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Claudius Seidl

Claudius Seidl, geb. am 11.6.1959, ist der Sohn eines Staatsanwalts, der starb, als Seidl sieben Jahre alt war. Er legte sein Abitur 1977 in Bamberg ab und studierte Theater- und Politikwissenschaft sowie Volkswirtschaftslehre an der Universität München.

Seidl begann seine Journalistenlaufbahn 1983 als freiberuflicher Filmkritiker für die Süddeutsche Zeitung, ab 1985 auch für die Die Zeit und ab 1987 für Tempo. 1990 wurde er Leiter des Ressorts für Populäre Kultur des Spiegel. 1996 ging er zur Süddeutschen Zeitung zurück und wurde dort stellvertretender Feuilletonchef.

Im Jahr 2001 übernahm er zusammen mit Florian Illies die Leitung der Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, mit der Zuständigkeit für das Berliner Feuilleton. Seit Ende 2002 war er gemeinsam mit Volker Weidermann Ressortleiter. Weidermann wechselte 2015 zum Spiegel, Seidl übte das Amt von da an allein aus. 2011 bewarb er sich in einer Glosse um die Intendanz des ZDF. Seit 2013 ist er ständiger Teilnehmer der politischen Gesprächssendung Thadeusz und die Beobachter im rbb Fernsehen. 2020 endete seine Tätigkeit als Feuilletonchef der FAS. Danach war er Redakteur im Feuilleton der FAZ. Als Kommentator ist Seidl regelmäßig auf Radio 3 zu hören. Seit September 2025 schreibt er wieder für die Süddeutsche Zeitung.

Seidl ist römisch-katholisch und Mitgründer des PEN Berlin. Er lebt in München und bei Berlin in Brandenburg. 

Die bekanntesten Bücher von Claudius Seidl

Genre
Bücher von Claudius Seidl umfassen diese Genres: Deutsche Literatur, Literatur
  • Autofiktion,
  • Autofiktionaler Roman,
  • BRD 70er Jahre,
  • Coming-of-Age-Roman,
  • Gegenkultur,
  • Haschisch,
  • Kiffen,
  • Kommune,
  • Libertinage,
  • Psychedelic Rock,
  • Sexuelle Revolution

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