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Johann-Peter-Hebel-Preis geht an Annette Pehnt

Annette Pehnt wird mit dem Johann-Peter-Hebel-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet

„Annette Pehnt ist eine herausragende Schriftstellerin, deren literarisches Schaffen durch kunstvolle Verknappung der Sprache, genaue Alltagsbeobachtung und große Formenvielfalt überzeugt und besticht“ sagte Kunstministerin Petra Olschowski anlässlich der Bekanntgabe der Preisträgerin in Stuttgart. „Wie Johann Peter Hebel beherrscht Annette Pehnt die Kunst, im Kleinsten und scheinbar Beiläufigen die wesentlichen Fragen des Lebens zu erfassen.“

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre anlässlich des Geburtstags des Dichters am 10. Mai beim Johann-Peter-Hebel-Fest in Hausen im Wiesental verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen in der Tradition Johann Peter Hebels, des alemannischen Dichters der+ Aufklärung mit Bewusstsein für Tradition, regionale Sprache und Heimatverbundenheit.

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Das Buchcover zeigt ein dynamisches, abstraktes Design mit geschwungenen, flammenartigen Formen in kräftigen Rot- und Orangetönen, die eine leidenschaftliche Atmosphäre erzeugen. Der Titel „EINEN VULKAN BESTEIGEN“ ist in großen, gelben Buchstaben zentral platziert, während der Name der Autorin „ANNETTE PEHNT“ in weißer Schrift am oberen Rand steht. Der Verweis auf den Verlag „PIPER“ befindet sich unten rechts.

Annette Pehnt

Einen Vulkan besteigen

Hardcover 24,00 €

Was uns Menschen ausmacht: Geschichten von der Meisterin der Reduktion

Dauernd passiert etwas anderes. Wir verlieben uns, es gibt Missverständnisse, der Vater stirbt, eine Freundin geht. Unser Leben steckt voller Widersprüche und geheimer Zeichen. Aber wie viele Worte braucht …

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Foto von Annette Pehnt

Über Annette Pehnt

Biografie

Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Ich muß los“, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman „Insel 34“, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2022 wurde sie mit dem Rheingauer Literaturpreis und 2023 mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, und 2026 erhielt sie den Johann-Peter-Hebel-Preis. 2011 erschien ihr Roman „Chronik der Nähe“, im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen „Der Bärbeiß“. Zuletzt veröffentlichte sie „Einen Vulkan besteigen“.

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Weitere Links zu Annette Pehnt

www.annette-pehnt.de   »

Großer Preis des Deutschen Literaturfonds 2023

Den mit 50.000 Euro dotierten „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds 2023“ erhielt Annette Pehnt. Sie wurde von der Jury, bestehend aus Birte Lipinski, Manuela Reichart und Hans Thill, aus dem Kreis der bisher durch den Deutschen Literaturfonds geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten gewählt. Der „Große Preis des Deutschen Literaturfonds“ ist hervorgegangen aus dem „Kranichsteiner Literaturpreis“ und gehört mit einem Preisgeld von 50.000 Euro zu den höchstdotierten Literaturpreisen in Deutschland.

Weitere Infos: Großer Preis des Deutschen Literaturfonds 2023 (deutscher-literaturfonds.de)

Das Buchcover zeigt eine stilisierte Illustration einer Frau mit kurzer Haarfrisur, die auf einem Balkon steht und in die Ferne blickt. Die Farbgebung umfasst sanfte Grüntöne für die Umgebung und leichte Blautöne für das Meer im Hintergrund. Der Titel „DIE SCHMUTZIGE FRAU“ ist in großen, weißen Buchstaben am unteren Rand platziert, während der Autorenname „ANNETTE PEHNT“ oben in dunkler Schrift erscheint. Die Gesamtatmosphäre ist nachdenklich und contemplativ.

Annette Pehnt

Die schmutzige Frau

Hardcover 22,00 €

Ein trügerisch sanfter, inspirierender Roman über eine Ehe und ihre existenziellen Konsequenzen.

Ein Mann kauft seiner Frau ein großzügiges Apartment über der Stadt. Dort soll sie sich Zeit für sich nehmen und ihren Neigungen nachgehen. Aber die Sache hat einen Haken: Die …

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Rheingau Literaturpreis 2020

Den Rheingau Literatur Preis 2020 erhält die deutsche Schriftstellerin Annette Pehnt für ihren Roman Alles was Sie sehen ist neu. Die durch das Rheingau Literatur Festival initiierte Ehrung wird in diesem Jahr zum siebenundzwanzigsten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen besten Rheingau Rieslings dotiert. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Rheingau Musik Festival e.V. stiften je 5.000 Euro des Preises, der vom Relais & Chateaux Hotel Burg Schwarzenstein um 1.111 Euro ergänzt wird. Die erlesenen Weine stammen aus den herausragenden Kellern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter Rheingau.

Die Jury begründet ihre Wahl folgendermaßen: „In Alles was sie sehen ist neu erzählt Annette Pehnt von der Reise einer Gruppe deutscher Kulturbürger in ein fernöstliches Land namens Kirthan. Sie kommen mit festen Erwartungen, doch sie finden einen Staat in tiefer Ambivalenz zwischen Tradition und Vormarsch in die Moderne. Alle westlichen Wahr- und Weisheiten kommen dort an ein Ende, und bald droht auch dem Reiseprogramm der Abbruch. In diesem Moment verlässt Annette Pehnts Roman die Deutschen und begibt sich auf den Spuren des kirthanischen Reiseleiters zu dessen Lebensstationen über drei Jahrzehnte hinweg. Die europäische Perspektive wird neu fokussiert, ehe das Buch in einem furiosen Finale die Hybris eines angelesenen Verständnisses der Kraft des Zuhörens und Weitererzählens gegenüberstellt. Alles was wir sehen ist neu  sucht die Balance zwischen Orient und Okzident, Kollektivismus und Individualismus, Allegorie und Beobachtung. Das Buch ist ein Schlüsselroman, denn es öffnet die Welt.“

Das Buchcover zeigt eine stilisierte Darstellung von Palmen, deren Schatten sich in einem ruhigen Gewässer spiegeln. Der Hintergrund ist in sanften Grautönen gehalten, während der Titel „Alles was Sie sehen ist neu“ in einer warmen, orangenen Schriftfarbe auffällt. Der Autorenname „ANNETTE PEHNT“ erscheint oben in einem kräftigen Blau. Das Gesamtbild vermittelt eine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre, die den Leser zum Eintauchen in die Geschichte einlädt.

Annette Pehnt

Alles was Sie sehen ist neu

Taschenbuch 14,00 €

„Freiheit geht uns gar nichts an“ Sieben Reisende, konfrontiert mit der Exotik und Härte des chinesischen Regimes
Sie kannten die Plätze, Kaiser und Pagoden aus den Nachrichten. Aber sie wollten alles sehen, hören und schmecken. Deshalb stehen sie nach einem langen Flug in …

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Annette Pehnt erhält den Preis der Ricarda-Huch-Poetik-Dozentur für Frauen und Gender in der literarischen Welt 2016

Die Stadt Braunschweig und seine Stiftungspartner verleihen der Autorin Annette Pehnt für ihren Roman „Chronik der Nähe“ den Preis der Ricarda-Huch-Poetik-Dozentur für Frauen und Gender in der literarischen Welt 2016.

Der Preis wurde 2015 im Namen der prominenten Braunschweiger Schriftstellerin zur Förderung der Auseinandersetzung mit Genderdimensionen in der Gegenwartsliteratur ins Leben gerufen und umfasst ein Preisgeld in Höhe von 7.000 € und einen dotierten Lehrauftrag im Sommersemester 2016 an der Technischen Universität Braunschweig. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die Journalistin Kristina Maidt-Zinke.

Die Jury würdigt mit diesem Preis Pehnts „Sujets, Geschichten, Handlungen, die zugleich einfach und phantastisch sind. Ihre Werke thematisieren Grenzen, die befragt, beschritten und überschritten werden.“

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