Bettina Tietjen
In ihrem Buch „Früher war ich auch mal jung“ blickt Bestsellerautorin Bettina Tietjen zurück in ihre Vergangenheit: Welche Gedanken, Emotionen und Einstellungen prägten sie?
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Im Hotel bin ich zu Gast, im Camper bin ich zu Hause
Bettina Tietjen steht auf Camping. Direkt, bodenständig, einfach. Bereits als Jugendliche hat sie gern den Schlafsack ausgerollt und schwört bis heute auf die Freiheit unterm Sternenhimmel – von der Ostsee bis zum Mittelmeer. Hauptsache, der Wind ruckelt schön am Wohnmobil, morgens blubbert die bordeigene Espressomaschine und beim Abwasch erzählen wildfremde Mitcamper aus ihrem Leben. Bettina Tietjens Camping-Geschichten handeln von Menschen, von Landschaften und von skurrilen Erlebnissen zwischen Klohäuschen und Traumstränden. Humorvoll.…
Im Hotel bin ich zu Gast, im Camper bin ich zu Hause
Bettina Tietjen steht auf Camping. Direkt, bodenständig, einfach. Bereits als Jugendliche hat sie gern den Schlafsack ausgerollt und schwört bis heute auf die Freiheit unterm Sternenhimmel – von der Ostsee bis zum Mittelmeer. Hauptsache, der Wind ruckelt schön am Wohnmobil, morgens blubbert die bordeigene Espressomaschine und beim Abwasch erzählen wildfremde Mitcamper aus ihrem Leben. Bettina Tietjens Camping-Geschichten handeln von Menschen, von Landschaften und von skurrilen Erlebnissen zwischen Klohäuschen und Traumstränden. Humorvoll. Kurzweilig. Selbstironisch. Kommen Sie mit auf die Reise.
Die sympathische Moderatorin und Bestsellerautorin lässt uns hinter die Gardinen ihres Campers blicken.
Ich bin es wirklich
„Können Sie mal die Sonnenbrille abnehmen?“ Der Mann steht so dicht vor mir, dass sein Bauch mich beinahe berührt. Er trägt nur eine Badehose, hat den Kopf in den Nacken gelegt und sieht mich herausfordernd von unten an.
„Sie sind doch Bettina Tietjen, oder? Wir kommen aus Cuxhaven und sehen Sie immer im Fernsehen.“
Wir befinden uns auf einem Campingplatz im Süden Korsikas. Es ist zwölf Uhr mittags, 35 Grad im Schatten. Ich bin total verschwitzt. Nach stundenlanger Fahrt wollen wir uns erst einmal ein schönes Plätzchen im Schatten suchen. Das [...]
In ihrem Buch „Früher war ich auch mal jung“ blickt Bestsellerautorin Bettina Tietjen zurück in ihre Vergangenheit: Welche Gedanken, Emotionen und Einstellungen prägten sie?
weitere InfosGetreu dem Motto “Im Hotel bin ich Gast, im Camper bin ich zu Hause”, nehmen uns unsere Autor:innen mit auf den Campingplatz und berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Camper.
weitere InfosWas ist Ihre liebste Art zu Campen?
Ich reise am liebsten mit meinem Mann in unserem 20 Jahre alten selbstausgebauten Fiat Ducato in den Süden. Wir fahren fast immer ins Blaue, reservieren nicht und bleiben an keinem Ort länger als ein paar Tage.
Was gefällt Ihnen daran denn am besten im Vergleich zu den anderen?
Ich mag unsere Roadtrips, weil man viel mehr zu sehen bekommt, als wenn man die ganze Zeit an einem Ort ist. Wenn man unterwegs ist, kommt einem der Urlaub viel länger vor. Außerdem mag ich es, jederzeit aufbrechen zu können und nichts langfristig planen zu müssen, das gibt mir ein Freiheitsgefühl.
Haben Sie ein bevorzugtes Reiseziel?
Mein Lieblingsziel ist ganz klar Korsika, idyllische Buchten, lange Sandstrände, hohe Berge, einsame Dörfer - und ein fantastisches türkisblaues Meer. Die schönste Insel der Welt.
Was war Ihr bisher verrücktestes Erlebnis während Sie gecampt haben?
Da gibt’s viele. Zum Beispiel ein Platzwart, der im Morgengrauen vom Dach des Toilettenhauses auf Ratten schoss. Oder der „Überfall“ durch einen tschechischen Reisebus, aus dem mindestens 30 Camper sprangen, die ihre Zelte rund um unser vorher ganz einsam stehendes Wohnmobil aufschlugen und uns anschließend mit selbstgebranntem Schnaps völlig betrunken machten. Denkwürdig war auch der Moment, als mein Mann und ich in einem australischen Nationalpark campten und abends bei Mondlicht vor unserem Auto saßen, als ich plötzlich etwas Weiches auf meinen Füßen spürte. Als ich ihn aufforderte, seine Füße woanders zu parken, leuchtete er mit der Taschenlampe unter den Tisch - auf meinen Füßen hatten zwei Opossums sich es gemütlich gemacht.
Was bedeutet Ihnen das Campen?
Freiheit, Naturverbundenheit, Outdoor-Feeling. Ballast abwerfen - ich lasse alles zurück, was nicht wirklich wichtig ist.
Was ist für Sie Urlaub?
Unterwegssein, andere Länder, andere Menschen sehen, andere Sprachen hören. In der Hängematte oder am Strand liegen und ganz viel lesen. Und schon vor dem Frühstück im Meer baden.
Würden Sie auf ein E-Wohnmobil umsteigen?
Na klar, aber erst dann, wenn Langstrecken möglich sind und man nicht ständig anhalten und aufladen muss.
Wie wichtig ist Ihnen die Nähe zur Natur während dem campen?
Sehr wichtig, ich liebe es, von morgens bis abends draußen zu sein und Sonne, Wind und auch mal Regen unmittelbar zu spüren.
Hatten Sie schon mal unangenehme Nachbarn?
Der Schlimmste war ein Mann, der stundenlang nur mit einem Hemd bekleidet „unten ohne“ herumlief. Als er irgendwann merkte, dass er seine Nachbarn genug provoziert hatte, verschwand er in seinem Wohnmobil, kam mit Hose wieder heraus, fasste sich in den Schritt und rief: „Wurde bisschen frisch um die Eier…“. Noch Fragen?
Ich bin es wirklich
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