Annette Pehnt wird mit dem Johann-Peter-Hebel-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet
„Annette Pehnt ist eine herausragende Schriftstellerin, deren literarisches Schaffen durch kunstvolle Verknappung der Sprache, genaue Alltagsbeobachtung und große Formenvielfalt überzeugt und besticht“ sagte Kunstministerin Petra Olschowski anlässlich der Bekanntgabe der Preisträgerin in Stuttgart. „Wie Johann Peter Hebel beherrscht Annette Pehnt die Kunst, im Kleinsten und scheinbar Beiläufigen die wesentlichen Fragen des Lebens zu erfassen.“
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre anlässlich des Geburtstags des Dichters am 10. Mai beim Johann-Peter-Hebel-Fest in Hausen im Wiesental verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen in der Tradition Johann Peter Hebels, des alemannischen Dichters der+ Aufklärung mit Bewusstsein für Tradition, regionale Sprache und Heimatverbundenheit.
Großer Preis des Deutschen Literaturfonds 2023
Den mit 50.000 Euro dotierten „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds 2023“ erhielt Annette Pehnt. Sie wurde von der Jury, bestehend aus Birte Lipinski, Manuela Reichart und Hans Thill, aus dem Kreis der bisher durch den Deutschen Literaturfonds geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten gewählt. Der „Große Preis des Deutschen Literaturfonds“ ist hervorgegangen aus dem „Kranichsteiner Literaturpreis“ und gehört mit einem Preisgeld von 50.000 Euro zu den höchstdotierten Literaturpreisen in Deutschland.
Weitere Infos: Großer Preis des Deutschen Literaturfonds 2023 (deutscher-literaturfonds.de)
Rheingau Literaturpreis 2020
Den Rheingau Literatur Preis 2020 erhält die deutsche Schriftstellerin Annette Pehnt für ihren Roman Alles was Sie sehen ist neu. Die durch das Rheingau Literatur Festival initiierte Ehrung wird in diesem Jahr zum siebenundzwanzigsten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen besten Rheingau Rieslings dotiert. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Rheingau Musik Festival e.V. stiften je 5.000 Euro des Preises, der vom Relais & Chateaux Hotel Burg Schwarzenstein um 1.111 Euro ergänzt wird. Die erlesenen Weine stammen aus den herausragenden Kellern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter Rheingau.
Die Jury begründet ihre Wahl folgendermaßen: „In Alles was sie sehen ist neu erzählt Annette Pehnt von der Reise einer Gruppe deutscher Kulturbürger in ein fernöstliches Land namens Kirthan. Sie kommen mit festen Erwartungen, doch sie finden einen Staat in tiefer Ambivalenz zwischen Tradition und Vormarsch in die Moderne. Alle westlichen Wahr- und Weisheiten kommen dort an ein Ende, und bald droht auch dem Reiseprogramm der Abbruch. In diesem Moment verlässt Annette Pehnts Roman die Deutschen und begibt sich auf den Spuren des kirthanischen Reiseleiters zu dessen Lebensstationen über drei Jahrzehnte hinweg. Die europäische Perspektive wird neu fokussiert, ehe das Buch in einem furiosen Finale die Hybris eines angelesenen Verständnisses der Kraft des Zuhörens und Weitererzählens gegenüberstellt. Alles was wir sehen ist neu sucht die Balance zwischen Orient und Okzident, Kollektivismus und Individualismus, Allegorie und Beobachtung. Das Buch ist ein Schlüsselroman, denn es öffnet die Welt.“
Annette Pehnt erhält den Preis der Ricarda-Huch-Poetik-Dozentur für Frauen und Gender in der literarischen Welt 2016
Die Stadt Braunschweig und seine Stiftungspartner verleihen der Autorin Annette Pehnt für ihren Roman „Chronik der Nähe“ den Preis der Ricarda-Huch-Poetik-Dozentur für Frauen und Gender in der literarischen Welt 2016.
Der Preis wurde 2015 im Namen der prominenten Braunschweiger Schriftstellerin zur Förderung der Auseinandersetzung mit Genderdimensionen in der Gegenwartsliteratur ins Leben gerufen und umfasst ein Preisgeld in Höhe von 7.000 € und einen dotierten Lehrauftrag im Sommersemester 2016 an der Technischen Universität Braunschweig. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die Journalistin Kristina Maidt-Zinke.
Die Jury würdigt mit diesem Preis Pehnts „Sujets, Geschichten, Handlungen, die zugleich einfach und phantastisch sind. Ihre Werke thematisieren Grenzen, die befragt, beschritten und überschritten werden.“

















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