
Hoffnung Mensch - eBook-Ausgabe
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„Eine Liebeserklärung an unsere oft verkannte Spezies, die es wert ist, dass wir uns für sie engagieren, statt vorauseilend vor der Irrationalität der Welt zu kapitulieren.“
diesseitsBeschreibung
Der Mensch ist das mitfühlendste, klügste, fantasiebegabteste, humorvollste Tier auf diesem Planeten. Er hat Kunstwerke von atemberaubender Schönheit hervorgebracht und raffinierteste Methoden entwickelt, um die Geheimnisse des Universums zu lüften. Nie zuvor gab es ein Lebewesen, das sich so aufopferungsvoll um Kranke und Schwache kümmerte, das so unermüdlich für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte – trotz aller Niederlagen. Über die dunkle Seite der Menschheit ist viel geschrieben worden, ihre Sonnenseite fiel meist unter den Tisch. Dieses Buch zeigt sie auf. Eine Liebeserklärung an unsere…
Der Mensch ist das mitfühlendste, klügste, fantasiebegabteste, humorvollste Tier auf diesem Planeten. Er hat Kunstwerke von atemberaubender Schönheit hervorgebracht und raffinierteste Methoden entwickelt, um die Geheimnisse des Universums zu lüften. Nie zuvor gab es ein Lebewesen, das sich so aufopferungsvoll um Kranke und Schwache kümmerte, das so unermüdlich für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte – trotz aller Niederlagen. Über die dunkle Seite der Menschheit ist viel geschrieben worden, ihre Sonnenseite fiel meist unter den Tisch. Dieses Buch zeigt sie auf. Eine Liebeserklärung an unsere oft verkannte Spezies, die es wert ist, dass wir uns für sie engagieren, statt vorauseilend vor der Irrationalität der Welt zu kapitulieren.
Medien zu „Hoffnung Mensch“
Über Michael Schmidt-Salomon
Aus „Hoffnung Mensch“
Vorwort: Abschied vom Zynismus
Es ist so leicht, Zyniker zu sein. Unendlich viele Gründe sprechen dafür, die Menschheit zu verachten. Man werfe nur einen Blick in die Geschichte. Oder in die Reality-Soaps, die Tag für Tag über unsere Bildschirme flimmern. Haben diejenigen nicht furchtbar recht, die den Menschen als „fatalen Irrläufer der Evolution“ beschreiben? Wäre es nicht ein Segen für die Erde, wenn sie sich endlich von dem „Krebsgeschwür Menschheit“ befreien könnte? Sollten wir dem „Untier Mensch“ auch nur eine müde Träne nachweinen?
Sätze wie diese gehen uns [...]
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Pressestimmen
„Es ist von der ersten bis zur letzten Zeile im besten Sinne populärwissenschaftlich. Der alte Leibniz hätte seine Freude.“
Unternehmerin Kommune„Der Mensch hat schon viel geschaffen, aber er könnte noch so viel mehr erreichen. Dieses Buch wird dabei sicherlich eine Hilfe sein. Kann man wirklich jedem empfehlen.“
Trust„Ein überaus erfrischender Blick auf die Menschheit. Ein echtes Sommer-Feel-Good-Buch.“
ORF News„Eine lesenswerte und hochinteressante Liebeserklärung an unsere so oft verkannte und verdammte Spezies.“
Humanes Leben – Humanes Sterben. Die Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS)„Eine Liebeserklärung an unsere oft verkannte Spezies, die es wert ist, dass wir uns für sie engagieren, statt vorauseilend vor der Irrationalität der Welt zu kapitulieren.“
diesseits»Eines der ersten philosophischen Bücher, die mir in meiner Jugend in die Hände fielen, war Erich Fromms (1900–1980) Jenseits der Illusionen. Als ich diese Schrift zum ersten Mal las, begeisterte mich die darin enthaltene Ideologiekritik, doch das „humanistische Glaubensbekenntnis“, mit dem Fromm sein Buch beendete, schreckte mich ab. Heute sehe ich das anders:
Ich bewundere Fromms Mut, sich wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust, dem er als deutscher Jude nur knapp entkommen war, so offensiv zum Glauben an die Menschheit zu bekennen. Viel leichter wäre es gewesen, wenn er es bei der Kritik belassen hätte. Denn wer es wagt, darzulegen, woran er im positiven Sinne glaubt, steht nackt da und ist Angriffen sehr viel ungeschützter ausgeliefert.
Heute begreife ich auch, dass Fromm seinen Glauben an die „Vervollkommnungsfähigkeit“ des Menschen nicht formulierte, um die alten theistischen Religionen durch eine neue humanistische Religion zu ersetzen. Es ging ihm vielmehr – und das Gleiche lässt sich auch über Julian Huxley sagen – um eine Konversion des Religiösen, um einen kulturellen Transformationsprozess, der die humanen, lebensbejahenden Impulse aufgreift und die inhumanen, lebensfeindlichen Elemente abbaut, die sich im Verlauf der kulturellen Evolution in religiösen (wie nichtreligiösen) Traditionen ausgebildet haben.
Mir scheint, dass wir eine solche Konversion zur Menschlichkeit heute dringender benötigen als je zuvor. Es ist daher an der Zeit, die kulturellen Schatzkammern zu öffnen und mit neuem Geist zu erfüllen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich am Ende des Manifests des evolutionären Humanismus den Zehn Geboten „Zehn Angebote“ gegenübergestellt und Jenseits von Gut und Böse mit einer alternativen Paradiesgeschichte abgeschlossen.«
Vorwort: Abschied vom Zynismus
Teil 1: DIE BEDRÄNGTE SPEZIES
Kapitel 1 Das tragische Tier: Von den Nöten des Menschseins
Die Erfahrung des Absurden
Die Widrigkeiten des Lebens
Die Ungerechtigkeit der Welt
Der Seufzer der bedrängten Kreatur
Kapitel 2 Humanismus reloaded: Das neue Bild des Menschen
Der nackte Affe
Die Wurzeln der menschlichen Kultur
Aufstieg und Fall des Humanismus
Huxleys Alternative
Hoffnung jenseits der Illusionen
Teil 2: DIE UNTERSCHÄTZTE SPEZIES
Kapitel 3 Das kluge Tier: Den Geheimnissen des Universums auf der Spur
Was die Welt im Innersten zusammenhält
Das Rätsel des Lebens
Die Evolution von Sein und Bewusst-Sein
Kapitel 4 Das erfinderische Tier: Die Technologie des guten Lebens
Vom Faustkeil zum Smartphone
Eine kurze Geschichte der Medizin
Kapitel 5 Das sinnliche Tier: Die Wunderwelt der Kunst
Der Sinn des Schönen
Der Klang des Lebens
Kapitel 6 Das ethische Tier: Der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit
Das Wunder der Empathie
Emanzipation und Fortschritt
Teil 3: HOFFNUNG MENSCH
Kapitel 7 Quo vadis, Menschheit? Eine Welt im Umbruch
Logik der Zerstörung
Wege aus der Krise
Kapitel 8 Der Glaube an die Menschheit: Ein humanistisches Credo
Hoffnung Mensch
Die große Konversion
Danksagung
Anmerkungen
Personenregister
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