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Die erfolgreichste Reiterin der Welt erzählt

** NEWS **

München, 17.9.2018

Wir gratulieren unserer Autorin!

Isabell Werth gewinnt zweimal Gold bei der Dressur WM in North Carolina!

Die sechsfache Olympiasiegerin Isabell Werth hat am Wochenende bei der WM im US-amerikanischen Tryon mit der Stute Bella Rose Gold im „Grand Prix Special“ gewonnen. Bereits am Vortag hatte sie mit der deutschen Mannschaft den Titel geholt.

Gerade erschien bei Piper Isabell Werths Biographie„Vier Beine tragen meine Seele. Meine Pferde und ich“, in der sie gemeinsam mit der renommierten Sportjournalistin Evi Simeoni ihren Werdegang nachzeichnet und damit auch die Geschichte ihrer wichtigsten Pferde erzählt. Natürlich ist auch Bella Rose ein Kapitel gewidmet, die mit den aktuellen WM-Erfolgen nach langjähriger Verletzung ein grandioses Comeback feierte.

» Zum ersten Mal sah ich Bella Rose, als sie drei Jahre alt war. Es war wie Elektrizität in meinem Körper. Zupp, meine Haare sträubten sich. Es war ein Kick, eine Zündung, und ich sagte mir sofort: Das ist dein Pferd«

»Mit Kopf und Herz, Leib und Seele hat sich Isabell den Pferden verschrieben.«

aus »Vier Beine tragen meine Seele«

Die Pferdeflüsterin vom Niederrhein

Isabell Werth ist die erfolgreichste Reiterin der Welt. Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne ihren einzigartigen Zugang zu Pferden. Gemeinsam mit der renommierten Sportjournalistin Evi Simeoni zeichnet sie ihr Leben nach, ihre autobiografischen Erzählungen werden dabei eng verwoben mit den Geschichten ihrer wichtigsten Pferde.

Erzählt wird Isabell Werths Aufstieg vom Kind bodenständiger Landwirte vom Niederrhein zur erfolgreichsten Reiterin der Welt. Schon früh zeigte sich ihre einzigartige Fähigkeit, sich in ein Pferd einzufühlen und vorauszuschauen, wie es wenig später reagieren wird. Diese Fähigkeit, die Grundlage ihrer Laufbahn als Reiterin, hat sie als Kind auf dem idyllischen Bauernhof ihrer Eltern entwickelt. Dort gehörte der Umgang mit Tieren und das Verständnis für ihre Eigenarten zum Alltag.

Ihr Verhältnis zu ihren Pferden, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre, wird ausführlich geschildert, sodass die Leser von Isabell Werths Wissen profitieren und anhand der verschiedenen Pferdecharaktere viel über die Besonderheiten im Umgang mit diesen hochtalentierten Tieren erfahren. 

Isabell Werths Kämpfernatur wird in den Erzählungen spürbar, ihr Umgang mit herben Rückschlägen, ihre Bereitschaft, sich hinzugeben für ein Ziel. Beschrieben wird beispielsweise das jahrelange Duell mit der niederländischen Rivalin Anky van Grunsven. Und die Genugtuung, mit dem elften Pferd, das sie bis in die Weltspitze brachte, bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio noch eine weitere Goldmedaille zu gewinnen. Das Buch erscheint pünktlich zur Weltmeisterschaft in den USA im September 2018.

»Man kann es ein Duett nennen«

Interview mit der Co-Autorin

Evi Simeoni, Sie sind Co-Autorin von „Vier Beine tragen meine Seele , dem Buch, das erstmals den Werdegang von Isabell Werth, der erfolgreichsten Dressurreiterin der Welt, nachzeichnet. Schon auf den ersten Seiten hat man das Gefühl, dass so ein Buch nur entstehen kann, wenn eine große Vertrautheit zwischen beiden Autorinnen besteht. Kennen Sie sich schon lange?

Ja, wir kennen uns schon sehr lange, seit 1991. Ich erinnere ich mich noch genau daran, wie ich Isabell bei der Europameisterschaft in Donaueschingen zum ersten Mal interviewt habe. Eine strahlende junge Frau voller Tatendrang und Optimismus an einem Sommertag unter einem pfirsichfarbenen Sonnenschirm. Das Bild sehe ich heute noch vor mir. Weil die Frankfurter Allgemeine Zeitung mich zu fast allen großen Reiter-Championaten schickt, habe ich sie immer wieder erlebt, befragt und über sie geschrieben, und dabei sind wir einander immer vertrauter geworden, eigentlich ohne es zu merken. Ich muss zugeben, dass ich bei aller journalistischen Objektivität großen Respekt vor ihr entwickelt habe, gerade in Zeiten, in denen es nicht so gut für sie lief. Man kann also sagen, dass die Entstehungsgeschichte des Buchs schon vor 27 Jahren begonnen hat.

 

Wie kam es dann konkret zu der Buchidee?

Das war eine Eingebung meinerseits. Wir sind uns bei den deutschen Meisterschaften 2016 im tiefsten Sauerland in aller Herrgottsfrühe über den Weg gelaufen und haben uns kurz unterhalten. Plötzlich höre ich mich den Satz sagen: Ich glaube, wir beide sollten ein schönes Buch zusammen machen. Dazu muss man wissen, dass ich zwar zwei Romane veröffentlicht, aber neben den kurzen Stücken in der Zeitung noch nichts Biographisches geschrieben hatte. Ich bin selbst ein wenig zusammengezuckt und habe gesagt: Ich muss aber erst lernen, wie so etwas geht. Sie hat nur gelacht und gesagt, das klappt schon, da habe ich keine Sorge. Seltsamerweise ging genau bei dieser deutschen Meisterschaft auch ihr aktuelles Karriere-Hoch los. 

 

Wie können wir uns die Arbeit an dem Buch vorstellen? Wie entstand die lebendige und sehr authentisch wirkende Erzählform, die zwischen der dritten Person und der Ich-Perspektive von Isabell Werth abwechselt?

Ich hatte von Anfang an die Vorstellung, dass ihre fesselnde Art, über Pferde zu sprechen, als ausgewiesene wörtliche Rede im Buch erscheinen soll. Daher die ungewöhnliche Form, man kann es ja fast ein Duett nennen. Dadurch sind wir tatsächlich echte Co-Autorinnen, sie hat sich stark in die Entstehung des Textes eingebracht. Ich habe, ganz streng nach einem Themen-Konzept, achtzehn lange Interviews mit ihr geführt, manchmal auf Turnieren oder bei ihr zuhause, meistens am Telefon. Ich habe dann versucht, ihre wörtliche Rede in vielen langen Passagen so authentisch wie möglich rüberzubringen. Mich selbst sehe ich in einer Art Erzählerinnen-Rolle – der in der dritten Person abgefasste Teil des Textes speist sich viel aus meinen eigenen Erlebnissen und Beobachtungen. Wir sind die komplette Fassung dann an zwei sehr langen Tagen gemeinsam durchgegangen. Das war eine inspirierende Erfahrung für uns beide. Danach waren wir erst mal total erschöpft.

 

Lesen Sie hier den zweiten Teil des Interviews

»Mit kaum einem anderen Lebewesen kann sich der Mensch über so viele Jahre so eng verbinden wie als Reiter mit einem Pferd.«

Aus dem Buch

Kindheit: »Es war ein Leben mit und von den Tieren des Hofes«

» ›Als Kind geht man total unvoreingenommen vor, ohne darüber nachzudenken. Das Pferd ist da, der Hund ist da. Und man entwickelt nicht von Haus aus eine Angst, sondern das Tier ist Teil des täglichen Lebens, ist fast schon Teil der Familie. Man geht morgens in den Stall, die Tiere werden gefüttert, es ist ein Rhythmus, ist schlicht Verantwortung, und damit wächst man auf.‹

Durch das enge Aufwachsen mit all den unterschiedlichen Tieren hat Isabell eine selbstverständliche Beziehung zu ihnen entwickelt. Ausgesprochen natürlich und instinktgeleitet. Die Tiere haben sich auf sie eingelassen, und sie hat sich von Anfang an sehr für sie interessiert, sich geöffnet, und ist Beziehungen eingegangen, die nicht mit Worten zu beschreiben sind. Kinder gehen auf Tiere zu, ohne gleich etwas von ihnen zu erwarten, einfach, weil es sie gibt.«

Die Tiere scheinen zu Isabell zu sprechen, und sie scheint sie hören zu können

»Isabells Antizipationsfähigkeit ist legendär. Sie weiß, was ein Pferd gleich tun wird, obwohl ein Außenstehender keinerlei Anzeichen dafür wahrnehmen kann. Sie ist auf diese Weise in der Lage, vorzubeugen, die Reaktionen in sinnvolle Bahnen zu lenken, oder Schlimmeres zu vermeiden. Sie kann sich in das Sensorium eines Pferdes einklinken und seine individuellen Verhaltensweisen verstehen und interpretieren lernen.

›Ich spüre es irgendwo in einer Faser meines Körpers. In einem mir selbst bisher unbekannten Nerv. In der Hand, im Hintern, in der Seite, irgendwo im Körper. Irgendwie erstarrt das Pferd ganz kurz, es wirkt ein winziges bisschen nervös, es reagiert eine Nuance anders als sonst. Ich kann es nicht erklären, aber das Gefühl ist da. Nur eine kleine Wahrnehmung manchmal, ein instinktives Stutzen, ein Bauchgefühl, das sich später bestätigt. Dann sage ich mir: Schau an, da hast du richtig gelegen, und integriere diese Facette in meinen Erfahrungsschatz. Es ist eine Form von Kommunikation und Instinkt. Der Instinkt spielt eine große Rolle. Er hat sich im Laufe der Zeit stark verfeinert und weiterentwickelt durch die vielen unterschiedlichen Pferde, die ich geritten habe. Von meinem dicken kleinen Pony bis zum Grand-Prix-Pferd.‹ «

Erfolgreiche Reiterin und Mutter - wie geht das?

»Im Oktober 2009 wurde Frederik geboren. Isabell war vierzig Jahre alt und hatte ihr Leben schon geregelt. Jeden Morgen hatte sie sich einen Plan gemacht – alles um die Pferde herum. Nun war plötzlich alles anders. Sie musste lernen, die Pferde um Frederik herumzuplanen. Eine einschneidende Verschiebung der Prioritäten in Richtung Zweibeiner.

›Frederik ist ein absolutes Wunschkind, mein größtes Glück, meine größte Liebe und die bedeutendste Horizonterweiterung meines Lebens. Nichts ist wirklich wichtig, Hauptsache, Frederik geht es gut.‹

Oft hat sie ein schlechtes Gewissen, weil sie so viel verreist ist, und er hat längst ein Gespür dafür entwickelt, wie er möglichst viele Entschädigungen an Land ziehen kann. Isabell sucht die Turniere nun auch danach aus, ob sich Frederik dort wohlfühlt. (...)

›Wenn Frederik in die Reithalle kam, wollte er früher immer aufs Pferd. Nicht etwa auf das Pony seiner Kusine, das ihm dann sofort angeboten wurde. Nein, auf Mutters Pferd, nicht um zu reiten, sondern um mir nahe zu sein. Das war oft unmöglich, weil meine Pferde zu wild sind, und das ärgerte den Jungen, und er fi ng an, sich zu beschweren, weil es sich so anfühlte, als nähmen die Pferde ihm seine Mutter weg.‹ «
 

Isabell, das Wettkampf-Monster ?

»Natürlich braucht sie für solche Extravaganzen ein Pferd, mit dem sie das Feld kontrollieren kann, und dafür hat niemand eine Garantie, selbst der stärkste Reiter nicht. Immer wieder hat sie Durststrecken durchgemacht, in denen der Erfolg ausblieb, weil die Spitzenpferde fehlten, und eine Weile nur noch zähes Durchhalten gefragt war. Doch in der Spätphase ihrer Karriere ist es ihr gelungen, sogar mehrere Asse ins Spiel zu bringen. Es ist kein Zufall, dass sie es fertiggebracht hat, in der Weltrangliste gleichzeitig mehrere Toppositionen zu besetzen. Seit den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ist sie die erfolgreichste Reiterin der Geschichte

Blick ins Buch
Vier Beine tragen meine SeeleVier Beine tragen meine Seele

Meine Pferde und ich

Isabell Werth ist die erfolgreichste Reiterin der Welt. Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne ihren einzigartigen Zugang zu Pferden. Gemeinsam mit der renommierten Sportjournalistin Evi Simeoni, die Isabell Werths Werdegang von Anfang an miterlebt und beschrieben hat, zeichnet sie ihr Leben nach und erzählt damit auch die Geschichte ihrer wichtigsten Pferde. Schon in ihrer Kindheit auf dem Bauernhof am Niederrhein zeigte sich ihre besondere Fähigkeit, sich in ein Pferd einzufühlen und vorauszusehen, wie es wenig später reagieren wird. So erfährt man nicht nur etwas über Isabell Werths Ausnahmekarriere, sondern auch viel über unterschiedliche Pferdecharaktere und den Umgang mit diesen sensiblen und talentierten Tieren. 

Kommentare

1. Bin gespannt
Valeska am 03.09.2018

Neugierig und gespannt

2. Freu mich drauf
Eva am 05.09.2018

Ich freue mich auf das Buch....

3. Macht mich neugierig
Regina am 12.09.2018

Niemand hat es bisher geschafft so viele Pferde erfolgreich für den internationalen Dressursport auszubilden! Das ist schon eine besondere Leistung.

4. Frau
Silke Oberfohren am 19.09.2018

Es lohnt sich zu lesen

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