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Deliciously Ella. Quick & EasyDeliciously Ella - Quick & Easy

Deliciously Ella. Quick & Easy

Köstliches auf Pflanzenbasis

Über 100 vegane Rezepte

10 Minuten 20 Minuten Kochen auf Vorrat

Hardcover
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Deliciously Ella. Quick & Easy — Inhalt

VEGANE KÖSTLICHKEITEN

Von der 10-Minuten-Pasta über Lunchbox-Salate, würzige Currys und süße Snacks bis hin zum köstlichen Wochenend-Brunch hat Ella wieder viele alltagstaugliche vegane Rezepte kreiert. Und sie verrät, wie man schnell und einfach für eine ganze Woche planen und zeitsparend vorkochen kann.
Daneben spricht Ella mit Experten zum Thema Gesundheit und erzählt, wie sie es nach ihrer Krankheit schaffte, sich jeden Tag gesünder und glücklicher zu fühlen. Ihre überzeugenden Tipps zu ausgewogener Ernährung, Darmgesundheit, Schlaf- und Stress-Management sind dabei ganz leicht umzusetzen.

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Erscheint am 12.10.2020
Übersetzt von: Franka Reinhart, Cornelia Stoll
272 Seiten, Hardcover
EAN 978-3-8270-1428-3
€ 18,99 [D], € 18,99 [A]
Erscheint am 12.10.2020
Übersetzt von: Franka Reinhart, Cornelia Stoll
272 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-8018-9

Leseprobe zu „Deliciously Ella. Quick & Easy“

Einleitung


Im Jahr 2011 begann ich, mich mit Gesundheitsthemen zu befassen. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: Damals wurde bei mir eine Krankheit diagnostiziert, die mein vege­tatives Nervensystem durcheinanderbrachte. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten bekam ich eine Liste an Medikamenten verschrieben, die mindestens so lang war wie mein Arm, aber kein Medikament schlug richtig an.
Nach einem Jahr war meine psychische und physische Gesundheit ganz am Boden, und mir wurde klar: Es musste sich etwas ändern. Ich fragte mich, ob eine [...]

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Einleitung


Im Jahr 2011 begann ich, mich mit Gesundheitsthemen zu befassen. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: Damals wurde bei mir eine Krankheit diagnostiziert, die mein vege­tatives Nervensystem durcheinanderbrachte. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten bekam ich eine Liste an Medikamenten verschrieben, die mindestens so lang war wie mein Arm, aber kein Medikament schlug richtig an.
Nach einem Jahr war meine psychische und physische Gesundheit ganz am Boden, und mir wurde klar: Es musste sich etwas ändern. Ich fragte mich, ob eine Ernährungsumstellung und eine Veränderung meines Lebensstils etwas nützen könnten. Im Jahr 2012 begann ich mit pflanzlicher Ernährung. Das war für die meisten Menschen in meinem Umfeld komplett fremdartig. Die Leute schüttelten die Köpfe, riefen: „Aber was willst du dann essen?“, und starrten entsetzt auf meine grünen Smoothies. Aber ich hielt durch und konnte im Lauf der Zeit sogar Freunde und Familie vom veganen Essen überzeugen. In den vergangenen acht Jahren habe ich mich in die pflanzliche Ernährung und in einen ruhigeren, acht­sameren und natürlicheren Lebensstil regelrecht verliebt. Das hat mein Leben tief greifend verändert.
Seit den skeptischen Reaktionen von 2012 hat sich viel getan, und ich bin sehr dankbar, dass die Marke Deliciously Ella zum Vorreiter einer Gesundheitsrevolution werden durfte. Bei der Entwicklung gesunder Ernährung und Lebensart standen wir in vorderster Reihe und beobachteten fasziniert, wie sich dieser Bereich vom Nischendasein zum Mainstream hin entwickelte. Die Wellnessindustrie hat im Blitztempo eine Fülle an genialen Ideen, aber auch eine Reihe schräger Angebote hervorgebracht wie zum Beispiel Snacks aus Grillen und anderen getrockneten Insekten. Es wurden mir neben dem Aufenthalt in einer Kältekammer auch Vitamininfusionen, koffeinfreier Heilpilz-Latte oder eine Açai-Bowl mit Ziegen­kolostrum und Kollagen angeboten. Ich habe einen Tofu-Turkey probiert (einen »­Tofurkey«) sowie vegane Garnelen, veganen Räucherlachs und vieles mehr. Es gab großartige Beiträge über die positiven Auswirkungen eines gesünderen Lebensstils, aber auch die Kritik, man sei vielleicht zu weit gegangen und das Thema habe einen Punkt erreicht, an dem es mehr Verwirrung stiftete als Motivation brachte.
Doch was auch immer ihr über Gesundheit und Wellness denkt und ob ihr eure Ernährung durch Heilpilze ergänzen wollt oder nicht, es besteht kein Zweifel, dass sich allgemein die Einstellung gegenüber Ernährung und Gesundheit grundlegend geändert hat.
Eine Mahlzeit muss jetzt nicht mehr zwangsläufig aus Fleisch und zwei verkochten Ge­müsebeilagen bestehen. Pflanzliche Ernährung und Flexitarismus erleben einen großen Zulauf, und unsere Gesundheit ist nicht mehr der einzige Grund, warum wir im 21. Jahrhundert unsere Ernährung umstellen. Ökologische und ethische Fragen werden immer wichtiger, nachdem neue Studien die positive Auswirkung pflanzlicher Ernährung auf un­sere Umwelt gezeigt haben. Wir wissen um die schädlichen Auswirkungen der Fleisch- und Milchindustrie und sind an einem Punkt angelangt, wo jede größere Imbisskette auch ein veganes Angebot hat. Die rasante Geschwindigkeit dieser Umstellung und die manchmal etwas befremdliche Nischenkultur haben aber auch viel Verwirrung gestiftet. Deshalb wollen wir in unserem Buch genau an diesem Punkt ansetzen.
Ich bin generell sehr aufgeschlossen und stelle Gewohntes gern infrage, andererseits bin ich manchmal auch im Zwiespalt. Bevor ich meine Ernährung umstellte, hätte ich mir nie träumen lassen, dass etwas, das ich bis dahin völlig abgelehnt hatte, mein Leben so nachhaltig verändern würde. Ich ahnte auch nicht, dass Yoga mir unglaublich viel Ruhe und inneren Frieden schenken würde. Deshalb ermutige ich alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten, aufgeschlossen und neugierig zu sein. Ich selbst habe jede Menge Wellnesstherapien ausprobiert: Akupunktur, Reflexzonentherapie, Reiki, Energieheilung, Darmspülungen, Acroyoga, Infrarotsauna, Cranio-Sacral-Therapie, Klangbäder, Kristall­heilung, CBD-Öl (Cannabidiol-Öl), Ayurveda, Dankbarkeitstagebücher und andere Alternativtherapien. Manche habe ich geliebt. Acroyoga zum Beispiel ist unglaublich wohl­tuend, CBD-Öl hat mir bei meinen ewigen Gelenkschmerzen geholfen, und ich verstehe, dass ein Dankbarkeitstagebuch uns vom negativen zum positiven Denken führen kann. Ich würde auch jederzeit wieder in eine Infrarotsauna oder ein Klangbad gehen. Dennoch muten einige dieser Behandlungen manchmal etwas seltsam an und sind nicht selten schwer zugänglich oder teuer. Ich frage mich, wie sich „Wellness“ eigentlich definiert, was das Besondere daran ist und wie wir es für jeden zugänglich machen können.
Manchmal beunruhigt mich, wenn Leute auf Instagram Fotos von ihrem adaptogenen Heilpilz-Kollagen-Latte posten. Nicht, weil er vielleicht nicht gut schmeckt oder nicht zur Gesundheit beiträgt, sondern weil ich mir Gedanken darüber mache, was geschähe, wenn das der einzige Weg zur Gesundheit wäre und wir einer einfachen Gemüsepfanne, einer Banane, einer Portion Spinat, einem Hafer- oder Mandelsmoothie nicht dasselbe zutrauen würden. Dies wirft eine zweite, viel wichtigere Frage auf: Vollziehen wir solche Veränderungen wirklich aus Selbstfürsorge und Selbsterhaltung und weil wir uns einen positiven Einfluss auf unsere körperliche und seelische Gesundheit versprechen oder nur aus ästhe­tischen Gründen, um so oder so auszusehen? Und machen wir dann auch Dinge, die gar nicht so gut für uns sind? Wirken manche Wellnesstherapien sogar negativ und demotivierend auf uns? Es ist so einfach, sich mit kleinen Veränderungen glücklicher und gesünder zu fühlen und mehr Lebensfreude zu haben. Dieser Aspekt wird leider oft vergessen.
Deshalb setze ich mich leidenschaftlich dafür ein, das Thema Wellness rationaler, zugänglicher, genussreicher und nachhaltiger zu gestalten. Genau da möchte das Buch ansetzen.
Der Begriff Wellness, den ich durchaus schätze, mag nicht für jeden positiv besetzt sein. Für manche klingt er vielleicht ein bisschen abgeschmackt oder sogar haltlos oder elitär, aber hinter vielen Therapien, die unter dem Begriff „Wellness“ laufen, stehen solide, wissenschaftliche Erkenntnisse. Unsere seelische und körperliche Gesundheit nimmt immer mehr ab, deshalb ist es unglaublich wichtig, unseren Lebensstil zu verändern und die Veränderungen in unseren Alltag zu integrieren. In Großbritannien bekommt nur eine von vier Personen ihre täglich empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse, und ungefähr eine von vier Personen wird in diesem Jahr unter einer psychischen Störung leiden. Angstzustände, Niedergeschlagenheit, Depressionen und Zivilisationskrankheiten nehmen immer mehr zu, und unser Konsumverhalten hat eine so katastrophale Auswirkung auf unseren Planeten, dass wir spätestens jetzt den Punkt erreicht haben, an dem die Umstellung unserer Ernährungs- und Lebensweise absolut naheliegend und zwingend erscheint.
Deshalb haltet euch bitte nicht bei Begriffen auf, die euch nicht unmittelbar ansprechen, sondern kehrt zum Grundgedanken zurück – nämlich dazu, einfache Alltagshandgriffe, Nahrungsmittel und Rezepte zu entdecken, die uns alle ein wenig gesünder und glück­licher machen.
Als ich mit diesem Buch begann, fragte ich unsere Leser, was Wellness für sie bedeute. Ich bekam Tausende von Antworten, aus denen eins klar wurde: Es kommt darauf an, was man anstrebt. Die meisten Antworten lauteten: Ausgewogenheit, Selbstliebe, Glück, Geist und Körper ernähren, Körperwahrnehmung, Zufriedenheit in allen Lebensbereichen, körperliches und seelisches Wohlbefinden, sich täglich um ein gesundes, glückliches Leben bemühen, sich in der eigenen Haut wohlfühlen, sich beim Aufwachen stark, positiv und gesund fühlen, Freundlichkeit mir selbst, meinen Mitmenschen und dem Planeten gegenüber, sich so glücklich und gesund fühlen, dass ich mein Leben in vollen Zügen genießen kann. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Wellness »als physisches, psy­chisches und soziales Wohlbefinden und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Schwäche«. Offensichtlich geht man allgemein davon aus, dass Wellness mit der Pflege unserer seelischen und körperlichen Gesundheit zu tun hat. Deshalb lautet die nächste ­Frage: Mit welchen Mitteln und Methoden erlangen wir das viel beschworene „gesündere und glücklichere Leben“? Und vor allem, geht das überhaupt in unserem hektischen Alltag und ist es auch bezahlbar?
Letztendlich habe ich gelernt, dass es keine klare Definition für Gesundheit gibt und ganz sicher auch nicht den einen richtigen Weg dorthin. Seitdem ich mich selbst auf diese Reise begeben habe, habe ich die Erfahrung gemacht, dass nicht entscheidend ist, was auf meinen Teller kommt. Gesundheit wird nicht nur durch die Menge von Brokkoli und Grünkohl, die ich esse, erreicht oder durch die zehn Portionen Obst und Gemüse am Tag. Bin ich extrem gestresst, müde oder kaputt, fühle ich mich einfach nicht gut. Und wenn ich mir nicht die Zeit nehme, innezuhalten und eine Minute lang bewusst ein- und auszuatmen, bin ich weniger fit und motiviert als sonst. Einige von euch haben The Plant-Based Cookbook gelesen und wissen, dass das Jahr 2017 für mich und meine Familie extrem an­strengend war. Die Arbeit wurde unglaublich stressig, Matts großartige Mum erkrankte plötzlich an einem unheilbaren Hirntumor, meine Eltern durchlebten eine schwierige Trennung, und bei mir tauchten wieder ein paar alte Gesundheitsprobleme auf. Ich bereitete weiterhin gesunde Mahlzeiten zu, aber mir wurde auch schnell klar, dass ich unbedingt mehr auf mich selbst achten müsste, um die innere Kraft zu haben, diese schwierige Phase durchzustehen. Ich machte die Erfahrung, dass Yoga vor der Arbeit meine Einstellung gegenüber dem Tag positiv veränderte. Aufbauende Podcasts auf dem Weg zur Arbeit oder ein Spaziergang verbesserten meine Grundstimmung. Und wir konnten besser entspannen, wenn wir zu Hause beruhigende Musik hörten. Nach einer zehnminütigen Meditation konnten wir besser schlafen und grübelten nachts nicht mehr ständig über unsere Pro­bleme. Auch half mir, wenn ich vor dem Schlafengehen mein Telefon ausschaltete und ein Buch las, anstatt ­meine E-Mails zu checken und in den sozialen Medien zu surfen. Das waren alles einfache Veränderungen, die weder mit verrückten Modeerscheinungen noch teuren Unterneh­mungen oder großen Glaubensbekenntnissen zu tun hatten. Aber diese kleinen Ver­besserungen hatten einen riesigen Effekt, und ich wollte herausfinden, warum das so
war.
Nach einem harten Jahr, das von Selbsterkundungen und den von mir dargestellten Verhaltensänderungen sowie intensiver Lektüre neuer Gesundheitsstudien geprägt war, starteten Matt und ich den Podcast Deliciously Ella. Wir wollten vermitteln, welche Auswirkungen unsere Lebensweise auf unsere Gesundheit und unser Wohlergehen hat. Die Frage nach dem Warum hat mich schon immer gereizt. Wenn man weiß, warum man etwas tut und warum es wie funktioniert, ist man einfach motivierter, es auch umzusetzen. Sobald es um die Gesundheit geht, wird uns ständig gesagt, wie wir uns verhalten sollten: Wir sollten fünf Portionen Obst und Gemüse jeden Tag essen (eigentlich sollten es zehn Portionen sein), 10.000 Schritte jeden Tag gehen, den Puls fünfmal pro Woche 30 Minuten lang hochfahren, meditieren, acht Stunden schlafen, Stress vermeiden, mehr Ballaststoffe ­essen … aber warum?! Wir luden für jede Folge unseres Podcasts einen führenden Experten ein, um uns das Warum erklären zu lassen: Wir wollten verstehen, was in unseren Köpfen und unseren Körpern passiert, wenn wir all diese Dinge tun, ob sie wirklich so entscheidend sind und welche biologischen und chemischen Auswirkungen die Verände­rungen auf uns haben.
Seit dem Beginn des Podcasts im Jahr 2018 haben wir viel über Darmgesundheit gelernt und wie der Darm mit dem Gehirn verbunden ist. Wir haben erfahren, welche Auswirkungen körperliche Bewegung auf unsere seelische Gesundheit hat und wie bestimmte Be­wegungsabläufe sogar neue Verknüpfungen im Gehirn bilden können. Wir haben die drastischen Auswirkungen diskutiert, die der Veganismus auf unsere Umwelt hat und auch das unglaubliche Problem der Lebensmittelabfälle. Wir haben unsere Stressbelastung beleuchtet und warum sie in Einsamkeit, Internetsucht und zerstörte Beziehungen münden und sich negativ auf unsere körperliche Gesundheit auswirken kann. Wir haben viel Zeit
darauf verwendet, eine optimistische Lebens­einstellung zu kultivieren, also das Glas lieber als halb voll als halb leer zu sehen, und uns über Glückskonzepte anderer Kulturen zu infor­mieren.
Wir haben über ausgewogene, vegane Ernährung diskutiert und Ernährungsmythen entlarvt, über Kalorien und darüber, wie wir mit den vielen widersprüchlichen Ernährungs­ratschlägen umgehen können. Jeder unserer Podcast-Gäste hat uns faszinierende neue Einsichten verschafft. Matt und ich haben viele Ratschläge in unser Alltagsleben integriert, was sich auf unser allgemeines Wohlbefinden sehr positiv ausgewirkt hat. Dies war für unsere bevorstehende Elternschaft im vergangenen, überaus arbeitsreichen Jahr besonders wichtig. Ich wollte die fantastischen Erkenntnisse ins Zentrum dieses Buchs stellen und ­hoffe, dass sie für euch genauso erhellend und hilfreich sind wie für uns.
Matt und ich führen ein sehr umtriebiges Leben, und es ist manchmal ein echtes Kunststück, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen. Wir sind beide unglaublich stolz auf die Erfolge von Deliciously Ella, aber wir mussten auch große Hürden überwinden. Zufriedenheit ist nichts Selbstverständliches und erfordert täglichen Einsatz, aber es muss nicht ­immer alles so kompliziert sein, wie es manchmal klingt – und darum geht es in den Rat­schlägen und Rezepten dieses Buchs: um eine unkomplizierte, einfache, leckere Methode, sich gut zu fühlen. Ich hoffe, ihr liebt die Rezepte – wir sind schon sehr gespannt auf eure Rück­meldung.


Vier herzhafte Toasts

Viele meinen, ein pikantes Frühstück zuzubereiten, sei sehr aufwendig, doch diese vier Grundrezepte, die alle nicht länger als 10 Minuten benötigen, beweisen das Gegenteil. Ich mache sie mir sogar öfter zum Abendessen, denn nach einem langen Tag geht nichts über einen Toast mit cremigen Champignons oder einfach mit einer zerdrückten Senf-Avocado.


Tomatentoast mit ­Balsamessig

FÜR 2 PERSONEN
Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel, geschält, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, geschält, fein geschnitten
250 g Kirschtomaten, halbiert
1–2 EL Balsamessig
2 Scheiben Toast (Roggen- oder Sauerteigtoastbrot)
Salz und Pfeffer

1. In einer Pfanne etwas Olivenöl und Salz leicht erhitzen. Die Zwiebeln etwa 10 Minuten darin andünsten.
2. Knoblauch, Tomaten und 1 EL Balsamessig einrühren, abschmecken und nach Bedarf noch etwas Essig hinzufügen. 2 Minuten köcheln ­lassen, bis die Tomaten weich sind.
3. Die Tomatenmasse auf den Toastscheiben verteilen und servieren.


Knoblauch-Bohnen-Toast

FÜR 2 PERSONEN
Olivenöl
4 große Knoblauchzehen, geschält, in Scheiben ­geschnitten
1 TL Rosmarin, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet
1 Dose (400 g) Limabohnen, abgegossen, gespült
1 TL Apfelessig
2 Scheiben Toastbrot (Roggen- oder Sauerteigbrot)
Salz und Pfeffer

1. In einer Pfanne etwas Olivenöl leicht ­erhitzen. Knoblauch, getrocknete Kräuter und eine Prise Salz etwa 1 Minute darin andünsten, dann Bohnen und Apfelessig dazugeben. Alles gut durchrühren und 5 Minuten köcheln ­lassen.
2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Bohnen­masse auf den Toastscheiben verteilen und vor dem Anrichten reichlich Olivenöl darüber­träufeln.

Ella Mills (Woodward)

Über Ella Mills (Woodward)

Biografie

Ella Mills, geb. Woodward, Jahrgang 1991, studierte Kunstgeschichte und wurde als Model bekannt. Mit der Umstellung ihrer Ernährung auf pflanzliche, milch- und glutenfreie Kost gelang es ihr 2012, eine Krankheit zu überwinden. Diese Erfahrung brachte sie zum Schreiben des Food Blogs »Deliciously...

Inhaltsangabe
Ein paar Starthinweise

Unsere Standardvorräte

Einleitung

Kapitel 1: Zum Frühstück
Sich ausgewogen mit pflanzlichen Lebensmitteln ernähren

Kapitel 2: Zum Anrichten: Dips & Dressings 
Ein gesundes und nachhaltiges Leben führen

Kapitel 3: Zum Lunch in 10–15 Minuten
Die Balance suchen und Veränderungen wagen

Kapitel 4: Zum Lunch in 20–30 Minuten 
In Bewegung kommen

Kapitel 5: Auf Vorrat 
Selbstfürsorge und Selbstannahme lernen

Kapitel 6: Zum Dessert
Zur Ruhe finden

Kapitel 7: Zum Wochenende

Weiterführende Quellen 
Bücher, Websites, Podcasts

Rezeptregister
Rezepte, Zutaten, Allgemein
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