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Zwei Frauen
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Beschreibung
1912: Hannah ist 22 Jahre alt, als ihr Vater stirbt und ihr Bruder den kleinen Hof der Familie an sie abtritt. Ein Skandal im Dorf, doch das hat Hanna noch nie gekümmert. Als in der Stadt beim Termin mit dem Notar dessen junger Ehefrau Julie begegnet, ist es der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft.
Hannah ist Julies Leben, umgeben von Dienstmädchen und Reichtum, völlig fremd – Julie ist vom ersten Moment an fasziniert von Hannahs Mut und unbändigem Willen, als Frau einen Hof zu führen, dem Widerstand der Männerwelt zum Trotz. Während die Jahre vergehen, unterstützen sich die beiden in…
1912: Hannah ist 22 Jahre alt, als ihr Vater stirbt und ihr Bruder den kleinen Hof der Familie an sie abtritt. Ein Skandal im Dorf, doch das hat Hanna noch nie gekümmert. Als in der Stadt beim Termin mit dem Notar dessen junger Ehefrau Julie begegnet, ist es der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft.
Hannah ist Julies Leben, umgeben von Dienstmädchen und Reichtum, völlig fremd – Julie ist vom ersten Moment an fasziniert von Hannahs Mut und unbändigem Willen, als Frau einen Hof zu führen, dem Widerstand der Männerwelt zum Trotz. Während die Jahre vergehen, unterstützen sich die beiden in den schönen und tragischen Momenten ihres Lebens.
Bis die Schatten des Krieges auch auf sie fallen und alles verändern ...
Inspiriert von den Biographien ihrer Großmütter erzählt Katja Maybach von zwei Frauen, die ihrem vorbestimmten Schicksal mutig trotzen.
Mitreißend, berührend und wunderschön erzählt: „Zwei Frauen“ ist ein bewegender Roman für alle Leser:innen von Ewald Arenz „Zwei Leben“, Brigitte Glasers „Kaiserstuhl“.

Über Katja Maybach
Aus „Zwei Frauen“
KAPITEL EINS
Sommer 1912, ein Dorf in der Pfalz
Hannah
Wann hatte es angefangen? Als sie ein aufsässiges Kind war? Zuerst hatte er nur gedroht, sie in ihre Kammer eingesperrt, doch dann fing er an, sie zu schlagen. „Eines Tages wirst du es bereuen, dich gegen mich, deinen Vater, gestellt zu haben. Du wirst es bereuen, wenn ich tot sein werde.“
Nun war er gestorben. Aber sie, Hannah, verspürte nichts. Keine Trauer, keine Reue. Der Mann, der sie gedemütigt und geschlagen hatte, bis sie blutete oder zu Boden stürzte, war tot.
Er war doch ihr Vater, musste sie nicht [...]
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Liebe Frau Maybach, Sie haben Ihren ersten kleinen Roman mit zwölf Jahren geschrieben. Worum ging es in diesem?
Hier ging es bereits um eine Freundschaft zwischen zwei Mädchen von zwölf Jahren. Ihre Wünsche für ihr Erwachsenenleben, ihren Schwur, immer Freundinnen zu bleiben.
Seither haben Sie mehr als zwölf Romane veröffentlicht. Gibt es da Lieblingsgeschichten?
Das kann ich so nicht sagen, alle habe ich mit Freude geschrieben und in dem Schreibprozess war jeder Roman mein Lieblingsroman.
Welchen Stellenwert hat Ihr neuestes Buch, „Zwei Frauen“, innerhalb Ihrer Romane für Sie?
Während man schreibt, hat jeder Roman einen großen Stellenwert. „Zwei Frauen“ ist für mich aber etwas Besonderes und sehr Persönliches.
Sie haben sich von den Biografien Ihrer beiden Großmütter für diesen Roman inspirieren lassen. Was hat Sie an deren Leben so fasziniert?
Beide lebten in vollkommen unterschiedlichen Welten, sozial und gesellschaftlich. Und beide haben es geschafft, sich über Konventionen, Vorurteile und die damalige Rolle der Frau hinwegzusetzen und neue Wege zu gehen, sich zu emanzipieren.
Ihr erstes Buch, „Eine Nacht im November“ war zunächst in Frankreich ein Bestseller. Wie kam es dazu?
Das war die Sache meines damaligen Verlags. Darüber habe ich mich unendlich gefreut, da für lange Zeit Paris meine Lieblingsstadt war und ich eine besondere Beziehung zu Frankreich hatte.
Als eine der Ersten haben Sie in Deutschland Familienromane auf zwei Zeitebenen geschrieben, in denen im historischen Teil der Zweite Weltkrieg eine Rolle spielt. Wie kam es dazu?
Intuition. Ich fing damals an, mich für die Geschichte dieser Zeit zu interessieren, sie nachzuempfinden. Ich versuchte zu begreifen, was die Menschen in dieser Zeit durchlitten haben.
Haben Sie schon eine Idee für einen neuen Roman?
Ideen kommen und gehen, sie sind flüchtig, und manchmal setzen sie sich doch fest und ich will sie zu einem Roman entwickeln.
Was ist für Sie das Schönste am Schreiben?
Als Autorin liebst du die Freiheit, du kannst deine Protagonisten handeln lassen, wie du es dir vorstellst. Es ist immer ein faszinierender Gedanke, sie zu führen und ihr Schicksal zu bestimmen – ist das nicht wunderbar? Und ich bin dankbar über das Glück, schreiben zu dürfen und vielen Leser*innen damit eine Freude zu machen.


























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