Phönix

Phönix

Roman

Paperback
E-Book

€ 15,00 inkl. MwSt.

Tagsüber bist du in Sicherheit. Doch wehe, wenn die Nacht anbricht ...

Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...

 

  • € 15,00 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 02.10.2017
  • 352 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-492-70377-2
 
 

Leseprobe zu »Phönix«

BUCH I
DAS DORF

 

1


Sterne.
Solange sie zurückdenken konnte, hatten die glitzernden Lichter am Himmel Callista in ihren Bann gezogen.
Schon als kleines Mädchen hatte sie in klaren Winternächten hinaufgestarrt und sich gefragt, was jene winzigen, funkelnden Augen im Antlitz der Nacht bedeuten mochten. Und auch später, nachdem sie längst erfahren hatte, dass die Sterne nicht mehr waren als kleine Feuer am Firmament, hatten sie nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Callista liebte die Sterne – darum hatte sie sie als Motiv gewählt.
Ein um das andere Mal steckte sie die Nadel mit dem [...]

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Michael Peinkofer

Michael Peinkofer

Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« mehr ...

Kommentare zum Buch
1. Phönix von Michael Peinkofer
Buchfink am 05.11.2017 - 01:45:18

In diesem Jugendbuch geht es um Callista, ihren Bruder Jona und ihren Freund Lukan. Callista lebt in einer Welt, die nach dem großen Krieg aus dem Feuer entstanden ist. Ihr Dorf und all der Schutz und Friede, der ihnen geschenkt wurde schreiben die Dorfbewohner dem allmächtigen und gütigen Phönix zu, nach dessen Gesetzen sie alle Leben. Jede Nacht werden die Tore geschlossen, um die Dorfbewohner zu schützen und den Schnitter fern zu halten. Eine mächtige Kreatur geschaffen vom Phönix, um die Menschen ihrer Menschlichkeit und Demut zu erinnern. Callista fühlt sich fremd in ihrem Dorf, träumt von mehr in ihrem Leben als eine Familie zu gründen und als Bildwirkerin tätig zu sein. Sie stellt ketzerische Fragen, die andere beim Tempel anzeigen würden. Nur ihr Freund Lukan scheint sie besser zu verstehen als alle anderen. Als Callista eines Tages ihren kleinen Bruder Jona im Wald aus den Augen verliert und sie ihn nicht vor Einbruch der Nacht in Sicherheit bringen kann zögern Lukan und sie nicht lang, um ihren Bruder zu retten. Doch was sie in der Nacht im Wald erleben verändert ihre Welt komplett und Ereignisse werden in Gang gesetzt, die alles verändern werden.   Das Buch ist flüssig und schnell zu lesen. Ein rasanter Schreibstil, der das Buch zu einem Pageturner macht. Die Geschichte war unglaublich spannend und fesselnd geschrieben. Die Charaktere sind mir in kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Die Geschehnisse überschlugen sich und ich habe so sehr mitgefiebert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wirklich toller Auftakt zu einer neuen Reihe und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Ich habe am Ende so geweint, dass ich zeitweise nicht weiterlesen konnte. Ein wirklich gutes Buch.

2. Eine grandiose Welt, lebhafte Charaktere und eine spannende, mitreisende Umsetzung
Ruby am 27.10.2017 - 16:06:18

Die Schreibweise des Autoren ist einnehmend, spannend und leicht zu verfolgen. Ich bin schon innerhalb der ersten Seiten ein Freund dieser lockeren und bildhaften Schreibweise geworden, konnte mir sowohl die Umgebung als auch die Charaktere unheimlich gut vorstellen.   Erzählt wird die Geschichte aus der Erzählerform, aber dennoch auf einzelne Charaktere bezogen. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk auf Callista, welche uns durch die Geschichte führt. Aber immer wieder zwischen rein, erhalten wir auch Einblicke auf andere Charakter sodass wir ein perfektes Rundumbild erhalten und das ganze nochmal besser einschätzen können.   Callista ist eine aufgeweckte, neugierige und vor allem aufmerksame Persönlichkeit. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie in einem Dorf, welches viele Regeln zum Schutz der Einwohner aufgestellt hat. So sehr sich Callista jedoch versucht darauf einzulassen, hat sie das Gefühl dass etwas nicht stimmt und sie eingeschlossen wird. Innerhalb der Geschichte erkennt man nach und nach wie stark ihr Charakter ist, wie viel sie sich zutraut und was sie trotz ihrer Angst alles leisten kann. Ich war von ihrem Wesen fasziniert, auch dass sie zurückstecken kann sofern es hilfreich ist. Sie ist nicht auf sich bezogen und dennoch versucht sie auch für sich einen guten Ausgleich zu finden.   Lukan ist der beste Freund von Callista und ich mochte seine lockere, freundliche und offene Art sehr gerne. Er glaubt an die Regeln im Dorf und dennoch hört er seiner besten Freundin immer wieder zu, wenn sie Fragen, Ängste und Hoffnungen gegenüber diesen aufbringt. Er steht zu jeder Zeit hinter ihr, hilft ihr mit allem besser zurecht zu kommen und würde für sie alles tun. Auch die Regeln, welche er größtenteils verfolgt zu brechen um sie zu schützen. Sein Charakter hat mir auch sehr gut gefallen, wenn ich auch darauf hoffe noch viel mehr von ihm zu erfahren.   Die Charaktere in diesem Buch konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, auch wenn sie nicht immer einen allzu wichtigen Auftritt hatten. Dennoch konnte ich bei nicht ganz so wichtigen Charakteren, wie beispielsweise Rohesia Payne durchaus einen Groll verspüren als mir diese mehrfach über den Weg gelaufen ist. Der Autor schafft es wirklich, den Fokus immer genau richtig zu legen sodass man sie alle erfassen und sich vorstellen kann.   Alle weiteren wichtigen Personen sind für mich ebenso greifbar wie fühlbar geworden, ich konnte ihre Ängste, verlorenen Hoffnungen und Verzweiflung sehr gut nachfühlen. Ich war ein Teil von ihnen und gerade auf der Reise unserer kleinen Truppe habe ich davon eine Menge mitnehmen dürfen.   Die Umsetzung dieses Buches beginnt etwas ruhiger, aber konnte mich trotz allem sehr gut mitnehmen. Man lernt zu erst einmal Callista, ihren Bruder Jona und auch Lukan näher kennen. Ihr Leben, die Gesetze welche sie zu befolgen haben und die Ängste welche ihnen von Kind auf eingetrichtert werden.   Doch spätestens ab dem Punkt, an welchem Callista zu sich steht wird es spannender und eine gefährliche, weltverändernde und beängstigende Reise beginnt. Diese konnte mich tatsächlich die ganze Zeit bei der Stange halten. Die Entwicklungen waren nicht voraussehbar, die eingeschlagenen Wege haben mich mitfiebern und hoffen lassen und ich muss sagen, dass die komplette Richtung mich wirklich unsagbar überrascht hat.   Die Weltenentwicklung hat mir auch unheimlich gut gefallen. Es ist eine Welt nach unserer, welche aus Krieg und Angst entstanden ist und letztlich doch so ganz anders ausfällt als man denkt. Es gibt Wesen, die grauenvoller sind als man sich denken kann und es zeigt ein Szenario welches mir Gänsehaut bereitet.   Das Ende dieses ersten Bandes hat mich begeistert, schockiert, neugierig gemacht und doch irgendwie auch verängstigt. Der Autor hat hier einen Weg eingeschlagen, der für mich persönlich neu und faszinierend umgesetzt wurde.   Mein Gesamtfazit:   Mit „PHÖNIX“ hat Michael Peinkofer eine faszinierende und beängstigende Geschichte aufgebaut, die es definitiv lohnt gelesen zu haben. Die Welt war grandios, die Charaktere lebhaft und greifbar und die Umsetzung spannend und mitreisend von der ersten bis zur letzten Seite.   Ich würde am liebsten sofort zum nächsten Band greifen und schauen wie es weitergeht mit Calissta, Jona und allen weiteren vielversprechenden Charakteren.

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