittel ging es dann ordentlich zu Sache. Das Ende war mir allerdings etwas zu vorhersehbar und für mich hätte es gerne etwas mehr Spannung sein können. Für mich war es ein guter Küsten-Krimi für zwischendurch.
Tatwaffe: Strickschal – Senioren-Strickzirkel ermittelt in Norddeich/Ostfriesland
Witwe Sefa hat es zurück an ihren Heimatort nach Norddeich gezogen. Dort ist sie Mitglied in einem Strickzirkel, dem außer ihr noch fünf weitere Senioren angehören. Eine davon, nämlich Conni, Besitzerin des Woll-Lädchens Wollstuuv, wird in ihrem Laden tot aufgefunden, erdrosselt mit einem Wollsch…
Witwe Sefa hat es zurück an ihren Heimatort nach Norddeich gezogen. Dort ist sie Mitglied in einem Strickzirkel, dem außer ihr noch fünf weitere Senioren angehören. Eine davon, nämlich Conni, Besitzerin des Woll-Lädchens Wollstuuv, wird in ihrem Laden tot aufgefunden, erdrosselt mit einem Wollschal. Sefa und ihr Strickzirkel wollen den Mörder finden und Conni Gerechtigkeit verschaffen. Gut, dass Strickzirkel-Mitglied Derk ein ehemaliger Kriminalkommissar ist. Die vier Seniorinnen legen sich also zusammen mit Derk ins Zeug und helfen so dabei, der Polizei, die auch ermittelt, den einen oder anderen hilfreichen Hinweis zu geben. Den einen oder anderen Verdächtigen gibt es, doch wer ist wirklich der Mörder und vor allem auch: warum? Bald finden sie eine heiße Spur und schmieden einen Plan, der gefährlich werden könnte.
Erster Satz: „Bislang läuft alles glatt.“
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Das war eine spannende und unterhaltsame Lesereise nach Ostfriesland. Manuela Sanne schreibt so herrlich bildhaft und lebendig, dass ich die ganze Zeit feinstes Kopfkino hatte und mich ein bisschen wie im Urlaub fühlte. Ihre Charaktere, allen voran die 5 Senioren, wachsen einem sofort ans Herz. Vor allem die resolute Gunda, die ständig ins Platt verfällt (was am Ende des Buches übersetzt wird) ist irgendwie eine ganz besondere Marke. Es kommen Tiere vor (Katze, Schafe, Hühner), was mir sehr gut gefällt, ich liebe das einfach. Toll fand ich, dass gleich am Anfang eine Art Steckbrief der sechs Strickzirkel-Mitglieder die einzelnen Personen kurz näher beschreibt. So ist man gleich mittendrin und hat direkt ein Bild von allen vorm Auge. Der Fall selbst, die Ermittlungen daran haben Hand und Fuß und sind nicht überzogen oder weit hergeholt, sondern durchaus realistisch. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und sorgt zwischendrin immer mal für ein bisschen Auflockerung. Ganz süß fand ich auch die kleine, sich anbahnende Romanze zwischen Sefa und Derk.
Fazit: ein Wohlfühl-Krimi mit Ostfriesland-Flair, Tee, Kuchen und (Süß-)Keksen, Figuren, die man einfach mögen muss und einem spannenden Kriminalfall. 5/5 Sterne. Ich wurde durchweg allerbestens unterhalten.