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Der Bonbon-Mord zu Köln (Die Fälle von Bas Sello und Mathilde von Tabouillot 2)
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„Sie legt großen Wert auf historische Genauigkeit, arbeitet intensiv mit alten Stadtplänen und recherchiert detailliert.“
Rheinische PostBeschreibung
Köln 1848: In der Stadt werden von einem Giftmischer mit Strychnin versetzte Schokoladen-Bonbons verteilt, viele erkranken, ein Kind stirbt. Schnell verbreitet sich unter den Bürgern Schrecken, Paranoia und Hysterie. Ein gefälschtes Fahndungsplakat, das eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Giftmörders verspricht, führt zu wechselseitigen Verdächtigungen und anonymen Anzeigen. Fieberhaft werden Verdächtige, ob passend oder nicht, gejagt. Als eine Verdächtige vor Gericht gestellt wird, müssen ihre Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey ihre ganze Kunst aufwenden, um zu verhindern, dass ihre…
Köln 1848: In der Stadt werden von einem Giftmischer mit Strychnin versetzte Schokoladen-Bonbons verteilt, viele erkranken, ein Kind stirbt. Schnell verbreitet sich unter den Bürgern Schrecken, Paranoia und Hysterie. Ein gefälschtes Fahndungsplakat, das eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Giftmörders verspricht, führt zu wechselseitigen Verdächtigungen und anonymen Anzeigen. Fieberhaft werden Verdächtige, ob passend oder nicht, gejagt. Als eine Verdächtige vor Gericht gestellt wird, müssen ihre Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey ihre ganze Kunst aufwenden, um zu verhindern, dass ihre Mandantin auf der Guillotine endet, während um sie herum die Revolution tobt.























Bewertungen
Teuflischer Veilchendienstag
Teuflische, weil vergiftete Bonbons, sind in Köln im Umlauf, die Manhardt´sche Konditorei & Süßwarenladen gerät ins Visier der Ermittler, nachdem am Veilchendienstag ein Kind zu Tode gekommen ist. Alsbald schwören sich Zeugen auf eine elegante Dame ein, sich verdächtig gemacht zu haben, weshalb sich…
Teuflische, weil vergiftete Bonbons, sind in Köln im Umlauf, die Manhardt´sche Konditorei & Süßwarenladen gerät ins Visier der Ermittler, nachdem am Veilchendienstag ein Kind zu Tode gekommen ist. Alsbald schwören sich Zeugen auf eine elegante Dame ein, sich verdächtig gemacht zu haben, weshalb sich ebendiese Person nun vor Gericht befindet. Mangels eines klaren Motivs tut sich Generalprocurator Grandjean mit seiner Anklage genauso schwer wie der gewiefte Rechtsanwalt Dr. Venedey und sein erst kürzlich zum Advokaten ernannte Kollege Bas Sello mit ihrer Verteidigung, da einfach vieles auf die Schuldhaftigkeit ihrer Mandantin hindeutet.
Großartige Recherche und etliche historisch verbürgte Personen als Vorbilder für die Figuren im Roman lassen auch diesen zweiten Band der vorliegenden Krimireihe zu einem wahren Lesevergnügen werden. Die Zeit der 1848er-Revolution in Köln wird so lebendig dargestellt, dass man nicht anders kann, als sich von Sog mitreißen zu lassen, die Charaktere tun ihr Übriges, um den Leser in Atem zu halten, egal, ob es sich um deren beruflichen Alltag als Ermittler oder Verteidiger handelt oder um ihre privaten Angelegenheiten. Als besondere Dreingabe basiert auch dieser Fall auf einem True Crime, welchen die beiden Autorinnen, ihres Zeichens Anwältinnen, bestens in Szene gesetzt haben. Besonders die authentische Darstellung der Verhandlung, aber auch die Vorgeschichte, ist fesselnd in eloquente Worte gefasst, das breite Kölsch, welches natürlich häufig gesprochen wird, wird weitgehend im Handlungsverlauf ins Hochdeutsche übersetzt, sodass man auch als ortsfremder Leser recht gut zurechtkommt und dennoch die vorherrschende Atmosphäre durch und durch spüren kann. Wie die Geschworenen über die kecke Inculpatin (Angeklagte) Christine Edmund wohl urteilen werden?
Vor dem politischen Hintergrund mit Demonstrationen für Freiheit, Wahlrecht und soziale Absicherung, der detaillierten Betrachtung der apothekerlichen Arbeit mit winzigen Maßeinheiten wie Gran und Lot und der anschaulichen Darstellung eines damaligen Gerichtsprozesses lässt auch Band zwei dieser meisterlichen Krimiserie keine Wünsche offen – außer vielleicht, dass es in Bälde eine Fortsetzung geben wird.