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Lesen Sie sich ins Herz des Mittelalters

Der Glanz des Mittelalters, die Gewalt der Kreuzzüge, die Macht der Liebe

Akribisch recherchiert und packend geschrieben – Juliane Stadlers Mittelalterepos ‚Krone des Himmels‘ ist ein historischer Roman der Extraklasse!


Daniel Wolf

In der Hoffnung, von einer schweren Sünde losgesprochen zu werden, schließt sich die junge Aveline Ende des 12. Jahrhunderts dem dritten Kreuzzug Richtung Jerusalem an. Die Umstände zwingen sie, sich als Bogenschütze Avery auszugeben und sich unerkannt dem Heer Barbarossas anzuschließen. Nachdem sie im Gefecht verletzt wird, vertraut sie sich dem Wundarzt Étienne an, der wie sie eine schwere Bürde trägt und um Gerechtigkeit und Anerkennung ringt. Zusammen finden sie Trost, aber schon bald müssen sie erkennen, dass ihr schlimmster Feind nicht unter den Sarazenen, sondern in den eigenen Reihen lauert ...

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Krone des HimmelsKrone des Himmels
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Historischer Roman

Im Jahr 1189 wird die Welt vom großen Religionskrieg zwischen Abendland und Orient erschüttert. Das Schicksal führt die Handwerkertochter Aveline und den Wundarzt Étienne auf den Kreuzzug von Frankreich nach Jerusalem. Während der Belagerung der Hafenstadt Akkon wachsen beide über sich hinaus - doch ihre Liebe zueinander wird im großen Kampf um das Heilige Land auf die Probe gestellt ...„Akribisch recherchiert und packend geschrieben – Juliane Stadlers Mittelalterepos ›Krone des Himmels‹ ist ein historischer Roman der Extraklasse!“ Daniel Wolf
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7.-10. Preis: je ein Hörbuch Die Krone des Himmels von Juliane Stadler, frei wählbar als Download oder physisches Produkt

Beim Schreiben eines historischen Romans darf ich die Leerstellen mit meiner Fantasie füllen und kann die Vergangenheit in allen Facetten zum Leben erwecken.


Juliane Stadler über ihren Mittelalter-Roman ‚Krone des Himmels‘

Frau Stadler, können Sie uns in drei Sätzen sagen, worum es in Krone des Himmels geht?
Um zwei Menschen, die währende der Kreuzzüge Erlösung suchen und Liebe finden. Um Feinde, die zu Freunden, und Kameraden, die zu erbitterten Gegnern werden. Und darum, sich in Zeiten des Krieges die Menschlichkeit zu bewahren.

 

Wie kamen Sie auf die Idee, einen historischen Roman zu schreiben?
Während meiner Arbeit als Archäologin hat mich immer am meisten fasziniert, die Geschichten in der Geschichte zu finden, die individuellen Schicksale zu rekonstruieren. Doch die Wissenschaft setzt hier, auch in Ermangelung von Schriftquellen, Grenzen. Beim Schreiben eines historischen Romans darf ich dagegen die Leerstellen mit meiner Fantasie füllen und kann die Vergangenheit in allen Facetten zum Leben erwecken.

 

Was fasziniert Sie an den Kreuzzügen?
Die Dynamik, die sie über Kontinente hinweg in Form gewaltiger Wanderbewegungen entfaltet haben, das Aufeinandertreffen von Orient und Okzident mit Kulturaustausch und Kulturkonflikt und die zahlreichen kleinen und großen Dramen, die sich in ihrem Schatten abspielten.

 

In Ihrem Roman geht es auch um den Konflikt zwischen Abendland und Morgenland. Warum beleuchten Sie beide Seiten?
Es war mir wichtig zu zeigen, dass sich hier nicht Gut und Böse gegenüberstehen, sondern dass auf beiden Seiten Menschen mit all ihren Schwächen und Stärken, mit sehr individuellen Interessen und Motiven agierten, und dass Glaubensfragen in diesem Konflikt gar nicht selten eine untergeordnete Rolle spielten. Außerdem wollte ich deutlich machen, dass die Bereitschaft zur friedlichen Begegnung und zum Austausch mit dem vermeintlich Fremden damals wie heute zu Verständnis, Respekt oder sogar Freundschaft führte und zu der Einsicht, dass es oft mehr Verbindendes als Trennendes gibt. Eine Lehre die für alle Zeiten gilt.

Juliane Stadler

Über Juliane Stadler

Biografie

Juliane Stadler studierte in Heidelberg Frühgeschichte, Archäologie und Alte Geschichte und promovierte über keltische Bestattungssitten. Mit „Krone des Himmels“ legt sie ihren ersten Roman vor, für den sie auf Reisen entlang der Kreuzzugsroute Barbarossas und im Heiligen Land recherchierte. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in der Domstadt Speyer.

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Von der Heilkunst - Medizin im Mittelalter

Krankheit galt im Mittelalter häufig als göttliche Prüfung, als Sündenstrafe, die nur mit Hilfe von Beichte und Buße bekämpft und schließlich durch Christus, den Heiland, von einem genommen werden konnte. Gebete und Bußübungen gehörten daher genauso zur Behandlung wie Aderlass, Kräuterwissen, Astrologie und Esoterik
Die Kenntnisse der mittelalterlichen Heilkundigen speisten sich vorwiegend aus Beobachtung, Erfahrung und überliefertem Wissen. Als Grundlage der mittelalterlichen Medizin diente die sogenannte Säftelehre, die maßgeblich auf den antiken Arzt Galen zurückzuführen ist. Sie ging davon aus, dass im menschlichen Körper ein Gemisch aus den vier Säften - Blut, Schleim, gelber und schwarzer Galle - herrscht. Gerät diese Mischung aus dem Gleichgewicht, erkrankt der Mensch. Aufgabe der Mediziner war es dann, das Gleichgewicht mit Hilfe von Diäten, Heilmitteln oder dem Aderlass wieder herzustellen.

Im arabischen Teil der Welt wollte man sich damit nicht begnügen. Auf Grundlage der antiken Medizin und eigener Beobachtungen und Forschungen wurde die Heilkunde von orientalischen Ärzten systematisiert und kontinuierlich erweitert. Auf diese Weise entstanden grundlegende Medizinwerke wie der Codex Medicinae von Avicenna oder chirurgische Abhandlungen von Abulcasis. Unter anderem über die Vermittlung der arabisch beeinflussten Medizinschule von Salerno fand dieses Wissen auch in die europäische Heilkunde Eingang.
Während es dem meist aus dem klerikalen Umfeld stammenden Medicus/Physicus in der Regel untersagt war, im Zuge der Behandlung „Blut zu vergießen“, waren die eher handwerklich ausgebildeten Wundärzte, wie beispielsweise der hoch gerühmte Roger Frugard, vor allem chirurgisch tätig. Doch selbst wenn man bei einem Teil der mittelalterlichen Mediziner profunde Sachkenntnis annehmen darf, schränkten mangelnde Sterilität und fehlende technische Möglichkeiten ihre Handlungsspielräume stark ein.

Bogenschießen - Waffen im Mittelalter

Der Bogen zählt zu den ältesten Waffen der Menschheit. Auch im Mittelalter erfreute er sich als Jagd- und Kriegsgerät größter Beliebtheit. Anders als Metallklingen konnte er vergleichsweise einfach und günstig hergestellt werden, zumeist aus Eibenholz, und stand dadurch auch der weniger betuchten Bevölkerung zur Verfügung. Abhängig von der Länge des Holzstabs und den Fähigkeiten des Schützen war der Bogen eine mörderische Waffe. Seine enorme Durchschlagskraft machte auch vor Eisenpanzern nicht halt. Da man mit ihm aus dem Hinterhalt und nahezu lautlos töten konnte, galt seine Verwendung als unritterlich. Bei der Jagd oder dem Einsatz gegen sog. Ungläubige sah man darüber jedoch großzügig hinweg.
Berühmt und gefürchtet waren die englischen Langbogenschützen 
Sie konnte bis zu einem Dutzend Pfeile pro Minute abschießen und erlangte Reichweiten von über 300 m. Aber auch wenn die Kreuzfahrerheere bereits Bogen- und Armbrustschützeneinheiten in ihren Reihen hatten, kennen wir große Langbogenkontingente erst aus dem Hundertjährigen Krieg, wo sie die Franzosen das Fürchten lehrten. 
Dass im Mittelalter auch Frauen zum Bogen griffen, wissen wir nicht nur aus Buchmalereien. Die sogenannte „Dame mit dem grünen Mantel“ erlangte während des dritten Kreuzzugs aufgrund ihrer Schießkünste selbst bei Saladin Berühmtheit, wie seine Chronisten berichten. Sie hinterließ derart großen Eindruck, dass man dem Sultan nach ihrem Tod ihren Bogen überreichte.

Akkon - die umkämpfte Stadt

Unterhalb Haifas im heutigen Israel ragt die Stadt noch heute in Form eines Sporns ins Mittelmeer. Sie verfügte über den einzigen sturmsicheren Tiefwasserhafen der gesamten levantinischen Küste,der bis zu sechzig Schiffe aufnehmen konnte. Das machte Akkon zur wichtigsten Hafenstadt der Kreuzfahrerzeit.
Im Jahr 1104 wurde sie von den Christen unter Balduin I. mit Unterstützung einer genuesischen Flotte erobert, weswegen die Italiener zum Dank ein eigenes Viertel als Handelsstützpunkt zugewiesen bekamen. Später ließen sich auch die übrigen italienischen Handelsrepubliken in der Stadt nieder, was immer wieder zu Rivalitäten führte. Akkon entwickelte sich zu einer blühenden, kosmopolitischen Metropole, über die ein Großteil des Fernhandels mit dem Westen abgewickelt wurde. Wertvolle Stoffe, Glas, Waffen und Gewürze, aber auch der kostbare Weihrauch fanden von dort den Weg nach Europa. 

Ab 1110 wurde Akkon Sitz des Johanniterordens, der dort neben einer prächtigen Residenz auch sein weit gerühmtes Hospital nach orientalischem Vorbild errichtete. Auch die Templer ließen sich schließlich in der Stadt nieder, die zur Landseite hin mit einer doppelten Verteidigungsanlage gesichert wurde. Über vierzig Kirchen entstanden in ihren Mauern und sie beherbergte zeitweise mehr Einwohner als Jerusalem.
Nach dem Fall der Heiligen Stadt, ergab sich Akkon 1187 kampflos an Saladins Truppen. Nach zweijähriger Belagerung konnte die Stadt 1191 zurückerobert werden und verblieb anschließend noch einmal hundert Jahre in christlicher Hand.

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