
Die Farben der Magie (Scheibenwelt) - eBook-Ausgabe
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Terry Pratchett ist schlicht und einfach der beste komische Schriftsteller unserer Zeit!
Oxford TimesBeschreibung
Seit mehr als dreißig Jahren begeistern Terry Pratchetts Romane von der bizarren Scheibenwelt Millionen Leser weltweit. Die neun ersten Scheibenweltbände zählen unbestritten zu den besten. Sie liegen nun vollständig neu bearbeitet und aktualisiert vom Originalübersetzer Andreas Brandhorst vor - mit Sammelcover und in einzigartiger Ausstattung, die das Regal jedes Fans zum Pratchett-Schrein werden lässt.
Weitere Titel der Serie „Scheibenwelt“
Über Terry Pratchett
Aus „Die Farben der Magie (Scheibenwelt)“
Prolog
In einer fernen und gebrauchten Dimension, in einer astralen Sphäre, die das Unmögliche zur Norm erhebt, wogen die Sternennebel und teilen sich …
Seht nur …
Dort kommt die Schildkröte Groß-A’Tuin. Langsam schwimmt sie durch den interstellaren Ozean – Wasserstoffeis klebt an ihren dicken Beinen, und Meteore haben zahllose Krater im riesigen alten Panzer hinterlassen. Aus tränenden Augen groß wie Meere, von Asteroidenstaub verklebt, blickt die Schildkröte einzig und allein zum Ziel.
Mit geologischer Trägheit ziehen Gedanken durch ein Gehirn, das größer ist als [...]
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Pressestimmen
„Die Farben der Magie bildet den optimalen Einstieg in eine paradoxe und irrwitzige Welt, die der unseren in vielerlei Dingen so sehr ähnelt.“
Mittelbayerische ZeitungTerry Pratchett ist schlicht und einfach der beste komische Schriftsteller unserer Zeit!
Oxford Times
Bewertungen
Nicht mein liebstes Buch aus der Scheibenwelt, aber trotzdem toll!
Ich hab sie ja schon alle gelesen, die Scheibenweltromane! Aber ich bin einfach ein Riesenfan und möchte jetzt alle Revue passieren lassen und nochmal lesen.
Die Farben der Magie war auch mein erstes Buch überhaupt von Terry Pratchett und ich war damals etwas verwirrt von dem Buch *lach…
Ich hab sie ja schon alle gelesen, die Scheibenweltromane! Aber ich bin einfach ein Riesenfan und möchte jetzt alle Revue passieren lassen und nochmal lesen.
Die Farben der Magie war auch mein erstes Buch überhaupt von Terry Pratchett und ich war damals etwas verwirrt von dem Buch *lach* Wenn man sich in bzw. mit der Scheibenwelt nicht auskennt, kann es schon etwas irritierend sein, denn da kommt soviel zusammen, dass man sich da erstmal reinfinden muss.
Die Schildkröte Groß A´Tuin schwimmt durch das All, auf ihrem Rücken stehen vier Elefanten, die die Scheibenwelt tragen - alleine das Szenario ist schon genial! Überhaupt die Welt als Scheibe und wie Pratchett das ganze Prinzip erklärt ist einfach super! Und mittendrin die Hauptstadt Ankh Morpork, in der die Verbrechergilden ihr Unheil treiben und alles unter der strengen Ordnung des "Patriziers" liegt - der allerdings seine eigene Vorstellung davon hat, wie er die Gesellschaft am Laufen hält.
"Die Zwillingsstadt Ankh-Morpork, urbanes Zentrum am runden Meer, war die Heimat
von vielen Banden, Verbrechergilden, Syndikaten und ähnlichen Organisationen -
einer der Gründe für ihren Reichtum." S. 22
Hier im ersten Band bekommt Ankh Morpork Besuch vom Gegenkontinent, dem Achatenen Reich. Der Kontakt besteht eigentlich nur aus wenigen schriftlichen Floskeln, doch als der Tourist Zweiblum nun den Hafen betritt, gerät die ganze Stadt aus den Fugen. Denn Zweiblum kommt nicht alleine: mit ihm reist eine Truhe, in der er all sein Hab und Gut befördert - und noch einiges mehr. Die Truhe ist alles andere als gewöhnlich, denn sie ist aus intelligentem Birnbaumholz gefertigt. Das übersteigt alle magischen Künste, die man auf dem Kontinent kennt und die ersten Diebe stehen schnell auf dem Plan - aber auch Rincewind, der Zauberer! Ein gescheiterter Zauberer wohl gemerkt, der nur einen einzigen Zauberspruch kann. Doch nicht mal den hat er in aller Regel gelernt, sondern durch eine unbedachte Wette gestohlen; und das auch noch aus einem sehr gefährlichen Buch ...
Jedenfalls erkennt Rincewind sofort, um was es sich bei der Truhe handelt und nimmt sich Zeiblum als Reisebegleiter an - wodurch natürlich alles schief geht, was nur schief gehen kann. Dabei ist Zweiblum ja gerade auf Abenteuer aus, denn er möchte natürlich zuhause etwas aufregendes von seiner Reise berichten können!
Die Charaktere sind allesamt sehr kurios, aber auch treffend, nicht alltäglich, aber man kann sich immer wieder mit ihnen identifizieren; auf die ein oder andere makabere Art. Ich hab ja im Laufe der Zeit einige Figuren aus der Scheibenwelt sehr ins Herz geschlossen; Rincewind steht da leider etwas hinten an, aber trotzdem hat auch er etwas reizvolles.
Wir begegnen bei der abenteuerlichen Mission aber auch Hrun, dem Barbaren, den Göttern der Scheibenwelt, die um das Schicksal der Menschen würfeln und natürlich auch dem TOD, der immer wieder in den Scheibenweltbüchern auftaucht und ein ganz besonders reizendes Gemüt an den Tag legt *g*
Tod wirkte überrascht, was erstaunlich genug war, denn immerhin zeichnete sich sein Gesicht
durch einen auffallenden Mangel an Mimik aus.
"RINCEWIND?" fragte er.
Es klang so dumpf und hohl, als falle tief im Boden eine Tür aus Blei zu. S. 73
Der Schreibstil, den Pratchetts Bücher auszeichnen, ist total genial! Auf verschlungenen Pfaden, mit einem ins Auge springenden Humor (wobei er sich dabei manchmal festkrallt als würde ihn das irgendwie helfen, unentdeckt zu bleiben), mit einer unendlichen Vielzahl an kuriosen Ideen und kleinen philosophischen Hintertürchen, die man zwischen den Zeilen finden kann.
Ich war damals von dem ersten Besuch auf der Scheibenwelt wie gesagt total verwirrt und bin heute zwar sehr begeistert, aber ich weiß, dass es noch einige Geschichten gibt, die mich noch einen Tick mehr in den Bann gezogen haben. Deshalb nicht die volle Punktzahl, aber trotzdem ein tolles Buch! Für den Einstieg in die Scheibenwelt aber vielleicht etwas kompliziert ...
Einfach genial
Erstmal zu dem Inhalt des Buches, denn irgendwie verrät der Klappentext nicht wirklich viel darüber. In diesem Band, dem für mich ersten Band der Zauberer Reihe, trifft Rincewind auf den Touristen und versucht diesem, so hilfsbereit wie er ist, ohne jeglichen Hintergedanken auf Entlohnung oder äh…
Erstmal zu dem Inhalt des Buches, denn irgendwie verrät der Klappentext nicht wirklich viel darüber. In diesem Band, dem für mich ersten Band der Zauberer Reihe, trifft Rincewind auf den Touristen und versucht diesem, so hilfsbereit wie er ist, ohne jeglichen Hintergedanken auf Entlohnung oder ähnliches, die Stadt Ank-Morpork zu zeigen. Der Tourist wird außerdem von einer Truhe voller Dinge - mitunter Mengen an Gold - begleitet, was ihm in der einen oder anderen Situation zum Verhängnis wird - oder auch nicht. Ich werde jetzt nicht gesondert erwähnen, dass meine Beschreibung vielleicht nicht ganz den Tatsachen entspricht oder vor Sarkasmus nur so trieft, sondern gehe einfach davon aus, dass man das so herauslesen kann. Da Rincewind also irgendwie an den Touristen gebunden ist - so ganz habe ich das nicht verstanden, oder wieder vergessen habe -, erleben sie gemeinsam einige Abenteuer.
Ich muss gestehen, dass ich unglaublich froh war zuvor die Serie "Good Omens" sowie den Film "Hogfather" gesehen zu haben, denn zum einen wurde mir so deutlich vor Augen geführt wie unfassbar trocken der Humor ist/ sein kann und wie verquert die Scheibenwelt ist. Ein absoluter Pluspunkt, denn mit Rincewind als Fremdenführer hat man schlichtweg verloren. Irgendwo hatte ich zuvor auch gelesen, dass einige Bücher des Autors zwar eine zusammenhängende Geschichte enthielt, aber die Kapitel im Grunde kleine Kurzgeschichten seien. Ob das so stimmt, weiß ich nicht, doch mit diesem Hintergedanken zu lesen, war doch sehr viel angenehmer. Besonders der Sprung zwischen Kapitel eins und zwar war doch schon sehr extrem und zusammenhangslos. Danach war es etwas besser.
Google war in der Tat auch beim Lesen mein bester Freund und würde ich die Anschaffung der eBooks als rentabel ansehen, wären sie mein klarer Favorit, denn das Nachschlagen diverser Wörter bzw. Wortkreationen wäre viel einfacher. Da diese aber etwa genauso viel kosten - oder nur unwesentlich weniger - als das Print, nö.
Bezüglich der Geschichte bin ich sehr froh schon des Öfteren gelesen zu haben, dass die ersten Bände jene sind, die einen am meisten verwirren, denn so habe ich Motivation dran zu bleiben. Der Stil gefällt mir unfassbar gut, wenngleich man wirklich bei der Sache bleiben muss. Ich hätte auch nie gedacht, dass meine Rezension zu einem etwa 250 Seiten Buch so lange ausfallen kann und ich könnte auch noch eine ganze Weile so weiter machen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf andere Bände des Autor und glücklich, dass ich es gewagt habe mich auf dieses Abenteuer einzulassen. Terry Pratchatt erfindet die Welt neu, auf eine irritierende und doch unterhaltsame Art.
Fazit:
Ein skurriles und unterhaltsame Abenteuer in der Scheibenwelt. Der erste Besuch dort ist etwas irritierend, aber machbar.