Porcelain

€ 19,99 inkl. MwSt.

»Dies ist eines der witzigsten und offenherzigsten Bücher, die Sie je über einen christlichen, saufenden Veganer, der elektronische Musik macht, gelesen haben.«

Dave Eggers

 

Moby wurde in den 90er-Jahren zu einem der bekanntesten DJs und Musiker der Technoszene. Bewegend ehrlich, aber auch sehr selbstironisch und witzig, erzählt er, wie er vom jungen unbekannten Elektromusikfrickler in New York zum DJ-Messias wird und sich im lauten Erfolgsbeat aus Musik, Alkohol und Sex fast verliert. Ein Buch nicht nur über ein Künstlerleben, sondern auch über das damalige New York und seine Underground-Clubszene, in der das Lebensgefühl eines Jahrzehnts geboren wurde.

  • € 19,99 [D], € 19,99 [A]
  • Erschienen am 01.06.2016
  • 464 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Jürgen Neubauer
  • ISBN: 978-3-492-97445-5
 
 

Leseprobe zu »Porcelain«

Prolog

Parkplatz, 1976

 

Die Zukunft

Die Geschäfte am Hafen von Stratford, Connecticut, hatten längst geschlossen, nur der Waschsalon war noch geöffnet. Drin stand meine Mutter in Jeans und ihrer braunen Winterjacke, die sie für fünf Dollar im Laden der Heilsarmee gekauft hatte. Unter flimmernden Neonröhren lehnte sie an einem schäbigen Plastiktisch, rauchte eine Winston und faltete Wäsche. Die Kleider gehörten nur zum Teil uns, das meiste war von unseren Nachbarn, die sich manchmal von ihr die Wäsche machen ließen und ihr ein wenig Geld dafür gaben. An diesem Märzabend lagen die [...]

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Moby

 Moby

Richard Melville Hall alias Moby ist Sänger, Songwriter, DJ und Fotograf. Seine Alben haben sich weltweit über 20 Millionen Mal verkauft. Er lebt mittlerweile in Los Angeles. Herman Melville ist sein Ur-Ur-Großonkel.

Rezensionen und Pressestimmen

BÜCHER Magazin


»Seine selbstironischen Erinnerungen an die Neunzigerjahre sind auch ein Portät dieser schillernden Underground-Clubszene.«   

SWR 3


»›Porcelain‹ liest sich einfach nur wunderbar, fast als würde uns Moby an die Hand nehmen und uns durch sein Leben führen.«   

Rheinische Post


»›Porcelain‹ ist ein Bildungsroman, außerdem eine Kulturgeschichte New Yorks in den frühen 90er Jahren, als die Stadt eher prekär als glamourös ist.«   

FAZ


»›Porcelain‹ ist ein Buch über das Träumen und Scheitern, über Einsamkeit. Es erzählt vom Zauber einer der letzten großen Jugendbewegungen und wie sie düsterer, härter, anstrengender, weniger glücklich wurde - und der Autor mit ihr.«   

NDR Kultur


»460 Seiten sind es geworden. Keine davon langweilig, denn Moby überrascht mit einer sehr lebhaften, farbenreichen Sprache und einem Sinn für Dramaturgie.«   

rbb Fritz


»Das Buch sorgt dafür, dass man von Auftritt zu Auftritt mitfiebert. (...) Eine spannende und kurzweilige Lektüre.«   

Der Tagesspiegel


»Am Ende verknüpft Moby die einzelnen Stücke von ›Play‹ noch einmal schön mit Erinnerungen an seine ganz frühe Juegnd.«   

shitesite.de


»Nicht zuletzt wird diese Autobiografie so kurzweilig, weil sie voller schillernder Anekdoten steckt.«   

Rolling Stone


»Die vielen Widersprüche und Unwahrscheinlichkeiten der ersten Phase seiner Karriere (...) beschreibt der 50-Jährige ohne viel Selbsbespiegelung oder das Bedürfnis nach der großen philosophischen Lebensbilanz, dafür mit trockenem Humor und einer Liebe für das Anekdotenhafte.«   

Buch-Magazin


»Absolut offen und schonungslos. Er lässt uns eintauchen in die vibrierende Welt der Raves und Clubs und das extreme Leben im New York der 90er.«   

Hanf Journal


»›Moby Porcelain‹ ist eine spannende, lehrreiche Lektüre über einen außergewöhnlichen Künstler, der die elektronische Musik revolutioniert hat.«   

Ox-Fanzine


»›Porcelain‹ liest sich ohne Anstrengung und wird nicht mal phasenweise langweilig. Teilweise überrascht der kleine glatzköpfige Veganer mit seinen vielen Frauengeschichten. Das hätte man dem nach außen hin sehr schüchternen Musiker nicht zugetraut.«   

fachbuchkritik.de


»Für mich war dieses Buch eine Zeitreise in die 90er Jahre. (...) Lässt es uns doch an einem Stück Musik-Zeitgeschichte teilhaben, dem viele damals keine Chance gaben.«   

M&R Melodie und Rhythmus


»Wein, Weib, Gesang galore - wir wissen aus unzähligen Musikerbiografien, wie das endet. Bei Moby höchstwahrscheinlich in einer Fortsetzung seiner bemerkenswert gut verfassten Memoiren.«   

Allegra


»Bemerkenswert ehrlich«   

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