Der Sieg des Kapitals

Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen

Taschenbuch

€ 10,00 inkl. MwSt.

Kapitalismus verstehen

Geld ist ein Rätsel: Jeder benutzt es, aber keiner versteht es. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus wirklich funktioniert und räumt mit diversen Missverständnissen auf: Warum wir nicht in einer Marktwirtschaft leben, Kapital nicht das Gleiche wie Geld ist, uns keine Inflation droht und die Globalisierung keine Gefahr darstellt. Ein wichtiges Buch für alle, die die aktuellen Wirtschaftskrisen verstehen wollen – für die Taschenbuchausgabe komplett aktualisiert.

 

Die Autorin beantwortet Fragen wir:

- Wie funktioniert der Kapitalismus?

- Wie kommt es zu Finanzkrisen?

- Leben wir wirklich in einer Marktwirtschaft?

- Und ist der Staat für die Kapitalisten wirklich so übel?

-Warum sind Schulden gar nicht so schlecht?

 

»Verständliche Erklärungen für alle, denen Wirtschaftsbücher zu langweilig und Finanzkrisen zu kompliziert sind.« ARD, ttt - titel thesen temperamente

 

»Ulrike Herrmann bürstet viele der weit verbreiteten wirtschaftspolitischen Mythen und der gängigen ökonomischen Allgemeinplätze gegen den Strich und öffnet Sichtweisen auf wirtschaftliche Zusammenhänge, die im Laufe der letzten Jahrzehnte durch die vorherrschende Glaubenslehre des sog. 'Neoliberalismus' verstellt wurden. Es ist erhellend, dass wirtschaftliche Wechselbeziehungen einmal nicht an Hand von ökonomischen Modellen oder mathematischen Formeln dargestellt werden, sondern historisch hergeleitet und anschaulich erläutert werden.« Wolfgang Lieb, Nachdenkseiten

 

 

  • € 10,00 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 11.05.2015
  • 288 Seiten, Kartoniert
  • ISBN: 978-3-492-30568-6
 
 

Leseprobe zu »Der Sieg des Kapitals«

Einleitung: Der Sieg des Kapitals

 


Die Szene war schon seltsam: 297 Tage campierten Occupy-Aktivisten vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und ließen sich nicht entmutigen. Sie trotzten dem Regen, der Kälte, der Polizei und dem guten Zureden von Mitarbeitern der Bank. Entschlossen harrten sie auf dem nassen Rasen aus – nur wozu? Die Occupy-Aktivisten erhoben keine einzige konkrete Forderung. Zwar hatten sie Plakate gemalt, auf denen »Banken in die Schranken« oder »Wir sind 99 Prozent« zu lesen war. Aber jenseits dieser allgemeinen Anklagen hatten sie keine Reformideen. Sie [...]

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Ulrike Herrmann

Ulrike Herrmann

Ulrike Herrmann, Jahrgang 1964, ist Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung »taz«. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau, hat Geschichte und Philosophie studiert und war anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stfitung sowie Pressesprecherin der Hamburger mehr ...

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