
Das Glück hat seine Zeit - eBook-Ausgabe
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Beschreibung
Gibt es Glück in einem zerrissenen Land?
Eniola ist groß für sein Alter, ein fünfzehnjähriger Junge im Körper eines Mannes. Jeden Tag fürchtet er die Schläge seiner Lehrer, denn seit der Entlassung des Vaters fehlt das Geld für seine Schulgebühren. Bis Eniola als Laufbursche einer Näherin der wohlhabenden Yeye begegnet.
Wuraola dagegen hat Glück: Die junge Ärztin ist frisch verlobt, ihr Freund Kunle stammt aus besten Verhältnissen. Während ihre Mutter Yeye vom Hochzeitskleid träumt, zeigen sich erste Risse. Die Familie wird bedroht, seit Kunles Vater als Gouverneur kandidiert. Und der amtierende…
Gibt es Glück in einem zerrissenen Land?
Eniola ist groß für sein Alter, ein fünfzehnjähriger Junge im Körper eines Mannes. Jeden Tag fürchtet er die Schläge seiner Lehrer, denn seit der Entlassung des Vaters fehlt das Geld für seine Schulgebühren. Bis Eniola als Laufbursche einer Näherin der wohlhabenden Yeye begegnet.
Wuraola dagegen hat Glück: Die junge Ärztin ist frisch verlobt, ihr Freund Kunle stammt aus besten Verhältnissen. Während ihre Mutter Yeye vom Hochzeitskleid träumt, zeigen sich erste Risse. Die Familie wird bedroht, seit Kunles Vater als Gouverneur kandidiert. Und der amtierende Honorable wirbt für seine Leibgarde Jugendliche an, so groß und kräftig wie Männer.
Ein aufwühlender Roman über Privileg und Armut in einem zerrütteten Nigeria – und über die Kosten des Glücks.
„Ein nigerianischer Pageturner!“ NDR Kultur über Ayobami Adebayos Debütroman „Bleib bei mir“
„Ein wunderbarer, vor erzählerischer Kraft strotzender Roman.“ Süddeutsche Zeitung über „Bleib bei mir“
„Ein intensiver, sensibler Roman über den Verlust der Liebe.“ taz über „Bleib bei mir“
Über Ayobami Adebayo
Aus „Das Glück hat seine Zeit“
1
Eniola beschloss, so zu tun, als wäre es nur Wasser. Ein schmelzendes Hagelkorn. Nebel oder Tau. Vielleicht war es sogar etwas Gutes: ein vereinzelter Regentropfen, einsamer Vorläufer einer wahren Sintflut. Die ersten Regenfälle des Jahres bedeuteten, dass er bald endlich wieder eine Agbalumo-Frucht essen konnte. Die Obstverkäuferin am Stand vor seiner Schule hatte gestern einen Korb mit Agbalumo im Angebot gehabt, aber Eniola hatte keine gekauft, weil, wie er sich einredete, seine Mutter ihn oft gewarnt hatte, wenn man die Früchte vor dem ersten Regen esse, [...]
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